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Tausende protestieren in Pretoria gegen Südafrikas Staatschef



Die südafrikanische Polizei ist am Mittwoch mit Gummigeschossen und Wasserwerfern gegen tausende Demonstranten vorgegangen, die vor dem Präsidentenpalast in Pretoria den Rücktritt von Staatschef Jacob Zuma forderten.

Die meisten Demonstranten gehören der Partei Kämpfer für wirtschaftliche Freiheit (EFF) von Julius Malema an, einer linken Abspaltung vom regierenden Afrikanischen Nationalkongress (ANC). Aber auch Mitglieder von Gewerkschaften und anderen Oppositionsparteien protestierten.

Die Demonstranten begaben sich zum Präsidentenpalast des ANC-Politikers Zuma und versuchten, das Gebäude zu stürmen. Kurz zuvor hatte ein Gericht in Pretoria angeordnet, einen Bericht zu Korruptionsvorwürfen gegen den Staatschef zu veröffentlichen. Die Untersuchung sollte ursprünglich am 14. Oktober publik gemacht werden, doch Zuma und der ebenfalls beschuldigte Minister David van Rooyen verhinderten dies per Eilantrag.

Der Staatschef soll unter anderem der mächtigen indischstämmigen Unternehmerfamilie Gupta erlaubt haben, Einfluss auf die Entlassung und Ernennung von Ministern sowie von Vorstandsmitgliedern staatlicher Konzerne zu nehmen. Zudem geht es um mutmassliche Bestechung bei der Vergabe von Aufträgen an Firmen der Familie Gupta.

Der 74-jährige Zuma steht wegen verschiedener Affären und der anhaltenden sozialen und wirtschaftlichen Missstände in Südafrika in der Kritik. Bei der Kommunalwahl im August hatte die Regierungspartei ANC schwere Verluste hinnehmen müssen. (sda/afp)

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