Nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana VS bereiten sich Rehabilitationskliniken in der Schweiz auf die mögliche Aufnahme von Verletzten vor. Ob landesweit genügend Reha-Plätze für die betroffenen Patientinnen und Patienten zur Verfügung stehen, ist derzeit noch unklar.
Zunächst wird abgeklärt, wie viele der Brandopfer überhaupt eine spezialisierte Rehabilitation benötigen. Derzeit stehe bei den Verletzten der Brandkatastrophe von Crans-Montana noch die Akutversorgung im Vordergrund, teilte die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage mit.
Viele Verletzte würden nach der Akutbehandlung eine spezialisierte, oft langfristige Rehabilitation benötigen. Die GDK stehe diesbezüglich mit dem Bund, den Kantonen und weiteren Akteuren in Kontakt.
Zunächst müsse sich weisen, wie viele Verletzte wann welche Rehabilitation benötigen. Auf dieser Grundlage zeige sich dann, ob die Kapazitäten in der Schweiz ausreichen oder ob internationale Unterstützung in Anspruch genommen werden müsse, so die GDK.
Bei der Akutversorgung der Verletzten habe die internationale Zusammenarbeit «dank der grossen Unterstützung und Solidarität von zahlreichen Ländern sehr gut funktioniert», fügte die GDK hinzu.
Zwei spezialisierte Reha-Kliniken
In der Schweiz gibt es zwei Reha-Kliniken der Suva, die sich auf Verbrennungsopfer spezialisiert haben: die Reha-Klinik Bellikon im Aargau und die Walliser Clinique romande de réadaptation in Sitten. Diese beiden Kliniken bereiten sich derzeit darauf vor, zusätzliche Verbrennungspatientinnen und -patienten in der Rehabilitationsphase aufzunehmen. Die Kapazitäten würden deutlich erhöht, heisst es auf der Internetseite der Suva-Kliniken.
Die ersten Patientinnen und Patienten würden in den nächsten Tagen oder Wochen erwartet, sagte Gianni Roberto Rossi, CEO der Suva-Kliniken, in einem Bericht der Tamedia-Zeitungen vom Mittwoch . «Wir bauen vor allem im Bereich Pflege deutlich aus», fügte er hinzu. Dies geschehe sowohl durch Neueinstellungen als auch durch Schulungen.
In einem Interview mit dem Onlineportal «20 Minuten» sagte Rossi: «Normalerweise behandeln unsere Kliniken etwa 30 bis 40 Brandverletzte pro Jahr, nun könnten deutlich mehr auf uns zukommen.» Wie viele Patientinnen und Patienten den Suva-Kliniken zugewiesen und ob diese zeitgleich oder gestaffelt dort eintreffen werden, sei noch offen.
Jahrelange Therapie
Rossi zeigte sich zudem zuversichtlich, dass alle Schweizer Opfer die Rehabilitation in der Schweiz werden machen können und dass Betroffene aus dem Wallis in der Suva-Klinik in Sitten behandelt werden. Laut dem CEO der Suva-Kliniken wird in Sitten und Bellikon in breites Spektrum von schweren Verbrennungen von 10 bis über 70 Prozent betroffener Haut abgedeckt.
Die Rehabilitation nach Verbrennungen sei oft sehr langwierig. In schweren Fällen kann sich die Reha-Phase über ein bis zwei Jahre und mehr ziehen. (sda)
Zunächst wird abgeklärt, wie viele der Brandopfer überhaupt eine spezialisierte Rehabilitation benötigen. Derzeit stehe bei den Verletzten der Brandkatastrophe von Crans-Montana noch die Akutversorgung im Vordergrund, teilte die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage mit.
Viele Verletzte würden nach der Akutbehandlung eine spezialisierte, oft langfristige Rehabilitation benötigen. Die GDK stehe diesbezüglich mit dem Bund, den Kantonen und weiteren Akteuren in Kontakt.
Zunächst müsse sich weisen, wie viele Verletzte wann welche Rehabilitation benötigen. Auf dieser Grundlage zeige sich dann, ob die Kapazitäten in der Schweiz ausreichen oder ob internationale Unterstützung in Anspruch genommen werden müsse, so die GDK.
Bei der Akutversorgung der Verletzten habe die internationale Zusammenarbeit «dank der grossen Unterstützung und Solidarität von zahlreichen Ländern sehr gut funktioniert», fügte die GDK hinzu.
Zwei spezialisierte Reha-Kliniken
In der Schweiz gibt es zwei Reha-Kliniken der Suva, die sich auf Verbrennungsopfer spezialisiert haben: die Reha-Klinik Bellikon im Aargau und die Walliser Clinique romande de réadaptation in Sitten. Diese beiden Kliniken bereiten sich derzeit darauf vor, zusätzliche Verbrennungspatientinnen und -patienten in der Rehabilitationsphase aufzunehmen. Die Kapazitäten würden deutlich erhöht, heisst es auf der Internetseite der Suva-Kliniken.
Die ersten Patientinnen und Patienten würden in den nächsten Tagen oder Wochen erwartet, sagte Gianni Roberto Rossi, CEO der Suva-Kliniken, in einem Bericht der Tamedia-Zeitungen vom Mittwoch . «Wir bauen vor allem im Bereich Pflege deutlich aus», fügte er hinzu. Dies geschehe sowohl durch Neueinstellungen als auch durch Schulungen.
In einem Interview mit dem Onlineportal «20 Minuten» sagte Rossi: «Normalerweise behandeln unsere Kliniken etwa 30 bis 40 Brandverletzte pro Jahr, nun könnten deutlich mehr auf uns zukommen.» Wie viele Patientinnen und Patienten den Suva-Kliniken zugewiesen und ob diese zeitgleich oder gestaffelt dort eintreffen werden, sei noch offen.
Jahrelange Therapie
Rossi zeigte sich zudem zuversichtlich, dass alle Schweizer Opfer die Rehabilitation in der Schweiz werden machen können und dass Betroffene aus dem Wallis in der Suva-Klinik in Sitten behandelt werden. Laut dem CEO der Suva-Kliniken wird in Sitten und Bellikon in breites Spektrum von schweren Verbrennungen von 10 bis über 70 Prozent betroffener Haut abgedeckt.
Die Rehabilitation nach Verbrennungen sei oft sehr langwierig. In schweren Fällen kann sich die Reha-Phase über ein bis zwei Jahre und mehr ziehen. (sda)
