Sport
Motorsport

Superbike-WM: Dean Berta Viñales in Jerez tödlich verunglückt

epa09487274 Paramedics take care of Spanish SuperSport300 rider Dean Berta Viñales (Viñales Racing Team) after an accident happened during a Superbike World Championship's Motul Spanish Round rac ...
Für Dean Berta Viñales kam jede Hilfe zu spät.Bild: keystone

15-jähriger Töffpilot stirbt nach tragischem Unfall – alle Rennen in Jerez abgesagt

26.09.2021, 12:35

Im Rahmen der Superbike-WM in Jerez kam es im Rennen der Supersport-300-Serie zu einem tragischen Zwischenfall mit tödlichen Folgen.

Nach einem Sturz von Dean Berta Viñales wurde das Rennen abgebrochen und die restlichen Wettkämpfe am Samstag abgesagt. Der 15-jährige Spanier, ein Cousin von MotoGP-Fahrer Maverick Viñales, erlag kurz darauf im Streckenspital seinen schweren Kopf- und Brustverletzungen.

Dean Berta Viñales war in der elften Runde in einen Massensturz verwickelt und wurde von mehreren nachfolgenden Fahrern überrollt. Trotz schneller medizinischer Erstversorgung konnte das Leben des Teenagers und WM-Neulings nicht mehr gerettet werden.

Von den Rennabsagen betroffen war auch Dominique Aegerter, der WM-Führende in der Supersport-Kategorie. «Wir sind geschockt und traurig über den tragischen Verlust von Dean Berta Viñales. Es ist schwer zu verstehen, dass wir einen weiteren jungen und talentierten Fahrer verlieren, der den Sport ausgeübt hat, den wir alle lieben», schreibt der Berner auf Instagram.

Erst im Mai war der 19-jährige Schweizer Jason Dupasquier in Mugello tödlich verunglückt. Auch er wurde nach einem Sturz von den nachfolgenden Fahrern überrollt. (pre/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die schlimmsten Formel-1-Unfälle seit 1994
1 / 18
Die schlimmsten Formel-1-Unfälle seit 1994

Mai 1994: Nur wenige Tage nach dem Tod von Ayrton Senna verunglückt Karl Wendlinger beim GP von Monte Carlo. Der Österreicher prallt im Qualifying mit 170 Stundenkilometern seitlich in die aus Plastiktanks bestehenden Barrieren. Der Pilot schwebt für einige Tage in Lebensgefahr.

quelle: getty images north america / ben radford
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
11 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11
EV Zug – die Eishockey-Antwort auf den FC Zürich
Zug verliert nach Sportchef Reto Kläy auch Geschäftsführer Patrick Lengwiler. Ohne jede Not steuert Präsident Hans-Peter Strebel «seinen» Klub ins Chaos. Der EV Zug ist auf dem besten Wege, die Eishockey-Antwort auf den FC Zürich zu werden.
Beginnen wir mit der wohl verrücktesten offiziellen Medienmitteilung, die ein Klub in der Neuzeit der Liga im Sommer komponiert hat: «Im Juni wurde Patrick Lengwiler vom Verwaltungsrat aktiv informiert, dass sein Vertrag mit dem EVZ aufgrund unterschiedlicher strategischer Auffassungen im Herbst 2027 aufgelöst wird. In den jüngsten Gesprächen mit dem Verwaltungsrat machte Lengwiler klar, dass er unter dieser Ausgangslage die Gesamtverantwortung als CEO des EVZ und als Bauherren-Vertreter beim Erweiterungsbau der OYM Hall (das Stadion – die Red.) nicht mehr aufrechterhalten könne. Auf seinen Wunsch ist er per sofort nicht mehr im Amt. Verwaltungsratspräsident Hans-Peter Strebel: ‹Patrick Lengwiler hat während 29 Jahren wertvolle Arbeit für den EVZ geleistet. Das ist ein enormer Verdienst, den es zu würdigen gilt. Wir wünschen Patrick für die Zukunft nur das Beste.›»
Zur Story