Eishockey
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Philadelphia Flyers right wing Ryan Hartman, left, and Dallas Stars center Tyler Pitlick, right, crash the boards during the first period of an NHL hockey game in Dallas, Tuesday, April 2, 2019. (AP Photo/LM Otero)

Philadelphias Hartman (links) wurde mit Dallas-Spieler Pitlick (rechts) getauscht. Bild: AP

Alle wissen, dass Ryan Hartman getradet wurde – bloss der Spieler selbst noch nicht

Nordamerikas Sportwelt schreibt mit ihren Trades regelmässig absurde Geschichten. Dieses Mal in der Hauptrolle: Der NHL-Spieler Ryan Hartman. Und in Nebenrollen Kanadas einsame Natur, seine Mutter und eine Brieftaube.



Manchmal ist es wohl ganz schön, wenn man keinen Smartphone-Empfang hat. Sonst vermiest einem die Nachricht, dass man neuerdings arbeitslos ist, noch die Ferien.

Eishockeyspieler Ryan Hartman verabschiedete sich am letzten Freitag auf Twitter mit dem wunderschönen Bild eines Sees in die Wildnis. «Bin bis am Samstag in einer Woche ab vom Schuss. Wer mich braucht, soll mir auf den Anrufbeantworter sprechen.»

Nun, vermutlich gibt es ganz viele, die etwas von Ryan Hartman wollen. Zum Beispiel sein Berater. Denn der NHL-Spieler ist, während er in Kanadas Abgeschiedenheit unbekümmert am fischen ist, getradet worden. Die Philadelphia Flyers gaben den Flügel im Tausch für Tyler Pitlick an die Dallas Stars ab.

Doch Hartman wird nächste Saison nicht unbedingt für die Texaner spielen. Denn die hätten ihm einen Vertrag anbieten müssen, was sie nicht getan haben. Der 24-jährige Amerikaner wird damit am 1. Juli ein Free Agent werden.

Hartman verbrachte schon die letzten Sommerferien mit der Fischerrute.

Immerhin: Der Erstrunden-Draft von 2013 (als Nummer 30 von den Chicago Blackhawks gezogen) weist ansprechende Skorer-Werte auf. In bislang 258 NHL-Spielen kam er für Chicago, Nashville und Philadelphia auf 92 Punkte. Es dürfte Teams geben, die ihn engagieren wollen – und möglicherweise wird es doch Dallas sein. Die Stars würden Verhandlungen anstreben, wenn Hartman aus der Wildnis zurück gekehrt sei, schreibt «The Athletic».

Und was hat Ryan Hartmans Mutter damit zu tun? Die bestätigte, dass ihr Sohn tatsächlich noch überhaupt nichts vom Trade wisse. Und sie setzte diesen (mittlerweile gelöschten) Tweet ab, indem sie vorschlägt, es mal mit einer Brieftaube zu versuchen:

Bild

Es ist nicht das erste Mal, dass Ryan Hartman von einem Trade überrascht wurde. Nur einen Tag, bevor ihn die Blackhawks im Februar 2018 an die Predators abgaben, hatte er sich noch einen neuen Fernseher an die Wand seiner Wohnung in Chicago gehängt.

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AdiB 27.06.2019 07:54
    Highlight Highlight Moneyball? Moneyball kann man nicht nur in der mlb anwenden sondern auch in der nhl, nba, nfl und mls. So läuft dies halt ab. Die spieler wiessen es und keiner von ihnen soll jammern.
  • Kramer 26.06.2019 23:02
    Highlight Highlight Recht hat er! Die Welt gehört entschleunigt!
  • Mr. Nice 26.06.2019 19:39
    Highlight Highlight Der oben im Bild ist Robert Hägg, nicht Hartman.
  • Jong & Hässig 26.06.2019 18:43
    Highlight Highlight Im Zusammenhang mit dem Transferwahnsinn loben doch immer alle das System der NHL?

    Ich bin kein Szenekenner, aber das ist doch völlig absurd? Das ist ja schlimmerer Menschenhandel als beim Fussball.

    Wie soll man sich da mit seiner Familie irgendwo niederlassen und ein normales Leben aufbauen, wenn man am nächsten Tag ans andere Ende des Landes transferiert werden kann?

    Und verstehe ich das richtig, der hatte einen Vertrag und wurde jetzt getradet und hat nun plötzlich keinen Vertrag mehr? Oder wäre sein Vertrag sowieso ausgelaufen? Ansonsten wäre das ja der Horror jenach Saisonverlauf.
    • supergurke22 26.06.2019 20:06
      Highlight Highlight Ja wäre so oder so ausgelaufen auser er wäre Qualifiziert worden.
    • Kramer 26.06.2019 23:06
      Highlight Highlight Wer mitspielen will, dem sind die Regeln klar. Und wenn man hohe 5 bis 6-stellige, bis Beträge verdient, sollte nicht jammern.
    • Eskimo 26.06.2019 23:29
      Highlight Highlight So läuft das nun mal. Wer das nicht akzeptieren will kann auch mit ein bisschen Glück in der Schweiz oder sonst halt in Russland gutes Geld verdienen...
    Weitere Antworten anzeigen

Bei diesen Teams wäre es als NHL-Spieler am geilsten (und am schlimmsten)

Stell dir vor, du bist ein so guter Eishockeyspieler, dass du dir dein NHL-Team frei aussuchen könntest. Bei welcher Mannschaft würdest du landen? Für mich sind die Top 5 und die Flop 5 relativ klar. Ein Gedankenexperiment.

Neulich in der watson-Redaktion. Ich erzählte, dass Sergei Bobrowski für sieben Jahre bei den Florida Panthers unterschrieben habe. Die Reaktion meiner Kollegen: «Bei Florida? Die haben ja gar keine Fans und gewinnen nie etwas. Warum geht man freiwillig dort hin?».

Und schon hiess es:

Gesagt, getan. Ich startete folgendes Gedankenexperiment: Wenn ich Eishockeyprofi wäre (gut genug für die NHL) und frei auswählen könnte, bei wem ich unterschreiben darf, wo würde ich landen?

Wir besprachen kurz, …

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