Klima
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Aline Trede, Fraktionspraesidentin und Mitglied der Geschaeftsleitung, Nationalrat GP-BE, spricht waehrend einer Online-Medienkonferenz zum Thema

Angriff aus den eigenen Reihen: Die Klimastreikenden attackieren Grüne-Fraktionschefin Aline Trede. Bild: keystone

Angriff aus den eigenen Reihen: Klimastreik schiesst gegen Grüne-Fraktionschefin

Die Wut ist gross: Mit scharfen Worten greift die Klimabewegung die Grünen an. Sogar Fraktionschefin Aline Trede ist ins Visier der Klimaaktivisten geraten. Das steckt dahinter.



Die Klimabewegung radikalisiert sich – und greift selbst die politischen Verbündeten mit scharfen Worten an. «Wir wurden von den linken Parteien benutzt und belogen.» Sie hätten das Blaue vom Himmel versprochen und nichts davon geliefert, sagten Vertreterinnen der Klimabewegung am Dienstag vor versammelten Medien.

Um gehört zu werden, wollen sich die Klimastreikenden von der Politik verabschieden und rufen zu zivilem Ungehorsam auf.

Grünen-Fraktionschefin im Visier

Die Klimaaktivisten nehmen auch Aushängeschilder der Grünen ins Visier. Auf Twitter greift der Klimastreik etwa die Fraktionschefin der Grünen persönlich an. «Alles nur leere Worthülsen?», schreiben die Klima-Aktivisten an die Adresse von Aline Trede.

Hintergrund ist der letzte Woche vorgestellte Klima-Aktionsplan der Grünen, dieser ist den Klimastreikenden zu mutlos. Denn er sieht vor, dass die Schweiz erst ab 2040 und nicht wie gefordert ab 2030 netto null Treibhausgase ausstösst.

Am Telefon räumt Trede ein, dass sie diese persönliche Attacke «betroffen» macht. Sie setze sich seit ihrer Schulzeit für Klimaschutz ein, habe schon 2006 für ein Offroader-Verbot gekämpft und unterstütze persönlich alle Forderungen des Klimastreiks.

«Man muss sich schon fragen, ob es zielführend ist, wenn der Klimastreik den wichtigsten politischen Verbündeten angreift.»

Aline Trede

«Man muss sich schon fragen, ob es zielführend ist, wenn der Klimastreik den wichtigsten politischen Verbündeten angreift.» Man müsse gemeinsam kämpfen und weiter «Guzzi» geben, damit die Klimabewegung nicht nur auf der Strassen, sondern auch im Parlament noch mehr Gewicht erhalte. Die Grünen hätten seit jeher verschiedenste Vorstösse im Bundeshaus für mehr Klimaschutz eingereicht. «Man kommt mit Visionen und Vorstellungen ins Parlament. Aber die Realpolitik holt uns immer wieder ein. Uns fehlen nach wie vor die Mehrheiten», so Trede.

Klimabewegung ruft zu zivilem Ungehorsam auf

Video: watson

Aber warum greift der Klimastreik ausgerechnet jetzt zum verbalen Zweihänder? Die Klimastreiker müssten lauter, frecher und radikaler werden, damit sie nebst der omnipräsenten Pandemie wahrgenommen werden, sagt Lukas Golder, Co-Leiter des Forschungsinstituts GFS Bern, zu Tamedia. Es bestehe dadurch die Gefahr, dass sie an «Breite und Kraft verlieren.» Ob sie diesen Balanceakt schafften, würde sich in den nächsten Monaten zeigen.

Junge Grüne kritisieren Mutterpartei scharf

Auch innerhalb der Grünen Partei brodelt es. Die Jungen Grünen etwa kritisierten in einer Medienmitteilung den Klimaaktionsplan der Mutterpartei scharf. Ein Beispiel: «Diese Forderungen sind für uns völlig unverständlich», schreiben die Jungen Grünen etwa auf den Vorschlag der Mutterpartei, dass neue Ölheizungen bis 2030 eingebaut werden dürften. Der Klimaplan gehe definitiv zu wenig weit.

Bild

Vertreterinnen der Klimabewegung attackieren linksgrüne Parteien scharf. bild: watson

Für Zündstoff bei der ersten Parteiversammlung unter dem neuen Präsidenten Balthasar Glättli ist also gesorgt. Dort diskutieren am kommenden Samstag die Delegierten etwa über den Green New Deal, mit dem laut Mitteilung die «Weichen für eine grüne Zukunft» gestellt werden soll.

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    Alle Leser-Kommentare
  • stefan reiser 13.08.2020 05:28
    Highlight Highlight Seit der Viererfeldabstimmung in Bern
    sind die Grünen für mich nicht mehr wählbar .
    Als eigenständige Bewegung werden
    die Klima - aktivistinnen und - aktivisten erfolgreicher sein .
  • Waldegg 12.08.2020 19:56
    Highlight Highlight Ich erachte Frau Trede als absolut wirkungslose Politikerin. Mit ihren unprofessionellen Auftritten (ua viele Versprecher etc) erreicht sie nichts - die Reaktionen aus den eigenen Reihen sind verständlich🤷🏼‍♂️
    • stefan reiser 13.08.2020 14:37
      Highlight Highlight Waldegg . Da führen Sie recht wenig ins Feld , um
      so persönlich zu werden . Was ermächtigt Sie
      zu diesem Urteil ?
  • ArcticFox 12.08.2020 19:30
    Highlight Highlight Die Klimajugend checkt einfach nicht wie der Parlamentsbetrieb und somit unsere Demokratie funktioniert. Extremforderungen, so berechtigt sie auch sind, hatten in der Schweiz noch nie eine Chance.
  • no-Name 12.08.2020 18:35
    Highlight Highlight «Man muss sich schon fragen, ob es zielführend ist, wenn der Klimastreik den wichtigsten politischen Verbündeten angreift.»

    Man sollte sich aber auch fragen, ob Ziele die, gemäss den von der Wissenschaft zu 99% akzeptierten Prognosen, als zu spät bezeichnet werden können, zielführend sind.

    ...sollte Frau Trede als Umweltwissenschaftlerin verstehen...?

    Vieleicht sollten mehr „Fachkräfte“ politische Ziele und deren Umsetzung definieren, anstatt Polit-, Wirtschafts- und Juraexperten... so müsste Frau Trede vlt auch eher weniger „Kompromisslösungen“ eingehen...
    • no-Name 13.08.2020 14:50
      Highlight Highlight Die antithesen der blitzer würden mich brennend interessieren.
  • Herr J. 12.08.2020 16:59
    Highlight Highlight Wenn du die Welt retten musst, sind Kompromisse halt immer des Teufels und man schiesst auf die weniger radikalen Verbündeten aka "Verräter"...

    Wer sich in Geschichte ein klein wenig auskennt, sieht manche Parallele.
  • Gran Torino 12.08.2020 15:44
    Highlight Highlight Politik ist ja bekanntlich die Kunst des Machbaren. In der Schweiz, wo 30% der Bevölkerung eine Partei wählt, die den durch den Menschen verursachten Klimawandel bezweifelt - trotz aller wissenschaftlicher Evidenz - müssen umweltorientierte Politiker und Parteien gezwungenermassen Kompromisse eingehen.
    Andererseits haben ausserparlamentarische Gruppierungen die Narrenfreiheit, Maximalforderungen zu formulieren, für die es im Parlament keine Mehrheiten gibt.
    Ergo erfüllen beide Seiten - Klimajugend und Grüne Partei - ihre Funktion.
    • aglio e olio 12.08.2020 17:22
      Highlight Highlight ~30% der Wählenden ;)
    • K1aerer 12.08.2020 18:13
      Highlight Highlight Und die Linken haben einen kleineren Anteil... 🤷‍♂️
    • ostpol76 12.08.2020 22:20
      Highlight Highlight Die eine Partei bezweifelt den Klimawandel und die andere möchte unbegrenzten Zulauf. Fragt sich nun was schädlicher ist für das Klima in der kleinen Schweiz.
  • Francis Begbie 12.08.2020 15:41
    Highlight Highlight Die Ölheizungen sind ein super Beispiel. Was hält uns denn davon ab diese ab 2025 bereits zu verbieten? Wer noch immer nicht realisiert hat, dass Öl keine Zukunft hat und deswegen die letzten Jahre darin investiert hat, ist selber Schuld. Notfalls kann man ja mittels Fonds Eigenheimbesitzer (nur Privatpersonen) beim Umbau ein wenig unterstützen. Oder man macht das Heizöl endlich so teuer, dass dies gleich alle freiwillig tun. Ist mittelfristig billiger, es wandert kein Geld ins Ausland ab und das lokale Gewerbe bekommt viel Arbeit. Win—Win-Win.
    • BVB 12.08.2020 16:57
      Highlight Highlight "Wer noch immer nicht realisiert hat, dass Öl keine Zukunft hat und deswegen die letzten Jahre darin investiert hat, ist selber Schuld."
      Ja gell, alle Häuser in der Schweiz wurden in den letzten Jahren gebaut.
    • BVB 12.08.2020 16:58
      Highlight Highlight "Oder man macht das Heizöl endlich so teuer, dass dies gleich alle freiwillig tun. Ist mittelfristig billiger, es wandert kein Geld ins Ausland ab und das lokale Gewerbe bekommt viel Arbeit. Win—Win-Win."
      Der Vermieter oder sehr wahrscheinlich der Mieter ist hier der grosse Verlierer, da dieser mehr Geld zahlen muss. Am Schluss trifft es definitiv die Schwachen.
    • Ueli_DeSchwert 12.08.2020 17:20
      Highlight Highlight @BVB Und der Vermieter / Mieter zahlt noch mehr, wenn er jetzt eine neue Ölheizung einbaut oder ersetzt. Wärmepumpen sind wirtschaftlich. Wer keine will, schneidet sich finanziell ins eigene Fleisch.
  • Darkside 12.08.2020 15:39
    Highlight Highlight Ich sag ja schon lange Demos bringen wenig bis nichts. Und dass die dachten, es reicht ein bisschen Lärm auf der Strasse zu machen und dass dann alle springen und tun was gefordert wird, sagt ja auch einiges über das politische Verständnis dieser Leute aus.
    Sie sollten gut zuhören, denn den entscheidenden Satz sagt Trede hier: 'es fehlen die Mehrheiten'.
    So funktioniert das nun mal in einer Demokratie.
    • smartash 12.08.2020 16:48
      Highlight Highlight Niemand, aber wirklich Niemanand, hat geglaubt es würde reichen „ein bisschen Lärm uf der Strasse zu machen“ und alle hätten dann das Problem verstanden über würden es angehen

      Dein Kommentar sagt also mehr aus über dich und wie gut du mit der Klimabewegung vertraut bist, als über die Aktivisten
    • Ostfreak 12.08.2020 20:09
      Highlight Highlight @smartash: Also ich verstehe die Verlautbarungen der Klimajugend durchaus so, dass etwas Tamtam re7cht, die Politik zu verändern. Neu wird etwas mehr Tamtam gemacht, bevor man feststellt, dass auch dies nichts bringt. Immerhin dürfen diese Leute etwas Revolution spielen und kommen dadurch ihren Heldenträumen näher. Fakt ist, dass diese Bewegung in der breiten Bevölkerung das Vertrauen verspielt hat und nur noch als Lachnummer wahrgenommen wird. Weshalb Lachnummer? Das siehst Du, wenn Du die Abfallberge nach der Demo unvoreingenommen betrachtest. Oder einen Blick wirfst auf die Flugpassagiere.
    • Darkside 12.08.2020 21:09
      Highlight Highlight Für mich sieht es so aus, dass sie eben genau das gedacht haben. Oder warum wollen sie sich nun vom politischen Prozess (der in unserem System ja der einzige gangbare Prozess ist, um Änderungen zu bewirken) abwenden und einen auf zivilen Ungehorsam machen? Kommt mir ein wenig wie trötzeln vor. So werden sie jedenfalls bestimmt nicht mehr erreichen, eher im Gegenteil.
    Weitere Antworten anzeigen
  • uhl 12.08.2020 15:25
    Highlight Highlight Auch das ist nachhaltig. Nachhaltig schädlich. Damit spalten sie sich, übrig bleiben Vernünftige, die aber nicht gehört werden. Andererseits die Radikalen. Zu denen werden sich auf der Strasse schnell auch Linksextreme (Ich sage bewusst nicht schöngefärbt "Chaoten") gesellen und diese Bilder von Krawall und Zerstörung werden sich mit dem Begriff Klimajugend in die Köpfe der Menschen brennen. So hehr gewisse Absichten hinter all dem auch sind, damit gewinnt man in unserer Gesellschaft keinen Blumentopf, denn für JEDES Anliegen braucht es demokratische, rechtsstaatliche Legitimation. Zum Glück.
  • deepmind96 12.08.2020 15:13
    Highlight Highlight Wenn ich mir die Kommentare hier durchlese muss ich sehr oft meinen Kopfschütteln.

    Immer wieder wird davon gesprochen, dass man ja etwas machen müsste, dann kommt immer ein ABER.
    Ich würde ja eher sagen, dass alles vor dem Wort aber ein haufen 💩 ist.

    Was bitte schön soll daran nicht umsetzbar sein? Die Politiker müssen nur wollen.

    Aber nun ja, das Klima hat halt keine Lobbyisten, welche, wie die Lobbys der ÖL-Industrie den Poltikern tausende Franken hinten rein schieben um ja die Stimmen zu behalten.
    • Juliet Bravo 12.08.2020 16:00
      Highlight Highlight Mir gehts um die konkreten Forderungen. Niemand kann erwarten, dass er seine Maximalforderungen einfach so in einem halben Jahr und auch noch komplett durchbringt. Mal ein Beispiel: das Parlament hat eine Flugticketabgabe beschlossen. Ich würde ja verstehen, wenn man sich ob deren Höhe bzw. eben Tiefe aufregt. Oder wenn man eine Kerosinsteuer verlangen würde. Aber jetzt fordern sie einen kompletten(!) Rückbau der Flugindustrie in der Schweiz.
    • K1aerer 12.08.2020 22:32
      Highlight Highlight Ah warte Flugindustrie komplett einstampfen, Verbrenner verbieten, Pokémon Karten nicht mehr produzieren etc., das willst du?! Natürlich wenn die Wirtschaft Bach ab geht, kann man gleich mit sozialistischen Ideen versuchen, noch mehr Steuern zu generieren, nur damit wir die zukünftigen Arbeitslosen durchfüttern können.
    • Juliet Bravo 12.08.2020 22:59
      Highlight Highlight Das sind sicher aber keine sozialistschen Ideen K1aerer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • multiperspektivisch 12.08.2020 14:55
    Highlight Highlight Dass Netto-Null 2030 unrealistisch ist, müssten eigentlich auch die Klima-Jünger verstehen. 2050 wie die EU ist ein realistischer Zeitplan. 2040 wie von den Grünen gefordert, wäre unter grössten Anstrengungen wahrscheinlich theoretisch machbar. 2030 ist bloss naive Träumerei.
    • Clay 12.08.2020 15:21
      Highlight Highlight Geb ich dir Recht. Doch warum nicht den Druck auf die Wirtschaft erhöhen und die besagten Gesetze auf 2030 ankünden? Wenn es um das Portemonnaie (der Firmen) geht, kann man schon vieles erreichen. Da generelle Wechsel sehr zähflüssig über die Bühne gehen, kann man die Ziele auf 2030 ansetzen und mit finanziellen Motivatoren (negative sowie auch positive) die endgültige Umsetzung im 2040 erreichen.
    • Zenski 12.08.2020 15:54
      Highlight Highlight Schreibe doch bitte nicht hin, es sei nicht machbar. Der unbedingte Wille fehlt: Die Geschichtsbücher sind voll mit Ereignissen, die einst nicht für möglich gehalten wurden: vom ersten Mondflug, über Generalmobilmachungen bis zur Abshaffung der Sklaverei. Die Welt kann auch jetzt Billionen locker machen, die Frage ist nur, wohin das fliesst.
    • bbelser 12.08.2020 16:02
      Highlight Highlight 2050 bedeutet:
      wir übertragen den nachfolgenden Generationen immense unkalkulierbare ökonomische und soziale Kosten, und überlassen Abermillionen Menschen den Auswirkungen der voll durchschlagenden Klima-Katastrophe (Verarmung, Obdachlosigkeit, Flucht, Tod).
      Und das nur, weil wir heute zu träge, zu faul, zu fantasielos und zu mutlos sind, endlich die lange überfällige Rückkehr zu einem nachhaltigen Lebensstil zu vollziehen.

      2030 ist eine absolute Notwendigkeit gegen die Klimadiktatur der Fossilen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HARPHYIE 12.08.2020 14:55
    Highlight Highlight Ich verstehe den Frust der Klimajugend absolut! Sie verhalfen den Grünen zu einem historischen Wahlsieg und was ist seither passiert? Genau: Überhaupt nichts!

    Was die Bewegung nun lernen muss: Ohne politischen Partner etwas zu erreichen ist leider absolut unmöglich! Strategisch sinnvoll wäre es, links-grün mal zu einer Mehrheit im Parlament zu verhelfen, damit endlich mal vorwärts gemacht werden würde!
  • Knäckebrot 12.08.2020 14:54
    Highlight Highlight Wenn man jungen Leuten, die noch wenig an der Widersprüchlichkeit und Ungereimtheit des eigenen Lebens zerbrochen sind, einfach applaudiert und sie anfeuert und ihnen das Gefühl der Selbstgerechtigkeit bestätigt, wenn es den "bösen mächtigen und ignoranten" gezeigt wird, sollte man eigentlich damit rechnen, dass es irgendwann zu einer grossen Frustration kommt. Sie können dann nicht verstehen, dass das Ganze komplexer ist, sondern sehen ihre Anfeurer (und Ideologische Stütze) als Verräter.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 12.08.2020 23:50
      Highlight Highlight Du hast mit deinem Kommentar gerade unzähligen seriösen Forschern und Wissenschaftlern gekonnt ans Bein gepisst.

      Die Klimajugend ist nichts weiter als ein Sprachrohr, das an die die eigenen Eltern appelliert. Sie vertreten nichts weiter als die Erkenntnisse von Forschung und Wissenschaft. Zu mehr wären sie auch gar nicht in der Lage. Das Tragische ist, dass die Eltern wie so oft einfach zu dumm sind...
  • Locutus70 12.08.2020 14:41
    Highlight Highlight Für mich haben die alle nur eins gemeinsam: Sie streiken, sie fordern, die jammern, die schimpfen - aber sie TUN nix. Deshalb kann ich diese Leute auch nicht ernst nehmen.
    • smartash 12.08.2020 16:54
      Highlight Highlight Und was tust du?

      Ausser schlechte Scheinargente vortragen, die nichts mit dem Inhalt zu tun haben, sondern nur auf die Personen ziehen mit dem Versuch sie zu diskreditieren
    • Locutus70 12.08.2020 19:47
      Highlight Highlight @smartash - Ich esse sehr wenig Fleisch, fahre Hybrid und wenn es passt ÖV. Unser Strom kommt zu 100 % aus erneuerbaren Energien.

      Dafür muss ich nicht streiken und schimpfen und jammern - dafür muss ich einfach nur was tun!!!
    • smartash 13.08.2020 09:20
      Highlight Highlight all die Klimaaktivisten die ich kenne, tun mehr. Wie viele kennst du persönlich, die weniger als du tun?

      Demonstrieren ist ein Grundrecht. Auch du darft es fur deine Anliegen nutzen

    Weitere Antworten anzeigen
  • champedissle 12.08.2020 14:36
    Highlight Highlight Die Jugend tut das, was alle Kinder tun sie "täubelen".
    • Zenski 12.08.2020 22:23
      Highlight Highlight Aber nicht halb soviel wie alte weisse Männer, die sich an ihren Privilegien klammern und sich die Realität hinbiegen.
  • Stambuoch 12.08.2020 14:32
    Highlight Highlight Tja, dass Berufspolitikerin Aline Trede betroffen ist, wenn sie als Politikerin in Frage gestellt wird, verstehe ich schon.

    Statt das Maximale und Extremistische wie Verbot von Verbrennungsmotoren zu fordern, lieber mithelfen, das jetzt schon Machbare umzusetzen: Förderung von CO2-neutralen synthetischen Brennstoffen aus Industrieabgasen, Luft-CO2 und Ökostrom und gleichzeitige massive Verteuerung von Brennstoffen fossilem Ursprungs etc. Aber man hat sich so sehr auf das Extremistische und Linksaussen versteift, dass sie nie Mehrheitsfähig werden. Und das muss man sein in einer Demokratie.
    • Nate Smith 12.08.2020 16:47
      Highlight Highlight Deine Vorschläge sind auch nicht mehrheitsfähig, oder können maximal eine Kleinstnische bedienen (Synfuel aus Industrieanlagen). "massive Verteuerung von Brennstoffen fossilem Ursprungs": Das ist in etwa ähnlich realistisch wie Netto Null 2030.
  • Matthiah Süppi 12.08.2020 14:30
    Highlight Highlight Überigens: In St.Gallen findet diesen Freitag schon ein Klimastreik statt.
  • Andre Buchheim 12.08.2020 14:22
    Highlight Highlight Sehr wichtiger Schritt, zu erkennen, dass mit den derzeitigen Politikern von rechts bis links der notwendige Wandel nicht zu vollziehen ist.
    Das Problem dieser Protestbewegungen sehe ich indes dort, wo nur protestiert wird, man aber nicht in der Lage ist, der breiten Masse der Bevölkerung eine konkrete Vision einer zukünftigen, nachhaltigen und sozial gerechten, friedlichen Welt zu vermitteln. Denn in Wirklichkeit kann nur das Volk den Staat bewegen, also sollte man da ansetzen.
  • bbelser 12.08.2020 14:07
    Highlight Highlight Ist das, was da passiert, nicht ein stinknormaler demokratischer Prozess vom Diskutieren, Formulieren, Positionen finden?
    Das mediale Hochpushen ("es brodelt..." etc.) wirkt ein wenig gesucht und hilflos.

    Die "jungen Wilden" halten den Topf am Kochen, während die Politiker*innen kleine machbare Schritte vorantreiben.

    Die einen machen Politik als "Kunst des Möglichen" und die anderen fordern Politik als "Kunst des Notwendigen".

    Gut, dass die Jungen uns permanent auf die Zehen steigen! Schliesslich verbraten und verbocken wir gerade ihre Zukunft.
  • Ian Cognito 12.08.2020 13:53
    Highlight Highlight Die Klimajugend hat halt verstanden, dass man grosse Ideen nur mit Revolution durchsetzen kann.
    Politik ist für Narzissten!
  • ususfact 12.08.2020 13:35
    Highlight Highlight Der effizienteste und schnellste Klimaschutz ist die Begrenzung der Zuwanderung. Unverständlich warum die Widerspruchsparteien Grüne und Rote dies weiter wollen. Ziele sind länderspezifisch.
    Wir brauchen nicht jährlich zigtausend mehr Autos, mehr Stau, mehr Dichtestress, mehr Resourcenverbrauch - und das alles weiter zu Gunsten des Profites weniger. Alle Anstrengungen zur Verbesserung weren durch zigtausend zusätzliche Leute pro Jahr zu Nichte gemacht
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 12.08.2020 23:58
      Highlight Highlight Über 80% der Umweltbelastung verursachen die Schweizer im Ausland. Das sind nicht die Zugewanderten oder die Flüchtlinge. Das sind die mittelständischen bis reichen Wohlstandsschweizer ganz allein. Hast du Kinder? Dann bist du ein gewaltiger Umweltsünder. Schäm dich!
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 12.08.2020 13:33
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Gwdion 12.08.2020 13:57
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    • landre 12.08.2020 14:38
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  • Kusi N. 12.08.2020 13:33
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    • JimKnopf666 12.08.2020 13:46
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    • Shabbazz 12.08.2020 13:56
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    • peeti 12.08.2020 14:11
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  • Juliet Bravo 12.08.2020 13:29
    Highlight Highlight Ein Gedanke des grossen Soziologen Max Weber dazu: «Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich.»

    Solange die SP und die Grünen Vorstösse machen und nie eine Mehrheit haben, sind sie auf Kompromisse angewiesen. Beharren auf Maximalforderungen setzt nur noch die ohnehin schon kleinen Schritte in Gefahr. Das ist das Problem.
    • bbelser 12.08.2020 14:38
      Highlight Highlight Was du beschreibst, ist in normalen Zeiten der normale Gang der Politik in einer Demokratie.
      Kleine Schritte des Möglichen, Machbaren und Pragmatischen.

      Dem Klimawandel werden wir aber mit dieser Politik normaler Zeiten nicht beikommen.

      Allerdings gibt es als Alternative zu demokratischen Prozessen nicht einfach nur die Diktatur, wie manche hier schwarzmalen.
      Besondere Herausforderungen erfordern besondere Gesetze und Massnahmen, die eine teilweise Einschränkung demokratischer Freiheiten mit sich bringen können.
      Wie es ja das Epidemiengesetz in der Corona-Krise deutlich demonstriert hat.
    • Zenski 12.08.2020 15:59
      Highlight Highlight Wenn der Weltklimarat sagt - untermauert mit wissenschaftlichen Beweisen - wir hätten plusminus 10 Jahre, um vielleicht noch das Ruder rumzureissen, dann sind die 2030 Netto-Null-Ziele ein Minimalziel.
  • el perro 12.08.2020 13:28
    Highlight Highlight Tja, sollen sich die Klimahysteriker nur weiter der Lächerlichkeit preisgeben... So haben wir wenigstens was zu lachen.
    • bbelser 12.08.2020 13:56
      Highlight Highlight Am lächerlichsten sind immer die vermeintlich Unbeteiligten am Spielfeldrand...
  • ChillDaHood 12.08.2020 13:26
    Highlight Highlight Sorry, aber genau das ist mein Bild von links-grün. Am Anfang zu idealistisch und am Schluss zu unfähig.

    Nichtsdestotrotz ist es wichtig, dass die ökologische Wende nun gelingt.
    • Nick Name 12.08.2020 17:59
      Highlight Highlight Was wäre denn die real effektive Alternative?

      Her damit!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 13.08.2020 00:12
      Highlight Highlight Ich erkenne von seiten Rechtsbürgerlicher, und das ist die Mehrheit in diesem Lande, keine Bereitschaft, sich zurückzunehmen und etwas zur Schnonung der Umwelt beizutragen. Im Gegenteil.

      Noch nie wurde gieriger konsumiert.
      Noch nie wurde mehr CO2 ausgestossen.
      Noch nie reisten die Menschen mehr. (Coronaphase ausgenommen)
      Noch nie waren Menschen egozentrischer.

      Die ökologische Wende wird nicht gelingen. Schon gar nicht mit technologischem Fortschritt. Die jüngere Vergangenheit der Menschheit hat unlängst deutlich gemacht, dass dies nicht funktioniert.
    • ChillDaHood 13.08.2020 10:22
      Highlight Highlight Huii, zum ersten Mal, dass ich mit dem Antinatalisten übereinstimme. Wobei, dass ich das nicht nur bei der rechtsbürgerlichen Mehrheit (oder sagen wir mal Mitte-rechts) sehe, sondern auch bei den Linksgrün-Wählern. Bis auf die Idealisten (die es wohl bei Linksgrün etwas mehr gibt als bei Mitte-rechts, dort sind aber auch ein paar) schränkt sich die Mehrheit nicht ein. Nicht ohne die direkten Konsequenzten zu spüren oder mit Zwang. Linksgrün wählen ist dann gut fürs schlechte Gewissen, aber Autofahren und Ferienflüge machen sie trotzdem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Henry Eden 12.08.2020 13:26
    Highlight Highlight Die Klimajugend hat erkannt, dass Politik verlogen und opportunistisch ist. Erkenntnis ist grundsätzlich weise.

    Mit Forderungen, die ans Reich von Kim Jong-un erinnern, verspielt die Klimajugend diese Weisheit wieder. Das müsste sie auch noch erkennen.
    • smartash 12.08.2020 16:59
      Highlight Highlight Bitte? Jetzt will die Klimajugend also schon Arbeitslager für Kritiker einrichten? Mit Sippenhaft und Folter?

      Oder was genau erinnert dich an Kim Jong-Un?
  • Nick Name 12.08.2020 13:21
    Highlight Highlight Ist doch alles bestens. Die Klimajugend macht, was sie kann – die Grünen machen, was sie können.
    Und endlich wieder mal etwas Aufmerksamkeit für das Thema ist auch gut.
    :-)
    • Luzi Fair 12.08.2020 14:18
      Highlight Highlight Best comment!

      Der Klima-Jugend sei Naivität und Idealismus verziehen. Die dürfen / müssen ein bisschen aufschreien.

      Dass diese Forderungen nicht so einfach ins Gesetz kommen ist auch klar.

      Ich hoffe nur die Grünen bekommen nicht zu sehr auf die Kappe. Aber besser jetzt, als kurz vor den Wahlen.
    • bbelser 12.08.2020 14:43
      Highlight Highlight Angesichts der Auswirkungen der Klimakrise müssten wir aber schon 20 Schritte weiter sein, statt uns für unsere paar Trippelschrittchen enthusiastisch auf die Schulter zu klopfen.

      Ich hoffe, die Aktionen der Jungen halten das Thema in all seiner Dringlichkeit so wach, dass wir nicht mehr wegschauen können.
  • Satanarchist 12.08.2020 13:18
    Highlight Highlight Ich bin ganz klar dafür, dass man Massnahmen ergreifen muss, um den Klimawandel zu stoppen. Aber auch wenn die Schweiz alle Forderungen der hiesigen Klimastreiker umsetzt, ist das Ganze nur einen Tropfen auf den heissen Stein. Klar, irgendwer, irgendwo und irgendwann muss man anfangen.
    • el perro 12.08.2020 13:32
      Highlight Highlight Den Klimawandel stoppen... Das ist gar nicht möglich!
    • ususfact 12.08.2020 13:39
      Highlight Highlight Klimawandel stoppen ? Ja, klar. Utopisten.
    • MarGo 12.08.2020 15:17
      Highlight Highlight @el perro
      aber zu drosseln wäre noch möglich... und 2 Grad oder 2,5 Grad macht einen enormen Unterschied...
  • gulf 12.08.2020 13:15
    Highlight Highlight auch dank der Klimajugend wurden die Grünen nach oben gespühlt.
    Es war nicht die bisherige Politik der Grünen, die ihnen den Wahlerfolg brachten. Es waren die Phantasien und Wünsche der Wähler.
    Diese werden die Grünen nicht erfüllen können, was die Klimajugend jetzt leider schmerzlich erfahren muss .
    Natürlich wollen die Grünen um jeden Preis an der neu erreichtem Macht festhalten. Aber ob die Grünen nun radikaler werden oder nicht, sie werden Wähler verlieren.
    Entweder enttäuschte hardcore - Grüne oder kopfschüttelnde "Realpolitik- Freunde" ....
    • Juliet Bravo 12.08.2020 13:40
      Highlight Highlight Die Klimabewegung ist offenbar davon ausgegangen, dass sie dank den Grünen und der SP jetzt ihre Forderungen ganz leicht und sehr rasch durchbringen. Das ist leider einfach etwas kurz gedacht.
  • DerTaran 12.08.2020 13:14
    Highlight Highlight Ein Grüner Bundesrat kann Realpolitik machen (wenn es dann mal soweit ist), die Grüne Partei sollte aggressiver sein. Netto-Null als Vision für 2040 ist mutlos.

    Geht nicht? Quatsch, die SVP macht es doch vor!
    • El Ninio 12.08.2020 15:43
      Highlight Highlight Die SVP stellt keine maximal Forderungen. Eine maximal Forderung wärre Netto Zuwanderung von 0.
  • Nate Smith 12.08.2020 13:14
    Highlight Highlight Recht haben die Jungen schon. Es ist nicht Aufgabe der Grünen die Vorstösse zu ultra langsamer Realpolitik zu verwässern. Das tun die Bürgerlichen dann schon. Man sollte nicht mit einer Minimalstforderung in Verhandlungen gehen.
  • Oigen 12.08.2020 13:12
    Highlight Highlight "Man muss sich schon fragen, ob es zielführend ist, wenn der Klimastreik den wichtigsten politischen Verbündeten angreift."

    Intressant, sind die grünen der wichtigste verbündete der klimaaktivisten oder ist es eher umgekehrt, dass die grünen DANK der "klimajugend" solch tollen resultate erzielten letztes jahr...
  • De-Saint-Ex 12.08.2020 13:03
    Highlight Highlight Nein wirklich, die Stellungnahme von Aline Trede ärgert mich zutiefst. Ich habe die Grünen gewählt, damit sich endlich was bewegt. Werdet laut, stellt Forderungen. Kann eine SVP auch, Minderheiten oder Mehrheiten hin oder her. Das muss man ihr lassen. Wenn sie ihre Forderungen stellt, hört es das ganze Land (ob es will oder nicht 😏)...
    Da will ich nichts hören von mimimi... uns fehlen die Mehrheiten. Mit dieser Einstellung braucht Ihr gar nicht erst nach Bern zu reisen...
    • MaximaPoena 12.08.2020 15:32
      Highlight Highlight Was willst du denn in der Politik ohne Mehrheiten erreichen? So funktioniert nunmal unser System. Wenn eine Gruppe diese fundamentale Regel nicht mehr beachtet, verabschieden wir uns von der Demokratie. Willst du das?
  • landre 12.08.2020 13:01
    Highlight Highlight Diese Mädels und Jungs sind nicht am Angreifen, sondern legitim und sachlich am Kritisieren.

    Aber eben, die Kritisierten benutzen die Rhetorik "Angriff" um sich dann ablenkend als (pseudo) Opfer eines Angriffs profilieren und stilisieren zu können.

    Und solange diese "Klimabewegung" keine materielle oder explizit immaterielle Gewalt anwendet, ist es auch seitens der Medien fast schon verwerflich von "Radikalisierung" zu schreiben...
  • Quacksalber 12.08.2020 12:59
    Highlight Highlight Die Nordwestschweiz wird wohl wegen der Trockenheit schneller waldfrei sein als dass es Mehrheiten für wirklich ernsthaften Klimaschutz geben wird.
  • Der Buchstabe I 12.08.2020 12:56
    Highlight Highlight "Realpolotik", eine leere Wprthülse, die als Ausrede fürs Nichtstun missbraucht wird.

    Ich bin hier der Meinung der Klimajugend.
  • Platon 12.08.2020 12:51
    Highlight Highlight Also wenn ich die Beratungen zum CO2-Gesetz von letztem Herbst mit jenen vor den Wahlen vergleiche, wurde der Himmel eindeutig blauer. Wie dem auch sei. Um was geht es der KJ? Haben sie wirklich das Gefühl es würde eine progressivere Klimapolitik umgesetzt, wenn Grüne und Linke noch mehr fordern? Sie finden schon jetzt nur für die Hälfte der Anliegen eine Mehrheit. Also was soll der S****** mit der Selbstzerfleischung?!
  • Stefan Morgenthaler-Müller 12.08.2020 12:50
    Highlight Highlight Bringen wir es auf den Punkt: Was haben die Grünen aus dem Wahlerfolg konkret erreicht? Wo gibt es seither Einschränkungen, welches gut für das Klima ist?
    • Superreicher 12.08.2020 13:08
      Highlight Highlight Weder die Grünen noch die Linken haben eine Mehrheit im Parlament, weder im Ständerat noch im Nationalrat. Folglich sind Kompromisse gefragt. Nennt sich Demokratie.
    • Knut Knallmann 12.08.2020 13:13
      Highlight Highlight Wahlerfolg? Sie haben Zuwachs bekommen, aber von einer Mehrheit sind umweltfreundliche Parteien immer noch weit entfernt. Mitte-Rechts kann zu radikale Ideen immer noch problemlos blockieren.
    • Bits_and_More 12.08.2020 13:17
      Highlight Highlight z.B. die Co2 Abgabe für Flugzeugtickets.
      Zudem ist das neue Parlament erst seit diesem Jahr im Einsatz und dann kam schon 2 Monate später Corona.
      Und ein Wahlerfolg alleine macht noch keine Mehrheit im Parlament.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Seelenstein 12.08.2020 12:48
    Highlight Highlight Ich bin mir nicht sicher, ob die Grünen verstehen was Zeit bedeutet. Eines hat die Klimabewegung den Politikern Meilen voraus, sie wissen, dass die Wirtschaft nicht mitmachen will und wird. Wer hier Termine setzt, egal bis wann, ist dem Thema blind. Die Null muss ab jetzt beschlossen werden und Nichteinhalten monatlich zu sanktionieren. Die Kritik ist mehr als berechtigt und an Peinlichkeit aus der Politik nicht anzuschauen.
    • El Ninio 12.08.2020 23:11
      Highlight Highlight Die Wirtschaft macht schon seit Jahren mit. Nur ist es in gewissen fällen ökologischer eine alte Öl Heizung selten zu nutzen als eine neue elektronische hinzubauen. Viele vergessen hier die graue Energie. Ohne vorausschauende Unternehmer geht es nicht. Und bei dergrauen Energie liegt der Hund begraben. Eine grüne Revolution ohne die Reduzierung der Weltbevölkerung wird egal wie sie verloift scheitern.
  • De-Saint-Ex 12.08.2020 12:47
    Highlight Highlight REAL-Politik... ich kann‘s nicht mehr hören.
    Damit lässt sich alles entschuldigen und nichts bewegen.
    Wenn ich „Realpolitik“ will, wähle ich FDP.
    Sollte sich die grüne Partei endlich hinter die Ohren schreiben.
    • Karoon 12.08.2020 13:08
      Highlight Highlight Richtig. Zudem kann die Politik zwar kleinere Korrekturen vornehmen. Bei grösseren Problemen scheitert sie. Sonst hätten wir zB schon lang keine Kriege mehr. Die Radikalisierung ist leider notwendig, nicht trotz, sondern wegen der Politik.
    • Superreicher 12.08.2020 13:11
      Highlight Highlight Was hättest du denn lieber als Real-Politik? Vielleicht lieber eine irreale Politik? Diese Realpolitik kommt übrigens dadurch zustande, dass Kompromisse in einer Demokratie unumgänglich sind. Es gibt nicht immer nur ein Ziel, verschiedene Interessen oder Sichtweisen führen unweigerlich zu Zielkonflikten.
    • Knut Knallmann 12.08.2020 13:20
      Highlight Highlight Sie vergessen etwas: Wir leben in einer Demokratie. Extreme Forderungen, die nicht mehrheitsfähig sind schaffen es nicht durchs Parlament - Fertig. Ich hab lieber kleine Verbesserungen als gar keine. Starke Massnahmen müssen mehrheitsfähig werden! Kritisiert also bitte jene, die seit Jahren aufs effektiv aufs Bremspedal treten oder das Problem leugnen und das sind primär FDP und SVP und nicht die eigene Seite...
    Weitere Antworten anzeigen
  • du_bist_du 12.08.2020 12:45
    Highlight Highlight Die grüne Politik empfinde ich als Flickwerkpolitik, oft sogar als Klientelpolitik und teilweise auch als Salamitaktik die, meiner Meinung nach, die falschen Gruppen trifft. Klar, nennt sich Realpolitik.

    Aber mir ist da die Klimabewegung lieber. Alle müssen etwas ändern, notfalls mit neuen Gesamtkonzepten. Das bietet durchaus Chancen für alle.
  • Lowend 12.08.2020 12:43
    Highlight Highlight Schade, aber die Klimajugend lebt gerade ihre Sturm und Drangphase aus und haut alles kurz und klein, was ihnen nicht in den Kram passt, was nur dazu führt, dass sie und die ganze Umweltbewegung Sympathie und Unterstützung in der Bevölkerung verlieren.

    Leider fehlt ihnen die Erfahrung im politisch-medialen Geschäft, denn eines sollte jedem klar sein; Eine erfolgreiche Dekarbonisierung kann nur mit und nicht gegen die Menschen erfolgen!

    Die einzigen, die sich über solche Streitereien freuen und die davon profitieren, sind die ewiggestrigen Ölverbrenner, die weitermachen wollen wie bisher.
    • vescovo 12.08.2020 13:24
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass eine gepflegte, sanfte Debatte viel zu lange braucht, bis tatsächli gehandelt wird. Beim Klima weiss niemand, ob es nicht sogar bereits zu spät ist. Deshalb kann ich den Frust verstehen, ich trage denselben in mir.
    • Lowend 12.08.2020 14:36
      Highlight Highlight Ich kann Sie gut verstehen! Aus Frustration folgt Aggression, das lernt man im ersten Semester Psychologie, aber Wut ist selten ein guter Ratgeber.

      In blinder Wut zerstört man oft Sachen, die einem später noch nützlich sein könnten und bevor ich mir meine Freunde zu Feinden mache, könnte ich auch probieren, aus Feinden Freunde zu machen?

      Die Klimabewegung stand da kurz davor, wenn ich mir schon nur betrachte, wie viele konservative Bauern die Seite wechselten und manchmal braucht es Geduld, denn das Klima retten und dabei unsere Kultur zu zerstören gleicht am Ende auch nur einem Krieg!
  • Füdlifingerfritz 12.08.2020 12:41
    Highlight Highlight Wenn die Grünen weiterhin für viele wählbar bleiben wollen müssen sie realistische, verhältnismässige und vernünftige Politik machen. Und das geht unmöglich, wenn man die teils kruden Forderungen der Klimajugend 1:1 übernehmen und umsetzen will. Es ist richtig und wichtig, dass "die jungen" radikaler in ihren Forderungen sind und auch nicht schlimm, dass vieles was sie wollen gugus ist (das wächst sich schon noch aus) aber Politik, spielt sich nunmal in der Erwachsenen- und nicht in der Traumwelt ab. Daher dürfen sich gestandene Politiker davon nicht zu sehr beeinflussen lassen.
    • ChlyklassSFI 12.08.2020 13:05
      Highlight Highlight Welche Forderungen bitte sollen denn "Gugus" sein? Der Klimawandel spielt sich nicht in einer Traumwelt ab. Der Klimawandel ist Realität. Und dann gibt es Leute wie dich, die den Jugendlichen Realitätsferne vorwerfen...
  • Bruno Wüthrich 12.08.2020 12:41
    Highlight Highlight Dass die Ölheizungen noch bis 2030 eingebaut werden dürfen, will auch mir nicht einleuchten. Dass da Handlungsbedarf besteht, müsste selbst dem Verbortesten in der Branche längst klar sein. Oder anders ausgedrückt: Wer sein Angebot jetzt noch nicht auf die tatsächlichen Erfordernisse umgestellt hat, den braucht man auch nicht mehr speziell zu schützen. Selbst schuld, wer noch Lager hat.

    Da hängen Arbeitsplätze dran, wird der Eine oder die Andere sagen. Nein, sage ich. Denn bei einem sofortigen Umstieg werden einfach andere die Geschäfte machen und entsprechend Arbeitsplätze schaffen.

    http://llL
    • DerTaran 12.08.2020 13:18
      Highlight Highlight Absolut deiner Meinung, dito für Verbrennungsmotoren bei Autos, die Schweiz hat nicht mal einen nennenswerte Autoindustrie, dass heisst bei uns gehen keine Arbeitsplätze verloren, im Gegenteil.
    • IZO 12.08.2020 13:39
      Highlight Highlight @DerTaran mit was soll ich den meinen nicht vorhandenen Tesla tanken? Strom aus Atomkrafftwerken?

      Bruno bekamm ein ❤-li
    • nukular 12.08.2020 13:47
      Highlight Highlight Naja, ich kanns schon ein wenig nachvollziehen. Eine Wärmepumpe kostet schnell mal 15k aufwärts, währenddessen eine ölheizung schon ab 6k zu haben ist.. Auch macht es wenig Sinn, in einem alten EFH welches vielleicht in 10 Jahren eh abgerissen wird eine WP zu installieren - so rein Kostentechnisch gesehen.
      Auch ist es ja oft nicht mit dem Einbau einer WP getan. Was bringt eine WP, wenn die Gebäudehülle für die Gans ist?... Lieber Step by Step..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Noblesse 12.08.2020 12:38
    Highlight Highlight Ich verstehe die Aktivisten. Den Grünen wäre auch nach den Wahlen ein BR zugestanden. Siehe Austria! Leere Worte-Zeit ist vorbei und Auto-und Heizungswechsel muss nun halt schneller kommen. Auch wenn es den Bürgerlichen nicht passt!
    • Platon 12.08.2020 13:51
      Highlight Highlight @Noblesse
      Da können aber Grüne und SP nicht dafür, dass Rytz nicht gewählt wurde!
    • K1aerer 12.08.2020 16:57
      Highlight Highlight Naja dann wären die Linken krässer übervertreten als die Rechten. Das wäre demokratisch gesehen schon falsch.
    • Platon 12.08.2020 17:04
      Highlight Highlight @K1aerer
      Nein, wäre es nicht. Rechne nach! 3 BR für die Linke wäre im Vergleich zu 4 BR für die Rechten eine kleinere Übervertretung. Es geht darum, dass FDP/SVP keine Mehrheiten haben. Dass sie eine BR haben ist falsch. Die CVP sollte die Mitteplayerin sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nathan der Weise 12.08.2020 12:37
    Highlight Highlight Ich lach mich schlapp.
    • Superreicher 12.08.2020 13:13
      Highlight Highlight Voll der konstruktive Kommentar! Doch, doch. Vielleicht hast du noch eine differenzierte Meinung zum Thema?
  • Altweibersommer 12.08.2020 12:35
    Highlight Highlight Die Grünen verstecken sich hinter der "Realpolitik" und scheinen sehr hilflos mit dieser berechtigten Kritik aus den eigenen Reihen umzugehen. Wie soll man sich denn an der Urne verhalten wenn selbst die Grünen das Problem nicht ernst genug nehmen?
  • Truth Bot 12.08.2020 12:35
    Highlight Highlight Gerade das Thema Ölheizung zeigts doch exemplarisch. Der Einbau von neuen Ölheizungen gehört schon jetzt verboten. Bis 2030 zuzuwarten ist völlig sinnlos. Wir haben schon jetzt Alternativen um unsere Häuser zu heizen, welche über die gesamte Nutzungsdauer genau so günstig sind, wie Ölheizungen. Sogar vernünftige Bürgerliche sollten einem Verbot zustimmen, genau so, wie es mit Elektroheizungen gemacht wurde. Von grünen Parteien erwarte ich, dass sie sich für ein Verbot von allen neuen fossilen Heizsystemen (Öl, Erdgas) einsetzen und zwar jetzt und nicht in irgend einem langjährigen Aktionsplan.
  • pascii 12.08.2020 12:34
    Highlight Highlight Ich kann auch immer herumkritisieren und andere beschuldigen, wenn nichts passiert. Geht in die Politik!
    • weissauchnicht 12.08.2020 12:46
      Highlight Highlight „In der Politik“ sind sie offensichtlich bereits. Wähl sie bitte, damit sie auch noch in den Parlamenten vertreten sind...
    • pascii 12.08.2020 13:12
      Highlight Highlight Habe ich tatsächlich gemacht. Aber Kritik kommt meistens von Fahnenschwingern und Transparentschwenkern die denken, ein Sinneswandel sei ratz fatz erledigt wie ein Linksswipe auf Tinder…#realitycheck
  • Helvetiavia Philipp 12.08.2020 12:31
    Highlight Highlight Auch Mutter Natur würde sich wehren und erklären, sie werde von den Grünen benutzt, um die rote Politik zu rechtfertigen.

    Aber sie kann ja nicht sprechen. Die Parteien, welche sich für Umweltschutz einsetzen und auch etwas erreichen, sind die GLP oder CVP.
    • Me, my shelf and I 12.08.2020 12:39
      Highlight Highlight Ehh, nein, definitiv nicht. Klima ist rot-grün, seit Jahrzehnten schon.

      https://ecorating.ch/de/find?type=abstimmungsverhalten-eidgenossisch&group=50-legislatur-2015-2019-nationalrat&commission=1
    • Beat_ 12.08.2020 12:39
      Highlight Highlight Schau nochmal genau hin, was die GLP für den Umweltschutz macht. Sobald es konkret wird oder vielleicht etwas kostet, kuschen die "Grünen" von der GLP und interessieren sich nur für libertäre Lösungen ohne Zukunft.
    • ingmarbergman 12.08.2020 12:42
      Highlight Highlight CVP?
      Hahahahahahahahahahahahhaha.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rosskastanie 12.08.2020 12:31
    Highlight Highlight Hach, herrlich, lasst die Spiele beginnen...ist man doch eigentlich nur von den Rechten gewohnt, dass sie sich zerfleischen. Jetzt wird man sehen, wo die Reise hinführt. Konkrete, aber zielorientierte Schritte die auf einem Konsens gründen oder einfach mediales Sandkastengstürm mit "Ich bin noch extremer als du, imFall." Meine Wertung zum "Clash of Civilizations" von 1 bis 10: Unterhaltung 8, mediale Reichweite 10, Empörung ebenfalls eine 10, Glamour 5 (wegen Nachhaltig und so) Faktor Zeit: 5 (die Zeit drängt bekanntlich) und Mimimi 10 (weil jung und zartbesaitet). Und nun, Film ab!
    • Me, my shelf and I 12.08.2020 13:05
      Highlight Highlight Man kann sich schon drüber lustigmachen und die Klimakrise nicht ernstnehmen...

      Vielleicht cheggst du die Dringlichkeit der Thematik ja dann, wenn im Sommer wegen abgeschmolzener Gletscher kein Wasser mehr aus dem Hahn kommt.
    • Rosskastanie 12.08.2020 13:53
      Highlight Highlight @Me, my shelf and I Ich nehme die Klimakrise durchaus ernst und handle danach, wie ich schon in einem anderen Kommentar geschrieben habe: Kein Auto mehr, kleinere Wohnung, Arbeitsplatz neu gewählt, der mit dem Velo erreichbar ist (trotz Lohneinbusse) und ich lebe seit 5 Jahren komplett vegan. Ich fange halt bei mir selber an, anstatt von anderen ständig zu fordern oder ständig im Konjuktiv daherzureden. Daher erlaube ich mir den obigen Kommentar. Ich persönlich versuche JETZT mit weniger auszukommen, zu verzichten, nachhaltig zu leben. Und du?🤷‍♂️
    • Me, my shelf and I 12.08.2020 14:24
      Highlight Highlight Ich bin Vegetarier seit 2 Jahren, für eine gesunde vegane Ernährung habe ich im Moment keine Zeit. Ein Auto fahre ich nicht, habe auch nie eins besessen. Geflogen bin ich das letzte mal vor 3 Jahren und habe es auch nicht mehr vor. Vieles kaufe ich gebraucht.

      Ich finde dein Verhalten vorbildlich, jedoch sollte dir bewusst sein, dass durch politische Veränderungen einiges mehr an CO2 reduziert werden kann, als durch Verhaltensoptimierung möglich. Der Schweizer finanzplatz bspw. emittiert 22 mal (!) so viel CO2, wie die Schweiz ausstösst.
  • Sprachrohr 12.08.2020 12:29
    Highlight Highlight Die meisten Forderungen der sogenannten Klimajugend sind berechtigt und äusserst wichtig, aber was nützt das, wenn sie politisch (noch) nicht durchsetzbar sind?

    Pragmatische Grüne sind mir lieber als grüne Tagträumer, welche die realpolitischen Hürden verkennen und am Ende gar nichts erreichen.
    • Me, my shelf and I 12.08.2020 12:41
      Highlight Highlight In einem Positionspapier formuliert eine Partei ihre Vorgehensweise und nicht, was in der Schweiz passieren wird. Positionspapiere haben mit Realpolitik und Umsetzbarem meist wenig am Hut.

      Trotzdem schreiben die Grünen Netto 0 2040 rein.
    • Sprachrohr 12.08.2020 12:50
      Highlight Highlight Mindestens ebenso wichtig wie das Ziel wäre der Weg dazu.

      Aber da wollen sich die meisten Parteien lieber nicht die Finger verbrennen, da sich dort die harten (aber nötigen) Einschränkungen verstecken, welche bei der nächsten Wahl Stimmen kosten werden...
    • Nate Smith 12.08.2020 13:16
      Highlight Highlight Wieso brauchen wir 10 Jahre im konkreten Fall bis neue (!) Erdölheizungen verboten werden sollen? Entweder will man das, und dann kann man es schnell (in Paar Jahren) umsetzen oder man will es nicht. Es ändert sich doch in diesen 10 Jahren nichts ausser dass man unnötig Zeit verliert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Me, my shelf and I 12.08.2020 12:27
    Highlight Highlight "Man muss sich schon fragen, ob es zielführend ist, wenn der Klimastreik den wichtigsten politischen Verbündeten angreift."

    Man sollte sich evtl. vor den Wahlen überlegen, ob man eine Jugendbewegung mit falschen Versprechen für sich instrumentalisieren will.

    Und dann auch noch jammern...
  • Randen 12.08.2020 12:27
    Highlight Highlight Das Klima Problem geht alle Parteien an. Seltsam, dass sich ausgerechnet die SVP so vehement gegen Massnahmen wert die das Land unabhängiger machen würde. Eventuell ist die Verstrickung mit der Öl Mafia Schuld daran... Die haben ja den gleichen Präsidenten.
    • Queerio 12.08.2020 13:14
      Highlight Highlight Keine ahnung wieso die $VP dagegen $ein könnte. 🤔🤔🤔 i$t mir ein Rät$el.
    • Cyrillius 12.08.2020 13:47
      Highlight Highlight Gruss an “Ölbert“ Rösti 😁
    • beaetel 13.08.2020 14:00
      Highlight Highlight Wer mit Öl und Benzin Geld verdient, wird sich bis zum Letzten dafür einsetzen, nichts zu ändern. Ablenken, den Fokus auf die Ausländer richten, behaupten, dass diese uns die Arbeitsplätze wegnähmen, und gleichzeitig gegen jede Form von Mindestlohn zu sein, der dafür sorgte, dass kein Ausländer einem Schweizer den Platz wegen Lohndumping wegnehmen könnte. Ich verstehe auch nicht, wieso keine Partei sich dafür einsetzt, die Pensionsabzüge für Ältere auf das Niveau der Jüngeren zu senken, respektive umgekehrt! Dann würden Junge nicht automatisch bevorzugt. Problem Altersarbeitslosigkeit gelöst.
  • pluginbaby 12.08.2020 12:27
    Highlight Highlight Die Grünen realisieren langsam wie demokratische Politik in der Schweiz funktioniert, gut so.

    Die Klimastreik-Bewegung sowie die jungen Grünen würden gut daran tun sie dabei zu unterstützen.

    Das "Täubele" ist Wasser auf die Mühlen der politischen Gegner. Aber ihr werdet es irgendwann kapieren...
    • IZO 12.08.2020 13:46
      Highlight Highlight Ja vermutlich an dem Tag an dem die Schweiz ihre Wasserrechte an Nestle abtritt oder aber es wird der Tag sein an dem wir die 45 Grad Marke knacken oder... oder.........

Kommentar

Liebe Velofahrer, ihr seid leider die schlimmsten Verkehrsteilnehmer

Das Coronavirus hat dazu geführt, dass in der ganzen Schweiz mehr Leute mit dem Velo unterwegs sind. Das Geschäft boomt, auch mit den E-Bikes. Zusätzlich stimmt die Stadt Zürich am 27. September darüber ab, ob man sich verpflichten will, 50 Kilometer Veloschnellrouten einzurichten.

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