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Der Eismeister blickt heute auf Lugano, Langnau und Davos. bild: shutterstock/watson

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Playoffs als Ziel – die Saisonvorschau zu Lugano, Langnau und Davos

Die SCL Tigers, Davos und Lugano werden glücklich sein, wenn sie die Playoffs erreichen. Für die Langnauer wären die Playoffs die schwierige Bestätigung einer perfekten Saison, für Davos die Rückkehr in die Playoffs und für Lugano geht es auch darum, wieder besser zu sein als Ambri.



HC Lugano: Die neue Bescheidenheit des «Grande Lugano»

Seit dem Wiederaufstieg von 1982 ist Lugano in seinem Selbstverständnis «grande». Die erste Adresse für die klingendsten Namen und höchsten Saläre. Nun befindet sich der Klub im grössten Umbruch seiner neueren Geschichte. Kann Lugano vorübergehend auch Mittelmass?

Dass wieder einmal ein neuer Trainer kommt, ist nicht ungewöhnlich. Lugano hat in seit dem letzten Titel von 2006 oft den Trainer gewechselt und manchmal auch während der Saison. Dass der erfolglose Sportchef Roland Habisreutinger nach zehn Jahren ohne Titel den Schreibtisch räumen musste und dass Torhüter Elvis Merzlikins das Abenteuer NHL wagt, ist den Gesetzen dieses Geschäftes geschuldet.

Hnat Domenichelli, GM-Head Of Sports & Competitions, an der Vorsaison-Medienkonferenz des HC Lugano auf dem Schiff

Luganos neuer Sportchef Hnat Domenichelli. Bild: KEYSTONE/Ti-Press

Es ist ein anderer Wechsel, der uns das neue, bescheidene Lugano zeigt. Obwohl die Fans in einem Spruchband gefordert hatten, sie solle das Portemonnaie öffnen, hat die kluge Präsidentin Vicky Mantegazza bei Grégory Hofmann auf ein Salär-Wettbieten verzichtet (das sie aus der Portokasse hätte gewinnen können) und ihn nach Zug ziehen lassen.

Das wäre vor ein paar Jahren undenkbar gewesen und hätte dem Selbstverständnis des «Grande Lugano» widersprochen. Der charismatische Publikumsliebling, bester Torschütze der Liga (letzte Saison 30 Tore) und WM-Silberheld von 2018 wird durch Zugs Reto Suri ersetzt, der nicht in erster Linie für Tore steht (er hat letzte Saison 18 erzielt). Sondern für vorbildliche Arbeitseinstellung, Leitwolfqualitäten, Bescheidenheit, intensives Spiel und Leidenschaft. Eigenschaften, die die Präsidentin schätzt.

Die Spieler Ryan Spooner, Atte Ohtamaa, Reto Suri, Sandro Zangger, Dominic Lammer, Sandro Zurkirchen, Assistenztrainer Stefan Nyman und Trainer Sami Kapanen, von links, an der Vorsaison-Medienkonferenz des HC Lugano auf dem Schiff

Die neuen Luganesi Spooner, Ohtamaa, Suri, Zangger, Lammer, Zurkirchen mit den Trainern Nyman (Assistent) und Kapanen (von links) Bild: KEYSTONE/Ti-Press

Kann Lugano bescheiden sein? Wenn wir die Spielerliste durchgehen, dann ist die Antwort auf diese Frage ganz einfach: Lugano bleibt inzwischen gar nichts anderes als die Bescheidenheit. Die Mannschaft ist eine der nominell schwächsten (bescheidensten) seit der Rückkehr in die höchste Liga im Frühjahr 1982. Grégory Hofmann und Elvis Merzlikins, die zwei charismatischsten Einzelspieler sind gegangen und nicht gleichwertig ersetzt worden. Die Leitwölfe bekommen graue Haare: Alessandro Chiesa ist 32, Linus Klasen 33, Raffaele Sannitz 35 und Julien Vauclar gar schon 39. Und Sami Kappanen hat als Coach ausser dem Spengler Cup noch nie etwas gewonnen. Da ist wahrlich Bescheidenheit eine hilfreiche Tugend.

Aber im Schafspelz der Bescheidenheit trabt immer noch der Wolf des Luxus, der grossen alten Zeit. Der Widerspruch zwischen der wahren Identität und sportlicher Wirklichkeit zeigt sich in der Wahl des Trainers: ein grosser Name musste es sein. Sami Kapanen ist einer der grossen Namen des Welteishockeys. Als Spieler, aber nicht als Trainer. Bisher genügte es, wenn er die Finnen verstand. Nun muss er eine Mannschaft mit Finnen, Italienern, Kanadiern, Österreichern, Bernern, Schwyzern, Zürchern, Zugern, Tessinern, Freiburgern, Neuenburgern, Genfern und Bündnern verstehen. Diese Herausforderung ist mindestens so gross wie einst die Bauleitung beim Turmbau von Babel.

Lugano in der neuen Saison

Trainer: Sami Kapanen (Fi, neu).
Sportchef: Hnat Domenichelli (Ka/Sz, neu).

ANLAESSLICH DER NEUEN NATIONAL LEAGUE A SAISON 2016/17 STELLEN WIR IHNEN HEUTE, DONNERSTAG, 8. SEPTEMBER 2016, EINE PORTRAITSERIE ALLER NLA-TORHUETER ZUR VERFUEGUNG --- Portrait of Sandro Zurkirchen (39), goaltender of Swiss National League A hockey club HC Ambri-Piotta, in Biasca, Switzerland, on August 26, 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Sandro Zurkirchen (39), Torhueter des National League A Eishockeyclubs HC Ambri-Piotta, portraitiert am 26. August 2016 in Biasca. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Sandro Zurkirchen hat die schwere Aufgabe, Publikumsliebling Elvis Merzlikins im Tor zu ersetzen. Bild: KEYSTONE

Prognose: Platz 9

Letzte Saison betrug Luganos Reserve auf Rang 9 gerade 4 Punkte. Der Optimist sagt: nach vorne ist vieles möglich. Der Realist warnt: Lugano steht auf dünnem Eis. Denn nun kommt ein Trainer, der im Vorjahr in Finnland die Playoffs verpasst hat. Der zweifache Finalgoalie Elivs Merzlikins und Torschützenkönig Grégory Hofmann haben neue Arbeitgeber. Praktisch jedes Jahr verpasst ein Titan die Playoffs und Lugano hat schon mit besseren Teams und erfolgreicheren Trainern die Playoffs verpasst.

SCL Tigers: Nur ein Wunder oder die neue Wirklichkeit?

Die SCL Tigers stürmten letzte Saison bis an die Schwelle der Halbfinals. Nun ist die bange Frage: kann diese perfekte Saison wiederholt werden?

Es war, als hätten die gut gelaunten Hockey-Götter das Saison-Drehbuch geschrieben. Ein bäumiger Start. Von allem Anfang an in der Tabelle auf einem Playoffplatz. Der weithin unbekannte Junior Andrea Glauser spielt wie ein Ausländer und Verteidigungsminister. Der Heimkehrer Chris DiDomenico ist ein charismatischer Held und erfüllt die himmelhohen Erwartungen («Jesus Chris») – als sei er nur kurz weg gewesen, um Brötchen zu holen und nie als «Verräter» in Nordamerika. Harri Pesonen wird am Ende gar Weltmeister. Captain Pascal Berger kämpft wie einst der meisterliche Leitwolf Michael Horisberger. Damiano Ciaccio hext nach der Verletzung von Ivars Punnenovs das Team allein in die Playoffs und die Schlüsselspieler bleiben weitgehend von Verletzungen verschont. Kein «Gschtürm» in der Kabine, kein «Gschtürm» im Management, kein «Gschtürm» mit dem Trainer. Der Hockey-Tempel meistens bis auf den letzten Platz gefüllt. Und schliesslich fehlt nur ein einziger Sieg fürs erste Halbfinale der Geschichte.

Tigers Andrea Glauser geschlagen nach dem zweiten Playoff Viertelfinalspiel der National League zwischen den SCL Tigers und dem HC Lausanne, am Dienstag 12. Maerz 2019 im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Der 23-jährige Verteidigungsminister Andrea Glauser. Bild: KEYSTONE

Allenthalben war es Rühmen und Lobpreisen wie man es seit den grossen meisterlichen Zeiten der 1970er Jahren im Emmental nicht mehr gekannt hat. Ist das alles nun die wunderbare neue Wirklichkeit oder waren es einfach ein paar schöne Monate, denen bald wieder böse Wetter, Sturm, Hagel, Blitz, Donner und Frost folgen? Niemand vermag es zu sagen. Auch in den Büchern von Jeremias Gotthelf und Simon Gfeller finden wir keine Antworten. Aber wenn Präsident Peter Jakob und Trainer Heinz Ehlers das Glück nicht festhalten können – wer vermag es dann?

Die Voraussetzungen für eine erneute Playoff-Qualifikation sind gut. Sportchef Marco Bayer hat die Spielstärke der Mannschaft auf dem Transfermarkt verteidigt und die Kadertiefe so weit vergrössert, dass es inzwischen möglich ist, die vier ausländischen Stürmer auch mal auf vier Linien zu verteilen. Erfolgstrainer Heinz Ehlers, beide Goalies und die zwei wichtigsten Ausländer (Harri Pesonen, Chris DiDomenico) sind geblieben. Auf den ausländischen Stürmerpositionen ist Langnau mindestens so gut besetzt wie der SCB, Biel oder die ZSC Lions.

Die Langnauer sind inzwischen dazu in der Lage, ihr Spiel gegen jeden Gegner durchzusetzen. Die bange Frage ist, ob sie bei der extremen Abhängigkeit von den ausländischen Stürmern – nur vier Schweizer haben letzte Saison mehr als drei Tore erzielt – dazu in der Lage sind, unter Druck Spiele zu gewinnen, die sie gewinnen müssen um in die Playoffs zu kommen. Die SCL Tigers stehen offensiv auf dünnem Eis: letzte Saison waren sie bei den erzielten Toren nur die Nummer 8 und im Powerplay die Nummer 7 der Liga.

ARCHIVBILD ZUR VERTRAGSVERLAENGERUNG ZWISCHEN DEN SCL TIGERS UND HEAD COACH HEINZ EHLERS, AM DIENSTAG, 20. NOVEMBER 2018 ---- Langnaus Trainer Heinz Ehlers im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und den SCL Tigers, am Dienstag, 25. September 2018, im Zuercher Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Tigers-Trainer Heinz Ehlers motiviert sein Team. Bild: KEYSTONE

Seit zweieinhalb Jahre läuft es so wie Heinz Ehlers will und er geniesst so viel Respekt wie nie mehr ein Trainer seit Gian Bazzi, den die Spieler in den 1960er Jahren mit einem Brief baten, er möge bleiben als er Langnau nach fünf Saisons verliess. Wir wissen, dass Langnau mit Heinz Ehlers Playoffs kann. Aber wir wissen noch nicht, ob Langnau mit Heinz Ehlers Krise kann.

Die SCL Tigers in der neuen Saison

Trainer: Heinz Ehlers (Dä, 4. Saison).
Sportchef: Marco Bayer (Sz, 3. Saison).

Langnaus Chris DiDomenico, waehrend dem offiziellen Fototermin, der Saison 2019/20, am Dienstag, 6. August 2019, in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Langnaus «Jesus Chris» DiDomenico Bild: KEYSTONE

Prognose: Rang 7

Die SCL Tigers sind auf dem Papier mindestens gleich gut wie letzte Saison. Die Playoff-Architekten (Trainer, Torhüter, Captain, die besten zwei der fünf Ausländer) sind geblieben und die Mannschaft ist sogar etwas ausgeglichener geworden. Aber bei Lichte besehen war der 6. Platz ein kleines Wunder. Es wäre deshalb vermessen, die Wiederholung eines Wunders zu erwarten. Die Playoffs auf Rang 7 sind eigentlich bereits eine optimistische, ja gewagte Prognose.

HC Davos: Es gibt auch einen HCD nach Arno Del Curto

Erstmals seit 1996 beginnt der HCD eine Saison ohne Arno Del Curto. Eine neue Ära hat begonnen. In Zeiten des Umbruches hat der HCD das Potenzial, die Überraschungsmannschaft der Saison zu werden.

Der neue Headcoach Christian Wohlwend, Mitte, aufgenommen im Training des HC Davos, am Donnerstag, 5. September 2019, in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Der neue HCD-Trainer Christian Wohlwend. Bild: KEYSTONE

Der neue Trainer Christian Wohlwend ist Engadiner. Wie Arno Del Curto. Er kommt als U20-Nationaltrainer nach Davos. Wie Arno Del Curto. Also ist Christian Wohlwend der neue Arno Del Curto. Nein, ist er nicht. Christian Wohlwend ist sogar ein «Anti-Arno».

Arno Del Curto war im Laufe seiner biblischen Amtsdauer von 22 Jahren ein «Diktator» geworden. Ein Machtrainer. Eifersüchtig darauf bedacht, alles unter Kontrolle zu haben und vereinigte schliesslich alle wichtigen Funktionen auf sich: Coach, Trainer, Sommertrainer, Sportdirektor, Kommunikationschef. Seine Assistenten waren mit Ausnahme von Torhütertrainer Marcel Kull Statisten ohne jeden Einfluss. Alles drehte sich in Davos um die Wünsche und Launen von Arno Del Curto.

So hat Davos sechs Titel gewonnen und unser Hockey geprägt. Aber dieser zentralistische Führungsstil ist heute nicht mehr möglich. Christian Wohlwend ist im Vergleich zu seinem Vorgänger ein Basisdemokrat. Er verteilt Macht und Verantwortung auf zwei Assistenten, einen Video-, einen Athletik- und einen Goalie-Coach. Sportdirektor ist sein Freund Raeto Raffainer.

Switzerland`s team director Raeto Raffainer at the pressconference after losing the quarter final game between Canada and Switzerland, at the IIHF 2019 World Ice Hockey Championships, at the Steel Arena in Kosice, Slovakia, on Thursday, May 23, 2019. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Raeto Raffainer ist neuer Sportchef des HC Davos. Bild: KEYSTONE

Ein ganzes Team ist also notwendig, um Arno Del Curto zu ersetzen. Eine Schicksalsgemeinschaft wagt das Abenteuer Davos als sei es eine Polarexpedition. «Aber wir sind keine Desperados.» sagt Raeto Raffainer. Wir sind alle hier, weil wir uns diese Herausforderung nicht entgehen lassen wollen. Wir hatten alle gute Jobs und haben alle gekündigt. Unser Offensiv-Coach Johan Lundskog hatte gerade mit Frölunda die Champion League und die Meisterschaft gewonnen und hätte noch jahrelang bleiben können. Unser Defensiv-Coach Waltteri Immonen hatte einen laufenden Vertrag in Kloten. Christian Wohlwend war als U20-Nationaltrainer und Peter Mettler als Goalietrainer beim Verband angestellt. Und ich hatte dort als Sportdirektor einen Job, den ich liebte. Wir hätten alle bleiben können. Aber wir sind extrem motiviert, diese Chance zu packen und den HCD wieder dorthin zu führen, wo er hingehört.»

Aber ist die Mannschaft, die im letzten Frühjahr als 11. der Qualifikation die Playouts gegen die Lakers bestreiten musste, besser geworden? Andres Ambühl hat wohl seine beste Zeit hinter sich, Enzo Corvi kann Reto von Arx nicht die Schuhe binden, Fabrice Herzog war in Zürich ein Mitläufer und die Gebrüder Wieser waren brave Unteroffiziere unter Arno Del Curto. Wo ist da die Führungsgruppe?

Davos' Enzo Corvi, links, gegen SC Rapperswil-Jona Lakers Casey Wellman, im fuenften Eishockey-Spiel des Playout-Final der National League zwischen dem HC Davos und den SC Rapperswil-Jona Lakers, am Donnerstag, 4. April 2019, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Enzo Corvi ist kein Reto von Arx. Bild: KEYSTONE

Christian Wohlwend sagt: «Wir leben im hier und jetzt. Wir kreieren eine neue Führungsgruppe, wir geben jedem eine neue Rolle. Die Gebrüder Wieser bekommen eine neue Chance und können in eine neue Rolle hineinwachsen. Und zu Andres Ambühl: Unterschätzen Sie nicht, welch unheimliche Energie er hat.»

Der Abgang von Arno Del Curto hat Davos die Chance zum Neuanfang beschert, die Präsident Gaudenz Domenig mit einer klugen Personal-Politik nützt. Er wird die Geduld nicht verlieren, wenn es nicht gleich wunschgemäss laufen sollten. Es gibt auch einen HCD nach Arno Del Curto.

Der HC Davos in der neuen Saison

Trainer: Christian Wohlwend (Sz, neu).
Sportchef: Raeto Raffainer (Sz, neu).

Der Mann mit den grössten Entwicklungspotential im watson-Interview:

Prognose: 8. Platz

Die Davoser haben letzte Saison die Playoffs um 24 und die Rettung vor den Playouts um 23 Punkte verpasst. Ist der HCD nun um 24 Punkte besser? Nein. Die Mannschaft ist nominell nicht viel besser als jene, die letzte Saison gerade mal den zweitletzten Platz belegt hat. Aber wir gehen davon aus, dass der HCD im letzten Frühjahr weit unter seinem tatsächlichen Wert klassiert war. Die Veränderungen in Davos kommen einer Revolution gleich und setzen Energie frei. Aufbruchstimmung unter einer neuen sportlichen Führung, bessere Ausländer und kein Theater um die Goalies – das müsste eigentlich für die Rückkehr in die Playoffs reichen.

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37
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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • humpalumpa 13.09.2019 09:16
    Highlight Highlight Noch 52 bis pleeeeeeeioff🥰🥰🥰
  • Hockey_God 13.09.2019 09:02
    Highlight Highlight So, und heute kommt die Vorschau auf Zauggs neue Hassliebe Zug. Ich habe eine Wette laufen, dass die Begriffe „Milliardär“, „zum Titel verdammt“, „Scham“ (oder in Abwandlung beschämend, Schande etc) vorkommen werden. Ich glaube ich gewinne die Wette und amüsiere mich schon vorgängig, wie Klaus die ganze Saison über den EVZ versucht in Sphären gewaltig über den SCB zu heben. Lol😂
  • Gondeli 12.09.2019 16:31
    Highlight Highlight Das Ziel sind nicht die Plee-Offs, sondern der Meistertitel!

    Ho-ho-hopp Langnou!
    • Manulu 12.09.2019 21:29
      Highlight Highlight 🤔🤨🙂😄😆😂🤣🤪
    • The Returner 12.09.2019 22:54
      Highlight Highlight @Gondeli
      🤣🤣🤣geile Siech!!🤣🤣🤣


      Guete Start ids Valley hingere!

      Gruess

      #12
  • MaskedGaijin 12.09.2019 15:36
    Highlight Highlight Noch kein Plee-Off Kommentar von Gondeli?
    • Martinov 12.09.2019 18:17
      Highlight Highlight Er hat wohl auf deinen Kommentar gewartet ;)
  • Lümmel 12.09.2019 12:21
    Highlight Highlight Beim Davoser Abschnitt fehlt mir das Thema Thorhüter.
    • goschi 12.09.2019 12:53
      Highlight Highlight Die haben jemanden angestellt um Thor zu hüten?
      ist Odins Sohn denn noch so klein, dass er Aufsicht braucht? :-o
    • Bill3290 12.09.2019 13:39
      Highlight Highlight @ goschi: Vielleicht eher damit er nicht wieder seinen Hammer auf der Erde verlegt^^
    • Lümmel 12.09.2019 16:54
      Highlight Highlight 🤣🤣🤣 Sorry
  • maylander 12.09.2019 11:47
    Highlight Highlight Für Hoffmann wurden übrigens Suri und Lammer eingetauscht. Für den HCL kann das durchaus ein sehr guter Trade sein. Zudem waren die Luganesi schon lange hinter Suri her.
    Natürlich hätte ich lieber wenn Suri weiter in Zug bleiben würde. Aber wenn er schon geht dann wenigstens zu einem angemessenen Preis.
    • Bill3290 12.09.2019 13:38
      Highlight Highlight Bullsh*t,... zumindest Suri hatte keinen Vertrag mehr mit dem EVZ und wurde nicht "getradet".
      Ergo erhält der EVZ auch null Gegenleistung von Lugano. Bei Hoffmann übrigens dasselbe nur dass diesmal eben Lugano nichts vom EVZ erhält.
    • egemek 12.09.2019 14:37
      Highlight Highlight Ob getauscht oder ersetzt spielt doch keine Rolle, statt Hofmann spielen eben Suri und Lammer in Lugano.

      Ich denke, dass Lugano da eher an Stärke eingebüsst hat, Suri kann Hofmann nie ersetzen und Lammer würde ich eher in die Kategorie mit Zangger einstufen. Gut für die Breite des Kaders, zu schwach um ein absoluter Topshot zu sein.
    • Bill3290 12.09.2019 15:17
      Highlight Highlight @egemek: Auf den Post von Maylander bezogen spielt es sehr wohl eine Rolle, er suggeriert ja so dass Suri zu einem "angemessenen" Preis gegangen ist. Fakt ist aber das Suri zu gar keinem Preis gegangen ist sondern einfach seinen Vertrag nicht verlängert hat, analog Hoffmann.
      Betreffend Lammer gehe ich mit dir einig, ist halt ein Energiespieler der den Gegner in der 3ten mit seiner wirbligen Art und seiner Bissigkeit nerven kann. Suri wird wahrscheinlich nicht an die Scoringwerte eines Hoffmann's rankommen, denke aber dass Reto für die Teamchemistry massiv wichtiger ist als Hofmann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 12.09.2019 10:44
    Highlight Highlight Dass der Verfasser des Artikels Langnau-Fan ist und diesen Verein stets durch die rosarote Brille sieht, schleckt keine Geiss weg. Trotzdem muss man sagen: Langnau wird die Playoffs entweder erreichen - oder nur ganz knapp scheitern. Der letztjährige Erfolg war im Gegensatz zu 2011 nicht einfach ein über sich herauswachsen, sondern die logische Konsequenz guter harter Arbeit (aka Ehlers-Hockey).

    Lugano die Wundertüte. Denke ganz nach dem Motto Weniger ist mehr, wird das "bescheidene Lugano" besser sein als das grossgekotzte.

    Überraschen hingegen würde mich eine Davoser Playoffquali.
  • miarkei 12.09.2019 10:35
    Highlight Highlight Ehrlich gesagt habe ich das Gefühl, diese Saison kann vielleicht noch enger und spannender werden als die letzte. Alle Teams habe sich sinnvoll verstärkt, ist nur die Frage ob alle Transfers einschlagen oder nicht. Aber freu mich auf Morgen! Gute Saison allen.
    • Max Dick 12.09.2019 10:54
      Highlight Highlight Alle Teams können sich kaum verstärkt haben, denn es gibt nicht plötzlich massenhaft mehr gute CH-Spieler auf dem Markt ;) Und was die Ausländer anbelangt - man hat immer das Gefühl, dass sich jemand verstärkt hat, weil ja nur Ausländer geholt werden, die auf dem Papier gut sind. Wie du selbst sagtst, die Frage ist ob sie einschlagen oder nicht.
    • Hallo22 13.09.2019 10:37
      Highlight Highlight Ich denke ausser Ampri und Servette haben sich alle sinnvoll verstärkt und das Niveau entweder gehalten oder verbessert.
    • Hallo22 13.09.2019 10:38
      Highlight Highlight wollte schreiben ausser Ampri, Lugano (Merzlikins....) und Servette.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nummelin 12.09.2019 10:08
    Highlight Highlight Chorney bester defensiv Verteidiger... muahahaha… selten so gelacht!!! Danke Chläusi ;-)
  • ralck 12.09.2019 09:56
    Highlight Highlight Täusche ich mich oder ist der Text über Davos bereits im Slapshot erschienen…?
    • Eidi 12.09.2019 10:17
      Highlight Highlight Klausi schreibt auch fürs Slapshot, drum vermutlich nicht
    • Politikinteressierter 12.09.2019 12:39
      Highlight Highlight Ja ist er. Klaus ist doch der Chef vom Slapshot.
  • goschi 12.09.2019 09:44
    Highlight Highlight Es musste ja kommen und tatsächlich, bei Langnau ist der Text ein Loblied das sich liest wie kitschige Fanfiction und direkt doppelt so lang wie alle anderen Mannschaftsbeschreibungen.

    Und dann sind da so Sachen drin wie:
    "Auf den ausländischen Stürmerpositionen ist Langnau mindestens so gut besetzt wie der SCB, Biel oder die ZSC Lions."

    MUAHUAHUA
    Nein, nichtmal ansatzweise.. einfach nein...
    • Stogge 12.09.2019 10:25
      Highlight Highlight Der Satz über die Ausländer ist definitiv falsch, da gebe ich dir Recht.

      Aber dein Satz "doppelt so lang" ist etwa ähnlich schlecht. Habe mir die Mühe gemacht:

      Langnau 484 Wörter
      Davos 472 Wörter
      Lugano 413 Wörter

      Man weiss das Klaus Langnau liebt, dass dich das nach zig Artikeln immer noch beschäftigt.. ;-)
    • Bill3290 12.09.2019 10:31
      Highlight Highlight Gebe dir recht dass die Lobhudelei absehbar war und dann auch kam, ABER betreffend Ausländer finde ich die Aussage nicht unbedingt abwegig.
      Pesonen und DiDo sind so glaube ich indiskutabel in die obere Hubraumklasse der in der NLA engagierten Ausländer zu finden. Aaron Gagnon ist ein enormer Charakterspieler der dem Team gut tut und überdies auch die Kiste trifft wenn sich Chancen eröffnen. Betreffend Earl bin ich ein bisschen unschlüssig aber dass er weiss wo das Tor steht und das er läuferisch sehr stark ist muss man wohl nicht erwähnen. Mit Maxwell hat man einen optimalen Backup.
    • goschi 12.09.2019 10:50
      Highlight Highlight gerade Dido ist definitiv nicht "obere Hubraumklasse", was auch sein schnelles Wieder-Ende des NHL-Abstechers zeigte, da haben viele Schweizer Spieler die es kurz in die NHL wagten wesentlich mehr erreicht.

      Und gute Spieler sind viele Ausländer (eigentlich sollten es alle sein, sonst kann man auch Schweizer Spieler nehmen ^^), aber richtig herausstechen tut keiner aus Langnau, ausser mit Schwalben und Geflenne um Vertragsende.

      Ein Arcobello oder Petersson sind da eine andere Klasse.

      Vor allem ging es um das "mindestens so gut" von Klaus Zaugg, das eine Selbstüberschätzung pur ist.
    Weitere Antworten anzeigen

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