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Khabib Nurmagomedov speaks at a news conference after the UFC 229 mixed martial arts event Saturday, Oct. 6, 2018, in Las Vegas. A brawl broke out after the main event between Khabib Nurmagomedov and Conor McGregor when Nurmagomedov climbed over the cage and set off a scuffle with another fighter in McGregor's corner. (AP Photo/John Locher)

Khabib Nurmagomedov wird in Zukunft nicht mehr ins Oktagon steigen. Bild: AP/AP

Abschied mit Titel und Tränen: UFC-Star Nurmagomedov tritt wegen Tod seines Vaters zurück



Khabib Nurmagomedov gehört im UFC zu den ganz grossen Namen. Am Samstag bezwang der 32-Jährige Russe im Kampf um den Leichtgewichts-Titel Justin Gaethje – damit blieb Nurmagomedov auch in seinem 29. Kampf ungeschlagen.

Nach dem Sieg feierte der Russe allerdings nicht, sondern lief in die Mitte, sank zu Boden und begann dort zu weinen. Im Interview danach wurde klar, wieso: «Das war mein letzter Kampf», erklärte der 32-Jährige.

Nach dem Tod seines Vaters im Juli wegen einer Corona-Infektion und Herzproblemen wolle er nicht mehr weitermachen, so Nurmagomedov weiter. «Ich habe vor dem Kampf drei Tage lang mit meiner Mutter gesprochen. Sie wollte nicht, dass ich ohne ihn weiterkämpfe. Dann habe ich ihr versprochen, dass es mein letzter Kampf sein wird. Keine Chance, dass ich ohne meinen Vater zurückkehren werde.»

Nach seiner emotionalen Rücktritts-Erklärung erhielt Nurmagomedov unzählige Nachrichten auf den sozialen Medien. Auch sein ehemaliger Erzrivale Conor McGreggor, zu dem ihm lange Zeit ein schlechtes Verhältnis nachgesagt wurde, meldete sich zu Wort.

«Gute Leistung», schrieb der Ire auf Twitter, «Respekt und mein Beileid für dich und deine Familie.» Auf Instagram gratulierte ihm auch Grössen aus anderen Sportarten wie Cristiano Ronaldo oder Karim Benzema zur Karriere. (dab)

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