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Turkey's President Recep Tayyip Erdogan, right, shakes hands with U.S Vice President Mike Pence, prior to their talks at the Presidential Palace in Ankara, Turkey, Thursday, Oct. 17, 2019. A high level U.S. delegation arrived in Turkey on Thursday for talks on a cease-fire in Syria. (Presidential Press Service via AP, Pool)

Mike Pence und Recep Tayyip Erdogan am Donnerstag in Ankara. Bild: AP

Türkei und USA einigen sich auf Waffenruhe in Nordsyrien



Mike Pence hat am Donnerstagabend einen vorübergehenden Waffenstillstand in Nordsyrien verkündet. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan habe dem zugestimmt.

Die Türkei will demnach ihre Offensive für 120 Stunden unterbrechen. Den kurdischen Kräften soll so die Möglichkeit gegeben werden, die «designierte Sicherheitszone» zu verlassen.

Ankara will die Vereinbarung jedoch als Waffenruhe verstanden wissen. Die Offensive werde nicht gestoppt, sondern lediglich «unterbrochen», sagte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu in Ankara. Nur zwei legitime Seiten könnten eine Waffenruhe vereinbaren, sagte er zur Erklärung.

Die Sicherheitszone wird gemäss Pence etwa dreissig Kilometer hinter der syrisch-türkischen Grenze enden. Der US-Vizepräsident sagte auf Nachfrage eines Journalisten, dass die Kurden mehrfach betont hätten, im Falle einer Waffenruhe die «Sicherheitszone» zu verlassen.

Die Kurden in Nordsyrien akzeptieren gemäss der Nachrichtenagentur AFP die Waffenruhe. Noch ist aber nicht klar, ob sie die «Sicherheitszone» tatsächlich verlassen wollen.

Präsident Trump schrieb auf Twitter, dass durch diesen «Deal» Millionen Menschenleben gerettet würden. Leute hätten während Jahren versucht, diesen Deal zu machen.

Der heutige Tag sei grossartig für die Kurden, meinte Trump und bedankte sich bei allen involvierten Parteien.

Mission ohne guten Aussichten

Es schien zunächst eine Mission ohne grosse Erfolgsaussichten, zu der US-Vizepräsident Mike Pence und Aussenminister Mike Pompeo nach Ankara kamen. Anfangs hatte Erdogan es strikt abgelehnt, überhaupt mit Pence und Pompeo zu sprechen. Die beiden Besucher würden von ihren Amtskollegen empfangen, sagte Erdogan dem Sender Sky News. Er selbst werde nur mit Präsident Trump sprechen.

In der Folge ruderte er zurück. Der türkische Staatschef werde nun doch mit Pence und Pompeo reden, sagte ein Sprecher. Die düsteren Mienen, mit denen Erdogan und Pence vor Beginn des Treffens vor die Reporter traten, verhiessen nichts Gutes. Statt ursprünglich angesetzter zehn Minuten dauerte das Gespräch dann fast 90 Minuten.

Weitere dreieinhalb Stunden verhandelten die Delegationen. Die Amerikaner wollten erreichen, dass der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan seine am 9. Oktober gestartete Militäroperation in Nordsyrien beendet. Laut amerikanischen Delegationskreisen soll Pence Erdogan deutlich gemacht haben, dass massive Strafaktionen der USA drohen. Das bewog Erdogan offenbar zum Einlenken.

Wie geht es nach den fünf Tagen weiter?

Wie es nach Ablauf der vereinbarten fünftägigen Waffenruhe weitergehen wird, ist ungewiss. Dass Erdogan dann erneut seine Offensive fortsetzt, ist aber unwahrscheinlich. Denn er stösst in Nordsyrien auf massive Schwierigkeiten. Die türkischen Truppen haben es nicht nur mit den Kurdenmilizen zu tun, die Widerstand leisten.

Inzwischen droht den Türken auch die direkte Konfrontation mit der syrischen Armee, die in die Grenzregion vorrückt. Der syrische Präsident Baschar al-Assad kündigte an, sein Land werde auf die «kriminelle Aggression» der Türkei «mit allen verfügbaren legitimen Mitteln antworten».

(cma/chmedia)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Quecksalber 18.10.2019 08:55
    Highlight Highlight Die Türkei ist mit seinem Kriegsfürst höchst erfolgreich. Die sogenannte „Sicherheitszone“, ein Euphemismus für die Vertreibung der Bevölkerung wird schon ohne „“ geschrieben und bildet sich ganz von alleine.
  • TheDan 18.10.2019 08:09
    Highlight Highlight Kaum zu glauben wie die Kommentarschreiber hier informiert sind. Es werden keine 100000 Kurden vertrieben oder massakriert. Schaut mal auf auf eine Karte:
    https://syria.liveuamap.com/de

    Das von der Türkei besetzte Gebiet ist max 20x60km und nicht allzu dicht besiedelt.

    Es gibt einen Deal zwischen den Kurden und Assad. Die syrische Armee bezieht die Stellungen der Kurden und diese werden wohl in die syrische Armee integriert. Wenn Erdogan seine ursprünglichen Ziele erreichen möchte muss er nun gegen Syrien/Iran/Russland kämpfen, was er sicher nicht machen wird.
    Das Kriegsende war nie näher!
    • dasKorrektorat 18.10.2019 19:07
      Highlight Highlight Generation Gameboy spielt eben zu wenig Schach.
  • Posersalami 17.10.2019 23:50
    Highlight Highlight Habe ich das richtig verstanden? Die USA und die Türkei haben sich darauf hin verständigt, dass die Kurden sich aus dieser 35km breiten Zone zurückziehen, und ihre Waffen abgeben sollen?

    Das klingt doch nach einem super Deal für die Kurden, ausgehandelt von ihren zuverlässigen Partnern USA und Türkei.

    lol

    Oder mache ich einen Denkfehler?
  • Perimius 17.10.2019 23:40
    Highlight Highlight Den Kurden werden 120 Stunden gegeben, um sich zurückzuziehen.
    Und das hat dann zur Folge, dass das Schlachtfeld halt einfach um ein paar Kilometer versetzt wird und nach 120 Stunden machen die Türken munter weiter mit dem Gemetzel, bis sie auf die Syrische Armee trefffen.
  • Things will be different when I take over the worl 17.10.2019 23:01
    Highlight Highlight "Die christliche Gemeinde auf dem Gebiet des heutigen Syrien ist eine der ältesten christlichen Gemeinschaften der Welt."
    "Seit dem Bürgerkrieg in Syrien 2011 haben schätzungsweise 500.000 syrische Christen das Land verlassen müssen. Bleibende sind Terror und Mord ausgesetzt".[Die Verfolgung der Christen durch Gruppen wie die Muslimbrüder...]

    "Weiße evangelikale Christen stimmten zu 81 Prozent". Tja so schnell wird die eigene Religion verraten von einem orangen Kleingeist. Und viele Rechte klatschen, weil sie arab. Christen für nicht christlich genug halten, aber wie sah dann erst Jesus aus?
  • die_rote_Zora 17.10.2019 22:42
    Highlight Highlight und wo sollen die Kurden hin?
    (ernst gemeinte Frage, so doof es auch klingt)
    • MarGo 18.10.2019 07:38
      Highlight Highlight weiter rein in die von "Ass"ad dominierten Regionen im Süden - dort werden sie für den Moment wenigstens nicht abgeknallt...
  • Things will be different when I take over the worl 17.10.2019 22:26
    Highlight Highlight Vor allem in Al-Malikiyah (Dêrik) leben sehr viele Christen, Armenier und ethische Kurden zusammen und das seit Generationen. Hier gibt es mehrere Kirchen, christliche Schulen, Spitäler, Universitäten und Freiheit für Frauen und Kinder. Wie unsere rechten Maulhelden plötzlich in Jubel ausbrechen, wenn der Orange mit dem Sultan zusammen die Kurden und andere Minderheiten vertreiben will, um den ober Islamis Platz zu machen. Ja da sieht man, welch Geistes Kind die sind. Die Kurden sollen vertrieben werden und zwar praktisch vollständig, alle grossen Kurdenstädte liegen in dieser 30 Km-Zone
    Benutzer Bild
  • Do not lie to mE 17.10.2019 22:05
    Highlight Highlight SDF erklärt sich bereit, die Waffenstillstandsvereinbarung einzuhalten.
    SDF Kommandant Mazlum Kobani: Dieser Waffenstillstand gilt nur für das bisherigen Kampfgebiet. Wir werden alles tun, damit dieser Waffenstillstand ein Erfolg wird. Wir werden aber im übrigen Gebiet sicherlich keine Streitkräfte abziehen.
  • Vanessa_2107 17.10.2019 21:47
    Highlight Highlight Zusammenfassung des Deals:
    - Die Kurden müssen umgehend ihr Land verlassen
    - Die Türkei bekommt das Land, das sie will.
    - DieTürkei wird von Sanktionen befreit
    - Die Türkei erklärt sich damit einverstanden, die Kurden für 5 Tage nicht mehr zu töten.
    -und danach...geht das Töten weiter?

    Und das sieht Trump nun als seinen Erfolg...
    Benutzer Bild
  • sa5 17.10.2019 21:46
    Highlight Highlight Bezahlt die Türkei die Kosten für die Umsiedlung und entschädigt sie für Verluste & Eigentum?

    Oder erleben wir hier Benesch-Dekrete 2.0?
  • Nelson Muntz 17.10.2019 21:40
    Highlight Highlight Hat Erdi den Brief aus dem Müll geholt?
  • Füürtüfäli 17.10.2019 21:39
    Highlight Highlight OK, prinzipiell ist eine Waffenruhe natürlich für die Bevölkerung sehr gut! Aber was läuft hier? 2 Länder die in dem Land gar nichts zu suchen haben, einigen sich auf eine Waffenruhe?
  • Goldjunge Krater 17.10.2019 21:39
    Highlight Highlight Trumps Plan geht auf! Top Job! 💪
    • max julen 17.10.2019 21:50
      Highlight Highlight junge, du kennst den plan? teile doch mit uns details...
    • Aniki 17.10.2019 22:13
      Highlight Highlight Wirklich grosse Klasse von Trümpel. Nachdem Erdogan bereits seine „Sicherheitszone“ heraus gebombt hat. Super Leistung.
    • reactor 17.10.2019 22:15
      Highlight Highlight Eher Putins.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas G. 17.10.2019 21:32
    Highlight Highlight Na bitte geht doch. Hat der Brief von Trump also doch gewirkt?!
  • Bert der Geologe 17.10.2019 21:30
    Highlight Highlight Hä? Den Türken freiwillig sein Land, sein Haus, seine Stadt überlassen. Natürlich ist das ganz im Sinne der Kurden. Superfriedensstifter. Nur Vollpfosten können sowas bekanntgeben.
  • Do not lie to mE 17.10.2019 21:25
    Highlight Highlight Mir ist gerade etwas aufgefallen. Der Waffenstillstand dauert 120 Stunden = 5 Tage.

    Erdogan wird Putin am 22. Oktober in Sotschi treffen = in 5 Tagen.

    Putin wird entscheiden, welchen Weg das Ganze nehmen soll.....
    • Elke Wolke 17.10.2019 21:37
      Highlight Highlight Somit hat Trump die Instruktionen aus Moskau korrekt umgesetzt...
  • Cédric Wermutstropfen 17.10.2019 21:22
    Highlight Highlight Hoffentlich ziehen die Kurden nicht ab. Die Türken sollen nicht so einfach damit davonkommen. Zuerst einen Eroberungskrieg anzetteln, die Leute dort abschlachten und sich dann billig aus der Affäre ziehen, weil man wohl Angst vor den Konsequenzen hat.
  • Geo1 17.10.2019 20:55
    Highlight Highlight Also nochmal zum Mitschreiben: Die USA und die Türkei einigen sich darauf, dass sich die Kurden zurückziehen und Tausende Quadratkilometer ihres Territoriums den Türken überlassen. Wieso sollten die Kurden diesem Deal zustimmen?
    • flausch 17.10.2019 21:53
      Highlight Highlight @serkan
      Ja und weil die ypg die Araber Vertrieb kämpfen Arabische Stämme gemeinsam mit ihnen (in und ausserhalb der sdf) gegen die Türkei.

      Wem dieses Land jedoch garantiert nicht zusteht ist Erdogan und seinen stiefkindern Daesh/IS.
    • Geo1 17.10.2019 22:04
      Highlight Highlight @Baskin "Wikipedia" ist erstens nicht gerade eine genaue und zweitens auch keine verlässliche Quellenangabe; auf welchen Artikel beziehst Du Dich? Ausserdem ändert das nichts daran, dass die Kurden faktisch (noch) den Grossteil des betroffenen Gebiets kontrollieren.
    • Grohenloh 17.10.2019 22:06
      Highlight Highlight Serkan:
      Dort leben über 90% Kurden. Das ist sehr wohl ihr Land.
      Leider haben sie in den Gebieten, wo sie über 50% der Bevölkerung stellen, noch keinen eigenen Staat bekommen weil sie immer wieder betrogen worden sind.
      Was Sie sagen ist das Gleiche, wie wenn Istambul den Griechen gehören sollte, weil es zufälligerweise noch nicht zur Türkei gekommen wäre.
      Völker haben, dort wo sie eine eindeutige Mehrheit sind, das Recht auf einen eigenen Staat
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sir Konterbier 17.10.2019 20:53
    Highlight Highlight Natürlich ist das ein schlechter Deal, aber wenn die Kurden nicht abziehen dann haben sie einfach 5 Tage gewonnen, in denen die syrische Armee ihr Material verlegen kann und in denen die Kurden ihre Verteidigungslinien beziehen und härten können.

    Und ich kann mir schlicht nicht vorstellen dass die Kurden abziehen, sie leben ja alle im türkischen Zielgebiet, das hiesse ja sie müssten sich in den arabischen Teil zurückziehen.
    Benutzer Bild
    • circumspectat animo 17.10.2019 22:35
      Highlight Highlight Erdogan nicht = alle Türken
    • circumspectat animo 18.10.2019 06:42
      Highlight Highlight Alle die Blitzen sind das was Sie Erdogan (und anscheinend auch ALLEN Türken) vorwerfen. Faschisten!
    • flausch 18.10.2019 11:05
      Highlight Highlight @circumspectat
      Guter Witz.
      Nein sind wir nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Freund von Petr E. Cycling (aka Blitzsammler) 17.10.2019 20:36
    Highlight Highlight wie mit kindern. das lauteste will zuerst gefüttert sein
  • Chrigi-B 17.10.2019 20:32
    Highlight Highlight Trump hat 28 Soldaten abgezogen, weil das NATO Mitglied Türkei einmarschieren wollte. Hätte er die 28 Soldaten opfern sollen? Einen Krieg mit einem NATO Mitglied anfangen?

    Den Kurden wurde seit Monaten nahegelegt, dass sie sich doch bitte 25 - 30 Kilometer von der türkischen Grenze zurückziehen sollen, was sie nicht gemacht haben.

    Hoffentlich ziehen sie sich jetzt zurück und es kann endlich Frieden einkehren in diesem Teil Syriens 🙏
    • Randy Orton 17.10.2019 20:48
      Highlight Highlight Chrigu-B, wenn ich dich bitte innert 3 Tagen mit deiner Familie dein Haus zu verlassen und 30 Kilometer weiter zu ziehen, damit ich in deinem Haus einquartieren kann wen ich will, wärst du einverstanden?
    • Chrigi-B 17.10.2019 20:52
      Highlight Highlight Ich bin mit dieser Situation überhaupt nicht einverstanden. Nur haben die Kurden keinen Stich gegen die hochgerüstete Armee der Türkei.

      Einfache Wahl: Sterben oder abziehen.
    • flausch 17.10.2019 20:56
      Highlight Highlight Sorry aber "schliifts eigentli"?
      Es ist egal was die Türkei den Kurden nahegelegt hat und was nicht. Die Türkei darf gar nichts befehlen da die Kurden in Syrien sind (btw. Syrien ist keine türkische Provinz). Dieser Krieg ist Völkerrechtswiedrig und durch nichts zu verteidigen. Dieser Krieg läuft auf nichts anderes heraus als die Vertreibung der Kurden und der Wiederbelebung des IS.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randy Orton 17.10.2019 20:32
    Highlight Highlight Also die Amis helfen den Türken hundertausende Menschen aus Ihren Häusern zu vertreiben, damit die Türken dort ihnen genehme Flüchtlinge ansiedeln können. Quasi assistierte Volksvertreibung...
  • locogoa 17.10.2019 20:29
    Highlight Highlight Der Deal sieht wohl so aus:
    Wir ziehen uns aus Syrien zurück, ihr greift ein bisschen an um von der Ukraine Krise abzulenken, ich täubele ein bisschen , ihr kriegt dann das was ihr wollt stellt die Kriegshandlungen ein und ich kann mich als grosser Friedensstifter zur Wiederwahl stellen.... sorry aber für wie doof hält Trump die Welt ? Nicht das es nicht immer schon so lief aber so offensichtlich und ohne Skrupel?
    • Inspektor 17.10.2019 23:03
      Highlight Highlight Die Welt ist doof....

      Ich,du, sie,er... die dort sowieso...

      ..zuviele Menschen...und zu viele Menschen verderben den Brei...

      Dänn wird's nur na gruusig...💩
    • MarGo 18.10.2019 07:46
      Highlight Highlight leider wird das bei seinem eigenen Volk wirken... die sind geistig nicht so weit wie dich und mich :D ;)
  • Butzdi 17.10.2019 20:24
    Highlight Highlight Wow, denken die wir seien alle doof?
    1. Türkei will die Kurden aus dem Teil Syriens vertreiben.
    2. Trump gibt ok zur Invasion und zieht Truppen ab
    3 Türkei killt Kurden ohne Ende
    4. Trump simuliert Empörung und verhängt Pseudo-Sanktionen gegen die Türkei.
    5. die USA zerstören ihr eigenes Anti-ISIS Hauptquartier
    6. Pence holt sich einen ‚Friedensdeal‘ = 120 Stunden Waffenstillstand in denen die Kurden aus der Region abzuhauen haben, danach würden sie weiter abgeschlachtet
    7. Trump streicht seine Pseudo-Sanktionen gegen die Türkei

    Gewinner Trump AG, Erdogan, Putin. Verlierer Welt inkl USA
  • Roboter 17.10.2019 20:19
    Highlight Highlight Es ist unerträglich. Die Kurden werden ein weiteres Mal von der U.S. Lügen Clique um Trump verraten. Erdogan soll kriegen was er wollte, die Kurden sollen sich zurückziehen und wurden nicht mal gefragt? Das nennt man dann einen Waffenstillstand aushandeln? Die Kurden können dem niemals zustimmen und werden den schwarzen Peter zugeschoben bekommen. Es ist eine Schande!
  • landre 17.10.2019 20:16
    Highlight Highlight Waffenstillstand oder Waffenruhe sind keine Synonyme von Rückzug oder Frieden. Und Anstatt eines Genozid ergibt sich hier nun eine Völkervertreibung...Myanmar-Rohingya, usw. docet.

    Die Probleme werden also keineswegs gelöst und wir die Weltgemeinschaft lassen weiterhin menschenverachtende Machthaber am Werk.
  • J. 17.10.2019 20:13
    Highlight Highlight Ich heisse eine solche Militäroperation alles andere als gut und ich bin kein Fan der Amerikaner, doch ein Waffenstillstand (wenn er eingehalten wird) ist immerhin schon einmal etwas! Möge dieser Krieg bald zu Ende sein, den er fordert nichts als Blut!
  • Lrrr, Herrscher vong Omikron Persei 8 17.10.2019 20:12
    Highlight Highlight Was für ein Witz! Die Türkei bekommt ihre erklärten Kriegsziele zugesichert und die syrischen Kurden müssen ihre Gebiete abgeben. Wirklich ein toller Deal!
    Falls die Kurden/Assad nun trotzdem weiterkämpfen, werden sie als "die Bösen" hingestellt, da sie sich nicht an den Waffenstillstand halten. Der zweite Verrat an die Kurden durch die USundA
  • Smeyers 17.10.2019 20:11
    Highlight Highlight Ich sehe es einmal positiv, mit wirtschaftlichem Druck zwingt er die Türkei in die Knie ohne das er das Leben seiner eigenen Soldaten gefährdet. Die Kurden gewinnen Zeit. Wirtschaftskrieg anstatt Blut vergießen, auch eine Strategie.
    • max julen 17.10.2019 22:11
      Highlight Highlight Smeyers, und wer leidet unter sanktionen?
    • Ueli der Knecht 17.10.2019 22:46
      Highlight Highlight "ch sehe es einmal positiv, mit wirtschaftlichem Druck zwingt er die Türkei in die Knie"

      In die Knie zwingen würde bedeuten, dass die Türken sich aus dem syrischen Territorium zurückziehen.

      Tatsächlich haben die Amis einfach die türkischen Kriegsziele eins zu eins und zu 100% übernommen, und erklärt diese nun zum Waffenstillstand.

      Nicht die Amis haben die Türken in die Knie gezwungen, sondern genau umgekehrt. Die Türken diktieren den Amis, unter welchen Bedingungen für sie der Krieg beendet ist, nämlich sobald ihre Sicherheitszone realisiert. ist.

      Die Kurden hat gar niemand gefragt.
    • Smeyers 18.10.2019 09:08
      Highlight Highlight @max; die Bevölkerung, aber Sie haben ihn auch gewählt. Genau wie Trump der wurde auch gewählt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klaus07 17.10.2019 20:08
    Highlight Highlight ...Den kurdischen Kräften soll so die Möglichkeit gegeben werden, die «designierte Sicherheitszone» zu verlassen.

    Was soll dass den sein? Die Türken stoppen 120 Stunden ihren illegalen Angriff um genau das zu bekommen für dass Sie überhaupt diesen Krieg angefangen haben? Tiefer kann man den Türken nicht in den Arsch kriechen!
    • Kubod 17.10.2019 20:41
      Highlight Highlight Danke Klaus07

      Mir fehlten gerade die Worte ob dieser Obszönität von Verlautbarung.
      Deine sind druckreifer. als die, die ich dann doch noch gefunden habe.
  • HerrCoolS. 17.10.2019 20:04
    Highlight Highlight Der Titel des Beitrages klingt ja sehr vielversprechend, nur wurde nichts bahnbrechendes erreicht. De facto wird für 120 Stunden ein Status Quo aufrecht erhalten bis es wieder knallt.
  • flausch 17.10.2019 20:04
    Highlight Highlight Hmmm irgendwie verstehe ich nicht ganz wie die Herren hier Völkerrechtswiedrig ein Land aufteilen, die Bevölkerung vertreiben und dabei noch als Friedenstauben dastehen wollen.
    Das ist einfach nur "grusig".
    • dasKorrektorat 17.10.2019 22:15
      Highlight Highlight Denke du hast schon mal nicht verstanden dass ein "Land Kurdistan" völkerrechtlich gar nicht existiert....
      (Teil Syriens)
    • Enzasa 18.10.2019 03:29
      Highlight Highlight Es gibt eine Staatsgrenze zwischen der Türkei und Syrien, diese Staats hat die Türkei überschritten um Menschen in Syrien umzusiedeln und die Einheimischen zu vertreiben. Das ganze unter dem Deckmantel Terrorbekämpfung.

      Wo spielt es eine Rolle, dass Kurdistan kein Land ist?
    • dasKorrektorat 18.10.2019 18:55
      Highlight Highlight Ahja als ob ihr euch für die territoriale Integrität Syriens interessiert hättet in den Jahren seit 2013...
      Das stört euch erst jetzt.
  • Der_Andere 17.10.2019 20:03
    Highlight Highlight Mit weniger als der Schlagzeile "Die türkische Armee zieht sich aus Syrien zurück." wird die USA aber ihr Gesicht trotzdem nicht wahren können.

    Wenn in diesen 120 Stunden nicht was Besseres rausgeholt wird, hat der König aller Dealmaker einen ganz schlechten Deal gemacht.
  • Mügäli 17.10.2019 20:01
    Highlight Highlight Falls das so ist wäre dies eine wunderbare Nachricht für die Menschen in dieser Region ...
    • flausch 17.10.2019 20:17
      Highlight Highlight Was wäre so wunderbar? Vertrieben zu werden? Niemand glaubt nur ansatzweise dass das morden dann endet. Und überhaupt wird in diesem Gebiet das neue Kalifat entstehen. Erdogans befreite IS Freunde stehen schon bereit 😖
    • Mügäli 18.10.2019 06:52
      Highlight Highlight @flausch - ich meinte einzig den Waffenstillstand nicht die Situation allgemein
    • flausch 18.10.2019 11:01
      Highlight Highlight Es ist kein Waffenstillstand sondern ein Ultimatum zur Kapitulation das unter Ausschluss einer Fraktion ausgehandelt wurde.

      Btw. geht der türkisch-dschihadistische Angriff ungehindert weiter.
      Kurz nach Neun (unserer Zeit) bombardierte die Türkei das Spital von Ras Al-Ain. Medizinische Teams werden durch protürkische Milizen daran gehindert die Stadt zu betreten. Amnesty International spricht von erdrückenden Beweisen für Kriegsverbrechen durch den türkischen Staat und dschihadistischen Milizen.
      Rein gar nichts daran ist wunderbar für die leidtragende Bevölkerung, es hilft nur der Türkei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Adi G 17.10.2019 20:00
    Highlight Highlight Ein Schelm wer denkt, dass es sich dabei um ein abgekartetes Spiel handelt.
  • Töfflifahrer 17.10.2019 19:57
    Highlight Highlight Ich denke nicht, dass die USA noch für die Kurden sprechen können. Diese werden diese ‚Sicherheitszone‘ wohl nicht freiwillig räumen. Das was zählt ist, was Putin mit den Türken abmacht.
  • Basti Spiesser 17.10.2019 19:55
    Highlight Highlight Der süsse Brief hat gewirkt, Trump du Schlingel.
  • El Tirador 17.10.2019 19:55
    Highlight Highlight Zuerst die Region mit dem unüberlegten Truppenabzug destabilisieren und sich danach als Friedensstifter feiern lassen...

    ganz schön dreist von den Amis
    • PeterSilie 17.10.2019 20:20
      Highlight Highlight Diese Vermutung hatte ich seit Beginn, passt schön in die Vorwahlen und beschehrt Wählerstimmen.
      Ein Schelm, wer Böses denkt....
    • wilhelmsson 17.10.2019 20:34
      Highlight Highlight Kann man so sehen, aber "die Amis" finde ich zu pauschal, haben sich doch sehr viele gegen Trumps Vorgehen ausgesprochen.
    • Alexdelargekilroybojack 17.10.2019 23:36
      Highlight Highlight Stimmt sie sollten sie sich lieber weiter abschlachten lassen oder? So ein Blödsinn
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 17.10.2019 19:48
    Highlight Highlight Toll und wie weit geht diese """Sicherheitszone""". Soll wohl das ganze Kurdengebiet erfassen.
    • AdvocatusDiaboli 17.10.2019 19:58
      Highlight Highlight Das soll von Erdogan spricht von einem 30 KM tiefem Band entlang der bestehenden Grenze. Einige Orte, wie zum Beispiel Kobane, dürfen dabei in syrischer Hand bleiben, unter der Bedingung das Russland die Kontrolle vor Ort garantiert, anstatt der YPG.
    • Clife 17.10.2019 20:04
      Highlight Highlight 36 km von der türkischen Grenze entfernt. Türkei will da die Pufferzone für syrische Flüchtlinge errichten (und wollte das schon immer). Was die Kurden sonst wo machen war ihm egal. Fakt ist aber, dass syrische Flüchtlinge SYRER sind und nicht Türken, weswegen eine Pufferzone in der Türkei schlichtweg falsch wäre. So wollte er weitere Flüchtlingskrisen stoppen. Ich finde den Deal mehr als gut und hätte so schon längst kommuniziert werden sollen.
    • weachauimmo 17.10.2019 20:29
      Highlight Highlight Danke, @Clife
      Aber die Leute geifern halt lieber.
      Sobald Trump involviert ist, schalten die Menschen ihre Köpfe aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butzdi 17.10.2019 19:43
    Highlight Highlight So wie Erdogan Trump versprach nicht in Syrien einzumarschieren? So einen Waffenstillstand?
    • AdvocatusDiaboli 17.10.2019 20:55
      Highlight Highlight @Butzdi: Die USA waren schon lange vor Trump in Syrien am Boden aktiv:

      https://en.wikipedia.org/wiki/May_2015_U.S._special_forces_raid_in_Syria

      Donald Trump versprach die USA schrittweise aus sinnlosen Konflikten herauszuholen und die USA militärisch in keine neuen Kriege zu verwickeln. Bisher hat er sein Versprechen dazu gehalten.
    • Ancain 17.10.2019 21:28
      Highlight Highlight @Advocatos
      Hat er nicht knapp 2000 Soldaten nach Saudi Arabien geschickt?
    • AdvocatusDiaboli 17.10.2019 22:32
      Highlight Highlight @Ancain: US Truppen befinden sich schon seit Jahrzehnten in Saudi Arabien, einem Verbündeten Land der USA:

      https://en.wikipedia.org/wiki/Eskan_Village

      Die neueste Verlegung von ca. 1800 Truppen, zur Abschreckung des Irans, nach dem Drohnenangriff auf Saudi Arabien ist nichts abnormales/neues und erfolgte als kostengünstige, erheblich weniger aggressive Alternative zur Verlegung einer weiteren Carrier Strike Group in die Region (was unter Trumps Vorgängern standartmässig geschehen wäre).

      @Serkan: Die USA haben Erdogan nicht zum Angriff gezwungen. Das tat er in seiner Dummheit selber.
  • P. Silie 17.10.2019 19:43
    Highlight Highlight Hmmm? Ist das nicht Mike Pence, der US Vizepräsident, der sich mit Erdogan trifft? 😱 Man erinnert sich noch an die markigen Worte dass Erdogan sich NICHT mit ihm treffen würde sondern nur sein Vize... Tit for tat.
  • Mülltonne 17.10.2019 19:43
    Highlight Highlight Hat wohl Trump mit seinem Brief sen Nerv getroffen 😄
    • weachauimmo 17.10.2019 20:29
      Highlight Highlight Sagte ich doch. Genau die richtige Sprache.
    • AdvocatusDiaboli 17.10.2019 23:14
      Highlight Highlight Ich stimme dir da zu. Trumps Brief war optimal formuliert für Erdogan. Ich wette er hat ihn ausnahmsweise sogar ganz selber gelesen.

Warum dieser 23-Jährige Schweizer lieber in Nordsyrien stirbt, statt nach Hause zu kommen

Matteo war ein Schweizer Geschichtsstudent, bevor er sich der kurdischen Revolution in Rojava anschloss. Er fürchtet den Untergang der Kurden mehr als den Tod.

Matteo ist nicht Ihr echter Name. Wie heissen Sie richtig? Hier in Rojava sind unsere Geburtsnamen bedeutungslos. Wir bekommen neue Namen. Ich möchte aber weder den Namen, den ich hier trage noch meinen richtigen Namen preisgeben.

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