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Carola Rackete im SRF «Club» – die 3 wichtigsten Aussagen

Carola Rackete erlangte über Nacht Bekanntheit, weil sie das Rettungsschiff «Sea-Watch 3» mit 53 Flüchtlingen an Bord trotz Verbot in den Hafen von Lampedusa steuerte. Jetzt äusserte sie sich im SRF-«Club» zum Thema soziale Gerechtigkeit.

Milan Marquard
Milan Marquard



Im Juni 2019 irrte das Flüchtlingsschiff «Sea-Watch 3» im Mittelmeer umher. An Board befanden sich 53 Flüchtlinge, die von der Besatzung aus dem Mittelmeer gerettet wurden. Darunter befanden sich auch Kinder. Das Problem: Kein Land wollte das Schiff in einen Hafen einlaufen lassen – und das Ärzteteam an Board war über den Gesundheitszustand der Flüchtlinge besorgt. Die Kapitänin – die deutsche Carola Rackete – entschied sich dafür, im Hafen von Lampedusa anzulegen.

Bild

Carola Rackete war Gast im SRF-«Club». screenshot: srf

Die italienische Regierung hatte jedoch ausdrücklich verboten, dass das Boot auf italienischem Grund anlegen darf. Aus diesem Grund wurde Rackete direkt nach Ankunft verhaftet und unter Hausarrest gestellt. Derzeit läuft gegen die 31-Jährige ein Verfahren. Der Vorwurf: Sie soll Beihilfe zur illegalen Einwanderung geleistet haben.

Die Aktion bescherte der jungen Frau sehr grosse Aufmerksamkeit. Die Stimmung war jedoch gespalten – auf der einen Seite erhielt sie Zuspruch und Solidarität, von der anderen Seite schwappte ihr Hass und Unmut entgegen.

Am Dienstagabend trat die Deutsche im SRF-«Club» zum Thema soziale Gerechtigkeit auf und liess durchblicken, dass sie bereit ist, für ihre Anliegen zu kämpfen. Hier sind ihre drei wichtigsten Aussagen:

Die Klimakrise führt zu mehr Migration

Rackete sagte, dass die Klima- und die Flüchtlingskrise «selbstverständlich» zusammenhängen. Als Beispiel nennt sie die weltweit zunehmenden Dürren, die dazu führen, dass Menschen in gewissen Regionen sich nicht mehr selbst ernähren können, was sie zur Flucht zwingt. Bis 2050 sollen ausserdem rund 25 Prozent der Weltbevölkerung nicht mehr ausreichend Zugang zu Wasser haben – das wird unweigerlich zu Konflikten führen, so die 31-Jährige.

Ein weiteres Problem sei, dass es die Leute besonders hart trifft, die heute bereits von Armut betroffen sind. «Wenn zum Beispiel ein Tropensturm ein Haus zerstört, haben diese Menschen keine Rücklagen, um Reparaturen vorzunehmen.» Diese Menschen werden folglich noch ärmer und ihre Existenz wird zunehmend bedroht.

«Wir sollten auf die Wissenschaftler hören, die uns sagen, dass es so nicht weitergehen kann.»

Das schlimme sei, dass der reichste Teil der Bevölkerung hauptverantwortlich für den Klimawandel sei, jedoch nicht leidtragend. Davon betroffen ist nämlich genau der ärmste Teil der Weltbevölkerung. Dieser ist in der Folge gezwungen zu fliehen, wir als reiche Industrienationen sind jedoch nicht bereit, diese Flüchtlinge aufzunehmen. Das ist in sich schon paradox. Rackete ist daher der Ansicht, dass die westliche Welt Klimaflüchtlinge aufnehmen muss.

Manager sollten zur Rechenschaft gezogen werden

«Es geht vereinfacht gesagt um das Verursacherprinzip. Das wird schon kleinen Kindern gelehrt: Wenn du etwas kaputt machst, musst du es reparieren oder irgendwie deine Schuld begleichen. Und so muss es auch international sein.» Unternehmen wie Exxon oder Shell wussten schon lange, dass sie das Klima negativ belasten. Um die Folgen kümmerten sie sich jedoch nicht. Daher sollten die Menschen, die solche Unternehmen leiten auch zur Rechenschaft gezogen werden können.

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Rackete spricht sich dafür aus, dass Unternehmensleiter zur Rechenschaft gezogen werden können. screenshot: srf

Es muss ein radikaler Systemwechsel stattfinden

Problematisch ist gemäss Rackete die Art und Weise, wie wir derzeit wirtschaften. «Wir zerstören das Erdklima und das Ökosystem, das heisst, wir müssen generell umdenken: Wie wirtschaften wir innerhalb der planetarischen Grenzen?» Es gebe klare Grenzen unseres Planeten und wir seien angehalten, unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem zu ändern. «Wir dürfen nicht mehr verbrauchen, als das, was es auf dem Planeten gibt. Da kommen wir auch mit nationaler Gesetzgebung nicht weiter.»

«Wir zerstören unsere Lebensgrundlage.»

Rackete meint konkret, dass man weg von einem wachstumsbasierten Wirtschaftssystem muss. Es werde mehr verbraucht, als der Planet hergibt, um dieses System am Laufen zu lassen. Was sich viele nicht überlegen, sei, dass «wir damit unsere Lebensgrundlage als Menschen auf diesem Planeten zerstören.»

Carola Rackete ist derzeit in Zürich, weil sie ihr neues Buch «Handeln statt Hoffen. Aufruf an die letzte Generation» vorstellt. Der Titel soll keine Weltuntergangs-Panik schüren, sondern ist ein Aufruf an die letzte Generation, die noch gegen die Klimakrise handeln kann.

Sea Watch 3 und Carola Rackete

Kapitänin der Sea-Watch 3 verhaftet

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316Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SyWe 15.11.2019 00:06
    Highlight Highlight Weniger ist mehr!
  • Turicum04 14.11.2019 09:58
    Highlight Highlight Ein reiches Land wie die Schweiz soll jährlich mind. 100'000 Flüchtlingen ein besseres Leben ermöglichen. Finanzieren können wir dies mit einer Solidaritätssteuer von 2-3% p.a. auf Bruttovermögen. Jeder Schweizer Haushalt soll gesetzlich verpflichtet werden mind. eine Flüchtlingsfamilie aufzunehmen und ihnen die ganze Infrastruktur zur Verfügung stellen. Der Bund würde massiv entlastet und kann die Ressourcen andersweitig einsetzen (Klimaschutz!). Profitieren könnte dabei eine Neuausrichtung der SP. Jetzt die Chance nützen, liebe Genossen und Genossinnen!
    • Rabbi Jussuf 14.11.2019 13:18
      Highlight Highlight Gute Idee!
      Aber warum nicht gleich 1 Million pro Jahr aufnehmen? Wir sind schliesslich doppelt so reich wie DE und die Steuern sind sowieso zu tief. Da ist sicher jeder Schweizer hoch erfreut ein paar Prozentchen mehr zu bezahlen.

      Das Dumme ist nur: Woher sollen wir so viele "Flüchtlinge" nehmen?
      Turicum, machst du einen Flyer und verteilst den, vornehmlich in Afrika und in islamischen Staaten?
  • SyWe 13.11.2019 23:19
    Highlight Highlight Unser Haus brennt,und wir verhandeln über den Preis des Löschwassers!!!
    Dank Greta und Carola wird wenigstens MEHR über unser grösstes Problem diskutiert!!!
    Benutzer Bild
    • Sehr geehrte Damen und Herren 14.11.2019 07:57
      Highlight Highlight Leute wie Carola sind das Feuer leider am anblasen statt es zu löschen.
      Wieso ist dies so schwierig zu erkennen?
      🤷‍♂️
    • Rabbi Jussuf 14.11.2019 08:44
      Highlight Highlight Nö, es wird nur Panik gemacht und dadurch werden falsche Entscheidungen getroffen. Oder im Fall Rackete, wird auf Grund falscher Argumentation eine verdeckte Ideologie verbreitet.
      Die Sache mit den "Klimaflüchtlingen"ist eine Erfindung von Rackete und Konsorten um ihre altkommunistischen Ideologien zu verbreiten.
      Bis heute gibt es keinen einzigen "Klimaflüchtling".
    • Satan Claws 14.11.2019 22:36
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf

      Sigeo Alesana und seine Familie waren die ersten Klimaflüchtlinge und zwar 2014.

      https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2014-08/neuseeland-klimawandel-tuvalu-asyl
  • SyWe 13.11.2019 23:13
    Highlight Highlight LEIDER zu viel auf der Welt:
    Egoismus!
    Intoleranz!
    Ignoranz!
    Opportunismus!

  • Töfflifahrer 13.11.2019 19:05
    Highlight Highlight Menschlichkeit und Humanität scheint nicht mehr hoch im Kurs zu sein, wenn man hier so einige Posts und Kommentare durchliest.
    • Sehr geehrte Damen und Herren 13.11.2019 23:08
      Highlight Highlight Bei mir schon. Sehr hoch sogar. Nur was dies „wohlstandsverwahrloste Marxistin“ (NZZ) macht, hat leider nicht s damit zu tun.
  • Lukas Fierz 13.11.2019 17:59
    Highlight Highlight Nicht nur Konzerne zur Rechenschaft ziehen, auch die Politiker, die keinen Krisenstab bilden, die eine Planung für die Katastrophe unterlassen. Ein Arzt der so nachlässig handeln würde würde von jedem Bezirksgericht verurteilt: https://lukasfierz.blogspot.com/2019/11/klimapolitik-als-kunstfehler.html
    • Sehr geehrte Damen und Herren 14.11.2019 08:00
      Highlight Highlight Solche autoritäres und totalitäres Gedankengut wird hoffentlich nicht eines Tages noch salonfähig.
  • wolge 13.11.2019 16:39
    Highlight Highlight Manager die innerhalb der Unternehmen schon keine Verantwortung übernehmen, werden dies auch nicht gegenüber der Gesellschaft oder der Natur tun...

    Es braucht dringend ein Systemwechsel. Unsere Weltsicht, unser Wirtschafts- und unser Sozialsystem gehört hinterfragt und neu gedacht. Derzeit herrscht ein riesiges Ungleichgewicht. Sinnloser Konsum, sinnloses Wachstum, Gier, Macht, Ego und auf der Strecke bleiben Natur und Menschlichkeit.

    Es hat den Anschein als ob wir alle zu immer leereren, oberflächlicheren Hüllen werden und uns durch unsere Konsumwut betäuben um aus der Realität zu flüchten
    • Sehr geehrte Damen und Herren 13.11.2019 23:11
      Highlight Highlight Schon wieder ein Systemwechsler? Oh du meine Güte, hoffentlich reisst dies nicht ein. Sind wir wirklich schon so dekadent? Sind wir wirklich schon fällig?
    • wolge 14.11.2019 08:28
      Highlight Highlight Wüsste nicht wann es zum letzten Mal einen Systemwechsel gab?

      Konsum & Wachstum bestimmen seit Jahrzehnten unser Leben. Ebenso Führung & Organisation nach Taylor
  • SyWe 13.11.2019 16:22
    Highlight Highlight KEIN Wirtschaftswachstum um jeden Preis!!!
    Weltweite Geburtenkontrolle!!!
    • Sehr geehrte Damen und Herren 14.11.2019 12:25
      Highlight Highlight Ecopop wollte das ja.

      Aber die Grünen wollten nicht 🤷‍♂️
    • Satan Claws 15.11.2019 00:38
      Highlight Highlight @SyWe

      Man muss in Bildung und ein funktionierendes Gesundheitssystem investieren, dann sinkt die Geburtenrate von selbst. Siehe auch Bangladesch:
      Benutzer Bild
  • Ritiker K. 13.11.2019 16:15
    Highlight Highlight Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Männer sehr empfindlich reagieren, wenn Frauen unangenehme Tatsachen an- und aussprechen.
    • Sehr geehrte Damen und Herren 13.11.2019 17:10
      Highlight Highlight oh mein Gott, Jetz noch die Frau/ Mann debatte bemühen. Das hat gerade noch gefehlt.
      Wenn jemand etwas saudummes macht, muss er/sie damit rechnen, kritisiert zu werden.
    • Rabbi Jussuf 13.11.2019 18:01
      Highlight Highlight Blödsinn
      Es hätte genauso gut ihr Vater sein können, oder dieser andere "Kapitän" Reisch, oder wer auch immer. Die Reaktionen wären dieselben.
    • Füdlifingerfritz 13.11.2019 18:16
      Highlight Highlight Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Leute jegliche sachliche Kritik an vorgetragenen Argumenten nicht akzeptieren wollen und direkt davon ausgehen, dass böser Sexismus dahinterstecken muss, wenn man mit einem Menschen - der zufällig eine Frau ist - mal nicht gleicher Meinung ist.
  • Satan Claws 13.11.2019 15:43
    Highlight Highlight Es nervt mich hart darum:

    1. Man kann Flüchtlinge nicht in Länder ohne Asylverfahren zurück schicken, weil dies gegen die Genfer Flüchtlingskonvention verstösst. Egal ob ihr dort Ferien machen könnt oder es schön ist.

    2. Alle sagen, dass man niemanden ertrinken lassen will und darum die Ursachen bekämpfen muss. Das ist richtig, aber was mit denen die trotzdem auf dem Wasser sind? Also doch ertrinken lassen?

    3. Der Geldfluss, Zollpolitik, Grosskonzerne, dass alles sind Ursachen der Probleme und warummachen wir nichts dagegen? Weil es unserem Luxus schadet.
    • Rabbi Jussuf 14.11.2019 09:01
      Highlight Highlight Satan
      Es handelt sich aber nicht um Flüchtlinge, sondern um Migranten, die das veraltete Asylsystem Europas ausnützen wollen.
    • Satan Claws 14.11.2019 14:57
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf

      Sie sehen es den Leuten auf den Booten an? Mit dieser magischen Fähigkeit sollten Sie an die Front.

      PS Sie sind in den "kein wahrer Schotte" gehüpft.
      Benutzer Bild
  • Bruuslii 13.11.2019 15:20
    Highlight Highlight die kommentare hier, zeigen, was für menschen wir sind.

    diejenigen die blitzen, bitte ich dies zu begründen, weshalb sie das nicht so sehen.
    • Sehr geehrte Damen und Herren 13.11.2019 16:54
      Highlight Highlight Gruuslii

      Schau doch mal wie du selbst hier kommentierst:

      "dein kommentar ist unbegründet! ignorant! unwissend! "
      (gruuslii 13.11.19)

      Voila.. dies dein ganzer Comment ohne weitere Begründung.

      Und dies ist nur ein Beispiel.

      Solche Kommentare sagen wirklich viel aus, über denjenigen der sie schreibt.

      Tut mir leid.
    • Cédric Wermutstropfen 13.11.2019 20:19
      Highlight Highlight Ich habe Deinen Kommentar geblitzt, weil mir das Gejammer wegen Herzen und Blitzen auf den Zeiger geht.

      Zufrieden?
    • Bruuslii 13.11.2019 22:39
      Highlight Highlight ich finde es interessant, dass es offenbar kommentatoren gibt, die nicht zu dem stehen, was sie schreiben. hier zu blitzen verstehe ich in erster linie darin.

      bepisste wahrheit: in der hoffnung vernünftige argumente zu lesen, lese ich vielmehr gejamner von kommentatoren wie dir.

      cederic: herzennund blitze sind mir auch nicht wichtig. im bewusstsein, dass hier sehr viele rechtsorientierte kommentieren (und blitzen) habe ich hier meine meinung verteidigt.

      ich hätte mir ehrlich gesagt konstruktivere argumente als euer gejammer gewünscht. eine ethisch philosophische auseinandeesetzung...
    Weitere Antworten anzeigen
  • SyWe 13.11.2019 13:26
    Highlight Highlight Wir leben alle auf KREDIT...
    mfg
    • Rabbi Jussuf 13.11.2019 16:16
      Highlight Highlight Du vielleicht.
      Ich nicht.
    • SyWe 13.11.2019 23:08
      Highlight Highlight Ich glaube schon,das dein ökologischer Fussabdruck deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt ist...
      Meiner ist jedenfalls SEHR SEHR deutlich darunter! http://SEHR
    • Sehr geehrte Damen und Herren 14.11.2019 08:06
      Highlight Highlight Sywe
      Für ein Gerät auf dem du Kommentare absonderst hat dein Fussabdruck jedenfalls noch hinhalten müssen?
      🤷‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Horobar 13.11.2019 13:20
    Highlight Highlight Es erschreckt mich doch immer wieder, wie negativ auf solche Artikel reagiert wird. Ja nichts ändern, insbesondere nicht am Wirtschaftssystem der letzten Jahrzehnte.

    Ja, der wachstumsgetriebene Kapitalismus hat sehr viel erreicht, aber jetzt kommt er buchstäblich an seine Grenzen.
    Es sind utopische Fantasien, dass wir einfach weiter machen können wie bisher. Entscheidungsträger die dieser Ideolgie anhängen, sind nicht mehr kompetent über unsere Zukunft zu entscheiden.
  • Cédric Wermutstropfen 13.11.2019 13:15
    Highlight Highlight Der Grund, weshalb viele Leute hierherkommen ist wohl eher, weil es hier etwas zu holen gibt. Wenn es uns auch so schlecht ginge, käme vermutlich (fast) niemand hierher 🤷🏼‍♂️

    Armut, Klima und Krieg sind Gründe weshalb die Leute ihre Heimat verlassen wollen (nicht müssen!), aber nicht solche, weswegen sie hierher kommen.
    • Satan Claws 13.11.2019 14:44
      Highlight Highlight .
      Benutzer Bild
    • wilhelmsson 13.11.2019 15:10
      Highlight Highlight Kriegsflüchtlinge müssen manchmal sehr wohl ihr Land verlassen.
    • Ritiker K. 13.11.2019 16:07
      Highlight Highlight Ehm - die Menschen fliehen vor Armut, Krieg und Klima, wo gehen sie hin? Dort wo es kein Krieg gibt, kaum Armut und das Klima noch nicht unerträglich ist. Was ist nun daran Falsch - sollen sie dort hin, wo es auch Armut, Krieg und Klimabedingt kaum Perspektiven gibt.

      Wann ist wohl in CD Wahrnehmung der Punkt erreicht, wo jemand Flüchten 'muss' ? Krieg, Armut und Dürre sind offensichtlich keine wirkliche Gründe.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Rolf_N 13.11.2019 13:11
    Highlight Highlight Who let the 20min-Kommentarschreiberlinge out?
    • Sehr geehrte Damen und Herren 13.11.2019 16:48
      Highlight Highlight Nobody Rolf !
  • Stambuoch 13.11.2019 13:09
    Highlight Highlight Das Einzige, was ich ihr vorwerfe ist die Tatsache, dass sie beharrte, die Geretteten in Italien an Land zu lassen und dies im Wissen, dass die Verhältnisse auf dem Schif von Tag zu Tag schlimmer werden. Ich meinte, in den Tagen, in denen sie vor Italien anlegte, wäre sie locker an die französische Küste gekommen oder gar nach Belgien oder Deutschland. Die Lust am Effekt (und fürs Ego) war hier wohl leitend. Und dass sie nun den Sozialismus bzw. Abschaffung der Demokratie fordert, macht sie für mich nicht sympathischer. Im Gegenteil. Die linke Lust am Totalitarismus symbolisiert sie perfekt.
    • themachine 13.11.2019 14:21
      Highlight Highlight Abschaffung der Demokratie? Wo hat sie dies gefordert?🤔
    • Satan Claws 13.11.2019 15:16
      Highlight Highlight Oder man hält sich an geltende Rechte und wartet so wie sie es tat.
    • karl_e 13.11.2019 15:46
      Highlight Highlight Was heisst denn da "linke Lust am Totalitarismus"? Hast du schon mal von Gestalten wie Hitler, Mussolini, Franco, Salazar, Pinochet, Videla, Erdogan, Putin, etc. etc. gehört? Waren oder sind das Linke?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walser 13.11.2019 12:55
    Highlight Highlight Wir kennen die Botschaft: Die westlichen Industriestaaten sind schuld am Elend der armen Staaten. Chabis. Die Wahrheit ist. Die armen Staaten haben allesamt eigene selbstgewählte korrupte Regierungen oder Diktatoren an der Spitze. Diese pressen das eigene Volk mithilfe inländischer und ausländischer Unternehmern aus. War immer so, wird immer so sein.
    • Satan Claws 13.11.2019 15:22
      Highlight Highlight Oder es ist ganz anders als Sie denken:

      http://austrian-institute.org/euro-kolonialismus-in-afrika/
    • Ritiker K. 13.11.2019 16:10
      Highlight Highlight Wow. Ich glaube, ein paar Wochen in einem Land, welches von Warlords beherrscht wird owürde da wohl 'gut tun'

      Ich empfehle, den Menschen dort nicht zu sagen 'Ihr habt das selbst gewählt'
    • 123und456 13.11.2019 16:12
      Highlight Highlight Klar. Und wir Schweizer haben uns alles, aber wirklich alles nur durch unseren unglaublichen Fleiss und unsere Cleverness erarbeitet...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr no 13.11.2019 12:10
    Highlight Highlight Das nennt man dann ausgewogenen Journalismus, wenn man genau die Thesen einer einzigen von sechs Leuten bringt. Dass wir weg vom ewigen Wachstum kommen müssen ist nicht neu, und das ist auch der einzige Punkt, bei welchem ich mit der "Schlepper - Rackete" einig bin. Leider denken die Linken einfach nicht weit genug. Sie haben stattdessen ein moralisches Überlegenheitsgefühl, ohne dass sie merken, dass sie mit der Rettung von Einigen, Hunderte mehr gefährden, weil ihre Rettung Sogwirkung hat. Australien macht es richtig mit ihrer - Zero Tolerance.
    • themachine 13.11.2019 14:31
      Highlight Highlight Genau! Flüchtlinge gegen Bezahlung an bitterarme umliegende Inselstaaten abschieben und verantwortungslos im Elend vor sich hin vegetieren lassen. Bravo Austalien!! ^^
    • Satan Claws 13.11.2019 15:27
      Highlight Highlight Wir haben das Australische Konzept bereits mit dem Deal mit der Türkei übernommen. Hat ganz toll funktioniert.
    • Dr no 13.11.2019 16:30
      Highlight Highlight @ the machine: Nein einfach klare Verhältnisse schaffen und klar machen, dass man auf diese Weise einfach kein Asyl erhält. Solange eine Chance besteht erfolgreich in Europa zu gelangen und bleiben zu können, werden die Menschen es versuchen. Dass die sogenannten "Seenotretter" diesen Effekt noch verstärken liegt auch auf der Hand.
  • Wianve 13.11.2019 11:59
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Charming 13.11.2019 13:12
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • beaetel 13.11.2019 11:57
    Highlight Highlight Die meisten 20 Min. Leser/innen wollen sie im Knast sehen oder noch Schlimmeres. Dafür bin ich Watson dankbar, dass sie versuchen, die Hauptforderungen dieser Person auf drei zu kürzen. Die Sendung als Ganzes ging nicht in die Tiefe. Es war viel wichtiger, Aufgeregtheit zu generieren, reinzureden, oder reinreden zu lassen. Mir sind Weltwochen Journalisten zwar suspekt, dennoch finde ich es schade, dass die Moderatorin nicht nachhakte, welche Lösung denn er befürworten würde. Ich gehe davon aus, dass diese mit den SVP Worten anfingen: „Zuerst müssen die andern ...“oder „Die CH sei zu klein“ ...
    • Charming 13.11.2019 13:15
      Highlight Highlight Als einziges hat er ja gesagt, dass er im weiten Amazonasgebiet gereist ist, wow was für eine Erkenntnis...und eben wenn nicht ALLE gleichzeitig was tun, macht er lieber auch nichts, wow toller Typ...!
    • Cédric Wermutstropfen 13.11.2019 13:18
      Highlight Highlight @beatel: „Dafür bin ich Watson dankbar, dass sie versuchen, die Hauptforderungen dieser Person auf drei zu kürzen.“

      Naja.. das waren einfach noch die drei vernünftigsten Dinge, die sie gesagt geschweige denn getan hat. Carola wird meiner Meinung nach hier wesentlich vernünftiger dargestellt als sie es ist.
  • El Vals del Obrero 13.11.2019 11:32
    Highlight Highlight Klima und Flüchtlinge in einem Artikel, dass zieht gewisse Kommentatoren wohl an wie die Schmeissfliegen.
    • Diavolino666 13.11.2019 12:07
      Highlight Highlight Du bist auch hier 😜
    • Charming 13.11.2019 13:16
      Highlight Highlight Es hängt zusammen! Ansonsten ist Bildung angesagt!
    • SyWe 13.11.2019 13:29
      Highlight Highlight Ohne Schmeissfliegen kein Gezwitscher...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rabbi Jussuf 13.11.2019 11:30
    Highlight Highlight Rackete einzuladen ist ja wie einst die Nora Illy einzuladen. Beide sind Ideologinnen bis zum Gehtnichtmehr. Und so viele Leute fallen auf deren Geschwätz herein.
    Unglaublich.
    • Sehr geehrte Damen und Herren 13.11.2019 13:11
      Highlight Highlight rabbi

      Super. Der perfekte Vergleich.
      Das erstaunlichste dabei, viele finden ihr Treiben noch Toll!
      Die Gesellschaft in gegen solches illegale Verhalten offenbar machtlos.
      Wir sind dekadent geworden.
    • Charming 13.11.2019 13:20
      Highlight Highlight Man kann auf nichts reinfallen was einem tagtäglich weltweit die Sinne raubt...! Siehe Australien, Venedig, USA, Hongkong, Bolivien, Brasilien und, und...oder gibts ein Mittelchen um all dies als Hologramm erscheinen zu lassen...!?
    • Horobar 13.11.2019 13:24
      Highlight Highlight Diese beiden Frauen zu vergleichen, ist mehr als unfair.
      Die eine setzt sich für eine Ideologie ein, die mit unseren Rechtsstaat nicht vereinbar und rückwärtsgewandt ist.
      Die andere vertritt die Meinung, dass es globale Gerechtigkeit geben müsse, sowohl ökologisch, als auch ökonomisch.
      Natürlich kann man über beide Ansichten diskutieren. Diese beiden gleichzusetzen sagt aber sehr viel über sich selber aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thom Mulder 13.11.2019 11:18
    Highlight Highlight Es ist völlig berechtigt, hier nur Racketes Standpunkte zu erwähnen, denn es gibt schlicht nichts dagegen zu sagen. Es gibt nur diesen Weg. Alles Andere führt in den Abgrund.
    • Diavolino666 13.11.2019 12:11
      Highlight Highlight Es gibt nur EINE legitime Meinung. Alles andere ist keine Meinung!

      Super Argument 👌

      Lemminge rennen auch so in den Abgrund.
    • Satan Claws 13.11.2019 15:34
      Highlight Highlight @Diavolino666

      "Lemminge rennen auch so in den Abgrund."

      Lemminge rennen nicht in den Tod sie wurden vom Kanerateam dazu gedrängt für den Effekt. Ausserdem wöre es so schlimm auf einer faireren Welt zu leben?
    • Herr J. 13.11.2019 15:44
      Highlight Highlight Es ist genau umgekehrt: Folgen wir den Argumenten dieser Frau, werden wir uns in ein paar Jahren fragen, wieso wir ein solch dickes Brett vor dem Kopf hatten.
      Die Ansichten von Frau Rackete führen eher früher als später in einen neuen Totalitarismus. Alle totalitären Systeme waren der Überzeugung, das moralisch Richtige zu tun, das überdies alternativlos sei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PurpleWasabi 13.11.2019 11:08
    Highlight Highlight Hat Rackete absolut Recht. Niemand der Politiker hat die Hände, den Bigbossen der Industrie und somit den grössten Verschmutzern, die Eier anzuquetschen.

    Munter werden weiter Wälder angezündet, gerodet, dramatische Ölverschmutzungen und massenhaft Schadstoffe (inkl. Pestizide!!) verursacht.

    Ich verstehe nicht, dass man keine wirklich unabhängige ländergestützte Dirt-Buster-Squad gründet und solche Vergehen weltweit bestraft. Und Versicherungen, welche normalerweise zuständig sind .... sind ganz sicher nicht unabhängig.

    Für mich absolut unverständlich, dass man dafür Jahrzehnte wartet !!
    • Charming 13.11.2019 13:24
      Highlight Highlight Ja, wie Sie sicher wissen gäbe es genügend Gesetze/Vorschriften - nur sie werden eben zuwenig beachtet/umgesetzt! Ein Weltgericht müsste mit welchen Mitteln was genau durchsetzen? Eben, wir sind dann schnell beim 3. Weltkrieg mit der totalen Zerstörung des Planeten...das wird sowieso passieren!
  • papperlapapp 13.11.2019 11:02
    Highlight Highlight Sehr einseitiger Artikel. Wie es Baur treffend gesagt hat, kein Mensch macht jemand einen Vorwurf wenn er Ertrinkende rettet. Es ist aber ein grosser Unterschied diese Aktionen politisch zu verkaufen unter dem Denkmantel wir hier seien alle Schuld. Wir alleine machen Kriege, machen die Umwelt kaputt, produzieren 600 Millionen Klimaflüchtlinge.. Ich muss mir an den Kopf langen dass man solche Personen eine Plattform bietet, um derart realitätsfremde Anschauungen verbreiten zu können.Es gibt keinen einzigen Beweis dafür dass bei den aktuellen Afrikaflüchtlingen das Klima verantwortlich ist.
    • Bruuslii 13.11.2019 12:19
      Highlight Highlight "Ich muss mir an den Kopf langen dass man solche Personen eine Plattform bietet, um derart realitätsfremde Anschauungen verbreiten zu können."

      nach deiner logik müsste man dich vom kommentieren ausschliessen 🤷🏻‍♂️
    • Sehr geehrte Damen und Herren 13.11.2019 13:04
      Highlight Highlight gruusli

      Weshalb soll man die Meinung von Papp sperren?
      Hier dürfen alle kommentieren, auch du?
    • Bruuslii 13.11.2019 15:19
      Highlight Highlight die bepisste wahrheit: ich habe nicht geschrieben, dass man papp keine platform bieten darf.

      da aber papp es in frage stellt, dass man nicht allen eine plattform bieten darf, wieso nimmt er dann das angebot dankend an, auf dieser plattform seinen realitätsfremde anschauung zu verbreiten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • anonymer analphabet 13.11.2019 10:48
    Highlight Highlight Grundsätzlich geht es um die Frage soll man einen Menschen ertrinken lassen, obwohl man die Möglichkeit hat diesen zu retten.
    Die ganze Diskussion welche darum aufgebaut wird ist überladen.
    • Sehr geehrte Damen und Herren 13.11.2019 11:04
      Highlight Highlight Niemand will Leute ertrinken lassen.
      Wirklich niemand.
      Aber die Leute nicht nach Europa bringen, dass ist ja der Knackpunkt.
      Retten und nach Libyen zurück. Da hätte niemand etwas dagegen.
      Aber ihr wollt ja mehr als das blosse retten.
      Nicht wahr?
    • andrew1 13.11.2019 11:05
      Highlight Highlight Ganz so einfach ist es auch wieder nicht. Unter umständen ertrinken noch viele mehr wenn die chancen auf "rettung" hoch sind weil mehr die überfahrt riskieren. Kann mir gerade die schlepper vorstellen wie sie die effektivität der Rettungsschiffe anpreisen bei der potentiellen kundschaft. Aber ist nur reine spekulation meinerseits welche nur dazu dient die Komplexität der thematik zu unterstreichen.
    • Bruuslii 13.11.2019 12:20
      Highlight Highlight es geht hier darum, die ursachen zu erkennen und zu bekämpfen. dann erübrigt sich die frage nach dem ertrinken lassen oder der flüchtlingspolitik.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basti Spiesser 13.11.2019 10:44
    Highlight Highlight Peinlich ist ja, dass Carola Rakete will dass Deutschland mehr Migranten aufnimmt; sie aber selber gesagt hat, sie wolle nie in Deutschland leben, da es ihr da zu viel Menschen hat. Ist das nicht irgendwie shizophren?
    • Janeywilcox 13.11.2019 12:58
      Highlight Highlight Hast du eine Quellenangabe, wo Rackete das so sagt?
    • Cédric Wermutstropfen 13.11.2019 13:27
      Highlight Highlight @Janey:
      Ist aber leider kostenpflichtig. Vielleicht findest Du die Aussage aber auch in einer Gratiszeitung.

      „Auf lange Sicht wolle sie [Rackete] auf keinen Fall in Deutschland leben, sagt sie, zu viele Menschen auf zu engem Raum.“

      https://www.google.ch/amp/s/www.spiegel.de/plus/carola-rackete-rettet-jetzt-das-klima-statt-fluechtlinge-a-00000000-0002-0001-0000-000166156954-amp
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans12 13.11.2019 10:34
    Highlight Highlight Afrika gut - Westen böse. Mich nervt diese Denke. Ja, wir (unsere Eltern und Groseltern) haben viele Fehler gemacht und wir machen uns u.a. über unseren Konsum weiterhin in gewissem Masse "schuldig". Ein historisches schlechtes Gewissen wird diesem Kontinent nicht weiter helfen. Genau so wenig, wie jungen Männern aus der Mittelschicht nach Europa schiffen. Zurück bleiben die Frauen mit 7 Kindern (Druchschnitt im Niger), ohne Vater und mit der einzigen Hoffnung, sich auch ein mal ein Bootsticket leisten zu können. Ich kenne die Lösung auch nicht, aber Aktionismus ist sie ganz bestimmt nicht.
    • Ueli der Knecht 13.11.2019 22:34
      Highlight Highlight "Afrika gut - Westen böse. Mich nervt diese Denke."

      Mich nervt deine einfältige Denke, bzw. krude Vereinfachung auch, Hans12.

      Es geht nicht darum, dass Afrika gut ist und der Westen böse, sondern dass Afrika hilflos ist, und der Westen an den Hebeln der Macht.

      Frei nach Spiderman:
      "Aus grosser Macht folgt grosse Verantwortung."

      Die Verantwortungslosigkeit liegt daher überwiegend bei denjenigen, welche die Macht haben, und das sind nunmal die westlichen, industrialisierten Staaten, insbesondere in Europa und Nordamerika.

      Ein Teil-Lösungs-Vorschlag wäre drum:
      https://konzern-initiative.ch/
    • Hans12 14.11.2019 07:59
      Highlight Highlight Die Afrikaner dauernd als hilflose, fremd gesteuerte Menschen darzustellen halte ich für hochgradig rassistisch. Auch mal eine Überlegung wert, lieber Ueli.
  • Auric 13.11.2019 10:13
    Highlight Highlight Meine Bussfahrerin hat auch eine Meinung dazu, warum wurde die nicht eingeladen?
  • THEOne 13.11.2019 10:09
    Highlight Highlight mit ihrer tat hat sie sich selbst zudem gemacht, was sie verhindern wollte. da helfen auch keine heüchlerischen interwievs bei srf...
  • Daniel Martinelli 13.11.2019 09:56
    Highlight Highlight Erstaunlich. Eine Kapitänin deren Schiff das Hundertfache an Treibhausgasen emissioniert, was ein Reisebus ausstossen würde, versteht sich als Klimaretter. Ja weiss die Frau nicht, dass der weltweite Seeverkehr mit Schweröl eine sehr beträchtliche CO2 Kanone ist? Ihre Nussschale fährt ja auch nicht mit Wind und Liebe.
    • tito 13.11.2019 11:50
      Highlight Highlight Viel dümmer geht's nicht mehr, als die Rettungsschiffe für den beträchtlichen CO2 Ausstoss im Seeverkehr hinzustellen. Mein Gott, Daniel, was treibt dich an?
    • Nick Name 13.11.2019 12:24
      Highlight Highlight Also soll Ihrer Ansicht nach Seenotrettung mit Reisebussen erfolgen?
    • Cédric Wermutstropfen 13.11.2019 14:03
      Highlight Highlight @tito: Aber sie hat Menschen gerettet und sie sogar noch nach Europa gebracht.. überlege mal was das für den CO2 Ausstoss bedeutet. Aus Sicht des Klimas hat sie da alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • murrayB 13.11.2019 09:56
    Highlight Highlight Sie steigt nun voll auf den Klimazug auf - Schade, da gäbe es bei der Migration schlagkräftigere Argumente...
  • whatthepuck 13.11.2019 09:02
    Highlight Highlight Finde ihre Ansichten gut, endlich sagt's mal jemand. Bei der Migration ist sie mMn etwas zu blauäugig (ist der globale Süden wirklich stärker vom Klimawandel betroffen als der globale Norden?), bei Klimaschutz, Verursacherprinzip und Systemwechsel bin ich voll bei ihr.

    Gibt es Beispiele (Experimente im kleinen Massstab reichen) die zeigen, dass sich Wachstum und Umweltschutz bzw. Nachhaltigkeit wirklich vereinen lassen? Oder landet man so zwangsläufig in der vorindustriellen Zeit? Jedes Wachstum hat doch Grenzen, selbst nachhaltiges, weshalb sich das mMn per se gegenseitig ausschliesst.
    • dorfne 13.11.2019 10:30
      Highlight Highlight Wir haben keine Erfahrung mit nachhaltigem, sprich qualitativem Wachstum. Deshalb sollte man das jetzt nicht einfach in Frage stellen. Weg von den Fossilen und Kreislaufwirtschaft - das kann nur gut kommen.
    • whatthepuck 13.11.2019 14:00
      Highlight Highlight Bei Wachstum geht's ja um mehr als nur fossile/nichtfossile Energieträger, und auch ein Kreislauf wird immer grösser, solange Wachstum notwendig ist.

      In irgend einer Dimension hat Wachstum immer Auswirkungen; ausser die Anzahl Menschen auf diesem Planeten reduziert sich wieder, dann nimmt der Gesamtumsatz ggf. wieder ab.

      In Frage stellen sollte man qualitatives Wachstum tatsächlich nicht - dafür aber schleunigst Erkenntnisse dazu sammeln! Aussteigerexperimente, die ein simples Leben testen, würden oftmals auch an Wachstumsproblemen scheitern, wenn sie grossmassstäblich angewandt würden.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 13.11.2019 08:55
    Highlight Highlight Man könnte meinen, die 20min Kommentarleser haben Watson für sich entdeckt. Bald gibt es für in der "humanistischen Tradition" stehende Kommentare 10 Likes und 100 Blitzer.
    • pamayer 13.11.2019 09:28
      Highlight Highlight Leider ja. Es wird fleissig getrollt.
    • Vecchia 13.11.2019 09:59
      Highlight Highlight Baur von der Weltwoche war im Club ...
    • Stefan Morgenthaler-Müller 13.11.2019 10:17
      Highlight Highlight In jeder Gesellschaft finden sich nicht gerade wenige Bürger mit autoritärem Charakter. 5% haben dabei so festgefahrene Meinungen, dass selbst gegenteilige Erfahrungen im realen Leben dem nichts anhaben können.

      Auf Plattformen wie Watson oder 20min sollte die Meinung einer Minderheit nicht den Eindruck erwecken, dass dies die Meinung einer grossen Mehrheit sei. Gemäss Kommentaren/Likes/Dislikes auf 20min hätten 1% die Grünen wählen müssen. Es kam aber ganz anders.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LCT 13.11.2019 08:29
    Highlight Highlight Immer wen mit Phrasen wie; "es braucht einen radikalen Systemwechsel" herumgeworfen wird, werde ich hellhörig.

    Ja, auch ich würde diesen wünschen. Aber in Form, dass das Individuum nicht mehr sondern weniger von "gemeinschaftlichen Ansprüchen" penetriert wird.

    Auch wenn es seine Berechtigung hat, seine eigene Ansicht der Welt zu haben und diese preiszugeben; dieser Frau wird eine Deutungshoheit zugesprochen, welche verdammt gefährlich werden kann.

    Das Klimaproblem wurde wissenschaftlich festgestellt, also braucht es eine wissenschaftliche Lösung dazu und nicht eine politische.

    • peeti 13.11.2019 09:27
      Highlight Highlight Naja, die eine Lösung gibt es eh nicht. Ausser vielleicht CO2-Ausstoss auf Netto-Null, aber die meinst du glaub nicht.
      Problem ist halt, dass wissenschaftliche Lösungen (zumind. am Anfang) teurer als konventionelle sind. Deshalb benötigst du politische Richtungsentscheide, Rahmenbedingungen, Verbote etc.
    • Firefly 13.11.2019 09:32
      Highlight Highlight Nö, die Wissenschaft schafft Wissen, und die Gesellschaft löst Probleme. Natürlich braucht es politische Lösungen, die Wissenschaft hat ihre Arbeit getan, nun ist die Politik und die Gesellschaft als ganzes am Ball.
    • α Virginis 13.11.2019 09:43
      Highlight Highlight Die Wissenschaft hat schon lange Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt, nun sind die Politiker und Wirtschaftsführer gefragt, alles andere ist irgendwie nur behindernd. Wir wissen, dass Verbrennungsmotoren reines Gift sind, haben die Möglichkeit auf Strom umzustellen, aber die Politik lässt es im Mäntelchen von Arbeitsplätzen oder sonstwas nicht zu. Der einzige Grund, wieso nicht jetzt schon alles umgestellt wird sind die riesenprofite, die im Erdölhandel generiert werden, was den Politikern/Wirtschaftsführern natürlich nur recht ist.

      Darum ist nun eine Politische Lösung gefragt...
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  • Oigen 13.11.2019 08:24
    Highlight Highlight Das schlimme sei, dass der reichste Teil der Bevölkerung hauptverantwortlich für den Klimawandel sei, jedoch nicht leidtragend.

    wie recht sie hat. und solange wir in einer gesellschaft leben die sich über geld und besitz definiert, wird sich nichts ändern
    • Schnog 13.11.2019 09:02
      Highlight Highlight Danke! Genau so ist es.
    • Sehr geehrte Damen und Herren 13.11.2019 09:34
      Highlight Highlight Ich hoffe ihr zwei übt euch kräftig im Verzichten.
    • ChillDaHood 13.11.2019 09:53
      Highlight Highlight Ja aber (ich freu mich schon auf die Blitzer). Erst mal schimpft man auf Manager und Politiker. Sorry wir alle sind der Staat, wir alle sind die Wirtschaft. Also okay, geht demonstrieren und wählen, aber tut nicht so, als wären wir nicht alle Teil des Problems sondern nur die oberen 10'000.

      Und die 3. Weltflüchtlinge wollen hierherkommen und unseren Standard haben, sorry aber so ist es. Und solange der Standard 3 Welten benötigt, ist es imho besser, keine Klima und Wirtschaftsflüchtlinge hierherzuholen. Denn als allererstes kaufen die hier tolle Kleider, Elektronik und sobald möglich ein Auto
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sehr geehrte Damen und Herren 13.11.2019 08:19
    Highlight Highlight Es ist ärgerlich, dass so jemanden noch Plattform geboten wird.

    Das erstaunliche an solchen Schleppern ist, dass diese ganz von ihrem Handeln überzeugt sind und noch von sich glauben, sie hätten die Moral auf Ihrer Seite.
    Sie verdrängen dabei, dass Sie einen Gegenwert erhalten.

    Das Gefühl der moralischen Überlegenheit und Sinnstiftung eines (langweiligen?) Leben.

    Leute wie Rackete wählen das Gruppen-Abenteuer „Leben-retten“ dass im Moment sehr günstig zu haben ist. Der Lohn? Man darf sich danach als Heldin fühlen.
    Diese Motivation bleibt egoistisch, eine Selbstbereicherung.
    • Ticasuk 13.11.2019 09:40
      Highlight Highlight Wenn ich einer Oma über die Strasse helfe, fühle ich mich gut, ja. Wenn ich ihr nun für 20 CHF über die Strasse helfe, macht das für Dich keinen Unterschied?

      Seltsame Moralvorstellung. Bist Du Utilitarist?
    • Peter R. 13.11.2019 09:53
      Highlight Highlight Sie sprechen mir aus dem Herzen. Ich habe es satt diese Moralpredigen anzuhören, diese Schuldzuweisungen von einer radikalen linken Ecke.
      Das ganze wird noch von den Medien aufgebauscht, so dass diese Leute noch in ihrer vermeintlichen Moral gestärkt werden.
      Es ist super wenn man Flüchtlinge rettet - keine Frage - aber nicht mit unlegalen Mitteln. Wenn jeder sich seine Vorgehensweise und Moral nach seinem Gutdünken aussuchen würde!!
    • El Vals del Obrero 13.11.2019 10:03
      Highlight Highlight Leben retten ist egoistisch? Leute absaufen zu lassen dagegen pure Nächstenliebe?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Smeyers 13.11.2019 08:16
    Highlight Highlight Der Klimawandel als Schlagwort und Rechtfertigung für alle Taten. Dabei ist bekannt, das Rackete & Co nichts anderes im Sinne haben als eine vollständige Umverteilung von Geld und Resourcen zu Gunsten aller. Die Klimakrise oder Flüchtlingskrise sind dabei nur der „Aufhänger“ um ihre Taten zu rechtfertigen und um sich Gehör zu verschaffen. Was Ihnen leider auch gelingt.
    • geissenpetrov 13.11.2019 09:12
      Highlight Highlight "Dabei ist bekannt, das Rackete & Co nichts anderes im Sinne haben als eine vollständige Umverteilung von Geld und Resourcen zu Gunsten aller."

      Stimmt. Ein riesen Albtraum, sowas.
    • peeti 13.11.2019 09:29
      Highlight Highlight Muss man sich denn für diese Taten (Retten von Ertrinkenden) überhaupt rechtfertigen?
    • Firefly 13.11.2019 09:37
      Highlight Highlight Andre nehmen das ökonomische Prinzip der Gewinnmaximierung, frei von jeglicher moralischer Verantwortung, als Rechtfertigung für alle Taten.

      Diese sind weit in der Mehrheit und und weit mächtiger und haben das Problem Klimawandel hauptsächlich mit-verursacht.

      Schon interessant, wie man die Wirklichkeit immer in sein Gegenteil zu verdrehen versucht, wenns nicht ins eigene Weltbild passt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ridcully 13.11.2019 08:15
    Highlight Highlight Mit These Nummer Drei bin ich einverstanden. Die beiden ersten Thesen sind in meinen Augen aber zu kurz gedacht. Zumal ein beträchtlicher Teil der Migranten nicht aus den ärmsten Schichten stammen. Und auch die Formel Westen = an Allem Schuld. ist auch nicht präzise. Eine grosse Mitverantwortung, Ja. Aber keine Alleinverantwortung
    • Janeywilcox 13.11.2019 10:40
      Highlight Highlight Steht irgendwo geschrieben, dass man nur migrieren darf, wenn man ein Einkommen von < xy hat? Dass man nur dann Recht auf Schutz vor Verfolgung, Folter, Dürre und Wassermangel hat?
      Ich habe den Club gesehen. In keinem Satz sagt jemand etwas wie „der Westen ist an allem Schuld“. Sie sagen es genau wie du: eine grosse Mitverantwortung. Und das einzige, was gefordert wird, ist, dass dort wo Mitverantwortung besteht, diese Verantwortung auch wahrgenommen und ihr Rechnung getragen wird.
  • rodolofo 13.11.2019 08:03
    Highlight Highlight Das ewige Unverständnis zwischen "RealistInnen" und "IdealistInnen"...
    Soziale- und ökologische Standards weltweit implementieren tönt gut!
    Aber wer soll sie machen, und wer soll sie durchsetzen?
    Nach einem Jahrhundert Kolonialismus sind die Verhältnisse "im Süden" dermassen ausgelaugt und zerrüttet, dass sich dort nur noch extrem militante Mafia-Banden behaupten können.
    Mit wem will man dort Geschäfte machen, wenn nicht mit Mafia-Bossen und Warlords?
    Und wie ergeht es der UNO, wenn diese Mafia-Bosse und Warlords als Ländervertreter in ihr Einsitz nehmen?
    Es ist so, wie's ist, leider...
  • Trompete 13.11.2019 08:01
    Highlight Highlight Nein, ich möchte nicht, dass jeder Afrikaner mit dem Argument "Klima" ein klagbares Recht auf Aufnahme in der Schweiz hat.

    Was zu viele Menschen nicht wissen: das Problem von Afrika ist nicht ein zu geringes Nahrungsmittelverkommen, sondern dass der grösste Teil von wenigen exportiert wird, während ein Grossteil der Bevölkerung nicht über die Kaufkraft verfügt, Nahrungsmittel zu erwerben. In der Schweiz verhält es sich genau umgekehrt.

    Herr Hofstetter war argumentativ eindeutig am stärksten.
    • peeti 13.11.2019 09:31
      Highlight Highlight Die Frage ist ja, weshalb „Afrika“ soviel exportiert. Und hier kommen wieder in ganz vielen realen Beispielen die reichen Länder aus dem Norden ins Spiel (resp. deren Wirtschaftsverbände).
    • dorfne 13.11.2019 11:09
      Highlight Highlight Ueli Mäder hat gestern ein gutes Beispiel für eine Fluchtursache gebracht: Afrikanische Bauern bekommen heute für die doppelte Menge Kaffe und Kakao weniger Geld als einst für die Hälfte der Menge. Schuld sind gierige Abnehmer und die Korruption.
    • 123und456 13.11.2019 16:38
      Highlight Highlight Das bestreitet ja niemand. Und den Afrikanischen Flüchtlingen ists glaub ziemlich schnuppe ob sie sich häbchläb durchackern weil zu viel exportiert wird oder weil zu wenig da ist....
      Abgesehen davon, dass, Überraschung, der reiche Norden vom Export profitiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • frnrsch 13.11.2019 07:59
    Highlight Highlight Es ist unglaublich dass in der heutigen Zeit soviele uninformiert sind. Sie schipperte 14 Tage umher (mit den anscheinend schwer verletzten) teilweise vor Anker. Die Familien und Kranken hatte Italien schon in Sicherheit gebracht. Der EGH (Europäische Gerichtshof) hat ihr legitim die Einreise verboten, Sie hatte geklagt und wurde abgewiesen. Dennoch fuhr sie in Italien ein und rammte dazu noch ein Polizeiboot. Lybien hatte die Aufnahme angeboten sogar unter internationsler Aufsicht, auch Marokko und Tunesien (Urlaubsländer von vielen Europäern) hatten die Aufnahme auch angeboten. Seltsam.
    • äti 13.11.2019 09:14
      Highlight Highlight Nun, die meisten wissen, es gibt politische Entscheide die einem Einzelnen dienen und menschliche Entscheide. Ferndiagnosen über den Zustand von Menschen sind nie gut.
    • Stambuoch 13.11.2019 13:18
      Highlight Highlight In diesen 14 Tagen hätte sie locker nach Belgien, Holland oder Deutschland schippern können...aber sie wollte die mediale Aufmeksamkeit des Streites mit Italien und nahm potentiell Tote (Schiff rammen) in Kauf für ihren Ruhm und ihr Ego.

      Nein, so jemand ist kein Held.

      Die Rettung dieser Menchenleben hingegen war richtig. Was sie daraus gemacht hat und macht, ist purer Egoismus und der eigenen Profilierung untergeordnet.
    • äti 13.11.2019 14:16
      Highlight Highlight @stambuoch, mit dem Kahn würdest du nie nach Holland schiffen wollen, egal der Finanzierung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Multitalent 13.11.2019 07:42
    Highlight Highlight Gute Worte wählen und hoffen das alle drauf ein springen, hat sie wohl geschafft. Menschen die aus anderen Teilen der Erde zu uns kommen und sich nicht integrieren müssen wir nicht haben. Die anderen begrüssen wir. Was ich nicht verstehe ist, warum muss denen Menschen in der Schweiz alles gratis gegeben werden. Sollen sie doch für ihr essen auch arbeiten wi alle anderen, ich muss es auch, werde mit nicht gratis unterstützt, und kämpfe jeden Tag darum. Wenn einem alles gegeben wird lernt er es auch nie zu respektieren. Ich bin auch dafür das es im Land vor Ort geholfen wird.
  • Bene86 13.11.2019 07:41
    Highlight Highlight Ach so. Und Europa, insb. Deutschland soll also diese Krise im Alleingang bewältigen. Richtig?

    Und bezahlen soll es die Bevölkerung mit Steuergeldern, welche hier seit Tag 1 lebt und hart arbeitert. Und das voraussichtlich bald bis 70. Richtig?
    • Schnog 13.11.2019 09:08
      Highlight Highlight Schön wie du eine komplizierte Sachlage vereinfachst und dich sellber als Opfer darstellst. Bravo! Genau solche unreflektierten Meinungen brauchen wir mehr. *ironie off*
    • α Virginis 13.11.2019 09:47
      Highlight Highlight @Schnog: Ganz meine Meinung *KopfTisch*
    • äti 13.11.2019 10:19
      Highlight Highlight Naja, Bene, es gibt viele Menschen denen geht es massiv schlechter als dir. Sollte dich eigentlich freuen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scott 13.11.2019 07:36
    Highlight Highlight Wenn alle Migranten nur wegen dem Klima zu uns kommen, werden wir dieses kaum verbessern, wenn wir alle hier aufnehmen. Ganz im Gegenteil!
    • äti 13.11.2019 09:18
      Highlight Highlight Dein Vorschlag lautet?
    • Scott 13.11.2019 13:59
      Highlight Highlight @äti
      Hilfe vor Ort.

      Und damit meine ich von der Schweiz geführte Projekte direkt vor Ort. Für jeden investierten Franken muss ein nachhaltiger Gegenwert entstehen.
    • Effersone 13.11.2019 14:33
      Highlight Highlight Bildung, Kondome und Geburtenkontrolle. Und deiner?
  • malu 64 13.11.2019 07:34
    Highlight Highlight Carola Rackete hat mit ihren sachlichen Aussagen überzeugt. Die zwei wirtschaftsfreundlichen Vertreter erzählten realitätsfremde Geschichten, welche genau, nichts bewirken. Die Taktik der Wirtschaft in den letzten Jahrzenten. Die Ausbeutung von Bodenschätzen und die dadurch erfolgten Umweltsünden, gehören aufgedeckt und verfolgt. Dafür braucht es eine Stelle, ähnlich dem Kriegsverbrecher Tribunal.
    • Sehr geehrte Damen und Herren 13.11.2019 13:19
      Highlight Highlight malu
      Sie sind vieleicht etwas zu gutgläubig. Hunderte Millionen wollen kommen. Ist ihnen Europa egal? haben Sie Nachkommen?

      https://www.welt.de/politik/ausland/article174796884/Millionen-Fluechtlinge-aus-Afrika-Zweite-Phase-der-Migration-hat-laengst-begonnen.html
    • malu 64 13.11.2019 20:13
      Highlight Highlight Zum guten Glück habe ich keine Nachkommen, aber die Hauptschuld an der ganzen Misere tragen die Industriestaaten.
    • Sehr geehrte Damen und Herren 13.11.2019 22:53
      Highlight Highlight Die Industrieländer? Weshalb? Afrika kommt schon seit 2000 Jahren nicht vom Fleck.
      Schon lange VOR der Industrialisierung Europas.
      Und nun soll der Westen schuld sein ?
      Wenn es doch bloss so einfach wäre.
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  • Stefan Morgenthaler-Müller 13.11.2019 07:23
    Highlight Highlight Carola Rackets ist für mich ein Vorbild. Ihr Handeln gibt mir Zuversicht für die Zukunft.

    Zwei Fragen:

    1. Warum bezahlen die Flüchtende 1'000 Euro oder mehr für einen Platz in einem Todes-Gummiboot, wenn Fliegen viel günstiger wäre?

    2. Warum verwenden die Schlepper nicht richtige, fürs Mittelmeer geeignete Schiffe?
    • borael 13.11.2019 07:54
      Highlight Highlight 1. Weils fürs Fliegen einen Pass und ein Visum braucht. Vor allem ein Visum ist für Flüchtlinge kaum legal zu bekommen.

      2. weil richtige Schiffe teuerer sind. Schlepper wolle ja möglichst viel Geld für sich einsacken. Es ist ihnen egal, was mit den Menschen passiert, Hauptsache ihre Kasse füllt sich.
    • LCT 13.11.2019 08:41
      Highlight Highlight @borael & Stefan Morgenthaler-Müller:

      Und wenn man jetzt weiss, dass Rackete auch zu denjenigen gehört, welche Migranten verschleppen, müsste eigentlich langsam der Groschen fallen oder?
    • Stefan Morgenthaler-Müller 13.11.2019 08:49
      Highlight Highlight @ Borael. Meine Nachforschung:

      1. 2001/51/EG: Fluggesellschaften haften, wenn Passagiere im Zielland wegen fehlender Papiere abgewiesen werden. Das Unternehmen muss dann eine Strafe zahlen, den Rückflug organisieren und für Unterkunft und Verpflegung bis zur Rückreise aufkommen.

      2. Das ist das, was Sie denken sollen. Das Problem ist, dass die Boote der Flüchtenden nach der Ankunft beschlagnahmt werden.

      Dass Tausende im Mittelmeer sterben, könnte also verhindert werden. Warum tut man es nicht?

    Weitere Antworten anzeigen
  • Hofer Ernst 13.11.2019 07:19
    Highlight Highlight Das man den Menschen in dieser Not hilft finde ich super, jedoch sollte dies auf legale Art geschehen.
    • D_M_C 13.11.2019 07:47
      Highlight Highlight Genau, es muss legal sein Menschenleben zu retten.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 13.11.2019 08:53
      Highlight Highlight Dass Menschen im Mittelmeer sterben ist so gewollt. Sonst könnten Sie auch in das Zielland fliegen oder man würde die Schiffe nicht beschlagnahmen, auf denen Flüchtende ankommen.

      Wie kann es also im Interesse der EU/Schweiz liegen "Legal-Sein", dass man diese Menschen rettet, wenn vieles unternommen wird, dass Flüchtende eben gar keine andere Wahl haben, als mit übervollen Gummibooten das Mittelmeer zu durchqueren? Erkären Sie das, Herr Ernst.
    • Baba 13.11.2019 09:21
      Highlight Highlight Und wie sieht Ihrer Meinung nach die "legale Art zu helfen" aus, wenn Sie 100 ertrinkende Menschen aus dem Meer fischen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vecchia 13.11.2019 07:19
    Highlight Highlight Eine unglaublich starke Frau, die wenig Worte braucht um viel zu sagen.

    Im Gegensatz zum Journi, der Umweltzerstörung mit der Schaffung von Arbeitsplätzen legitimiert und dem Wirtschaftsvertreter, der die aktuelle Lage schönredet und gegen die Konzernverantwortungsinitiative kämpft.

    Das war der erste Club, den ich bis zum Schluss geschaut habe. Nicht nur wegen Rakete, sondern auch wegen Prof. Ueli Mäder, der die Klimaaktivistin aus soziologischer Sicht voll unterstützte.

    (Mattea Meyer fiel mir ebenfalls als wortgewandt und kompetent auf.)
    • Eisvogel 13.11.2019 08:51
      Highlight Highlight Danke Vecchia, herzen funktioniert nicht, deshalb ❤
  • G. Schmidt 13.11.2019 07:16
    Highlight Highlight Ich würde mal behaupten, dass die EU-Agrarsubventionen einer der Hauptfaktoren bei der Migration ist.
    Diese haben direkte Auswirkungen auf schon schwächer aufgestellte afrikanische Volkswirtschaften und sind gleichzeitig auch verheerend in Ansicht der Ökobilanz...

    Agrarsubventionen machen auch den Grossteil des EU-Budgets aus. Allerdings wird dazu viel zu wenig informiert.
    • Smeyers 13.11.2019 08:18
      Highlight Highlight @schmidt, die Subventionen sind vielleicht ein Grund. Der Hauptgrund ist die Korruption und die Unterdrückung der eigenen Leute.
    • Eisvogel 13.11.2019 08:55
      Highlight Highlight Genau, G. Schmidt, holländische, hoch subventionierte Zwiebeln in Mali - gegen diese haben einheimische Bäuerinnen und Bauern auf ihren lokalen Märkten keine Chance
    • PurpleWasabi 13.11.2019 10:58
      Highlight Highlight Dass die EU mit Billigfleisch und Milch Africa überschwemmt, wissen die wenigsten. Das ist ein Riesenproblem für Bauern - also die eigentlichen Verpflegen der Nation.
      Hier eine tolle Doku als Augenöffner:

      "Das System Milch" vom Grimme-Preisträger Andy Pichler
  • Lucas29 13.11.2019 07:13
    Highlight Highlight Keine Heldin, sondern Schlepperin...
    • Bruuslii 13.11.2019 12:52
      Highlight Highlight dein kommentar ist unbegründet! ignorant! unwissend!
    • Sehr geehrte Damen und Herren 13.11.2019 16:36
      Highlight Highlight Gruusli

      heute mit dem linken Bein aufgestanden?
    • Bruuslii 13.11.2019 22:26
      Highlight Highlight die bepisste wahrheit: habe ich mich bei dir auch gefragt.

      einfach eine unbegründete behauptung raushauen und ehrenhafte menschen beschimpfen.

      UNTERSTE SCHUBLADE!
    Weitere Antworten anzeigen
  • troop5444 13.11.2019 06:44
    Highlight Highlight Ich habe den Club gestern gesehen und es amüsiert mich, dass watson hier ausschliesslich Rackete's Standpunkte aufnimmt.

    Man kann es ihr lassen, sie handelt nach ihren Überzeugungen. In der Runde hat sie aber nur mit Schlagwörtern gelangweilt, genauso wie Mattea Meyer. Rethorisches Leichtgewicht.
    • Firefly 13.11.2019 09:29
      Highlight Highlight Komisch, bei Köppels (und co.) Schlagwörtern (oder besser Todschlägern) scheints dann jeweils hohe rethorische Kunst zu sein.
    • Salvatore.tsch 13.11.2019 12:49
      Highlight Highlight Und was war mit Alex Baur? Viel mehr als die Tatsache das er in Peru gelebt hat, kam da nicht raus.
    • Charming 13.11.2019 13:04
      Highlight Highlight Im Gegenteil! Sie hat ihre Erfahrung und Wissen auf den Punkt gebracht, ist glaubwürdig, hat eine Linie und Stil und hat zu 100% Recht! Was hat der Weltwoche-Schaumschläger Baur da zu suchen? Verdränger/Leugner hat`s leider genügend! Und der Swiss-Holding Präsi ist ein Vertreter der grossen industriellen Verschmutzern! Eine Erkenntnis bleibt: Es wird ALLE betreffen, die Jüngeren ganz besonders...!
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 13.11.2019 06:43
    Highlight Highlight Die Frau hat die Lage ziemlich erfasst.
  • Quinn 13.11.2019 06:31
    Highlight Highlight sie ist ein schlepper. diese müssen hart bestraft werden. wegen personen wie ihr, migrieren die personen wegen des pull-faktors. den menschen vor ort helfen, gründe für migration an den wurzeln packen. symptombekämpfung ist beliebt, aber nicht wirklich effejt
    • Walter Sahli 13.11.2019 07:46
      Highlight Highlight Es gibt keinen Pull-Faktor und das Geschwätz über Vororthilfe ist heisse Luft. Die Leute, die davon reden, lehnen idR jeden konkreten Vorschlag ab und befürworten andererseits Waffenlieferungen in Krisengebiete, was die Migration nur verstärkt.
    • winglet55 13.11.2019 07:57
      Highlight Highlight Wie steht es denn mit Staaten, die ihre Armen quasi exportieren? z.B. die Schweiz im 19.Jahrhundert??
    • Volande 13.11.2019 08:20
      Highlight Highlight Niemand ist dieser Meinung außerhalb von Vladimir Blochers Trollfarm. Geil find ich ja, dass man da vor dem fertigschreiben abschicken darf. Ist wohl authentischer, für was auch immer 😳
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 13.11.2019 06:24
    Highlight Highlight Sie hat wohl in allem recht nur, <Sarkasumus an>das geht so natürlich nicht, mit Klima-Migration oder Klima-Flüchtlingen kann die SVP nicht so gut punkten. Also lassen wir das doch lieber beim Begriff Wirtschafts-Flüchtlinge.</Sarkasums aus>.
    Leider tritt das ein was man schon seit langem voraussagt. Wichtig ist aber auch, dass wir aufhören zu sagen wir machen die Natur kaputt, denn das tönt so als ob wir etwas 3tes kaputt machen. Wir, und auch die Medien, sollten endlich das Kind beim Namen nennen, wir machen unsere Lebensgrundlage kaputt. Und wir sind echt gut darin.
  • Schneider Alex 13.11.2019 06:15
    Highlight Highlight Bei der Flüchtlingspolitik haben wir einen Konflikt zwischen der Makro- und der Mikrosicht. Klar sind die echten und die unechten Flüchtlinge bedauernswert.
    Andererseits muss die westliche Welt Druck auf die Herkunftsländer ausüben, um die Fluchtursachen (zum Beispiel Korruption) in den Griff zu bekommen, und
    selbst dafür sorgen, dass sie diese Ursachen nicht noch verstärken (Exporte der landwirtschaftlichen Überproduktion in die Entwicklungsländer, Waffenlieferungen, Geldwäscherei, Konzernverhalten)
    • Silent_Revolution 13.11.2019 07:53
      Highlight Highlight "Andererseits muss die westliche Welt Druck auf die Herkunftsländer ausüben, um die Fluchtursachen (zum Beispiel Korruption) in den Griff zu bekommen"

      Von welchen Herkunftsländern und Fluchtursachen sprechen wir hier?

      Die Hauptherkunftsländer von Asylbewerbern in Europa sind : Syrien, Irak, Afghanistan (vor ein paar Jahren auch Libyen).

      Also überall dort, wo der Westen Angriffskriege führt, Regimes umwälzt und um strategische Knotenpunkte und Ressourcen kämpft.

      Wenn der Westen Fluchtursachen bekämpfen will, sollte er damit aufhören, Imperialismus im Stile von Hitler zu betreiben.
    • bytheway 13.11.2019 13:27
      Highlight Highlight Silent_Revolution, ich stimme dir zu, bis auf den Hitler-Vergleich. Der ist ziemlich daneben.
    • Silent_Revolution 13.11.2019 15:09
      Highlight Highlight bytheway

      Der Vergleich triggert nur deshalb, weil Hitler ein rotes Tuch darstellt. Man darf nichts und niemanden mit Hitler vergleichen, auch wenn sie exakt dasselbe tun. (Ich habe mit Hitler`s Imperialismus, nicht dem Holocaust verglichen)

      Ganz egal, ob Amis und Russen in ihrem imperialen Machtstreben ganz Südamerika und halb Asien über Jahrzehnte hinweg mit Stellvertreterkriegen eingedeckt haben, mehrere 10 Millionen Menschen massakrierten, zig Regierungen umgestürzt haben und selbst einen Überwachungsstaat unterhalten, der mehr Menschen inhaftiert, als jedes autokratische Regime zuvor.
  • Siciliano 13.11.2019 05:42
    Highlight Highlight Das war eine illegale Aktion, Punkt. Den Menschen muss man Vorort helfen und sie nicht entwurzeln. Ist das so schwierig zu verstehen?
    • Raffaele Merminod 13.11.2019 06:11
      Highlight Highlight Menschlichkeit, Menschenleben zu retten kann nie illegal sein. Das ist der springende Punkt.
    • Töfflifahrer 13.11.2019 06:28
      Highlight Highlight Falsch, was die Damen tat war gemäss "International Convention on Maritime Search and Resque" ihre Pflicht.
      https://de.wikipedia.org/wiki/International_Convention_on_Maritime_Search_and_Rescue
      Dies auch wenn sie ein Schiff steuerte, das mit dem Zweck des Retters vor Ort war.
    • Kari Baldi 13.11.2019 06:33
      Highlight Highlight Deine Wurzeln bringen dir nicht viel, wenn du nichts zu Essen hast. Ist das so schwer zu begreifen?
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