Naher Osten
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epa04977439 Pro-Yemeni government soldiers stand guard during a ceremony marking the 52nd anniversary of the 14 October Revolution which defeated out the British colonial rule from South Yemen, in Taiz city, Yemen, 14 October 2015.  According to reports, Yemenis marked the 52nd anniversary of the 14th October Revolution against the British colonial rule in south Yemen, despite the conflict and Saudi-led military operations rage in the war-torn country for seven months.  EPA/STRINGER

Jemenitische Soldaten.
Bild: STRINGER/EPA/KEYSTONE

Statt gemeinsam gegen Huthi-Rebellen: Saudis Militärs greifen aus Versehen jemenitische Soldaten an



Kampfflugzeuge der von Saudi-Arabien geführten Militärallianz haben nach Behördenangaben irrtümlich ein jemenitisches Militärlager angegriffen und dabei 30 Soldaten getötet. Weitere 40 Soldaten wurden am Samstag verletzt, wie ein Vertreter der Behörden sagte.

«Die Koalition hat das falsche Ziel getroffen.» Der Vorfall ereignete sich in einem Berggebiet nahe der Stadt Tais, wo jemenitische Soldaten gegen Anhänger des gestürzten Präsidenten Ali Abdullah Saleh kämpfen, der sich auf die Seite der schiitischen Huthi-Rebellen gestellt hat. Vertreter der Militärallianz oder der jemenitischen Regierung waren zunächst nicht zu erreichen.

Seit März geht eine von Saudi-Arabien geführte Militärallianz gemeinsam mit jemenitischen Truppen gegen die Huthi-Rebellen vor. Dabei wurden immer wieder fälschlicherweise eigene Truppen oder Zivilisten angegriffen. So starben Ende September 131 Menschen, als Raketen von Kampfflugzeugen der Militärallianz auf eine Hochzeitsgesellschaft abgefeuert wurden.

Die Militärallianz unterstützt die Regierung von Abed Rabbo Mansur Hadi, der vor den Rebellen nach Saudi-Arabien geflohen war. Truppen der Golf-Staaten versuchen, in die Hochburgen der mit dem Iran verbündeten Rebellen im Norden des Landes vorzustossen und die Hauptstadt Sanaa zurückzuerobern. (dwi/sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • ferox77 20.10.2015 07:53
    Highlight Highlight Wie einfach alles war.G. W. Bush hat mit seinem Einmarsch in den Irak die arabische Welt ins Unglück gestürzt. Und B. Obama sollte durch den Abzug der US-Truppen endlich den Frieden bringen.
    Und nun zeigt sich, dass die eigentlichen Spieler im Iran und KSA sitzen.
    Nach Chomeinis Sieg gilt das Verhältnis der Mächte KSA und Iran als zerrüttet. In den achtziger Jahren kam es zu Zusammenstössen während der alljährlichen Hadsch, als iranische Pilger in Mekka für Chomeini und seine Revolution demonstrierten
    Und auch die historische Feindschaft zwischen Schiiten und Sunniten spielte dabei eine Rolle.
    • ferox77 20.10.2015 08:04
      Highlight Highlight 2)
      Iran ist das einzige Land, in dem das Schiitentum Staatsreligion ist, während KSA nicht nur die „Hüterin“ der islamischen Heiligtümer in Mekka und al-Medina ist, sondern mit dem Wahhabitentum auch die puritanischste Form des sunnitischen Islams repräsentiert.
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