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epa07656242 Roger Federer from Switzerland in action during his first round match against John Millman from Australia at the ATP Tennis Tournament Gerry Weber Open in Halle Westphalia, Germany, 18 June 2019.  EPA/FRIEDEMANN VOGEL

Durchatmen! Noch war nämlich nicht alles perfekt im Spiel des «Maestro». Bild: EPA/EPA

Federer nach Halle-Sieg erleichtert: «Ansonsten könnte die Rasensaison sehr kurz werden»



Roger Federer glückt der Einstieg in die Rasensaison nach Wunsch. Die Nummer 3 der Welt gewinnt in der 1. Runde des Turniers im westfälischen Halle 7:6 (7:1), 6:3 gegen John Millman (ATP 57).

Es war auch eine Revanche für die Niederlage gegen den Australier am US Open im letzten Jahr. Die Partie dauerte zwar nur gut eineinviertel Stunden, ein guter Test für Federer war sie aber allemal. Es dauerte 63 Minuten, ehe der 37-jährige Basler zu seiner ersten Breakchance kam. Die zweite nützte er zum vorentscheidenden 4:2 im zweiten Satz.

Mindestens genauso wichtig war aber das Ende des ersten Durchgangs. Bei 4:5 und 5:6 stand Federer zweimal nur zwei Punkte vor dem Verlust des ersten Satzes. Der neunfache Triumphator beim Turnier in der Nähe von Bielefeld bekundete noch etwas Mühe, den Rhythmus auf Rasen zu finden und beging beim Return und von der Grundlinie zu viele Fehler.

Der Aufschlag funktionierte hingegen ausgezeichnet, und auch im Tiebreak trat Federer sehr stark auf. Erst im letzten Game musste er den einzigen Breakball Millmans abwehren. Er tat dies standesgemäss mit einem Servicewinner und nützte wenig später den ersten Matchball.

«Es ist immer wichtig, den ersten Match auf Rasen zu gewinnen», zeigte sich der 20-fache Grand-Slam-Champion erleichtert. «Ansonsten könnte die Rasensaison sehr kurz werden.» In den letzten zwei Jahren hatte Federer auf die Sandturniere verzichtet und so mehr Zeit für die Vorbereitung gehabt. Vor einem Jahr kam er als Turniersieger von Stuttgart nach Halle, wo er im Final knapp gegen Borna Coric verlor. Nun nimmt er einen weiteren Anlauf zum zehnten Titel in Ostwestfalen.

In der 2. Runde trifft Federer am Donnerstag auf den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga (ATP 77). Der 34-Jährige aus Le Mans hat immerhin 6 von 17 Duellen - und 2014 und 2016 die letzten beiden - gegen den Schweizer gewonnen. Letztmals setzte sich Federer 2014 in Monte Carlo durch. Auch auf Rasen, in den Wimbledon-Viertelfinals 2011, wurde er vom Franzosen schon bezwungen. Nach einer Knieoperation vor gut einem Jahr und acht Monaten Pause befindet sich Tsonga wieder im Aufwind. Er wird also für Federer im Achtelfinal ein Test mit einiger Aussagekraft. (sda)

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Ticker: 18.06.19: Federer – Millman

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