Drogen
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Die grosse Verbreitung von Anabolika im Breitensport wird laut Staatsanwaltschaft verkannt und bagatellisiert. Bild: Shutterstock

Anabolika-Handel, Nötigung, Erpressung: Die Machenschaften der Aargauer Muskelprotze

Seit Jahren ermittelt die Aargauer Staatsanwaltschaft gegen Anabolika-Händler. Inzwischen geht es nicht mehr nur um illegale Präparate, sondern auch um Nötigung und Erpressung. Wer auspackt, wird daran erinnert, dass Loyalität und Verschwiegenheit in der Bodybuilder-Szene über allem stehen.

Noemi Lea Landolt / ch media



Es ist eine Geschichte mit vielen Beschuldigten, die sich alle irgendwie kennen. Einige packen aus, andere schweigen eisern und wieder andere werden zum Schweigen gebracht. Die Geschichte beginnt im April 2012 mit einem missglückten Brandanschlag auf ein Fitnesscenter in Villmergen.

Die Polizei findet schnell heraus, dass der Betreiber des Fitnessstudios jemanden angestiftet hat, sein Studio anzuzünden. Im Laufe der Ermittlungen kommt ans Licht, dass im Fitnessstudio im grossen Stil mit Anabolika gehandelt wird. In einem Kühlschrank entdeckt die Polizei Ampullen, Tabletten und Pülverchen mit Inhaltsstoffen, die Muskeln wachsen lassen. Es ist ein Zufallsfund, der zu einem Coup wird.

Der Betreiber des Fitnesscenters landet als Erster in Untersuchungshaft. Bei den Befragungen beschuldigt er weitere Personen, die in seinem Studio mit Anabolika gehandelt haben sollen. Es sind Anton, Felix und Mario (alle Namen geändert). Sie werden an einem Morgen im November 2012 verhaftet. Anton kommt ins Untersuchungsgefängnis nach Baden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm gewerbsmässige Widerhandlung gegen das Heilmittelgesetz vor – also den Handel mit Anabolika.

Frontansicht des Bezirksgebaeudes, in welchem auch die Kantonspolizei und das Bezirksgefaengnis untergebracht sind, aufgenommen am Dienstag, 19. Juli 2016, in Baden AG. Zwei Haeftlinge sind in der Nacht auf Dienstag aus dem Bezirksgefaengnis Baden ausgebrochen. Die beiden Männer, die wegen Vermoegensdelikten in Haft waren, sind fluechtig. Gemaess einer Meldung von

Das Bezirksgefängnis Baden im Juli 2016. Bild: KEYSTONE

Das Bezirksgericht muss in den Ausstand treten

Während Anton im Gefängnis sitzt, verurteilt das Bezirksgericht Bremgarten den Betreiber des Fitnesscenters wegen Anstiftung zur Brandstiftung und Widerhandlung gegen das Heilmittelgesetz. Mit diesem Schuldspruch stellt das Gericht implizit fest, dass auch Anton mit Anabolika gehandelt hatte, obwohl er das immer bestritt. Das kommt einer Vorverurteilung gleich. Das Bezirksgericht Bremgarten muss deshalb in den Ausstand treten und darf den Fall nicht verhandeln. Antons Verfahren verzögert sich, seine Haft verlängert sich.

Aber er «scheisse jetzt nur noch in die Hosen», sei «auf den Knien» gewesen und habe «um Gnade gewinselt»

Anton

Als klar ist, dass sich das Bezirksgericht Brugg mit seinem Fall befassen würde, stellt sein Anwalt ein Haftentlassungsgesuch. Am 22. Dezember 2014 – nach mehr als zwei Jahren im Gefängnis, ohne einen Richter gesehen zu haben – kommt Anton frei. Im Februar 2015 muss er sich vor Gericht verantworten. Laut Anklageschrift hat er mehreren Abnehmern Anabolika verkauft und so einen Umsatz und Gewinn in Millionenhöhe erzielt. Einer seiner damaligen Abnehmer war Felix. Er soll bei Anton Hormon- und Potenzmedikamente für 500'000 Franken bezogen haben. Felix war es auch, der Anton mit seinen Aussagen schwer belastet hatte.

Ein verhängnisvolles Telefongespräch

Kurz nachdem Anton aus dem Gefängnis entlassen wurde, leiht er sich das Handy eines Anabolika-Händlers und telefoniert mit einem Produzenten. Die Staatsanwaltschaft hört mit, weil sie die Handys der beiden überwacht. Dieses Telefonat könnte Anton vor Gericht zum Verhängnis werden. Für die Staatsanwaltschaft beweist es nämlich, dass Felix erpresst wird und Anton etwas damit zu tun hat.

Am Telefon mit dem Anabolika-Produzenten spricht Anton davon, dass man sich Sorgen machen müsse. Felix habe wirklich alles erzählt, was er gewusst habe. Aber er «scheisse jetzt nur noch in die Hosen», sei «auf den Knien» gewesen und habe «um Gnade gewinselt». Es sei aber alles am Laufen. Felix habe drei Optionen: «Den Schaden zu bezahlen, auf den Mond zu fliegen oder sich eine Kugel zu geben.»

Das ist er, der kleinste Bodybuilder der Welt

Einen Tag nach diesem Telefonat beantragt die Staatsanwaltschaft auch die Überwachung von Antons Handy. Das Zwangsmassnahmengericht heisst die Überwachung gut. Anton wehrt sich dagegen bis vor Bundesgericht. Er beantragt, alle durch die Überwachung gewonnenen Erkenntnisse als unverwertbar zu qualifizieren. Das Bundesgericht weist seine Beschwerde ab. Die Schwere der mutmasslichen Straftat rechtfertige die Überwachung, heisst es im Urteil der höchsten Richter. Die mutmassliche Nötigung und Erpressung von Felix ist Gegenstand mehrerer laufender Verfahren. Kommende Woche muss sich Anton deswegen vor dem Bezirksgericht Bremgarten verantworten.

Komplizen aus dem Zürcher Milieu schüchtern Zeugen ein

Laut Anklageschriften soll sich Anton an seinen Kollegen gewandt haben, der eine Bar im Zürcher Langstrassenquartier betreibt. Dieser sollte jemanden anheuern, der bei Felix einfahre. Anton will, dass Felix seine belastenden Aussagen gegen ihn zurückzieht.

«Felix fürchtete um sein Leben und das seiner Familie. Er fühlte sich deshalb gezwungen, allen gestellten Forderungen nachzukommen.»

Aus der Anklageschrift

Letztlich kreuzen zwei Personen aus dem Zürcher Milieu bei Felix auf. Mehmet und Romeo. Sie überbringen Antons Forderungen und drohen ihm mit körperlicher Gewalt. Es wirkt. Felix «fürchtete um sein Leben und das seiner Familie. Er fühlte sich deshalb gezwungen, allen gestellten Forderungen nachzukommen», heisst es in der Anklageschrift.

Der eingeschüchterte Felix soll danach einen Freund gebeten haben mit dem Bar-Besitzer Kontakt aufzunehmen, um Details zu den gestellten Forderungen einzuholen. Es folgen mehrere Treffen in der Bar, bei denen auch Anton dabei ist und die Modalitäten besprochen werden.

Am 9. Februar 2015, neun Tage bevor sich Anton wegen gewerbsmässiger Widerhandlung gegen das Heilmittelgesetz vor dem Bezirksgericht Brugg verantworten muss, zieht Felix alle belastenden Aussagen zurück. Das Gericht unterbricht die Verhandlung und setzt sie vier Monate später fort. Am zweiten Prozesstag wird auch Felix vorgeladen. Er verweigert die Aussage.

Auch Ende Juni, als er im Verfahren gegen Mehmet als Zeuge vor Bezirksgericht Bremgarten befragt wird, belastet Felix Anton nicht. Er erzählt eine andere Version der Erpressungsgeschichte. Mehmet habe er nur einmal getroffen. Er habe ihn aber nicht bedroht. Gesprochen habe nur Romeo. Dieser habe auch Geld verlangt. Viel Geld. Die Frage, ob er das Geld für sich wollte oder im Auftrag von jemand anderes handelte, könne er nicht beantworten, sagt Felix.

Plötzlich soll ein Toter an allem schuld sein

Der Strippenzieher in der Erpressungsgeschichte soll also Romeo sein. Er sei bei der Polizei aktenkundig und ein Psychopath, sagt Felix vor Gericht. Der Haken an der Sache: Romeo ist tot. Ihn kann niemand mehr befragen. Romeo ist auch der Einzige, der wegen der Sache bereits rechtskräftig verurteilt wurde. Er hat den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft akzeptiert, stand also nie vor Gericht. Weswegen und zu welcher Strafe Romeo verurteilt wurde, ist unklar. Die Staatsanwaltschaft kann dazu keine Angaben machen, weil der Strafbefehl bereits seit längerer Zeit rechtskräftig ist und Strafbefehle nur während 30 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft eingesehen werden können.

«Die sehr grosse Loyalität und Verschwiegenheit zwischen den einzelnen Beteiligten ist in diesem Verfahren eine Herausforderung.»

Die Staatsanwaltschaft

Bleibt die Frage, warum Anton alles daransetzte, dass Felix seine Aussagen zurückzieht. Der damals zuständige Oberstaatsanwalt sagt auf Anfrage der AZ, dass der Rückzug der belastenden Aussagen letztlich keinen Einfluss auf den Ausgang des Verfahrens hatte. Das Bezirksgericht Brugg habe bei seinem Urteil trotzdem auf die früheren Aussagen von Felix abgestellt. Das Aargauer Obergericht bestätigt im September 2016 den Schuldspruch gegen Anton.

Er wird wegen gewerbsmässiger Widerhandlung gegen das Heilmittelgesetz zu einer unbedingten Geldstrafe von insgesamt 39'600 Franken verurteilt. Das entspricht 330 Tagessätzen à 120 Franken. Von der unbedingten Geldstrafe muss er allerdings keinen Rappen bezahlen, weil ihm die 761 Tage in U-Haft angerechnet werden. Anton erhält 53'875 Franken Genugtuung für die 431 Tage Überhaft. Etwas gekostet hat ihn der Anabolika-Handel aber trotzdem. Das Obergericht verpflichtet ihn zur Zahlung einer Ersatzforderung von 500'000 Franken für die unrechtmässig erlangten Vermögensvorteile. Dieses Urteil hat Anton akzeptiert. Es ist damit rechtskräftig.

Aus der Bodybuilder-Szene wird ihn wohl niemand belasten

Welche Rolle Anton im Erpressungsfall spielte, ist noch offen. Damit wird sich das Bezirksgericht Bremgarten nächste Woche beschäftigen. Neben Nötigung und Erpressung geht es dabei erneut um Widerhandlungen gegen das Sportförderungsgesetz, also den Handel mit Anabolika. Offenbar hat Anton kurz nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis die alten Kontakte reaktiviert.

Aus der Bodybuilder-Szene wird ihn vor Gericht aber wohl niemand belasten. Die «sehr grosse Loyalität und Verschwiegenheit zwischen den einzelnen Beteiligten» sei in diesem Verfahren eine Herausforderung, sagt die Staatsanwaltschaft.

An die Gerichtsverhandlung in Bremgarten wird Anton wohl nicht von zu Hause anreisen. Laut Recherchen der AZ wurde er kürzlich wieder verhaftet. Grund dafür sind weitere Widerhandlungen gegen das Sportförderungsgesetz. Er soll also einmal mehr mit Anabolika gehandelt haben. Bis rechtskräftige Urteile vorliegen, gilt für alle Beschuldigten die Unschuldsvermutung. (aargauerzeitung.ch)

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25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Commander 16.10.2019 12:29
    Highlight Highlight Pain & Gain Aargau Edition
  • Phö 16.10.2019 10:55
    Highlight Highlight Naja die Verflechtungen im Bodybuilding verwundern nicht wirklich auch nicht das ein Inhaber eines Fitnesscenters involviert war. Die Szene ist in den letzten 10 Jahren riesig geworden und war schon immer gegen Aussen sehr verschwiegen. Was erschreckt ist die Kriminelle Energie welche man ansonsten nur aus der organisierten Kriminalität kennt. Die Strafen sind einfach nicht ernst zu nehmen. Ich denke diese Substanzen sollten schnellstens dem Betäububgsmittelgesetzt unterstellt werden.
  • Judge Dredd 16.10.2019 10:03
    Highlight Highlight "Am 22. Dezember 2014 – nach mehr als zwei Jahren im Gefängnis, ohne einen Richter gesehen zu haben – kommt Anton frei."

    Normalerweise:
    Die Staatsanwaltschaft stellt einen Antrag auf Untersuchungshaft beim Zwangsmassnahmengericht. Dort entscheidet ein RICHTER über diese Massnahme. Eine Untersuchungshaft von über zwei Jahre bedarf indes einer mehrmaligen Verlängerung der Untersuchungshaft. Er wurde also sicher mehrmals einem Richter vorgeführt. Bei der Verhandlung vor dem ZMG kann der Beschuldigte seinen Standpunkt schildern.

    War das hier in der Tat nicht so? Kann ich mir nicht vorstellen.
    • Mietzekatze 16.10.2019 11:39
      Highlight Highlight Stimmt so. Mit einer kleinen Ausnahme. Eine Verhandlung vor dem ZMG gibt es nur auf Wunsch des Beschuldigten/Anwalts. Sonst entscheidet das ZMG anhand der Akten. Aber ich würde auch sagen, der wurde mehrmals dem Richter vorgeführt. Sonst war der Anwalt halt sch****e....
  • Ritiker K. 16.10.2019 09:38
    Highlight Highlight Dies ist meines Erachtens nur die Spitze des Eisberges. Pumpen mit 'Hilfsmittel' ist eine weit verbreitete Praxis - ob Stadt oder Land, überall wird es gemacht. Wie viel Geld da wohl umgesetzt wird? Ich nehme an, die gesundheitlichen Folgen werden auch nicht unerheblich sein. Haben wir in ein paar Jahren eine Schwemme von Anabolika-Invaliden?

    Ich staune jeweils, wenn ich im Ausgang sehe wie viele 20 - 30 jährige Männer mit überproportional grosser Brust- Schulter- und Oberarmmuskulatur unterwegs sind. Die Bewegungen dieser Personen sehen in meinen Augen jeweils massiv dysfunktional aus.


    • Phö 16.10.2019 12:34
      Highlight Highlight Die Gesundheitlichen Risiken sind erheblich auch wenn diese in der Szene immer kleingeredet werden. Eigentlich tragisch was in den letzten Jahren für ein Körperbild bei Männern propagiert wird. Nur noch so breit und Muskelbepackt wie möglich. Denke auch das die ganzen Fitnessinfluencer zu diesem Trend beigetragen haben die ja angeblich alle Natural sind wobei einfach jeder sieht der selbst Jahre lang Muskelaufbau betrieben hat das hier massiv mit Stoff nachgeholfen wurde. Wäre Zeit für etwas body positivity auch bei den Männern.
  • wasps 16.10.2019 09:32
    Highlight Highlight Das tragische an der ganzen Sache: Je mehr Muskeln, desto weniger Hirn.
    • paco95 16.10.2019 12:06
      Highlight Highlight In etwa so zutreffend wie als ob alle Blondinen blöd wären. Aber schön hast du dich dazu geäussert.
    • häxxebäse 16.10.2019 12:08
      Highlight Highlight Doof, sonst könnt ich auch sagen: je mehr hirn, desto schlechter der sex
  • Posersalami 16.10.2019 09:31
    Highlight Highlight Meine Güte, lasst die doch ihren Körper und ihr Leben ruinieren wenn sie wollen! Will heissen, genau wie bei Cannabis braucht es eine Legalisierung. Einfach das Zeug in der Apotheke verkaufen und gut. Dann kann man auch einen vernünftigen Jugendschutz einbauen.
    • wasps 16.10.2019 11:10
      Highlight Highlight Und wer schützt unsere Kinder und Jugendlichen? Ist doch immer dasselbe mit der birnenweichen Forderung nach Freigabe von Dopingmitteln. Das Problem ist der Nachwuchs, die müssen dann alle dopen. Auf Druck der Trainer, sonst fliegt man aus dem Kader. Bist Du dann auch bereit, Millarden zur Verfügung zu stellen, um die herangezüchteten, körperlichen und geistigen Wracks nach Karriereende zu therapieren?
    • Ritiker K. 16.10.2019 11:42
      Highlight Highlight "lasst die doch ihren Körper und ihr Leben ruinieren wenn sie wollen!" "Einfach das Zeug in der Apotheke verkaufen und gut."

      Ich habe da doch schon einige Vorbehalte. Bedeutet dies in der Konsequenz auch, dass Männer Östrogene kaufen können, weil sie Brüste wollen, Radikal-Schlankheitsmittel für Frauen frei Verfügbar werden und eigentlich auch Natrium-Pentobarbital für den Freitod frei verfügbar sein soll.

      Jeder und Jede kann also sein Leben und seine Gesundheit ruinieren und der 'vernünftige Jugendschutz' wird es richten?

      Es gibt Menschen die vor sich selber geschützt werden müssen.


    • Posersalami 16.10.2019 15:27
      Highlight Highlight Meine Güte.. wenn jemand diese Substanzen haben will, kauft er sie einfach. Genau wie mit jeder beliebigen Droge. Es gibt keinen Jugendschutz und kein Gewähr, das man bekommt wofür man bezahlt, da es keine Qualitätskontrollen gibt.

      Eine Legalisierung würde das alles ändern. Aber für verbohrte Besitzstandswahrer ist das vermutlich tatsächlich unvorstellbar. Genau wie die Legalisierung von Cannabis, da muss ja auch gleich alles zusammenbrechen wie man gerade in Kanada oder Calif... ups
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kiro Striked 16.10.2019 09:26
    Highlight Highlight Ist ein bischen wie bei Steuerhinterziehung.
    Wirklich bezahlen müssen die Schuldigen nie.

    Der Mann hat Gelder in Milionenhöhe Eingenommen. Unsere Steuern schenken ihm jetzt 60'000 Franken, und er muss 500'000 Franken bezahlen, von den Millionen die er Unrechtmässig erlangt hat.

    Dealer muss man sein. Ganz Ehrlich? Der Angeschissene ist der normal Arbeitende Zahlende Bürger. Da Laufen Die Ämter Amok wenn wegen 50.- etwas in der Steuererklärung nicht stimmt. Macht Mans schwarz, wird man noch belohnt.
    • Team Insomnia 16.10.2019 09:49
      Highlight Highlight Geld regiert die Welt. Und ganz besonders die Schweiz!
  • MeinAluhutBrennt 16.10.2019 09:25
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Raphael Stein 16.10.2019 09:16
    Highlight Highlight Die gewählten Vornamen in der Geschichte sind aber jöö..
  • sherpa 16.10.2019 09:10
    Highlight Highlight habe gar nicht gewusst, dass das sog. "Männer" sich durch das Aufblasen ihrer Müsekeli sich auch noch strafbar machen können. Sollten vielleicht mal daran denken, ihren Denkapparat aufzublasen.
  • Wolf von Sparta 16.10.2019 08:54
    Highlight Highlight Der kleine Bodybuilder hat sicher nicht angefangen zu traineren für sein Selbstbewusstsein sondern weil er leider wahrscheinlich unter Komplexen leidet aufgrund der geringeren Körpergrösse und muss sich so "ausdrücken". Jedem das seine :)
  • BöserOnkel 16.10.2019 08:46
    Highlight Highlight Und am Ende kriegen solche Typen in der Schweiz eine Geldstrafe. Das ist gelinde gesagt eine Schande und zeugt von unserem erbärmlichen Rechtssystem. Viele Richter und auch Politiker würden am liebsten niemanden einsperren, denn das kostet ja Geld. Da ist es viel gescheiter Bussen auszusprechen, also Geld einzukassieren. Unfassbar und wie gesagt es ist eine einzige Schande!

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