ManCity ist hässig, weil Haaland in den Wahlkampf bei Real Madrid gezogen wird
Im Wahlkampf werfen die Kandidaten gerne mit grossen Versprechen um sich. Das ist nicht nur in der Politik so, sondern auch, wenn es darum geht, wer der neue Präsident eines Fussballklubs wird – gerade in Spanien. Bei Real Madrid muss Florentino Pérez sein Amt am 7. Juni gegen Enrique Riquelme verteidigen.
Pérez versprach bereits, José Mourinho als neuen Trainer zu verpflichten und auch den ablösefreien Liverpool-Verteidiger Ibrahima Konaté sowie einen weiteren Defensivstar unter Vertrag zu nehmen. Bei Letzterem soll es sich um Denzel Dumfries handeln. Doch Gegenkandidat Riquelme hat nun gar noch eine oder mehrere Schubladen höher gegriffen.
Der 37-jährige Unternehmer kündigte nämlich an, Erling Haaland von Manchester City loszueisen. In einer Sendung von Chiringuito TV präsentierte Riquelme gar das neue Trikot von Real Madrid mit der derzeit nicht verwendeten Nummer 9 auf dem Rücken. Darüber war der Name des Norwegers aufgedruckt. Ausserdem unterschrieb er einen Vertrag, dass er allen Mitgliedern von Real Madrid den nächsten Jahresbetrag bezahlen würde, wenn er eines seiner Versprechen breche.
🆕 Riquelme asegura que HAALAND será jugador del REAL MADRID si gana las elecciones.
— El Chiringuito TV (@elchiringuitotv) June 3, 2026
💸 Se compromete a pagar la cuota anual de todos los socios si incumple sus promesas.
vía @El_Hormiguero pic.twitter.com/a0KFyCJFDB
Riquelme muss also nicht nur Haaland verpflichten, sondern gleich auch Mittelfeld-Star Rodri, der ebenfalls bei ManCity unter Vertrag steht und es nie zum Geheimnis machte, gerne mal für die Königlichen zu spielen. Auch auf der Trainerposition wolle er andere Wege gehen als Pérez. So versprach er «einen Superstartrainer, den grössten Trainer, den ihr euch vorstellen könnt». Es sei der Coach, den alle Real-Madrid-Fans wollen. Wen er damit meint, liess er offen.
Nicht gerade glücklich ist man über diese Versprechen in Manchester. In einem Statement gegenüber Transfer-Insider Fabrizio Romano teilten die Skyblues mit, dass die Berichte aus Madrid über die Zukunft von Erling Haaland falsch seien. «Es gibt keine Chance, dass dies passiert, und es gibt keine Vertragsklausel, um das möglich zu machen.» Manchester City kündigte nun an, rechtliche Mittel in Betracht zu ziehen, um gegen das Benutzen von Haalands Person in diesem Kontext vorzugehen.
Auch Vater Alf-Inge Haaland und Beraterin Rafaela Pimenta erklärten: «Es ist sehr unterhaltsam, aber nicht richtig. Wir wünschen beiden Kandidaten nur das Beste für die Wahlen.» (nih)
