Reisen
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Schweizer Pass verliert wegen Pandemie an Wert

Schweizer genossen lange die ultimative Freiheit. Jetzt haben wir beim Reisen einen zweiten Lockdown. Und uns dämmert: Unsere Privilegien sind dahin.

Anna Miller / ch media



Un homme tient un passeport biometrique Suisse dans le nouveau centre de biometrie au Flon ce vendredi 21 janvier 2011 a Lausanne. Ce centre va recolter les donnees biometriques pour les passeports suisse ainsi que pour les cartes de sejour biometrique. A partir du 24 janvier 2011, les titres de sejour biometriques pour les ressortissants etrangers des Etats tiers deviennent obligatoires. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)..

Die Schweiz plötzlich Risikogebiet. Und wir ungebetene Gäste. Bild: KEYSTONE

Die Realität einer geschlossenen Grenze kenne ich nicht. Natürlich, ich habe Gegenden im Kopf, in die ich nicht reisen will, weil sie für mich als Frau problematisch sind. Für mich als weissen Menschen gefährlich. Solche Dinge.

Doch sonst? Stand mir die Welt offen.

Der rote Pass, den ich in meinen Händen halte, in einer Selbstverständlichkeit, ist mir seit je ein galanter Türöffner in fremde Welten. Lange war ich mir dieser Tatsache gar nicht so recht bewusst. Vor ein paar Jahren sagte eine Freundin zu mir, die von Zürich nach Tel Aviv zog: «Alle fragen mich, wie ich es aushalte, in einem unsicheren Land wie Israel zu wohnen. Dabei realisieren sie nicht: Das ist nicht wirklich gefährlich. Weil ich mit meinem Schweizer Pass immer zurückkann. Das ist meine grösste Versicherung. Mit diesem Ding in der Hand bist du auf der ganzen Welt zu Hause.»

Die Schweiz hat sich viele Freiheiten erarbeitet. Unsere Neutralität, wie moralisch korrekt sie auch sein mag, hat uns politische und wirtschaftliche Stabilität eingebracht. Und einen guten Ruf. Das Ausland mag uns. Nicht nur aus politischen Gründen. Auch weil unser Zuhause schön anmutet. Unser Auftreten bekömmlich.

Wohin wir auch kommen, werden wir in aller Regel mit offenen Armen empfangen. Weniger laut und rabiat als die Deutschen, die morgens um acht schon ihre Liegen am Pool reservieren. Weniger betrunken als die Engländer. Am Buffet nicht so gierig wie die Russen. Nach Sonnenuntergang nicht so laut wie die Spanier. Immer genug Geld in der Tasche. Oftmals mehrerer Sprachen mächtig. Gebildet. Arbeitsam. Verlässlich.

Wir sitzen im goldenen Käfig namens Schweiz

Wer Schokolade aus der Schweiz nach Hause bringt, in Asien, in Afrika, bringt den Daheimgebliebenen etwas Kostbares mit. Etwas, für das man lange gereist ist. Etwas aus dem Paradies. Wo die Berge noch mit Schnee bedeckt sind und die Wälder rauschen und das Wasser überall so klar und rein ist, dass man bedenkenlos davon trinken kann.

Ein Mann hat einen biometrischen Schweizer Pass in der Brusttasche seines Hemdes, aufgenommen am 10. Februar 2014 in Bern. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

Wir können uns nicht vorstellen, wie es sein muss, aufgrund unserer nationalen Zugehörigkeit nicht gern gesehen zu sein. Denn niemand scheint sich vor jemandem wie uns schützen zu müssen.

Doch jetzt ist Corona. Die Schweiz plötzlich Risikogebiet. Und wir ungebetene Gäste. Andere Länder lassen uns nicht mehr einreisen, in vielen müssten wir, wenn wir es doch können, in mehrtägige Quarantäne oder einen negativen Coronatest vorweisen.

Weil plötzlich ein unsichtbares Virus über unsere Attraktivität als Reisende bestimmt. Ansteckungszahlen. Und die Frage, wie unkontrolliert und unkontrollierbar wir als Land und als Individuen scheinen. Die Sicherheit, die wir über Jahrzehnte ausstrahlten, unser Image des Felsens in der Brandung, erodiert.

Mobilität als Instrument von Privileg oder Strafe

Und so sitzen wir in unserem goldenen Käfig namens Schweiz. Die ersten Monate waren noch in Ordnung, es kam der Sommer, wir haben die wunderschönen Bergseen und Flora und Fauna, Nationalpärke, viel Grün. Doch nun, ein paar Monate später, dämmert uns: Die Aussicht, wieder wirklich wegzukommen, wird mit jedem Tag trüber. Kommt ein zweiter Lockdown bei anhaltend grauem Himmel, ohne Aussicht darauf, wieder mehr Sonne und mehr Ferne zu spüren, werden die Tage länger und härter.

Wir leben in einem der schönsten Länder der Welt, das von üppiger Vielfalt geprägt ist. Wir haben grossartige Kulinarik, Kultur, Sprachreichtum, unberührte Natur. Und doch macht sich Müdigkeit breit. Wir fühlen die Enge, die uns umgibt. Was damit begann, sich ein paar Wochen zurückzunehmen und im eigenen Heim und Garten ein bisschen Hand anzulegen, wird plötzlich eine Alternativlosigkeit. Und der Mensch hasst nichts mehr, als keine Wahl zu haben.

Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Nationalität ist ein markanter Faktor der weltweiten Ungleichheit. Menschliche Mobilität war ein Instrument von Privileg oder Strafe, je nachdem, welche Art von Pass ein Mensch besitzt. Anfang Jahr konnten Schweizerinnen und Schweizer mit ihrem Pass noch 185 Destinationen ohne Visum bereisen. Die Schweiz lag laut «Henley & Partners Passport Index» damit weltweit auf dem siebten Platz. Ein Bürger Afghanistans muss für eine Einreise in ein anderes Land so gut wie immer ein Visum beantragen.

Die Schweiz spielte im Privilegienranking unter den bisherigen Umständen immer ganz vorne mit. Und wir haben diesen Umstand nie hinterfragt. Was menschlich ist. Erst wenn wir den uns zugeschriebenen Status zu verlieren drohen, wird uns bewusst, was fehlt. «Damit einhergeht eine neue Erfahrung der Statusverschiebung,» sagt Katja Rost, Soziologieprofessorin an der Universität Zürich. Nationalität bildet Statusgruppen.

Billigairlines machten Fernreisen erschwinglich

Denn als reiche Schweiz sind wir es gewohnt, Raum und Zeit überwinden zu können. Global gesehen ein charakteristisches Merkmal von sozialer Privilegiertheit, sagt Rost. Weltweit gesehen ist das bei den wenigsten so. Auch bei uns ist die niederschwellige Erreichbarkeit der Welt noch gar nicht lange etwas, das sich vergleichsweise viele Schweizerinnen und Schweizer leisten. Vor ein paar Jahrzehnten noch waren die Sprachaufenthalte im Welschland oder Tessin die Normalität oder die Sommerreise mit dem Auto nach Italien an den Strand.

Billigairlines trugen ihren Teil zur Demokratisierung des Flugverkehrs bei, und das Internet brachte uns die entferntesten Dinge über einen Bildschirm in unser Wohnzimmer. Vielleicht schmerzt es auch deshalb plötzlich so sehr, dass wir hier festhocken, obwohl uns doch sonst scheinbar alles so direkt und schnell zur Verfügung steht. Da sind plötzlich Grenzen, die sonst nicht sind, und da sind plötzlich andere, die Nein sagen.

Was nicht einfach ist. Weil die Aussicht auf Reisen eine Aussicht ist auf Durchatmen. Eine Aussicht auf eine Pause von dem, was wir kennen. Auf zu neuen Ufern. Ein Sich-Herausschälen aus dem Bekannten, sich neu spüren in der Fremde. Darauf müssen wir verzichten. Und uns, zumindest temporär, an einen Zustand gewöhnen, der für die meisten Menschen auf der Welt seit je gilt: Das Leben findet hier statt, in einem Radius von ein paar Dutzend Kilometern.

Das mag auf unsere Psyche schlagen oder uns ein paar Ferienpläne durchkreuzen, ans Eingemachte geht es nach Rost aber nicht. Die Soziologieprofessorin erklärt:

«Die Situation müsste viel länger andauern, damit wir einen neuen Bezug zu unseren Privilegien bekommen.»

Bild

Katja Rost Soziologieprofessorin an der Universität Zürich Bild: Universität Zürich / John Flury

Auch der Nationalstolz der Schweizerinnen und Schweizer ist noch nicht in Gefahr. Weil wir mit vielen anderen westlichen Ländern in einem Boot sitzen.

«Solange man nicht der einzige Verlierer einer Gruppe ist, muss man die Schuld auch nicht bei sich suchen. Das erleichtert einiges», sagt Rost. Und erklärt:

«Der Nationalstolz wäre dann gefährdet, wenn die Schweiz allein dastehen würde.»

Und weil Pass-Privilegien auf langjährigen diplomatischen Beziehungen beruhen und sie nicht über Nacht verschwinden.

Bis dahin sitzen wir im selben Boot mit dem grössten Teil der Welt, welcher die Art Freiheit der Bewegung, wie wir sie kennen, auch ohne Corona fremd ist.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Locutus70 18.10.2020 17:07
    Highlight Highlight Noch was: Mit dem Schweizer Pass hat das eigentlich nur bedingt zu tun, hauptsächlich geht es um den Wohnsitz.
  • Beat_ 18.10.2020 15:30
    Highlight Highlight Sehe das Problem nicht wirklich. Hatte gerade Ferien, war in den Bergen, im See schwimmen, im Regenwald, in der Savanne, und alles praktisch ohne Stress und mit schöner Anreise (danke SBB, RhB, ZB und alle anderen).
    Habe Schluchten und Wasserfälle gesehen, wilde Tiere und Affen, die den Felsen rauf und runter sprangen. Ah ja, den Sandstrand hatte ich auch für mich alleine...
  • Simon 18.10.2020 14:24
    Highlight Highlight In einem Satz: ich gehöre zu den 1% und habe immer noch mehr Privilegien und Sicherheiten als die 99%, aber seht, wie schlecht es mir geht. Wohlstandsverwahrlosung.
  • Demetria 18.10.2020 13:31
    Highlight Highlight Mir egal, ich kann seit Jahren nicht reisen, weil ich es mir nicht leisten kann. Ich hasse die Ferienzeit sowieso. Nachher kommen all die priviligierten Oberschichtskids zurück an die Uni und klagen wie ganz furchtbar laut ihre Klimaanlage in Thailand gewesen ist und erwarten dann auch noch Mitleid. Mit mir hatte auch keiner Mitleid, wenn ich mir Winter für Winter das Heizöl nicht leisten konnte und erbärmlich frierte. Ein Löffelchen Mitleid für unsere armen Instagrammöchtegernsternchen bitte und ihre "schweren" Leiden.
    • Knacker 18.10.2020 14:42
      Highlight Highlight "ich hasse die Ferienzeit"

      Fehlt es dir vielleicht an Einfallsreichtum? Ferienzeit kann man ganz unterschiedlich nutzen, es muss nicht immer eine Reise in ferne Länder sein. Es gibt sehr schöne Wander- und Velorouten in der Schweiz und den umliegenden Nachbarländern. Campingplätze gibt's da auch und die sind in der Regel nicht teuer.

      "das Heizöl nicht leisten konnte"

      Wenn du wirklich so knapp dran bist hast du ev. Anspruch auf Sozialhilfe. Bei der örtlichen Stelle fragen kann nicht schaden. Man muss sich halt auch helfen lassen und nicht still vor sich hin leiden.
  • _Qwertzuiop_ 18.10.2020 13:26
    Highlight Highlight Mir wärs lieber, wir könnten momentan nirgends hin & niemand zu uns... würde den Austausch des Virus eingrenzen. Kann nicht verstehen, wie man mitten in einer Pandemie jammern kann, nicht mehr überall ins Ausland zu können. Seltsame Prioritäten.
    • Reptiloide 18.10.2020 15:20
      Highlight Highlight ich konnt auch nicht so wirklich verstehen, wieso so viele schweizerleins, kaum waren ferien angesagt, sogleich in Länder reisten, in denen der chäfer besonders tough wütete - dass die Kurve jetzt steil nach oben zeigt, hat meiner extrem bescheidenen meinung nach auch damit zu tun..
  • Mirko Timm 18.10.2020 11:45
    Highlight Highlight man kann ja reisen wo ist das problem. muss nur wissen wie mit umwwegen usw
  • Toni.Stark 18.10.2020 11:16
    Highlight Highlight Der Schweizer Pass ist keine Aktie, den man kaufen oder verkaufen kann. Wäre evtl. eine Idee, das in Zukunft Nationalitäten verkauft werden können.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 18.10.2020 13:19
      Highlight Highlight Das gibt es scho. CH-Pass aber wohl nie.
    • Demetria 18.10.2020 13:39
      Highlight Highlight Klar damit man uns Sozialfälle nach Afrika ausschaffen kann und unsere Pässe an saudische Ölscheichs geben kann? Nun deine Idee entspricht dem Zeitgeist. Sicher ist eines: eure perverse kapitalistische Phantasie kennt offenbar keine Grenze mehr und ich denke es ist Zeit eurer Dekadenz endlich Grenzen zu setzen. Freiwillig dürfte das kaum gehen. Ich mache mir hier aber keine Sorgen. Ihr seid eine sehr kleine Gruppe, derweil die Unterschicht gerade in rasantem Tempo wächst, weil immer mehr Mittelschichtler absteigen. Ich bin sicher dass die Quittung für euch noch kommt.
    • Knacker 18.10.2020 14:45
      Highlight Highlight "Wäre evtl. eine Idee, das in Zukunft Nationalitäten verkauft werden können."

      Wäre durchaus ein interessantes Experiment. Ich denke aber nicht, dass der Schweizerpass die höchste Nachfrage hätte. Eher ein Pass aus einem gutsituierten EU-Land wie zB Deutschland oder Schweden oder ein Land wie Australien oder Neuseeland.
  • Knety 18.10.2020 11:12
    Highlight Highlight Das haben die Spekulanten nun davon!
  • Henri Lapin 18.10.2020 10:57
    Highlight Highlight und ich hoffte schon, dass er jetzt billiger wird.
  • Cpt. Jeppesen 18.10.2020 10:47
    Highlight Highlight (2/2)
    Heute, bald 50 Jahre später, tue ich mir schwer die Motivation hinter dieser "Reiselust" meiner Mitbürger zu verstehen. Ich empfinde Reise nicht als angenehm. Der Stress, rechtzeitig am Check-In, die Angst den Anschlussflug nicht zu kriegen, die 5te Sicherheitskontrolle an diesem Tag, der Stau, die nörgelnden Kinder, etc... Ist man am Ziel angekommen, was erwartet einen dann da? Garantierter Sonnenschein? OK. Aber sonst, vorgefertigter Einheitsbrei für den billigen Konsum, der jeweiligen ethnischen Zielgruppe angepasst.
    Warum will man das tun?
    • SeboZh 18.10.2020 11:23
      Highlight Highlight Man kann auch fern ab von grossen Hotelkomolexen reisen. Aber gebe ihnen schon recht. Bin seit 10 jahren nicht mehr geflogen
    • 7immi 18.10.2020 11:28
      Highlight Highlight @cpt
      Es kommt halt immer darauf an, was man möchte. Für Strandferien muss man meiner Ansicht nach nicht weit reisen, das Mittelmeer oder auch die Ostsee (wenn mans nicht so heiss mag) reicht. Muss es kein Meer sein reicht auch ein See in der Schweiz. "braucht" man dagegen im Winter Sonnenschein am Strand, geht es halt etwas weiter. Ich bräuchte es auch nicht, aber scheinbar stehen eine Vielzahl auf diese Ferienart. Man muss aber auch sagen, dass die Schweizer Urlaubsorte überlaufen würden, würden alle hier ihre Ferien verbringen...
    • Mirko Timm 18.10.2020 11:35
      Highlight Highlight man muss halt besser planen ich fliege. gerne nach hawaii auch wenn es extrem weit weg ist. Man muss halt verbindung wählen wo genügen zeit hat. dann die passende airline damit immigration schneller geht. check in online machen ein tag davor passende kopfhörer für den flug mitnehmen. alles nur planung
  • Cpt. Jeppesen 18.10.2020 10:47
    Highlight Highlight (1/2)
    Als ich noch Kind war haben wir unsere Ferien am nächst gelegen See verbracht. Mit dem Auto 100 KM zu fahren war schon eine gefühlte Weltreise. Fernreisen war niemandem ein Bedürfnis.
    Natürlich hat man die Abenteuerberichte der Forscher verschlungen, welche wilde Völker besuchten und man hat davon geträumt, vielleicht auch so ein Abenteuer zu erleben.
    Als Erwachsener nun habe ich einige Zeit in anderen Ländern und Kulturen verbracht. Jedoch immer mit Auftrag - dort hingehen und mit den Leuten etwas machen. Damit gab es genügend Zeit die Menschen vor Ort kennen zu lernen und zu verstehen.
  • Maya Eldorado 18.10.2020 10:30
    Highlight Highlight Ihr werdet es kaum glauben!
    Ich hatte noch nie einen Pass!
    Ich kam noch nie so weit, dass es einen brauchte. Bisher genügte immer eine ID.
    • Licorne 18.10.2020 11:33
      Highlight Highlight Und eigentlich hast du auch völlig recht.. man hat gar nicht genug Zeit und Geld um alles zu bereisen, was mit der ID erreichbar ist. Geschweige denn mit dem Pass (ganz abgesehen davon, dass es Nonsense ist, pausenlos durch die Welt zu jetten).
  • Bihu 18.10.2020 09:33
    Highlight Highlight Da es aktuell fast allen Ländern/Nationalitäten gleich geht finde ich den Artikel mit diesem Aufhänger ziemlich lahm. Man hätte wenigstens noch darauf eingehen können wie die Situation für Menschen ist, deren Familie im Ausland lebt - denn für diese muss es hart sein nicht zu wissen, wann man sich wieder sehen kann.
  • Ökonometriker 18.10.2020 09:16
    Highlight Highlight Unabhängig von Corona verliert der Schweizer Pass im internationalen Reiseverkehr schon länger an "Wert", relativ zu anderen Ländern betrachtet.
    Die Pässe halb Europas sowie Japans und Singapurs brauchen bereits weniger Visas als der CH-Pass.
    Aber auch bei Visaerleichterungen geht's andern besser: so müssen die Bürger vieler Ländern beispielsweise nur einmal alle zehn Jahr ein Visa für China beantragen. Die Schweizer quasi für jede Einreise.

    Es wäre daher durchaus angebracht, Reiseerleichterungen als diplomatisches Ziel zukünftig wieder ernster zu nehmen. Der BR scheint hier zu schlafen...
    • hairypoppins 18.10.2020 10:28
      Highlight Highlight Alle 10 Jahre ein Visa für China? Vielleicht Russland aber welche Länder noch?
    • Ökonometriker 18.10.2020 11:54
      Highlight Highlight @hairy: USA, UK, Kanada, Argentinien...
  • Nony 18.10.2020 09:13
    Highlight Highlight Geschätzte Frau Rost. Haben Sie sich schon einmal auf Ihren Alltagsrassismus hin überprüft? Die Klischees der Russen, Deutschen und Briten, die Sie in Ihrem Text hochhalten sind ziemlich eindeutig. Was macht denn die Schweizer so besonders? Dass sie meistens aufgrund fehlender Masse unter dem Schirm bleiben und im Ausland mit Deutschen oder Österreichern, allenfalls noch Schweden verwechselt werden. Der Schweizer Pauschalurlauber ist mindestens genauso peinlich wie jener aus den genannten Ländern. Etwas mehr Selbstreflexion wäre da schön gewesen. Ansonsten ein lesenswerter Artikel
  • Resistance 18.10.2020 08:42
    Highlight Highlight Haha! Ist ja rund um die welt nicht anders!
  • lkay 18.10.2020 08:16
    Highlight Highlight Letztens haben wir uns gefragt ob unsere Grosseltern und Urgrosseltern sich wohl auch so aufgeregt hatten als sie im Sommer 1940 keinen Wochenendtrip nach Paris machen konnten. Was für schlimme Zeiten wir gerade durchleben.
    • zombie woof 18.10.2020 11:22
      Highlight Highlight Im Sommer 1940 hatten unsere Grosseltern andere Probleme
    • SeboZh 18.10.2020 11:24
      Highlight Highlight Je nach dem auf welcher Seite des Rheins die Grosseltern lebten, gab es ja auch da Trips nach Paris, Rom oder Moskau
  • Rethinking 18.10.2020 08:11
    Highlight Highlight Ich staune immer wieder wie unfähig viele sind, auf Luxus, Privilegien etc. zu verzichten...

    Das grosse Gejammer während des Lockdown, weil man ein paar Wochen zu Hause bleiben musste...

    Sorry, wir haben Bücher, Musik, Videos, Spiele, Internet, TV, Telefon, Mail, SMS, Chat, Videokonferenzen, online Games, Lieferservice, Garten, Balkon...

    Ein wenig mehr Bescheidenheit und Besonnenheit und schon lebt es sich auch im eigenen Land, ja in den eigenen vier Wänden weiterhin wie ein König...
    • Samurai Frog 18.10.2020 10:02
      Highlight Highlight Ich glaube hier ist das Problem. Die Auswahl ist zu gross.
      Wie sagt man so schön "die Qual der Wahl".
  • DerHitsch 18.10.2020 08:05
    Highlight Highlight Der Überschrift dieses Artikels kann ich so klar nicht zustimmen. Den ganzen Artikel lang hielt ich mir die Frage vor: „...ja und die anderen Länder, denen geht etwa es anders oder wie?“

    ...und im letzten Satz kam dann die „Erlösung“: Ja, wir sitzen alle im gleichen Boot. Wow, diese Erkenntnis...
  • Las Palmas 18.10.2020 07:27
    Highlight Highlight Ich schäme mich mittlerweile für diesen Pass! Zum Glück bin ich doppelbürger und werde mich frühpensionieren lassen um möglichst schnell in die zweite Heimat abzuhauen!
    • PaLve! 18.10.2020 08:08
      Highlight Highlight Okay, aber wenn du dich für die Schweiz schämst, dann sei konsequent und verzichte auf alle was dir dieses Land ermöglicht hat, am Besten auch auf die Rente.
    • Loreley 18.10.2020 09:35
      Highlight Highlight Las Palmas: dann bitte gleich UMGEHEND wieder abhauen. Wir brauchen solche Nutzniesser nicht!
    • poltergeist 18.10.2020 11:13
      Highlight Highlight Als Doppelbürger kannst du ihn jederzeit zurückgeben. Worauf wartest du? Ah, das Geld...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Booker 18.10.2020 06:56
    Highlight Highlight Ohje was machen sich gewisse Leute Probleme. Den Schweizer Pass zu haben ist ein Privileg. Nicht Reisen zu können ist kein Problem, und dafür gesund bleiben zu können ist das grösste Privileg.
  • René Schmid (1) 18.10.2020 06:06
    Highlight Highlight Habe mich schon immer Privilegiert gefühlt, weil im Pass drinsteht, dass ich als Schweizer Bürger jederzeit zurück reisen darf. Das Beispiel Tel Aviv zeigt genau dieses Privileg. Wie klein die Welt für uns geworden ist, zeigt uns jetzt ein Virus.
  • ursus3000 18.10.2020 05:52
    Highlight Highlight Ich habe inzwischen mehr Arbeitseinsätze im Ausland gehabt als Ferien . Das geht auch heute noch , und ist viel interessanter als Ferien im Touristengetto . Und die Leute freuen sich wirklich , dass man da und nicht wie bei Touristen wo es nur ums Geld geht
  • WindJoe 18.10.2020 04:47
    Highlight Highlight Immer wieder lustig wie die Schweiz betonen muss wie schön, toll usw sie ist. Ich lese das von keinem anderen Land in dieser Häufigkeit und Art und Weise über sich selbst sagen.
    Offensichtlich ein Minderwertigkeitsproblem, dass dies auslöst.
    Und im Ausland sind Schweizer nur gerne gesehen... Kommen zum Rasen in andere Länder, verstopfen Geschäfte und Straßen, verschmutzen unsere Umwelt, zahlen keine Mwst. und dann soll der Einheimische das auch toll finden weil man ja das Fränkli bringt!

    Dann doch lieber der Deutsche der ne Liege sein eigen nennen mag...
    • PaLve! 18.10.2020 08:12
      Highlight Highlight Du warst in dem Fall noch nie im einem anderen Land. In wohl keinem anderen Land, ausser vielleicht Deutschland, betrachten die Leute ihr Land so kritisch wie hier. Nur schon Mal als Beispiel die USA die sich vergöttert oder auf der anderen Seite praktisch alle arabischen Völker. Betonen diese ernsthaft weniger als wir, wie toll sie sind?
    • WindJoe 18.10.2020 09:16
      Highlight Highlight Nicht nur in dem Fall ist ein und auch mein Kommentar subjektiv, dass macht es doch auch aus hier.

      Eigentlich wollte ich damit nur sagen dass die Autorin nicht nur so jung ist dass sie die Passthematik nicht kennt, was nicht weiter schlimm wäre. Aber dass sie so völlig durch die rosarote Brille ihre Landsleute im Ausland sieht, dann doch aber über jedes andere Land was negatives weiß, zeugt nicht von Recherche und vor allem von Feingefühl! Was die Schweizlobhudelei mit der Passthematik zu tun hat, enzieht sich mir... Kantonspasskontrollen gibts nicht, oder?
    • Samurai Frog 18.10.2020 10:04
      Highlight Highlight @PalVe: in den USA haben sie uns mit Schweden verwechselt 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baba 18.10.2020 03:40
    Highlight Highlight So viel Dramatik 🤦🏼‍♀️
  • Majoras Maske 18.10.2020 02:33
    Highlight Highlight Glücklich ist das Land wo man sich darüber beklagt während einer Jehrhundertpandemie eine zweiwöchige Quarantäne im Strandhotel verbringen zu müssen, wenn man ins Ausland geht. Und mit Ausland meine ich vor allem ausserhalb Europas...
  • 45rpm 18.10.2020 01:15
    Highlight Highlight Die Schlussfolgerung von Anna Miller ist ziemlich falsch:
    Es ist der aktuelle Wohnort, der jetzt entscheidet, ob man in ein anderes Land einreisen darf oder nicht. Und eigentlich ist sogar diese Aussage nicht ganz richtig, man kann einreisen, muss aber eine Quarantäne machen.
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 18.10.2020 00:43
    Highlight Highlight Also bleiben Sie jetzt zu Hause und lesen ein Buch. Noch bis nächsten Frühling. Ist das so schwierig? Der moderne Massentourismus ist sowieso eine Vorgaukelung falscher Tatsachen.
  • Leo L. 18.10.2020 00:33
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen Artikel. Etwas vom Besten, das ich hier in der letzten Zeit gelesen habe. Etwas mehr Demut würde uns gut tun.
    • Tom79 18.10.2020 02:48
      Highlight Highlight Finde nur wenig Demut im Artikel. Eher quwängelei einer überprivilegierten Vielfligerin.
  • Sir Konterbier 17.10.2020 23:27
    Highlight Highlight Ich kann vielleicht nicht immer problemlos in jedes Land, dafür komme ich dank dem Schweizerpass überall auf der Welt ohne Ärger in jeden Nachtclub. Mein Nationalstolz ist insofern noch intakt🤙
    • Bildung & Aufklärung 18.10.2020 00:13
      Highlight Highlight Du gehst mit dem Büchlein im Sack (nein, nicht diesem) in Nachtklubs? Läuft.
    • Sir Konterbier 18.10.2020 01:34
      Highlight Highlight Ich bediene mich jeweils eines Tricks: Ich nehme jeweils nur die ID mit, das spart platz😏
  • Enemy№1 17.10.2020 23:14
    Highlight Highlight Keine Ahnung, was ihr hier für Probleme heraufbeschwören wollt. Da ist der Klimaschutz Dauerthema und nun sollen einige Reisebeschränkungen unser grösstes Problem sein. Genau diese Beschränkungen sind wahrscheinlich das Beste, was der Umwelt resp. dem Klima passieren kann. Aber ja, die Selbstfindungsreise nach Nepal oder ins Hipster-Mekka ist halt nun etwas problematischer. Von daher: Habe kein Problem mit meinem Pass. Wenn einige Identitätsprobleme dadurch bekommen; Gibt sicher gute Hilfsangebote im Netz. Gute Besserung.
    • Bildung & Aufklärung 18.10.2020 00:17
      Highlight Highlight Völlige Zustimmung, logischerweise und süffig zum schmunzeln geschrieben.

      Nur soviel; warum werden eigentlich immer so daneben und unfair die "Goa-Reisenden und Nepal-Reisenden" angefeindet, wenns um die 'Reise-Sucht' geht?

      Die manchen vielleicht 0.X%, also Promillebereich aus. Wohl noch weniger.

      Die "Malle ist nur 1x (oder 4x) im Jahr!", "Hey so läss churz go shoppe uf NYC und grad no paar schiggi Instapics in Brooklyn gmacht", "Ja wir verreisen natürlich 2x im Jahr wie jedes Jahr, 1x Malediven, 1x Hawaii" etc. Fraktionen der wirklich Dekadent-Verwahrlosten spart man dafür immer aus? Wow.
    • Joseph Quimby 18.10.2020 00:52
      Highlight Highlight Klimaschutz ist sowas von Februar. Geh mal mit der Zeit.
    • Enemy№1 18.10.2020 00:57
      Highlight Highlight Korrekt. Und ja: die darfst du ruhig noch dazuzählen :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • henkos 17.10.2020 23:02
    Highlight Highlight Welch peinliche selbstbeweihräucherung. Es ist schon an der Grenze zur Lächerlichkeit, wenn Schweizer von sich selbst behaupten, im Ausland beliebt, kultiviert und ohnehin die grössten zu sein. Selbst- und Fremdwahrnehmung gingen hier leider schon immer weit auseinander.
    • Bildung & Aufklärung 18.10.2020 00:21
      Highlight Highlight "WeR hiErhErKommT, dEr MusS siCh aBeR beNehmeeeN! SonSt iSt soForT FerTiG LusTiG!!1!" -SuperschweizerInnen

      Und dann trifft man im Ausland auf stereotypische CH-Fraktionen welche einem die Fremdschamröte ins Gesicht drücken oder hört es vorallem von Einheimischen und versteht, wer sich wirklich nicht benimmt und meint, sie seien grad nach Jesus von Gott als Touris gesandt worden... Ums mal bisschen überspitzt zu sagen.
    • Tom79 18.10.2020 02:59
      Highlight Highlight Es macht hir und da schon ein Unterschied in der Warnehmung. Es giebt durch aus Orte wo man zuerst etwas unhöflich zu uns ist weil man zuerst für Deutsche gehalten wird. Was sich dann plötzlich ändert wenn man sich mit dem Rotenbüechli ausweisen muss bei vermietungen oder Hotelbezug. Holand, Teile Afrikas oder in Tschechien. Liegt wohl an der Vergangenheit.
    • Demetria 18.10.2020 14:18
      Highlight Highlight Warum die Nepal und Goareisenden mehr nerven als die NYC Shopper? Weile es genau die sind, die einem dann ins Gesicht sagen, dass die Armen an der Klimaerwärmung schuld sind und dass jeder der sich ab und an am Sonntag eine Wurst brät ein Umweltzerstörer ist. Erfahren sie dann, dass man von Camping in Italien träumt: "Ui Nei, wenn ihr Armen jetzt noch alle zu reisen anfängt geht die Welt unter! Ach mein Nepaltrip? Das ist ein legitimer Beitrag für die Völkerverständigung! Ich leiste Entwicklungshilfe, wenn ich die Sherpas für ein Taschengeld meinen Schrott tragen lasse. Ich bin ein Held!"
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 17.10.2020 23:01
    Highlight Highlight Der Schweizer Pass ist immer so ein bisschen peinlich. Man versucht ihn an den Grenzen, wo man ihn zeigen muss, so gut es geht, zu verstecken.
    Zum Glück habe ich noch einen anderen, für den ich mich nicht so schämen muss. Und er ist im Ranking sogar noch vor dem Schweizer Pass. Auch dieses Jahr.
    • Plan B 17.10.2020 23:33
      Highlight Highlight Total peinlich, schäme mich immer zutiefst.
      Zum Glück gibt es keine anderen Probleme auf der Welt.
    • Kruk 17.10.2020 23:57
      Highlight Highlight Für einen Pass sollte man sich weder schämen noch sich etwas darauf einbilden.

      Es ist nur ein Papier.
    • PaLve! 18.10.2020 00:02
      Highlight Highlight Wieso hast du denn einen Schweizer Pass, wenn er dir peinlich ist? 🤔🤔🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • ricardo 17.10.2020 22:32
    Highlight Highlight Den «Öffnungsturbos» konnte es mit den Lockerungen nicht schnell genug gehen – «wegen der Wirtschaft», wie sie sagen. Dann wollten die Kantone auf Teufel komm raus ihre «Kompetenzen» zurück – und haben ein für allemal bewiesen, dass der Föderalismus eben nicht krisentauglich und wohl auch nicht sehr effizient ist. Diese Kurzsichtigkeit könnte dem Wirtschaftsstandort noch nachhaltigen Schaden zufügen.
    • Bildung & Aufklärung 18.10.2020 00:28
      Highlight Highlight Vorallem sind ja all die Erkrankten, die Toten sowieso und das gesamte Umfeld welches dann leidet, auch noch sehr 'wirtschaftsschädlich' (sind ausgenockt für teils lange Zeit, kosten alleine nur schon im Gesundheitswesen extrem viel, etc. pp.) wie das in heutiger rein monetär profitorientierten Zeiten so heisst.

      Aber Gott Wirtschaft (die unsichtbare Hand des Marktes) braucht keine Menschen. Wir huldigen ihm auch so.
      Hat noch jemand ein goldenes Kalb vörig?
  • Pragmatic Acts 17.10.2020 22:31
    Highlight Highlight „Weniger laut und rabiat als die Deutschen, die morgens um acht schon ihre Liegen am Pool reservieren. Weniger betrunken als die Engländer. Am Buffet nicht so gierig wie die Russen. Nach Sonnenuntergang nicht so laut wie die Spanier. Immer genug Geld in der Tasche.“
    Das sind ganz schön viele Allgemeinplätze, die echt ein wenig herablassend rüberkommen..
    • Tom79 18.10.2020 03:06
      Highlight Highlight Habe in Jerba mal ein improvisiertes Theater am Strand gesehen welches für Turisten inszeniert wurde. Da wurden genau diese Klisches zementiert. Scheinen wohl algemein eine gewisse gültigkeit zu haben wenn gewisse Nationen vielerorts so wargenommen werden.
    • Patrik Hodel 18.10.2020 10:55
      Highlight Highlight Hast Du die Russen am Buffet schon mal erlebt? Nein? Ich schon...
  • DiniMuetter 17.10.2020 22:30
    Highlight Highlight Ich liebe das "eines der ScHönsTen lÄnDeR DEr WeLt" ganz im Gegensatz zu "..", da ist es imfall wirklich wüescht, ganzjährig hässlich, kulturell verwahrlost und öde überall. Meistfotografiert, touristisch maximal erschlossen, sehr zugänglich und populärkulturell bekömmlich ver- und aufarbeitet wäre neben "schön" au gmögig. Und natürlich schön.
    • Bildung & Aufklärung 18.10.2020 00:33
      Highlight Highlight Stop triggering the patriots! Heilandsack.

      Also wenn man so durch die 0815 Schweiz schlendert, an einem 0815 Tag, dann sieht man viel tristen Beton, fast soviele Strassen, Strassen und noch mehr Strassen (inkl. Parkplätze etc. pp.), triste uninspirierte Architektur, Zersiedelungsbrei, hässliche Agrarbetriebe mit leidenden Lebewesen in z.B. weissen Boxen, wenige Orte zum Leben, Flanieren und Sein, wenige Kinder, wenig Farbe, mürrische Gesichter und das bisschen 'Grün' zwischen den Wohnblöcken und Bünzlihäusern, wird unter Getöse 'säuberlich' niedergemäht und gehäckselt.

      Love u, beauty Swiss
    • PaLve! 18.10.2020 10:06
      Highlight Highlight Ja diese armen Kühe in der Schweiz. Was denken sich meine Nachbarn bloss, ihre Guschti auf einer grossen grünen Weide unter freiem Himmel einzusperren, wo sie sich noch verlaufen, anstatt in einem schönen warmen Mastbetrieb, wo sie es schön warm haben.
    • n3rd 18.10.2020 13:19
      Highlight Highlight @Bildung: Ich lebe in einem 08/15 Dorf und mein täglicher Spaziergang während Homeoffice führt mich durchs Auenschutzgebiet und Wald. Hol dir halt keine Wohnung dort wo es dir nicht gefällt.
  • Davide F. Lu 17.10.2020 22:21
    Highlight Highlight ''Doch jetzt ist Corona. Die Schweiz plötzlich Risikogebiet. Und wir ungebetene Gäste. Andere Länder lassen uns nicht mehr einreisen, in vielen müssten wir, wenn wir es doch können, in mehrtägige Quarantäne oder einen negativen Coronatest vorweisen.''

    Ja, wer es nach neun Monaten Pandemie immer noch nicht begriffen hat, dass es unter den aktuellen Bedingungen völlig bescheuert ist, in der ganzen Welt rumjetten zu wollen, den würde ich auch nicht einreisen lassen.

    Hat übrigens nichts mit den Schweizer Pass, aber viel mit Vernunft oder eben mit Fehlen der selbigen zu tun, omg
  • Gopfidam 17.10.2020 22:18
    Highlight Highlight Dieses Essay ist so ein Hohn gegenüber allen eingebürgerten Migranten.

    Fuck, aber ok. Es ist ihre Realität in der sie leben.
  • B-Arche 17.10.2020 22:14
    Highlight Highlight Hier in den USA posten Amerikaner dass ihr Pass nur noch den Zugang zu 17 Ländern erlaubt - so wenig wie noch nie.

    Witzigerweise fällt Kroatien darunter.
  • KingK 17.10.2020 21:41
    Highlight Highlight Huh, welcher Pass hat gemäss dieser Definition denn an Wert gewonnen?
    Dann müsste ja man die 200 ungerade Länder und die gegenseitigen Reisebestimmungen analysieren, um absolut und relativ unterscheiden zu können.
    Aber das interferiert mit den legendären Watson-Freitags-Bieren...
    :)
    • PaLve! 18.10.2020 00:00
      Highlight Highlight Der Nordkoreanische hat sicher an Wert gewonnen, ist jetzt nicht mehr tausend Mal schlechter als der Schweizerische sondern nur noch 900 Mal.
  • koalabear 17.10.2020 21:41
    Highlight Highlight Zur Zeit kommt man mit keinem Pass wirklich weit. Das heisst, jeder Pass hat an Wert verloren.
  • Blitz 17.10.2020 21:34
    Highlight Highlight Der CH– Pass verliert nie an Wert!! Also gut, für mich! Meine Heimat, meinen Pass!!
  • joda 17.10.2020 21:17
    Highlight Highlight 🙄🙄🙄
  • mrmikech 17.10.2020 21:03
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 17.10.2020 23:11
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Lupo Lupus 17.10.2020 21:00
    Highlight Highlight Es gibt ja viel dummes Geschwätz aber Frau Rost erhebt es auf ein gebildetes Niveau. Die Schweiz wird niemals im gleichen Boot wie Afghanistan oder anderen Ländern, deren "Freiheit von Bewegung" nicht so ausgestaltet wie unsere sein, nicht vor und auch nicht nach Corona.
  • dmark 17.10.2020 21:00
    Highlight Highlight Wenn aus dem weissen Kreuz auf rotem Grund ein rotes Kreuz auf weissem Grund wird...

    • Maya Eldorado 17.10.2020 21:32
      Highlight Highlight Das rote Kreuz auf weissem Grund gibt es schon viele Jahre. "Das Rote Kreuz auf weissem Grund" hift den notleidenden Menschen.
    • p4trick 17.10.2020 21:47
      Highlight Highlight @dmark hä? Was hat das jetzt bitte mit dem SRK zu tun??
    • dmark 17.10.2020 22:52
      Highlight Highlight @p4trick:
      Naja, die Schweiz "kränkelt" im Moment vor sich hin...
  • DerRoteRächer # 17.10.2020 20:40
    Highlight Highlight Man hat in einer globalen Pandemie auch nicht zu reisen. Ist das wirklich so schwer?
    • Chom 17.10.2020 23:06
      Highlight Highlight Wieso? Die Pandemie ist ja Global, also kann ich mich überall und zu jeder Zeit anstecken... Und in Land mit weniger Ansteckungen zu reisen, sofern gedulded, wäre dann ja Gesundheitsfördernd.. 🤔
    • reisende 17.10.2020 23:38
      Highlight Highlight Hey
      Wenn du gerne reist und immer das Sehnen im Herzen hast, Menschen und Freunde in anderen Ländern zu treffen, die dir am Herzen liegen, aber wegen den Einschränkungen nicht treffen darfst, so kann dich nicht verstehen! Ich könnte schreien, weil ich mich so eingeengt fühle. Plötzlich fühle ich mich so, als wäre ich das Virus selbst. Für die einen mag das leicht sein, sein Leben im engsten Kreis ums Haus zu verbringen, für andere ist es schwierig. So sind alle verschieden.
    • Bildung & Aufklärung 18.10.2020 00:51
      Highlight Highlight "Ich könnte schreien, weil ich mich so eingeengt fühle."

      Tu dir keinen Zwang an, lass es "tschäddere"...

      Aber ja, es ist an Enge wirklich kaum zu überbieten, das Jahr 2020.
      1820 oder 1920, als du noch mit 5 Geschwistern im gleichen kleinen Zimmer gelebt hast und mit der ganzen Grossfamilie unter einem Dach und soweit kaum bis 0 Privatsphäre herrschte, das wäre was für dich.

      Oder geh nur wenige Jahre zurück, als dein Flugi-Billet jedesmal noch 2'500, statt 250 gekostet hat...

      Und wenn du meinst, du kannst mit Reisen vor etwas/DIR wegrennen, vergiss es.

      PS: Klimakatastrophe, kennsch?
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  • glointhegreat 17.10.2020 20:40
    Highlight Highlight ....selten so einen blödsinn gelesen... die Schweiz als "goldenen käfig" zu bezeichnen, wie dekadent kann man sein.... "Schweizer werden überall mit offenen armen empfangen" .... Auf welchem planet lebst du?? .... Ja klar, der pass erspart uns in normalen zeiten einige umwege, ...aber das beruht meistens auf gegenseitigkeit und liegt nicht zuletzt an unserer geringen kriminalität, dem hohen wohlstand und der gebildeten mittelschicht. .... All das wird durch corona nicht verschwinden. Und in 1-2 jahren sind wir wieder da wie vorher. ..... Wie die meisten anderen länder übrigens auch.
    • weissauchnicht 17.10.2020 22:52
      Highlight Highlight Gegenseitigkeit? Echt jetzt? Du warst wohl noch nie in Iran, Pakistan, Indien, Indonesien...
      Früher kein Problem für Schweizer dahinzugehen, aber versuch’s mal umgekehrt.
      Einem Freund aus Iran wurde trotz Mehrfach-Referenzen ein Visum vor einem Jahr abgelehnt, obwohl er zuvor bereits dreimal in der Schweiz und Europa war und immer wieder zurückkehrte. Nach einem langen Einspracheprozess beim SEM bekam er 9 Monate nach dem ersten Antrag im Februar das Besuchsvisum. Sein Flug Mitte März wurde jedoch annulliert, das Visum mittlerweile abgelaufen. Keine Ahnung wann und wo wir uns wiedersehen.😢
  • Black Cat in a Sink 17.10.2020 20:39
    Highlight Highlight Naja, sooo schlimm ist das nicht. Es ist eine Chance uns zu besinnen, was wir versäumt haben. Und ganz unschuldig sind wir auch nicht, dass uns nicht alle mit offen Armen empfangen 🤔
  • ulmo 17.10.2020 20:38
    Highlight Highlight Ein existenzielles Essay mit tausend Wörtern dazu wie dramatisch es ist, als Schweizer ein paar Monate nicht mehr überall hin in die Ferien zu können?

    Irgendwie ist mir nich klar worauf du hinaus willst. Einerseits ist dir klar, wie privilegiert wir sind, anderseits wird angeblich die Schweizer Identität wegen ein paar temporären Einreisebeschränkungen in ihren Grundfesten erschüttert?

    #firstworldproblems?

    • chrissy_dieb 17.10.2020 20:48
      Highlight Highlight Wollte zuerst auch einen Spruch klopfen zu "1. Welt Probleme".

      Musste dann aber eingestehen, dass das sogar eher "0. Welt Probleme" sind. Zumal auch die 1. Welt Tote beklagt und mit einer Rezession kämpft.
    • Bildung & Aufklärung 17.10.2020 20:52
      Highlight Highlight *Schnappatmung einstell und merken tun, dass:*

      Ulmo recht hat.

      Fast endlos Privilegierte sich in fast endlosen Privilegien suhlend, halt.

      Aaaaaber, wusstet ihr schon, dass ich heute gar nicht mehr 75 Rollen WC-Papier wie geplant kriegte, in meinem Stammsupermarché Koop, weil auch wir hier Probleme haben und wir hier schon auch durchaus untendurch müssen...
    • Davide F. Lu 17.10.2020 22:27
      Highlight Highlight "Ein existenzielles Essay mit tausend Wörtern" ...

      .... und jedes einzelne davon eines zu viel, will mir scheinen. Ulmo, jetzt sind wir schon zwei, die nicht wissen, worauf sie hinaus will. Vielleicht hilft dir das.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 97ProzentVonCH68000 17.10.2020 20:38
    Highlight Highlight Wenn man händeringend sein Narrativ irgendwie bestätigen muss...
    Hat nichts mit 🇨🇭 zu tun. Quarantäne gibt es in vielen Ländern für viele andere Gebiete.
    Und: der heutige Massnahmen-Zustand bleibt hoffentlich nicht ewig.
  • jtk 17.10.2020 20:34
    Highlight Highlight Hihihi, das dürfte wenigstens die Kumpels von der Sünnelipartei freuen 😬
  • BVB 17.10.2020 20:32
    Highlight Highlight "Der rote Pass, den ich in meinen Händen halte, in einer Selbstverständlichkeit, ist mir seit je ein galanter Türöffner in fremde Welten."
    Und vorallem das Geld
  • chrissy_dieb 17.10.2020 20:31
    Highlight Highlight Ui, welch Tragödie, dass nicht jeder jederzeit überallhin jetten kann währenddem ganz andere Probleme auf uns warten.
    • Bildung & Aufklärung 17.10.2020 20:53
      Highlight Highlight Spendenkonto und Crowdfunding ist aktiviert und gestartet. Irgendwo hats einfach Grenzen!
    • mMn 17.10.2020 23:53
      Highlight Highlight Mein Hobby ist Reisen. Was immer dein Hobby ist, wenn es eingeschränkt wird, kackt es dich an! Ich sage auch "ui schlimm wenn man nicht mehr ins Stadion kann". Aber für jemand der früher 2x pro Woche im Stadion war, ist das einschneidend und der beginnt nicht so einfach eine andere Leidenschaft. Ich habe zum Glück noch ein anderes Hobby, das sich mit der Situation vereinbaren lässt: Kochen. Die Pandemie trifft uns alle, aber die Massnahmen sind eben je nach Gewohnheit nicht für alle gleich einschneidend. Ich finde man sollte Respekt haben, auch wenn man es selber nicht schlimm findet.
    • chrissy_dieb 18.10.2020 00:21
      Highlight Highlight @mMn

      Es war/ist nicht meine Absicht jemandem auf die Füsse zu treten.

      Es soll mehr die Relation herstellen. Ehrlich gesagt: Ich würde noch so gerne mein Hobby für 3 Monate an den Nagel hängen, wenn dafür das Leid von Kranken gelindert würde oder es einige Arbeitslose weniger gäbe.
      Und um das geht es hier quasi auch: es ist eine temporäre Einschränkungen - und nicht eine fortwährende Tragödie.

      Selbstverständlich hoffe ich, dass alles bald wieder besser ist und Sie wieder reisen können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HeforShe 17.10.2020 20:31
    Highlight Highlight Wohlstandsverwahrlosung ist das Stichwort. Die Schweiz ist ein Paradies. Wir haben fantastische Natur - in sehr vielen Fällen vor der Haustür oder zumindest mit dem Nahverkehr zu erreichen. Ein gut ausgebautes Wandernetz und andere Fortbewegungsmöglichkeiten. Man kann die Schönheit der Schweiz auch für kein bis wenig Geld erleben.

    Ich verstehe das mulmige Gefühl geschlossener Grenzen. Die friedliche, besonders europaweite Fortbewegung, ist wundervoll und kommt auch wieder. Doch müde muss man noch nicht werden - warm einpacken und Blätter sammeln!
    • Bildung & Aufklärung 17.10.2020 20:56
      Highlight Highlight Stimme natürlich allem zu und die Wohlstandsverwahrlosung untstreiche ich gleich nochmals doppelt, aber "fantastische Natur" die auch noch "in vielen Fällen vor der Haustüre" sei?

      Wo lebst du, in einem ganz abgelegenen Tal ohne Zufahrtstrasse oder Weg im hintersten Tessin?

      Es gibt nur wenige Länder auf der ganzen Welt, welche die Natur so extrem ausgebeutet und vernichtet haben wie die CH! Europaweit am wenigsten Naturschutzgebiete! Jeder qm wird wirtschaftlich ausgesaugt! 80% aller Wassertiere ausgerottet, 80% aller Insekten und über 50% aller Vögel. Das meiste in den letzten Jahrzehnten!
    • Bildung & Aufklärung 17.10.2020 21:02
      Highlight Highlight Sorry für Einschub, aber dieses Thema ist so unfassbar essentiell und fundamental.
      Besonders weil dieses total krude Bild der "wunderbaren Natur hier" dazu führt, dass man sich in die Tasche lügt und die Natur und unsere Lebensgrundlage noch mehr vernichtet als sowieso schon.
      Wo gibt es noch echte Blumenwiesen, 'Steppen' und natürliche Wälder (keine Forste in denen die ForstWIRTSCHAFT Geld verdient und die wortwörtliche Axt im Walde ist)?!
      Grüne Mono-Wüste für die Agrarindustrie oder betoniert-zersiedelt. :-(

      Und Blätter sammeln? Wo? hier "laubbläsen" (*FNNNNNHH!*) alle ständig alles tot!
    • chrissy_dieb 17.10.2020 22:27
      Highlight Highlight @Bildung & Aufklärung

      "Es gibt nur wenige Länder auf der ganzen Welt, welche die Natur so extrem ausgebeutet und vernichtet haben wie die CH!"

      Dann müssten Sie konsequenterweise ja Optimist sein.

      Die Zeiten, wo in der Schweiz das Abwasser ungeklärt in Gewässer abgeführt wurde, sind vorbei. Das Recycling ist besser und die Leute sind umweltbewusster. Die Technik (z.B. Katalysatoren) hat immense Fortschritte gemacht und die CO2 Emissionen pro Kopf sind gesunken.
  • Locutus70 17.10.2020 20:30
    Highlight Highlight Mal mit meditieren probieren ... :)
  • ikbcse 17.10.2020 20:29
    Highlight Highlight Kann Watson einfach mal für einen einzigen Tag aufhören mit dem Schweiz-Schlechtreden? Wenigstens in den Schlagzeilen? Eure Verbissenheit in der Selbstgeißelung ist nur noch peinlich.
    • Locutus70 17.10.2020 20:38
      Highlight Highlight @ikbcse - Warum sollten sie das tun? Guck dir die Kommentare zu solchen Artikeln an - das Publikum hier liebt es ^^
    • Bananenrepublikaner 17.10.2020 20:58
      Highlight Highlight Wenn Dir die Berichterstattung von Watson nicht gefällt, musst Du deren Atikel auch nicht lesen. Keiner zwingt Dich.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 17.10.2020 23:03
      Highlight Highlight Lies eine andere Zeitung, wenn du so ein eingefleischter Eidgenosse bist. Blocher hat ein paar Zeitungen für dich parat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pesche3052 17.10.2020 20:28
    Highlight Highlight Danke nach Bern- die machen unser Land noch ganz kaputt...
    • dmark 17.10.2020 21:05
      Highlight Highlight Nö du, das machen so manche Leute schon selbst. Da kann Bern mal wirklich nichts für, ausser eben diese Leute vor sich selbst und auch vor anderen zu schützen.
  • Waschgiri 17.10.2020 20:21
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel! Es tut gut, das ganze Gejammer mal zeitlich und örtlich in Relation zu setzen: das Leben ist und war jeher auch noch lebenswert ohne Reisen.
    • Bildung & Aufklärung 17.10.2020 21:15
      Highlight Highlight Vorallem war bis zu den 80ern (alle ü30er wissen, wie schnell Jahrzehnte dahin sind und dass das nun wirklich erst gerade um die Ecke ist) die Billigfliegerei überhaupt kein Thema.

      In den 70ern sind irgendwie ca. 2% des Flugvolumens von heute getätigt worden! (hab die Zahl grad nicht exakt, aber der Unterschied ist immens!)

      Da ist man 1x geflogen, hats gut geplant, hat viel Geld gezahlt und es war ein Erlebnis. Oder man ist halt nicht geflogen und es war das Normalste überhaupt, deswegen war niemand unglücklich, warum auch.

      Und, siehe da, alle haben 70er als tolle Zeit in Erinnerung.
    • Bildung & Aufklärung 18.10.2020 01:08
      Highlight Highlight An alle Ablehnenden, welche meinen, dieses Privileg stünde ihnen doch als Menschenrecht zu:

      Die allerallerallerallermeisten Menschen dieser Welt haben noch nie ein Flugzeug nur aus der Nähe gesehen.
      So wie wir hier leben ist nicht 'das Leben' oder 'die Welt', sondern es ist eine ganz, ganz höchstprivilegierte Blase, welche mit ihrem hochdekadenten Lebensstil pro Kopf auf dem Rücken all derer lebt, welche noch nie ein Flugzeug von Nahe sahen. Welche pro Kopf ca. 4-5 Erden (Spoiler: wir haben nur eine (1) verbrät und -brennt.

      Gewöhnt euch also schnellstens freiwillig um.

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