Super League
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Super League, 19. Runde

FC St.Gallen – FC Sion 3:2 (2:0)

FC Thun – FC Lugano 0:2 (0:0)

St.Gallen stets ein Schritt voraus: Buess gegen Sions Maceiras. Bild: KEYSTONE

FCSG macht Neu-Präsi Hüppi happy – Lugano mit wichtigem Sieg in Thun

Der FC Sion überwintert als Schlusslicht der Super League. In St.Gallen wacht die Mannschaft erst auf, als sie 0:3 in Rückstand liegt. Der Gastgeber dagegen liegt auf einem Europacup-Platz.

16.12.17, 20:54 16.12.17, 23:21

St.Gallen – Sion 3:2

– Im ersten Spiel nach dem Führungswechsel zum neuen Präsidenten Matthias Hüppi feiert der FC St.Gallen einen Heimsieg. Gegen Sion siegen die Ostschweizer mit 3:2.

– Die 2:0-Führung zur Pause war hoch verdient, St.Gallen die weitaus initiativere Mannschaft. Danijel Aleksic, nach einer schönen Toko-Flanke, sowie praktisch mit dem Pausenpfiff Peter Tschernegg trafen jeweils mit dem Kopf.

Schöne Vorarbeit, energischer Abschluss: Aleksics 1:0. Video: YouTube/Football Score

– Nach dem Seitenwechsel hatten die St.Galler Glück, dass Schiedsrichter Lukas Fähndrich ein Handspiel Tscherneggs im eigenen Strafraum nicht mit einem durchaus vertretbaren Penaltypfiff ahndete. Als Roman Buess dann nach 64 Minuten auf 3:0 erhöhte, schien die Partie entschieden zu sein.

– Vor 10'140 Fans bäumten sich die Walliser indes noch einmal auf. Eine Viertelstunde vor Schluss kamen sie durch Adryan heran und Aimery Pinga staubte in der 87. Minute auf 2:3 ab. Plötzlich machte es der Tabellenletzte der Super League noch einmal spannend. Doch die Grün-Weissen brachten die Führung über die Runden und überwintern damit auf Rang 4. (ram)

FCSG-Präsident Hüppi moderiert morgen letztmals das Sportpanorama auf SRF, ehe er sich seiner neuen Aufgabe zuwendet. Bild: KEYSTONE

Thun – Lugano 0:2

– Weil Lugano als Vorletzter in Thun drei Punkte holte, beträgt Sions Rückstand auf Platz 9 vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Super League in sieben Wochen mindestens drei Punkte.

– Für das Highlight im Berner Oberland war Carlinhos besorgt. Der Brasilianer lenkte nach 58 Minuten eine Flanke von Mariani brillant per Volley über den Thuner Goalie hinweg ins Tor. Luganos Führung war verdient, wurde den Tessinern doch acht Minuten zuvor, nachdem Bottani im Strafraum gefoult wurde, bereits ein Penalty verwehrt. In der Nachspielzeit traf Gerndt zum 2:0.

Kampf auf Biegen und Brechen: Bürgy (links) im Zweikampf mit Bottani. Bild: KEYSTONE

– Für das Team von Pierluigi Tami war es bereits der dritte Auswärtserfolg in Serie und dazu der erste Sieg in Thun seit dem Wiederaufstieg 2015. Damit zogen sie in der Tabelle an den Berner Oberländern vorbei. (sda)

Die Tabelle

tabelle: srf

Die Telegramme

St. Gallen - Sion 3:2 (2:0)
10'140 Zuschauer. - SR Fähndrich.
Tore: 35. Aleksic (Toko) 1:0. 45. Tschernegg (Gönitzer) 2:0. 64. Buess (Tschernegg) 3:0. 75. Adryan (Dimarco) 3:1. 86. Pinga (Adryan) 3:2.
St. Gallen: Lopar; Hefti, Wiss, Gönitzer; Lüchinger (88. Koch), Tschernegg, Toko (67. Taipi), Aleksic (81. Haggui), Wittwer; Aratore, Buess.
Sion: Fickentscher; Ricardo, Ndoye (46. Cunha), Bamert; Maceiras, Kasami, Toma (71. Adryan), Mveng (46. Pinga), Dimarco; Schneuwly, Mboyo.
Bemerkungen: St. Gallen ohne Barnetta, Ben Khalifa, Musavu-King und Ajeti (alle verletzt), Kukuruzovic (krank) und Tafer (nicht im Aufgebot). Sion ohne Mitrjuschkin, Adao, Kukeli, Lenjani, Zock und Cümart (alle verletzt). Carlitos, Constant, Acquafresca, Neitzke und Zverotic (alle nicht im Aufgebot). 5. Schuss von Tschernegg an die Latte. Verwarnungen: 45. Fickentscher, 57. Kasami (beide Reklamieren), 66. Mboyo (Foul), 85. Cunha (Reklamieren).

Thun - Lugano 0:2 (0:0)
4088 Zuschauer. - SR Tschudi.
Tore: 58. Carlinhos (Mihajlovic) 0:1. 95. Gerndt 0:2.
Thun: Ruberto; Bürgy, Gelmi, Righetti; Lauper; Glarner (41. Ferreira), Hediger, Costanzo (63. Tosetti), Kablan; Rapp, Sorgic (63. Spielmann).
Lugano: Da Costa; Rouiller, Sulmoni, Golemic; Mihajlovic, Sabbatini, Ledesma, Daprelà (52. Yao); Mariani; Bottani (68. Gerndt), Carlinhos (81. Vecsei).
Bemerkungen: Thun ohne Bigler, Rodrigues, Alessandrini, Hunziker, Facchinetti, Schäppi (alle verletzt) und Faivre (krank). Glarner verletzt ausgeschieden. Lugano ohne Jozinovic, Piccinocchi, Crnigoj (alle verletzt) und Marzouk (nicht im Aufgebot). Daprelà verletzt ausgeschieden. 20. Freistoss von Costanzo an die Latte. Verwarnungen: 18. Ledesma (Foul), 35. Carlinhos (Foul), 40. Hediger (Foul). 43. Golemic (Foul), 51. Bottani (Reklamieren), 83. Rapp (Foul). (sda)

Was zeigen uns Loro & Nico?

Video: watson

Blick ins Archiv: So sah der Schweizer Fussball früher aus

13.11.1991: Weil die Schweizer Nati in der «Hölle von Bukarest» auf 0:0 spielt, vergeigt sie die EM-Qualifikation im letzten Moment doch noch

26.06.1954: Die Schweiz kassiert gegen Österreich in der «Hitzeschlacht von Lausanne» eine ihrer bittersten Niederlagen

03.05.1994: Mit dem Sonderflug zur spontanen Aufstiegsfeier auf den Barfi

01.11.1989: Nur durch einen Witz-Penalty zwingt Diego Maradonas Napoli die tapferen Wettinger in die Knie

12.04.2004: Der grosse Robbie Williams führt den kleinen FC Wil zum Cupsieg gegen GC

15.11.2009: Die Schweiz ist Fussball-Weltmeister! Die U17-Nati setzt ihrem Höhenflug die Krone auf

24.04.1996: Das Ende von Nati-Trainer Artur Jorge nimmt ausgerechnet mit dem einzigen Sieg seiner kurzen Ära den Anfang 

30.09.2009: Dank Tihinens Hackentrick, «abgeschaut bei einem finnischen Volkstanz», bodigt der FC Zürich das grosse Milan

30.05.1981: Der Wolf und seine «Abbruch GmbH» entfachen mit dem 2:1-Sieg gegen England eine neue Fussball-Euphorie

07.10.1989: Der «Fall Klötzli» – vier Wettinger gehen auf den Schiri los, weil dieser Sekunden vor dem Ausgleich abpfeift

16.04.2009: «Jawoll, jawoll, jawoll, jawoll … YB isch im Göppfinau!»

22.02.2004: St.Gallens Kultfigur «Zelli» muss in der Not ins Tor und kratzt den Ball in «seiner» Ecke

05.12.2004: Paulo Diogo gewinnt mit Servette wichtige Punkte im Abstiegskampf – und verliert dabei einen Finger

26.04.2003: Colombas Goalie-Goal lässt Razzetti alt aussehen und den FC Aarau unabsteigbar bleiben

10.09. 2008: Luxemburgerli vernaschen? Denkste! – Die Schweizer Nati kassiert die bitterste Niederlage ihrer Geschichte

20.11.1996: Wegen 20 fatalen Minuten landet Champions-League-Überflieger GC in Glasgow auf dem harten Boden der Realität

26.06.2006: «Züngeler» Streller leitet das peinliche Schweizer Penalty-Debakel ein

16.11.2005: Die Nacht der Tritte und Schläge – einer der grössten Nati-Erfolge verkommt zur «Schande von Istanbul»

30.07.2000: Nur GC-Milchbubi Peter Jehle steht noch zwischen FCB-Legende Massimo Ceccaroni und seinem allerersten Tor

01.05.1993: Marc Hottigers Knallertor versenkt Italien – und er verärgert die Azzurri danach mit einer frechen Leibchentausch-Bitte 

07.09.2005: Nati-Goalie Zuberbühler kassiert auf Zypern ein Riesen-Ei und schiebt die Schuld dafür dem «Blick» in die Schuhe

07.12.2011: Der FC Basel schmeisst Manchester United aus der Champions League und Steini, der Glatte, schiesst den Ball an die Latte

21.10.2013: Pajtim Kasami hämmert «einen der schönsten Volleys überhaupt» ins Crystal-Palace-Tor und verzückt sogar Andy Murray

30.04.2011: Cabanas fordert vom Basler Schiri Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

01.09.2007: Mit dem letzten Spiel im Hardturm-Stadion gehen 78 Jahre Geschichte zu Ende

09.08.2009: Basel-Goalie Costanzo wird für drei Spiele gesperrt – nach einer Attacke auf den eigenen Mitspieler

08.10.2010: Vucinic lässt der Schweiz die Hosen runter und trägt sie als Kopfschmuck

12.11.2002: Basel holt gegen Liverpool ein 3:3 und Beni Thurnheer schwärmt: «Dieses Spiel müsste man zeigen, wenn ich gestorben bin»

18.06.1994: Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

26.09.1995: Luganos Carrasco bringt mit seiner Banane Gianluca Pagliuca und das grosse Inter Mailand zum Weinen

25.9.1996: Murat Yakin sticht mit seinem Freistoss mitten ins Ajax-Herz und bringt Mama Emine zum Weinen

25.11.2009: Das beste Fussball-Musikvideo aller Zeiten erscheint auf Youtube – über den FC Aarau

11.08.2010: Moreno Costanzo schiesst mit seiner ersten Ballberührung als Natispieler gleich den Siegtreffer

07.03.2007: Johann Vogel droht Köbi Kuhn, in den Flieger zu steigen, um ihm «eins zu tätschen»

29.09.1971: Statt «allzu augenfällig im Spargang» die Pflicht zu erledigen, sorgt GC für den höchsten Schweizer Europacup-Sieg aller Zeiten

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TanookiStormtrooper 17.12.2017 10:13
    Highlight Ich enttäusche Herrn Meile nur ungern, aber wenn GC heute gewinnt überwintert ihr FCSG nicht auf dem 4. Rang. Aber schön sind sie so optimistisch. ;)
    3 3 Melden

Ich studiere am Undenkbaren herum: Braucht der Fussball auch Playoffs?

Nie hätte ich einen Gedanken an diese absurde Möglichkeit verschwendet. Aber beim langweiligen Bayern-Kantersieg gegen Dortmund durchfährt mich ein Geistesblitz: Was, wenn es im Fussball auch Playoffs gäbe?

Ich wollte nie Playoffs im Fussball. Meister soll das Team werden, das ein ganzes Jahr lang das beste ist. Und nicht bloss während weniger Wochen im Frühling.

Aber was, wenn so viele Ligen keine spannende Schlussphase mehr kennen? Wenn die Meister schon mit dem Blühen der Osterglocken bekannt sind? Muss man da nicht etwas ändern, um die Attraktivität zu steigern? Soll der Fairness-Gedanken der Belohnung für den besten Klub einer ganzen Saison zugunsten von mehr Spannung geopfert werden? …

Artikel lesen