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Facebook CEO Mark Zuckerberg appears before a House Financial Services Committee hearing on Capitol Hill in Washington, Wednesday, Oct. 23, 2019, on Facebook's impact on the financial services and housing sectors. (AP Photo/Andrew Harnik)
Mark Zuckerberg

Zuckerbergs einst loyale Mitarbeiter proben den Aufstand. Bild: AP

Facebook vs. Mark Zuckerberg: Die Rebellion der Mitarbeiter

Donald Trump giesst mit seinen Tweets zu den Protesten in den USA Öl ins Feuer. Twitter reagiert darauf, Facebook nicht. Nun rebellieren ranghohe Mitarbeiter offen gegen ihren Chef.



Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat vor Mitarbeitern seine Entscheidung verteidigt, anders als Twitter nicht gegen eine umstrittene Äusserung von US-Präsident Donald Trump vorzugehen. Dieser hatte letzte Woche getwittert: «Wenn Plünderungen beginnen, wird geschossen.»

Der 36-Jährige Facebook-Chef stellte sich am Dienstag (Ortszeit) Fragen von Mitarbeitern per Videokonferenz. Er habe dabei unter anderem erklärt, dass die Androhung von Gewalt durch Regierungen von den Facebook-Regeln gedeckt, also erlaubt sei, berichtete die «New York Times» unter Berufung auf einen Mitschnitt der Unterhaltung.

Mitarbeiter widersprechen und streiken

In der internen Video-Unterhaltung hätten viele Beschäftigte die Entscheidung zu Trumps Äusserungen kritisiert, hiess es bei der «New York Times» und «The Verge». Ein Mitarbeiter sagte: «Die Geschichte wird über diesen Mangel an Rückgrat und die schwache Führung richten. Hassrede sollte niemals mit Redefreiheit verglichen werden». Ein anderer Mitarbeiter schrieb: «Vielleicht werden sich die Regeln ändern, wenn wir uns mitten in einem Rassenkrieg befinden.»

Eine der Fragen sei gewesen, warum so viele kluge Köpfe bei Facebook ein Auge zudrückten, um Trump nicht zu verärgern. Zuvor hatten mehrere Manager öffentlich erklärt, dass sie nicht mit dem Kurs einverstanden seien. Mindestens zwei Mitarbeiter kündigten aus Protest, mehrere andere drohten damit. Etwa 400 Angestellte beteiligten sich an einer «virtuellen Arbeitsniederlegung». Da sie im Homeoffice keine Büros verlassen mussten, weigerten sie sich einfach zu arbeiten und aktivierten Autoresponder, die auf den Protest hinweisen. Viele Mitarbeiter änderten ihre Social-Media-Icons in eine weisse Faust auf schwarzem Hintergrund.

Einige Angestellte veröffentlichten ihre Kritik auch auf Twitter, darunter Facebooks Chef-Designer Andrew Crow. Er schrieb: «Ich stimme mit Marks Einstellung nicht überein und werde mich dafür einsetzen, dass sich etwas ändert.»

Facebooks Chef-Designer Andrew Crow widerspricht seinem Chef öffentlich auf Twitter.

Produktdesigner Jason Stirman erklärte: «Ich bin ein Facebook-Mitarbeiter, der überhaupt nicht mit der Entscheidung von Mark einverstanden ist, nichts gegen Trumps jüngste Beiträge zu unternehmen, die ganz klar Gewalt anheizen. Ich bin damit nicht allein innerhalb von Facebook. Es gibt keine neutrale Position zu Rassismus

Ryan Freitas, der für das Design von Facebooks News Feed zuständig ist, schrieb auf Twitter: «Mark liegt falsch – und ich werde so laut wie möglich versuchen, ihn umzustimmen.»

Diese öffentliche Kritik der Mitarbeiter ist ein Novum. Bislang galten Facebook-Angestellte als sehr loyal, die kaum öffentlich Kritik üben.

Zuckerberg über Trumps Tweet: «Meine erste Reaktion war einfach nur Ekel»

Twitter versah Trumps umstrittenen Tweet mit einem Warnhinweis, weil er das Verbot von Gewaltverherrlichung auf der Plattform verletze. Zuvor schon hatte Twitter damit begonnen, Trumps Tweets einem Faktencheck zu unterziehen. Zuckerberg erklärte dagegen vergangene Woche, der Beitrag sei mit Facebooks Regeln vereinbar, auch wenn ihm persönlich solche «spaltende und aufwieglerische Rhetorik» widerstrebe. «Meine erste Reaktion war einfach nur Ekel», sagte er in einem Meeting mit Angestellten.

Tonaufnahmen davon wurden dem Tech-Portal The Verge zugespielt. Zuckerberg brachte dabei auch zum Ausdruck, dass er mit Trumps Verhalten nicht einverstanden ist. Trump verhalte sich gewiss nicht so, wie er sich sich von einem Staatschef während einer solchen Zeit vorstelle. «Dies ist ein Moment, in dem es Einheit, Ruhe und Einfühlungsvermögen für die Menschen braucht, die es schwer haben», sagte der Facebook-Chef.

Warum Zuckerberg Trumps Post trotzdem nicht löschen will

Auch wenn ihm Trumps Äusserungen nicht gefielen, «meine Verantwortung ist es, nicht nur persönlich zu reagieren, sondern als Chef einer Institution, die sich der Redefreiheit verschrieben hat», schrieb er in einem Facebook-Beitrag. Trumps Tweet gehe ihm gegen den Strich, verletze aber nicht die aktuellen Facebook-Regeln. Man werde die eigenen Regeln in Bezug auf Politiker, die über die Anwendung staatlicher Gewalt auf Facebook diskutieren, erneut überprüfen. Ein Prozess, der wahrscheinlich mehrere Wochen dauern werde.

Zuckerberg betonte im Weiteren, dass Beiträge, in denen zu Gewalt aufgerufen wird, von Facebook gelöscht werden, auch wenn sie von einem Politiker kommen. «Wir standen in Kontakt mit dem Weissen Haus, um diese Regel zu erklären», schrieb Zuckerberg.

Bei der Kontroverse geht es um einen Tweet von Trump, der auch auf dessen Facebook-Profil gespiegelt wurde. Darin reagierte der US-Präsident auf erste Ausschreitungen in Minneapolis nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch Polizeigewalt. Der Präsident schrieb, man werde die Kontrolle wiederherstellen, und fügte hinzu: «Wenn Plünderungen beginnen, wird geschossen» - «when the looting starts, the shooting starts». Der Satz ist ein historisch behaftetes Zitat. Mit diesen Worten hatte 1967 der damalige Polizeichef von Miami ein hartes Vorgehen gegen die schwarze Bevölkerung angekündigt.

Trump erklärte später zu seinem Beitrag, er habe lediglich darauf hinweisen wollen, dass bei Plünderungen auch Schüsse fallen könnten, der historische Kontext sei ihm nicht bekannt gewesen. Zuckerberg verwies auch auf diese Äusserungen, mit denen Trump eindeutig von Gewalt abgeraten habe. Aber auch beim ursprünglichen Beitrag habe sich Facebook gegen eine Löschung entschieden – aus Informationsgründen. «Wir denken, dass Menschen es wissen sollten, wenn die Regierung plant, Gewalt einzusetzen.»

Es sei ihm aber bewusst, dass viele Menschen unglücklich darüber seien, dass Trumps Aussagen nicht gelöscht wurden. Aber die Regeln, die Facebook bei dem Trump-Beitrag angewandt habe, sorgten auch dafür, dass das Video von Floyds Tod auf der Plattform bleibe, erklärte er der Technologiewebsite «The Verge» zufolge.

Zuckerberg: Facebook soll nicht entscheiden, was falsch und was richtig ist

Zuckerbergs erklärte Position ist, dass eine Plattform wie Facebook nicht entscheiden dürfe, was falsch und was richtig ist. Deshalb sind bei Facebook - anders als bei Twitter - Äusserungen von Politikern grundsätzlich von Faktenchecks ausgenommen.

Anders als Twitter will Zuckerberg Trumps umstrittene Posts auch nicht hinter einem Warnhinweis verbergen. Wenn ein Beitrag wirklich zu Gewalt aufrufe, habe er auch hinter einem Warnhinweis nichts zu suchen. Viele seiner Mitarbeiter sind mit dieser Argumentation nicht einverstanden. Twitter habe mit Faktenchecks und Warnhinweisen gezeigt, dass es mehr Optionen gebe als etwas unkommentiert stehen zu lassen oder zu löschen.

Aufgrund seiner Facebook-Aktien bzw. den Stimmrechten hat Zuckerberg die letzliche Kontrolle bei seinem Online-Netzwerk. Der öffentliche Aufstand zahlreicher Mitarbeiter, dem sich auch ranghohe Manager angeschossen haben, ist für ihn allerdings eine völlig neue Erfahrung. Bislang kam Kritik jeweils von aussen.

«Habe das Gefühl, Zuckerberg fehlt es am Verständnis für das Problem»

Zuckerberg sprach auch mit Vertretern einiger afroamerikanischer Organisationen, die sich danach kritisch über die Facebook-Position äusserten. So sagte der Präsident der Organisation Color of Change, Rashad Robinson, nach einer rund einstündigen Videokonferenz mit dem Facebook-Chef, er habe das Gefühl, Zuckerberg fehle es am Verständnis für das Problem.

(oli/sda/dpa)

Protest im Land der unbegrenzten Polizeigewalt

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62
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    Alle Leser-Kommentare
  • easy skanking 04.06.2020 16:52
    Highlight Highlight habt ihr gewusst, dass in kambodscha eine pyramide steht, die genau gleich aussieht wie eine in mexiko?
    habt ihr gewusst, dass maya auch der name, oder zmndst der selbe wortstamm, eines antiken indischen architekten ist?
    habt ihr gewusst, dass täglich millionen tiere gefoltert, in gefangenschaft gehalten und getötet werden?
    habt ihr gewusst, dass weltweit den frauen weniger bis keine rechte zugesprochen werden?
    um john lennon zu zitieren:"women are the niggers of the world!"
    bin gespannt auf das herz-/blitz-verhältnis
  • d-effekt 04.06.2020 12:39
    Highlight Highlight Wenn Trump lügt, sollte darauf hingewiesen werden.

    Aber das war doch weder eine Lüge noch ein Gewaltaufruf. Er hat ja nur zitiert, was er den Soldaten etc. angeordnet hat und nicht die Bürger zur Selbstjustiz aufgefordert.

    Wenn das zensiert würde, wäre es doch Vorenthaltung von wichtiger Infos?
  • Jürg Müller - Der Katzenmann 04.06.2020 05:08
    Highlight Highlight Zuckerhügeli, du bist ein Feigling und ein verdammter Opportunist. Kein Rückgrat vorhanden. Darum bin ich seit 2013 wieder weg von dir. Datenkrake und geldgeil. Gute Mischung. Geh mit Buddy Trump in den Bunker.
  • nachwievor 04.06.2020 00:24
    Highlight Highlight '«Wir standen in Kontakt mit dem Weissen Haus, um diese Regel zu erklären», schrieb Zuckerberg'

    Wenn dir vor Jahren jemand gesagt hätte, dass mal ein 'Online-Portal' der amerikanischen Regierung die Regeln durchgibt...

    Und dass wir auch noch froh darüber sein werden...

    Oh 2020...
  • poltergeist 03.06.2020 16:46
    Highlight Highlight Er hat Angst dass dann fast jeder Post als Fake markiert wird bei dem Stuss auf dieser Plattform.
  • fools garden 03.06.2020 16:40
    Highlight Highlight Es wär ne Überlegung Wert einen Watsonweiten Zuckerberg ausstieg zu lancieren.!!!?
    • IchSageNichts 03.06.2020 21:09
      Highlight Highlight Nicht wert. Das wäre der logische Schritt.
  • banda69 03.06.2020 16:14
    Highlight Highlight Money talks.
  • K_ariv 03.06.2020 15:28
    Highlight Highlight Es kommt mir so vor als würden Fakten und Wissenschaftliche Erkenntnisse in der heutigen Zeiten nicht mehr viel gelten seitdem jeder auf Facebook schreiben kann was er will. Der Prozess des Überlegens und Informationsverarbeitung zur Bildung einer objektiven und koherenten Meinung ist ein wichtiger Teil für eine gebildete Gesellschaft. Auf Facebook und and. soziale Netze ist das meistens nicht der Fall. Man hört auf solchen Plattformen nur ein Echo der eigenen Meinung, da man da ja genau nur Sachen verfolgt die einen Interessieren. Das bestätigt die eigene Ansicht und fördert extremes Denken.
  • remostussy 03.06.2020 15:25
    Highlight Highlight Also ich finde die Herangehensweise von Twitter gut. Nicht Zensieren aber einen Faktencheck mitliefern. Dies sollte doch auch für Facebook möglich sein. Zensur hallte ich hier fehl am Platz.
  • Kronrod 03.06.2020 14:18
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • ScottSterling 03.06.2020 15:36
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Verbesserer 03.06.2020 14:07
    Highlight Highlight Ich glaube eher das M. Zuckerberg Angst vor Repressionen seitens der Trump Administration hat, dass er klein beigibt. So oder so erbärmliche Haltung.
  • Töfflifahrer 03.06.2020 14:02
    Highlight Highlight Aber wehe man sieht auf einem Bild einen Nippel. Das ist dann ganz schnell weg!
    • C 03.06.2020 20:44
      Highlight Highlight Hmmm... ein sprechender Nippel hätte ev. Redefreiheit?

      Mist, jetzt krieg ich das nicht mehr aus dem Kopf.
    • Töfflifahrer 04.06.2020 09:20
      Highlight Highlight Ich hoffe die Träume waren toll 😂
  • Firefly 03.06.2020 13:46
    Highlight Highlight Werden da nicht Äpfel und Birnen verglichen? Soviel ich mitbekommen habe wurde Trumps Tweet von Twitter oder einem Mitarbeiter von Twitter kommentiert und nicht gelöscht. Es geht also nicht um die Zensurfrage sondern darum ob ein Social-Media-Konzern sich zu, über ihn veröffentlichte Aussagen äussern darf/soll oder nicht.
    • K_ariv 03.06.2020 16:34
      Highlight Highlight Genau! In der Diskussion ist auch die Frage ob eine Plattform als publisher zählt. Wenn Twitter "Tweets von Individuen" markiert, dann beeinflusst das die Information des tweets von einer "Meinung" zu einer publizierten Aussage.
      Dann haftet Twitter zum Teile für seine Plattform, genauso wie Newsoutlets es tun müssen mit Leserkommentaren. Facebook argumentiert damit das Facebook 0 Verantwortung über seine Plattform und deren User übernehmen will.
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 03.06.2020 13:38
    Highlight Highlight Irgendwie verstehe ich die Haltung von Zuckerberg.
    • RicoH 03.06.2020 20:56
      Highlight Highlight Na da sagen wir jetzt einfach mal wieso?
  • Octavius 03.06.2020 13:24
    Highlight Highlight Falls Trump auf den Mond geschossen wird, kann er den Zuckerberg auch mitnehmen.
    • jimmyspeakstruths 03.06.2020 13:58
      Highlight Highlight Und dann hängen die da mit Limbaugh ab?
    • MaPhiA 03.06.2020 16:28
      Highlight Highlight Das kann man dem Mann im Mond nicht antun... wie wär's mit dem Mars ?? Vor allem wäre er schön weit weg...😆
    • Walter Sahli 04.06.2020 00:22
      Highlight Highlight MaPhiA, Sie haben wohl gar kein Herz für die kleinen, grünen Männchen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bejat 03.06.2020 13:22
    Highlight Highlight Jetzt bin ich aber grad nicht so sicher, ob Mr. Facebook selber glaubt was er von sich gibt. Und ja, Geld stinkt halt noch immer nicht
  • Vani_Town 03.06.2020 13:18
    Highlight Highlight "Chef einer Institution, die sich der Redefreiheit verschrieben hat" der war echt gut. Seit wann?
  • Quo Vadis 03.06.2020 13:15
    Highlight Highlight Ein Mitarbeiter sagte: «Die Geschichte wird über diesen Mangel an Rückgrat und die schwache Führung richten. Hassrede sollte niemals mit Redefreiheit verglichen werden».

    Ich finde eher Zuckerberg zeigt Rückgrat. Auch ich finde den Post Trumps (das Zitat des Miami Polizeichefs von 1967) irre, jedoch ist Facebook eine Media-Plattform und hat sich nicht als Zensor aufzuspielen. Der Druck von aussen ist extrem gross, man wird gezwungen mitzuspielen oder man wird boykottiert. Ich persönlich habe eher Angst vor Zensur als vor der Meinung einer Person. Faschismus lässt grüssen, wehret den Anfängen.
    • Firefly 03.06.2020 13:47
      Highlight Highlight Was wurde zensuriert? Meines Wissens wurde nur kommentiert nicht zensuriert.
    • El Vals del Obrero 03.06.2020 13:57
      Highlight Highlight Eine "Social"-Media-Plattform könnte man doch mit einer Beiz vergleichen:

      Klar reden dort die Gäste und der Wirt stellt nur den Raum zur Verfügung und sorgt für Verpflegung.

      Wenn er dort aber Treffen irgendwelcher Schläger zulässt (und an ihnen verdient), wird er auch dafür verantwortlich gemacht ohne dass das gleich als Zensur oder Faschismus gilt.

      Man könnte ja immer noch eine eigene Homepage erstellen bzw. Trump könnte für seine Weisheiten jene des Weissen Hauses benutzen.

      Ursprünglich war das Internet ja "dezentral" gedacht bevor die Rezentralisierung auf wenige Plattformen begann.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 03.06.2020 17:24
      Highlight Highlight Wenn der Wirt seinen Gastraum irgendwelchen schrägen Typen zur Verfügung stellt, ist er eher nicht verantwortlich zu machen, wenn diese Gruppe auf dem nach Hauseweg z.B. Wände beschmieren .
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ueli der Knecht 03.06.2020 13:14
    Highlight Highlight Wer seine Seele an den Teufel verkauft, muss sich dann nicht wundern....

    "Die Rebellion der Mitarbeiter"

    Die Scheinheiligkeit der Mitarbeiter... Gerade den Mitarbeiter müsste längst bekannt sein, dass sie für eine gröbst rassistische und faschistische Organisation arbeiten. Jetzt geben die sich naiv, aber das nehme ich denen nicht ab.

    Das ist keine Rebellion. Höchstens ein PR-Pseudo-Rebelliönchen. Ein paar Mitarbeiter, die bisher stets jedes Unrecht von Facebook willig mitmachten, um auch selbst daraus Profit zu schöpfen.
    • Q anon = B annon 03.06.2020 16:05
      Highlight Highlight Wie hat mal einer gesagt, wer sich über Facebook Informiert wird in kürzerster Zeit ein Rechtsextremer! Und was macht Facebook? Nichts!
      Aber das Bild des Vietnamesische Mädchen das im Vietnam Krieg mit Napalm Verbrennungen Nackt weint, also ein Foto das das Elend des Krieges Zeigt, wurde von FB wegen Nacktheit gelöscht!
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 03.06.2020 17:26
      Highlight Highlight Wer sich nur und ausschließlich über FB und YouTube informiert wird in dem bestärkt was er zu wissen glaubt. Das kann rechtsextrem Linksextrem VT irgend eine Religion sein.
  • Therealmonti 03.06.2020 13:10
    Highlight Highlight Zuckerberg geht es um nichts anderes als um Geld. Typen wie er kriegen den Hals nie voll. Alle Mittel sind Recht, Hauptsache es regnet Geld.
    • Q anon = B annon 03.06.2020 16:32
      Highlight Highlight ja, aber er merkt nicht mal das er Antisimiten auf Facebook Tür und Tor öffnet.
      Er, als einer der von den Nazis gejagt und versuchen würden ihn zu Vernichten. Sollte besser schauen was für Monster er da Züchtet!
  • grind 03.06.2020 13:08
    Highlight Highlight nur spass nicht verklagen bitte ok
    Benutzer Bild
  • Lunaral 03.06.2020 13:02
    Highlight Highlight Zuckerberg meint "Trumps Tweet gehe ihm gegen den Strich, verletze aber nicht die aktuellen Facebook-Regeln."
    Na dann ist es wohl höchste Zeit, dass diese Regeln geändert werden. Gewaltandrohung hat nichts mit Redefreiheit zu tun.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 03.06.2020 17:29
      Highlight Highlight Also darf die Zürcher Polizei nicht mehr ankünden, dass sie bei einer Demo verstärkt Präsenz zeigen werden ?
      Nicht dass ich den Schrott von Trump befürworte, jedoch ist es immer eine Frage der Grenzziehung .
    • Electric Elefant 03.06.2020 18:23
      Highlight Highlight @nada: Verstärkte Präsenz zeigen ist ja völlig das Gleiche, wie mir Schiessen zu drohen, gell?

      Sorry, aber ein ziemlich dummer Vergleich!
    • DieFeuerlilie 03.06.2020 20:18
      Highlight Highlight Na, dann sag‘ ich dir jetzt einfach mal:

      Es gibt einen grossen Unterschied zwischen “verstärkt Präsenz zeigen“ und der Androhung dich zu erschiessen, wenn du plünderst.
      .
      .
      .
      Ach herrje... musste ich dir das jetzt wirklich erklären...?
      .
      .
      .
      Offensichtlich schon..
  • Gipfeligeist 03.06.2020 13:01
    Highlight Highlight Zuckerberg: «Wir standen in Kontakt mit dem Weissen Haus, um diese Regel zu erklären»

    WTF, ein Unternehmen hat nichts, aber auch garnichts im Weissen Haus zu suchen. Was Hassrede, Gewaltverherrlichung und die Wahrung von Meinungsfreiheit angeht, haben höchstens die Gerichte etwas zu melden. Und die Anwälte von FB sollten gut genug bezahlt sein, um die Verfassung durchlesen zu können...
  • Denk Mal 03.06.2020 12:58
    Highlight Highlight Habe eben meinen fb-Account gelöscht und die App deinstalliert. Das gleiche überlege ich mir mit WhatsApp und Co.
    Der Zuckerbub versteht anscheinend nur diese Sprache.
    Mit Threema kann ich ja heute schon vieles davon abdecken.
    • Pakart 03.06.2020 14:25
      Highlight Highlight Gut gemacht. Allerdings hättest du das bereits vor Jahren machen sollen 😉.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.06.2020 16:33
      Highlight Highlight Wer jeden Schritt vorher lange überlegt, bringt sein ganzes Leben auf einem Bein zu. - Chinesisches Sprichwort
    • fools garden 03.06.2020 16:38
      Highlight Highlight Ich hab mich von diesem Verein getrennt, als sie whatsapp übernahmen.
      Besser spät als nie!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Johnny Guitar 03.06.2020 12:54
    Highlight Highlight Schön, dass sich die Mitarbeiter*innen öffentlich gegen ihren Chef stellen. Jeder Einzelne von uns kann auch etwas tun und FB meiden und das eigene Profil löschen. Ein Werbe-, Propaganda-, Extremisten- und Verschwörungsfanatikerkanal weniger schadet niemandem. FB hat seine „Seele“ längst verkauft.
    • oliopetrolio 03.06.2020 13:44
      Highlight Highlight Hatte nie ein Profil...
  • bcZcity 03.06.2020 12:53
    Highlight Highlight Freedom of Speech. Man muss auch da klare Grenzen setzen. Manches sollte einfach nicht ungefiltert hinausgeschossen werden.

    Privat hat man auch Redefreiheit, aber macht man davon Gebrauch? Ja manche schon und die berufen sich dann oft auch einfach darauf, dass man einfach nur ehrlich ist. Nur hat Ehrlichkeit und "ich sage immer alles wie es mir passt" keine Gemeinsamkeiten.

    Wenn ich z.B zu laut Musik höre, kann man es mir anständig sagen. Wenn man mich aber beleidigt weil einem die Musik nicht passt und bedroht, dann gibt es eine Reaktion.

  • Senpai 03.06.2020 12:50
    Highlight Highlight Mal schauen ob der Zuckerbot diese Inputs verarbeiten kann. Obwohl er hat ja schon schlimmeres durchgemacht ^^
  • Strandmolch 03.06.2020 12:48
    Highlight Highlight "Viele Mitarbeiter änderten ihre Social-Media-Icons in eine weisse Faust auf schwarzem Hintergrund."

    Ich hoffe das ist ein Schreibfehler, denn das währe wohl eher eine Unterstützung für Trump.
  • mrlila 03.06.2020 12:45
    Highlight Highlight 😬
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