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epa06356267 (L-R) Swiss Geraldine Reuteler, Florijana Ismaili and Viola Calligaris celebrate during the FIFA Women's World Cup qualifying soccer match between Switzerland and Albania in Biel, Switzerland, 28 November 2017.  EPA/PETER SCHNEIDER

Florijana Ismaili (17) wird seit Samstag vermisst. Bild: EPA/KEYSTONE

Nati-Spielerin Ismaili nach Bad im Comersee vermisst – Strömung und Tiefe erschweren Suche



Am Samstag wurde beim Comersee (Italien) um 16.30 Uhr eine Schweizer Touristin als verschollen gemeldet. Nun stellt sich heraus, dass es sich bei der vermissten Person um die Schweizer Nati-Spielerin Florijana Ismaili handelt.

Die 24-jährige Fussballspielerin hat mit einer Freundin einen Tag am See verbracht. Nachdem sie von einem gemieteten Boot aus ins Wasser gesprungen war, tauchte sie jedoch nicht mehr auf. Zunächst glaubte die Freundin an einen Scherz und daran, dass Ismaili bestimmt bald auf der anderen Seite des Bootes wieder zum Vorschein kommen würde.

Als das nicht der Fall war, schlug die Begleitung sofort Alarm: «Bitte helfen Sie mir, meine Freundin ist vor einigen Minuten in den See gesprungen und verschwunden», sagte sie gemäss «Il Giorno» gegenüber dem Notruf 112. Die Suchaktion, bei der Taucher eingesetzt wurden, war am Samstagabend unterbrochen worden. Inzwischen wurde sie in Musso, etwa 20 Kilometer von der Tessiner Grenze entfernt, wieder aufgenommen und ist immer noch im Gang.

Sergio Aureli, der Verantwortliche der Feuerwehr, spricht von schwierigen Bedingungen. «Es suchen rund 20 Leute mit fünf oder sechs Booten nach der Vermissten. Das Wasser ist in diesem Bereich über 100 Meter tief. Taucher kommen da nicht hin, wir bräuchten einen Roboter», sagt er gegenüber dem «Corriere del Ticino». Zudem sei die Strömung in der Unfall-Gegend sehr stark, was die Suche noch mehr erschwert.

Ismaili spielt seit 2011 für die Berner Young Boys. Ihren letzten Länderspiel-Einsatz hatte sie gerade erst vor zwei Wochen. Am 14. Juni in Serbien stand sie bis zur 59. Minute auf dem Platz. Ins Nati-Kader berufen wurde sie zum ersten Mal im Jahr 2014, unter Trainerin Martina Voss-Tecklenburg war sie 30 Mal zum Einsatz gekommen. In ihrer zweiten Heimat Albanien wurde sie als «weiblicher Shaqiri» bezeichnet.

YB und der SFV stehen mit den Angehörigen in engem Kontakt. Sie hoffen, dass sich «alles zum Guten wendet». (viw/pre/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • andrew1 01.07.2019 08:58
    Highlight Highlight Das beste hoffen aber mit den schlimsten rechnen. Ich will nicht den teufel an die wand malen aber falls sie sich retten konnte hatte sie sich bestimmt irgendwo an land gemeldet. Mehrere tage im Gewässer überlebt leider selten jemand.
  • feuseltier 30.06.2019 21:44
    Highlight Highlight Wow krass... Gab es schon ähnliche Fälle in dieser Umgebung?

    Viel Kraft an allen Angehörigen. .
  • Rupert The Bear 30.06.2019 20:11
    Highlight Highlight Tragisch, leider gag es wohl zur Zeit des Notrufs kaum Hoffnung, aber der Wunsch auf ein Wunder bleibt
  • Hans Franz 30.06.2019 19:05
    Highlight Highlight Nicht gut. Die Hoffnung stirbt zuletzt, hoffen wir alle auf Wunder.
  • Samurai Gra 30.06.2019 18:59
    Highlight Highlight Ich hoffe immer noch auf ein Wunder 😔

    Wünsche den Angehörigen viel Kraft.
    Es ist schrecklich wenn jemand geliebtes Plötzlich nicht mehr Heimkommt 😢
  • Jacques #23 30.06.2019 18:32
    Highlight Highlight Die Natur ist kräftiger.

    Das sollten wir lernen und beachten.
    Auch ich hoffe auf ein Wunder.

    ❤️
  • Lisbon 30.06.2019 15:28
    Highlight Highlight Scheisse. Viel Kraft den Angehörigen. Was die Freundin durchmacht, kann man sich kaum vorstellen 😢.
  • TanookiStormtrooper 30.06.2019 15:26
    Highlight Highlight Klingt leider sehr danach, als wäre sie ohne sich vorher abzukühlen ins kalte Wasser gesprungen. Muskeln verkrampfen und man geht wie ein Stein unter.
    Deshalb kühlt euch vor dem Sprung ins Wasser bitte ab, solche Meldungen sind einfach nur tragisch und es ist eine beschissene Art so zu sterben. 😢
    • tzhkuda7 01.07.2019 02:06
      Highlight Highlight Hätte ich jetzt wirklich nicht gewusst und doch auch schon ein paarmal gemacht und nie etwas gespürt, darauf achte ich in Zukunft aber definitiv.

      Das mit dem Verkrampfen der Muskeln kannte ich nur wenn man zu lange in kaltem Wasser ist oder wie ein blöder Schwimmt (Übersäuerung der Muskeln)

      Ich finds vor allem deswegen beängstigend weil die definitiv minimum 100 mal so sportlich ist wie ich, Fitness ist also keine Garantie wie ich sehe, da hatte ich wohl bisher Glück

      Allerdings meide ich die Flüsse zurzeit vor allem deswegen, weil sie noch so viel Wasser mitführen (Schmelze aus den Bergen)
  • Sanchez 30.06.2019 14:52
    Highlight Highlight Absolut tragisch und traurig. Trotzdem ist bei solchen Meldungen der Begriff „vermisst“ reine Schönfärberei.
    Man muss die Fakten nennen dürfen, auch wenn sie schmerzen.
    Sie ist nicht im Wald spazieren gegangen, sondern beobachtet ins Wasser gesprungen und leider nicht mehr aufgetaucht 😔
    • jjjj 30.06.2019 16:58
      Highlight Highlight Solange sie nicht gefunden wurde, ist sie nunmal „vermisst“.

  • Th. Dörnbach 30.06.2019 12:59
    Highlight Highlight Absolut tragisch 😪 Eine schlimme Nachricht.
  • Herren 30.06.2019 12:09
    Highlight Highlight Das ist eine schreckliche Geschichte. Den Angehörigen viel Kraft in den nächsten Stunden und Tagen.
    • Phoenicopterus Ruber 30.06.2019 23:58
      Highlight Highlight Wollte nicht blitzen, aus Versehen draufgekommen! <3
  • Jong & Hässig 30.06.2019 11:43
    Highlight Highlight Das klingt nicht gut 😰

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