International
Russland

Schweres Erdbeben erschüttert den Osten Russlands

Schweres Erdbeben erschüttert den Osten Russlands

30.01.2016, 06:5130.01.2016, 10:43

Ein schweres Erdbeben hat am Samstag den Osten Russlands erschüttert. Laut der US-Erdbebenwarte USGS erreichte es eine Stärke von 7,2. Das Zentrum lag im Süden der Pazifik-Halbinsel Kamtschatka in etwa 160 Kilometern Tiefe.

Die Seismologen der Russischen Akademie der Wissenschaften bezifferten die Stärke des Bebens nach Angaben des Nachrichtenportals Sputnik auf 7,3. Ein Sprecher des Zivilschutzministeriums wurde dort mit den Worten zitiert, es habe keine Tsunami-Warnung und nach ersten Erkenntnissen auch keine Opfer oder besonderen Schäden in der dünn besiedelten Region gegeben.

Dem Bericht zufolge gab es einige Minuten später noch zwei schwächere Nachbeben der Stärke 5,2 und 4,0. Die US-Erdbebenwarte hatte die Stärke des ursprünglichen Bebens zunächst mit 7,0 angegeben, später dann aber nach oben korrigiert. Das Zentrum lag rund 90 Kilometer nördlich der Regionalhauptstadt Petropawlowsk-Kamtschatski.

Unter der Halbinsel Kamtschatka kommt es immer wieder zu Erdbeben, weil dort drei Kontinentalplatten kollidieren. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
EU-Strafzölle gestrichen – das wissen wir über die Fortschritte im Grönland-Streit
US-Präsident Trump sagte am WEF, er wolle die Verhandlungen über Grönland unverzüglich aufnehmen. Das ist geschehen. Noch am Mittwochabend verkündete er, dass die Strafzölle gegen die EU nun doch nicht eingeführt würden.
Es sei ein sehr produktives Treffen mit Nato-Chef Mark Rutte gewesen, schreibt Trump auf Truth Social. Demnach habe man einen Rahmen für eine künftige Vereinbarung ausgearbeitet, der Grönland und die ganze arktische Region respektiere.
Zur Story