Graubünden
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HANDOUT - Das undatierte Bild aus einer Fotofalle zeigt Jungwoelfe des Calandarudels, Jahrgang 2014. Das erste Wolfsrudel der Schweiz am Calanda im buenderisch-st. gallischen Grenzgebiet waechst und waechst. Die Wildhut lieferte mit einer Fotofalle den Beweis dafuer, dass sich das Rudel schon zum dritten Mal fortgepflanzt hat. Die vom Buendner Amt fuer Jagd und Fischerei am Dienstag, 19. August 2014, veroeffentlichten Bilder zeigen ein Mal zwei und ein Mal drei Wolfswelpen. Ob es sich nur um einen Teil des Nachwuchses oder den ganzen handele, sei nicht bekannt, hiess es. (HANDOUT Amt fuer Jagd und Fischerei Graubuenden) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN, BEST QUALITY AVAILABLE ***

Das undatierte Bild aus einer Fotofalle zeigt Jungwölfe des Calandarudels, Jahrgang 2014. 
Bild: AMT FUER JAGD UND FISCHEREI GRaubünden

«Problematisches Rudelverhalten»: Zwei Calanda-Wölfe sollen erschossen werden



Am Calanda-Massiv im Grenzgebiet zwischen St.Gallen und Graubünden lebt seit drei Jahren das erste in der Schweiz entdeckte Wolfsrudel.

Nun verhalte sich das Wolfsrudel zunehmend problematisch, schreiben die Kantone Graubünden und St.Gallen in einer Medienmitteilung. Damit die Wölfe ihre Scheu vor dem Menschen wieder zurückerlangen, sollen zwei Tiere aus dem Rudel entfernt werden. Die Kantone Graubünden und St.Gallen beantragen dafür beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) eine Abschussbewilligung.

Bisher seien noch keine gefährlichen Situationen für Menschen aufgetreten, heisst es in der Mitteilung weiter.

In den vergangenen Monaten sei es jedoch immer häufiger zu nahen Begegnungen zwischen Menschen und Wölfen gekommen. Wölfe seien zu Gebäuden vorgedrungen und hätten sich nur noch widerwillig vertreiben lassen. Das Rudelverhalten wurde gemäss den Behörden nach mehreren Vorkommnissen als problematisch eingestuft. (mlu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • gizmoo 01.12.2015 09:36
    Highlight Highlight Etwas mühsam bei der ganzen Sache ist, dass die Berichterstattung über die gefressenen Haustiere (Kälber, Fohlen, Katzen, Hunde) nicht von den Medien aufgenommen werden und nicht darüber berichtet wird. Was nicht sein darf, darf nicht sein.

    Wölfe sind Caniden...die Lernen und Lernen und Lernen. Im Moment lernen sie nichts anderes, dass der Mensch alles andere als gefährlich ist - das wiederum halte ich für gefährlich.
  • gizmoo 01.12.2015 09:33
    Highlight Highlight Ich finde zwei Sachen interessant:
    1) Begeistert vom Wolf sind eigentlich nur Leute, die nichts mit ihm zu tun haben (Städter, FernsehNaturKonsumenten, AntiLandwirte, NichtLandbesitzer)
    2) Bringen tut der Wolf eigentlich niemandem etwas...alle (wirklich) Beteiligten verlieren nur

    Also, lasst doch die Leute über diese Dinge entscheiden die WIRKLICH mit dem Wolf zu tun haben, tagtäglich.
    Ich habe Bilder von Einheimischen gezeigt bekommen, auf denen fein-säuberlich zernagte Golden Retriever zu sehen waren...und auch von den Katzen blieb auf den Kopf nicht viel anderes übrig...
  • andy y 01.12.2015 06:56
    Highlight Highlight der Mensch zäweist täglich ein problematisches Rudelverhalten auf. Sollten diese nicht auch erschossen werden?
  • Kaiserin 30.11.2015 18:38
    Highlight Highlight Das allerproblematischste Rudelverhalten legt doch der Mensch an den Tag...
  • TGG83 30.11.2015 17:40
    Highlight Highlight Hauptunfallursache im Bündner Strassenverkehr sind Wildunfälle. Wölfe regulieren ganzjährig und effektiv den zu hohen Wildbestand. Also ist ein Wolfsrudel eher ein Beitrag zur Sicherheit. Echte Prävention wäre, dass Schalenwild von Dörfern fernzuhalten ...doch die werden halt von Jägern in Dorfnähe gefüttert (...und die Wölfe folgen Ihnen.)
  • Bernd Manitzki 30.11.2015 14:38
    Highlight Highlight In dem Fall wird es höchste Zeit etwas zu unternehmen. Es tut ja wohl nicht Not, dass erst ein Mensch, gar noch ein gebrechlicher oder ein Kind, zu Schaden kommen muß.
  • Hendrick Lichtenberg 30.11.2015 12:30
    Highlight Highlight In anderen Ländern erschreckt man die Tiere doch mit Knallkörpern oder Schreckschusspistolen. Haben die Wölfe im Calanda Tal einen Sender. Ich stelle mich bis Weihnchten zur Verfügung die den Wölfen zu folgen und wenn diese zu Nahe an Siedlungen gehen, dann würde ich sie mittels Schreckschusspistole oder anderes verjagen. Einfach eine Gruppe zu trennen in dem man 2 Tiere tötet, ist eine Schweinerei. Fragt sich nur wie lange es geht bis man auf die Idee auch bei Flüchtlingen kommt.

    @Watson: Können Sie etwas tun damit ich die Möglichkeit erhalte die Wölfe zu begleiten und "umschulen" kann?
  • lily.mcbean 30.11.2015 12:08
    Highlight Highlight Ein par Jäger sind nur scharf auf seltene Jagttrophäen. Es widert mich an wie alle par Monate wieder neue Gründe gesucht werden um eine Abschussbewilligung zu bekommen. Das eigendliche Problem ist doch die Intoleranz der Menschen.
    • ovatta 30.11.2015 14:37
      Highlight Highlight Die Tiere würden wohl durch die Wildhut geschossen.. Und die Trophäe kommt allenfalls in ein Museum.
      Man könnte über einen Gewissenstest bei der Jagdprüfung nachdenken.
      Die meisten Jäger die ich kenne freuen sich über die anwesenheit der Raubtiere.
  • TGG83 30.11.2015 10:57
    Highlight Highlight Verschiedene Nachbarländer haben langjährige Erfahrung im Umgang mit Grossraubtieren. Dieses Wissen wird nicht angezapft. Stattdessen reagiert man auf Druck der Jagdlobby und sucht fadenscheinige Argumente für Wolfabschüsse. Es gab kaum Übergriffe auf Nutztiere (...dieses Argument fällt anscheinend weg), es gab keine problematischen Situationen mit Menschen - wo liegt das Problem. Es könnte eher erst entstehen, wenn man in ein sich selbst regulierendes Rudel eingreift. Eigentlich kann man nur Fehler machen. Die Verantwortung liegt nun beim BAFU (Jagdlobby vs. Vernunft).
  • DerWeise 30.11.2015 10:57
    Highlight Highlight naja... "Problematisches Rudelverhalten" sehe ich vor allem bei Menschen....
  • Damien 30.11.2015 10:52
    Highlight Highlight Problematisches Rudelverhalten der Kantone Graubünden und St.Gallen. Wo kann man dafür eine Abschussbewilligung beantragen?
  • ovatta 30.11.2015 09:55
    Highlight Highlight Bislang hat es stets geheissen, es sei normal, dass die Wölfe im Winter im Tal sind. Das Wild ist es ja auch. Das Argument vom problematischen Verhaltten zielt ja wohl eher auf die Bevölkerung. Man kann die Leute ja auch nicht mal mehr ohne Anleitung über eine Kuhweide laufen lassen!

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