Grossbritannien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07432274 British Prime Minister, Theresa May leaves Houses of Parliament in London, Britain, 12 March 2019. British parliament voted with 391 to 242 vote against British Prime Minister May's amended Brexit deal. Theresa May wanted parliament to back her 'improved' withdrawall agreement she has negotiated with the EU over the so-called 'backstop'. The United Kingdom is officially due to leave the European Union on 29 March 2019, two years after triggering Article 50 in consequence to a referendum.  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA

Theresa May auf dem Weg nach Hause nach einer weiteren Niederlage. Bild: EPA/EPA

So lacht das Netz über die Briten und ihr Brexit-Chaos



Grossbritannien versinkt im Chaos. Das britische Unterhaus hat am Dienstagabend den Brexit-Deal von Theresa May erneut abgelehnt. Nun stehen ungewisse Stunden und Tage bevor.

Am Mittwoch dürfte das Parlament darüber befinden, ob es einen ungeordneten Austritt will. Wird ein No-Deal-Brexit angenommen, dürfte dies verheerende Konsequenzen für die britische Wirtschaft haben. Lehnt das Unterhaus diesen Schritt ab, könnte es zu einer Frist-Erstreckung oder zu einem zweiten Referendum kommen. Welches Szenario eintreffen wird, kann zurzeit niemand sagen.

Fest steht: Das Brexit-Theater ist im Netz zur Lachnummer avanciert.

Das einzig Positive an der aktuellen Lage sind wahrscheinlich, die zahlreichen May-Memes, die im Internet kursieren.

Hat sich Grossbritannien in den eigenen Fuss geschossen?

Das Brexit-Lager will die EU verlassen, stellt aber weitreichende Anforderungen an Brüssel.

Wenn Theresa May eine Katze wäre ...

Ob die Debatte irgendwann ein Ende nehmen wird?

Irgendwie bekommt das Ganze Wiederholungscharakter.

Die Abwärtsspirale nimmt kein Ende.

Grossbritannien gefangen im Hotel California, beziehungsweise in der EU.

Austreten ist nicht so einfach.

Das haben sich gewisse Leute wohl anders vorgestellt.

Bild

bild: twitter

Oder löst sich das Problem am Ende von selbst?

Der Wille des Parlaments ist irgendwie nicht ersichtlich.

Auf der Insel decken sie sich bereits mit WC-Papier ein, da bei einem harten Brexit eine Versorgungsknappheit droht.

Fassen wir also nochmals zusammen:

Ja, das Thema hält uns schon ziemlich lange auf Trab ...

... und wird es auch noch eine Weile tun.

Ein chaotischer Brexit hätte für die EU verheerende Folgen

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
sentifi.com

Watson_ch Sentifi

Abonniere unseren Newsletter

13
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Legume 13.03.2019 07:05
    Highlight Highlight zu sehr würd ich in der CH nicht lachen. wir haben auch noch ein rahmenabkommen vor uns und kommt in brüssel gleich nach dem brexit auf der liste
    • Señor Ding Dong 13.03.2019 12:55
      Highlight Highlight Nänäi. Weil die EU braucht die Schweiz mehr als die Schweiz die EU. Wük.
  • Was ist das 13.03.2019 06:23
    Highlight Highlight Trifft gut zu..
    Benutzer Bild
  • Sisiphos 13.03.2019 03:14
    Highlight Highlight Learning by doing. Manche brauchen es schmerzhaft
  • R. Peter 13.03.2019 00:33
    Highlight Highlight „Das Netz“ lacht weder noch ist es eine homogene Gruppe...
    • Toothless 13.03.2019 11:49
      Highlight Highlight ...you must be fun at parties... ;)
    • RolfM 13.03.2019 13:56
      Highlight Highlight Genau, und die Engländer sind auch keine homogene Gruppe. So einfach und klar, wie das in den Medien manchmal dargestellt wird, ist die Sache nicht. In der eigenen Informationsblase, wo man sich nur mit Gleichgesinnten austauscht, entsteht oft der selbstgefällige Eindruck, die eigene Gruppe habe Recht und alle anderen sind Idioten und müssten nur mal richtig nachdenken. Dabei haben über 50% der Briten vielleicht für den Brexit gestimmt, weil die wirklich rauswollen? Ich finde, gerade Artikelschreiber sollten auf die Mediendiät achten und die Finger von Twitter lassen.
  • Neruda 13.03.2019 00:05
    Highlight Highlight Man könnte meinen May kam direkt von der Basler Fasnacht und hat vergessen die Larve auszuziehen 😁
  • Stema 12.03.2019 23:25
    Highlight Highlight Wir Schweizer sollten da genau hinschauen und unsere Lehren aus der Sache ziehen. Denn wir geraten gerade in eine ähnliche Situation mit dem Rahmenabkommen.

    Die Politik und die Gesellschaft sind gespalten, und es gibt für überhaupt nichts eine Mehrheit. Alle verfolgen ihre eigenen Interessen. Am Ende wir es so mehr Verlierer als Gewinner geben. Beim Brexit und bei uns.

    Es gab mal eine Zeit, da hatten wir ein echtes Erfolgsrezept: der gute „schweizerische Kompromiss“. Wann haben wir das verlernt? Wieso wählen wir Politiker, die immer auf „Maximalforderungen“ und „roten Linien“ bestehen?
    • Señor Ding Dong 13.03.2019 13:37
      Highlight Highlight Hauptsächlich illusorische Vorstellungen der aussenpolitischen und globalwirtschaftlichen Bedeutung der Schweiz.
  • Triple A 12.03.2019 23:10
    Highlight Highlight Immer noch nicht gecheckt, dass die Empire-Zeit endgültig vorbei ist!
    • Scipia della Rovere 13.03.2019 05:55
      Highlight Highlight Rational verstanden schon, nur emotional verarbeitet noch nicht....
  • Militia 12.03.2019 22:55
    Highlight Highlight "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende." Selten war eine Redewendung treffender.

Jetzt erkennen die Briten langsam den Brexit-Irrsinn – Panik kommt auf

Der Brexit wird für die britische Wirtschaft zunehmend zum Albtraum. So will der Autohersteller Nissan ein neues Modell nicht auf der Insel bauen. Die Regierung erwägt grenzwertige Massnahmen.

Die Industriestadt Sunderland im Nordosten Englands hat 2016 mit 61 Prozent klar für den Brexit gestimmt. In Sunderland befindet sich auch die mit Abstand grösste Autofabrik Grossbritanniens. Der japanische Hersteller Nissan produzierte dort letztes Jahr 442'000 Fahrzeuge. 7000 Personen arbeiten in der Fabrik, weitere 28'000 Arbeitsplätze sind von ihrem Wohlergehen abhängig.

Umso grösser war der Schock, als Nissan-Europachef Gianluca de Ficchy am letzten Sonntag ankündigte, die nächste …

Artikel lesen
Link zum Artikel