Wissen
Kinder

Kugeln töten täglich sieben Kinder und Teenager in USA 

Studie

Kugeln töten täglich sieben Kinder und Teenager in USA 

14.10.2014, 22:1115.10.2014, 10:34

In den USA werden jeden Tag statistisch gesehen sieben Kinder und Jugendliche erschossen. Das geht aus einer neuen Studie der Organisation «Brady Campaign to Prevent Gun Violence» hervor, die für schärfere Waffengesetze kämpft. Einige der Opfer würden ermordet, andere würden versehentlich erschossen oder hätten sich selbst – gewollt oder ungewollt – tödliche Schüsse zugefügt, heisst es in dem Report, der sich auf Zahlen aus dem Jahr 2011 stützt. «Dies ist eine Krise der öffentlichen Gesundheit. Diese Tode lassen sich vermeiden», schreibt der Präsident des Brady Center, Dan Gross.1,7 Millionen Kinder leben der Studie zufolge in den USA in einem Zuhause mit einer geladenen, nicht weggesperrten Waffe. (sda/dpa) 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Wie das Tessin im Weltkrieg Partisanen und Flüchtlingen half
An der Grenze zum faschistischen Italien war es während des Zweiten Weltkriegs ziemlich ungemütlich. Trotzdem hat das Tessin Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen und immer wieder Hilfe geleistet.
Grosse Teile des Tessins unterstützten die Partisanenrepublik Ossola aktiv. Das blieb in Italien nicht unbemerkt und führte im Oktober 1944 zu einem journalistischen Gegenangriff. Die Mailänder Zeitung «Corriere della Sera» wendete sich am 28. Oktober direkt an die Schweiz. In einem Artikel mit dem Titel «Parole chiare agli Svizzeri», klare Worte an die Schweizer, kritisierte sie die Unterstützung des Widerstands. Vergeblich. Die Hilfe aus der Südschweiz ging weiter.
Zur Story