DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ebola-Ausbruch im Kongo für beendet erklärt



FILE - In this Saturday, July 13, 2019 file photo, health workers wearing protective suits tend to an Ebola victim kept in an isolation tent in Beni, Democratic Republic of Congo. A top official at the World Health Organization has said on Friday, March 12, 2021 that a genetic analysis of the ongoing Ebola outbreak in Guinea suggests it may have been sparked by a survivor of the devastating West Africa epidemic that ended five years ago. (AP Photo/Jerome Delay, file)

Ebola-Station im Kongo. Bild: keystone

Die Demokratische Republik Kongo in Zentralafrika ist offiziell frei von der lebensgefährlichen Ebola-Krankheit. Das Gesundheitsministerium erklärte am Montag den inzwischen zwölften Ausbruch in der jüngeren Geschichte des Landes für beendet.

Insgesamt haben sich seit dem 7. Februar in der östlichen Nord Kivu Provinz nachweislich zwölf Menschen mit dem Ebola-Virus infiziert. Sechs von ihnen starben, wie Gesundheitsminister Jean Jacques Mbungani mitteilte. Die Behörden müssten allerdings weiterhin wachsam bleiben. Das Risiko eines erneuten Ausbruchs sei gross, so Mbungani.

Im Kongo kommt es immer wieder zu solchen Ausbrüchen. Eine Ebola-Infektion führt meist zu hohem Fieber und inneren Blutungen.

Auch im westafrikanischen Guinea gehen Behörden mit Hochdruck gegen einen neuen Ebola-Ausbruch vor, erschwert durch den gleichzeitigen Kampf gegen das Coronavirus. Guinea hat nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bislang acht Todesfälle gemeldet. Die beiden Ausbrüche sind jedoch unabhängig voneinander. Die Regionen sind rund 4000 Kilometer Luftlinie voneinander entfernt.

Beim letzten Ausbruch in Westafrika infizierten sich zwischen 2014 und 2016 in Guinea, Liberia und Sierra Leone 28'000 Menschen, mehr als 11'000 starben. Im Osten Kongos war ein Ausbruch mit etwa 2300 Toten im Juni 2020 nach fast zwei Jahren für beendet erklärt worden. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Gesichter der Ebola-Überlebenden

1 / 26
Die Gesichter der Ebola-Überlebenden
quelle: getty images europe / john moore
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Bevölkerung zweifelt an der Existenz von Ebola

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Sektenblog

Wieso die Corona-Pandemie viele Sekten und Freikirchen auf dem falschen Fuss erwischte

Die Coronapandemie ist für religiöse, spirituelle und esoterische Gemeinschaften eine grosse Herausforderung. Viele wurden auf dem falschen Fuss erwischt, denn sie mussten rasch auf das globale Ereignis reagieren; organisatorisch, seelsorgerisch und religiös. Denn nun sollten sie rasch beweisen, was ihre Heilskonzepte taugen.

Auf der organisatorischen Ebene standen alle Glaubensgemeinschaften vor ähnlichen Problemen. Wie halten wir in dieser Krisenzeit die Kommunikation mit den Gläubigen …

Artikel lesen
Link zum Artikel