Arbeitswelt
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Professor Dr. Rolf Pfeifer, Direktor des Artificial Intelligence Laboratory, schuettelt dem vom Artificial Intelligence Laboratory der Universitaet Zuerich entwickelten Roboter ROBOY die Hand, am Mittwoch, 27. Februar 2013 in Zuerich. Technologisches Know-How von ueber 15 Projektpartnern aus Industrie und Forschung haben

Roboy und sein Erfinder, Rolf Pfeifer.  Bild: KEYSTONE

Schöne neue Arbeitswelt

Wir müssen jetzt ernsthaft über ein bedingungsloses Grundeinkommen sprechen

Roboter übernehmen unsere Jobs, Apps machen uns zu selbstständigen Unternehmern. Schön, doch ohne soziales Sicherheitsnetz stürzen wir ab. 



Roboter und künstliche Intelligenz waren das beherrschende Medienthema über Neujahr. Die Experten waren sich dabei einig.«Nichts wird so bleiben, wie es war», erklärt Dirk Helbling, Komplexitätsforscher der ETH Zürich in der «SonntagsZeitung» und fährt fort: «In den meisten europäischen Ländern werden circa 50 Prozent der Arbeitsplätze verloren gehen.»

«In den meisten europäischen Ländern werden circa 50 Prozent der Arbeitsplätze verloren gehen.» 

In der «Aargauer Zeitung» gibt uns derweil Karin Frick, Trendforscherin am Gottlieb Duttweiler Institut, folgenden Tipp: «Sie sollten sich fragen, ob Ihre Arbeit bald ein Roboter ausführen kann.»

Die Arbeitswelt wird dramatisch umgestaltet

Auch die international führenden Publikationen kommen zu den gleichen Schlüssen: «Die Investoren stürzen sich auf die künstliche Intelligenz», meldet die «Financial Times». In der «New York Times» stellt der Starkolumnist Thomas Friedman fest, die Welt ändere sich nicht nur sehr rasch, sondern sie werde gar «dramatisch umgestaltet». Dem «Economist» schliesslich war der durch Roboter und künstliche Intelligenz eingeleitete Wandel des Arbeitsplatzes eine Titelstory wert.

CHENGDU, CHINA - DECEMBER 11:  Two 70 thousand RMB (about 11,310 USD) robots carry dishes and offer service for customers at a robot themed restaurant at Chunxi Road on December 11, 2014 in Chengdu, China. A restaurant at Chunxi Road in Chengdu has adopted 10 robots to serve as waiters. Each robot can carry simple dishes and offer simple greetings.  (Photo by ChinaFotoPress/ChinaFotoPress via Getty Images)

Die neuen Kellnerinnen in einem chinesischen Restaurant. Bild: Getty Images AsiaPac

Leistungsfähigere Computer, ein smartes Internet und intelligente Apps werden die Arbeitswelt gründlich umpflügen. Die Idee eines festen Arbeitsplatzes ist überholt, die Vorstellung, sein Arbeitsleben in der gleichen Firma zu verbringen, ist geradezu absurd geworden. Selbst das Unternehmenskonzept wird in Frage gestellt. 

«Grossunternehmen sind ein Konstrukt des letzten Jahrhunderts»,

«Grossunternehmen sind ein Konstrukt des letzten Jahrhunderts», erklärt Trendforscherin Frick. «In Zukunft wird man kaum mehr eine andere Wahl haben, als zum Unternehmer zu werden, der selber kreativ ist und sich mit anderen Unternehmern vernetzt.»

Apps für freie Werber, Berater und Forscher 

Nicht nur beim umstrittenen Taxidienst Uber und beim Wohnungsvermittler AirBnB ist die schöne neue Arbeitswelt heute schon eine Realität. «Klicken Sie auf die App von Medicast, und spätestens in zwei Stunden wird ein Doktor bei Ihnen an die Tür klopfen», schreibt der «Economist». «Brauchen Sie einen Anwalt oder einen Berater? Axiom vermittelt Ihnen das eine, Eden McCullam das andere. Andere Firmen bieten freie Mitarbeiter an, die Ihnen Forschungs- und Entwicklungsprobleme lösen oder Werbeideen einbringen.»

Diese neue Wirtschaftsordnung wird wahlweise «Sharing Economy» oder «On Demand Economy» genannt. Sie stellt unsere Vorstellungen von einer Karriere auf den Kopf. Man klettert nicht Jahr für Jahr eine Leiter herauf, um schliesslich möglichst weit oben anzukommen. Stattdessen erwartet uns eine wilde Karriere-Achterbahn, wo wir manchmal Chef und manchmal Handlanger sein werden, wo wir gelegentlich sehr viel, gelegentlich wenig und gelegentlich gar nichts verdienen werden. 

Das Rattenrennen im Grossraumbüro ist zuende

Eine Karriere in einem Grossunternehmen ist mühsam und oft demütigend, nicht von ungefähr spricht man von einem «Rattenrennen». Als selbstständige Unternehmer sind wir davon befreit, aber leider auch ungeschützt. Wer ist für unsere Pensionskasse zuständig? Wie werden AHV, Unfall- und Arbeitslosenversicherung geregelt? Auf diese Frage gibt es bisher keine überzeugenden Antworten. Deshalb stossen Uber & Co. weltweit auf Misstrauen, Ablehnung oder gar Verbote.

Mitarbeiter des Swisscom Call Centers geben am Telefon Auskunft, aufgenommen am 13. November 2012 in Olten im Kanton Solothurn. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Callcenter der Swisscom. Bild: KEYSTONE

Dabei ist es ein Grund zur Freude, wenn Roboter und künstliche Intelligenz uns mühsame Jobs und langweilige Routinearbeiten abnehmen; und kaum jemand wird den Mief von Grossraumbüros oder die eintönige Routine am Förderband vermissen. Doch wenn sie mit einer unsicheren Zukunft und Absturzängsten erkauft werden muss, dann verliert die Freiheit des selbstständigen Unternehmers rasch an Glanz. 

Dank Maschinen endlich menschlich arbeiten

Ob Sharing- oder On-Demand-Economy, die sich anbahnende Wirtschaftsordnung wird nur dann funktionieren, wenn sie mit einem bedingungslosen Grundeinkommen abgesichert wird. Will heissen: Jeder Mensch, ob Frau oder Mann, ob Kind oder Rentner, erhält automatisch einen Betrag, der ihm ein menschenwürdiges Leben ermöglicht. 

Das Grundeinkommen ist so gesehen keine Illusion weltfremder Romantiker, sondern die Voraussetzung für eine neue Arbeitswelt, eine Arbeitswelt, in der Menschen dank Robotern und künstlicher Intelligenz humaner arbeiten können, aber nur dann, wenn sie auch sozial abgesichert sind. 

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Maya Eldorado 15.06.2015 20:22
    Highlight Highlight Eigentlich ganz einfach:
    Wird die menschliche Arbeitskraft durch die Arbeitskraft der Roboter ersetzt, muss eben die Arbeitsleistung der Roboter auch versteuert werden. So gibt das Geld für die Bedürfnisse der freigestellten Menschen.
  • Adnews 03.02.2015 11:40
    Highlight Highlight Jeder redet von diesem Thema. Wie lange noch. Warten wir auf einen Wink mit dem Zaunenpfahle? Wir sollten darauf vorbereitet sein. Arbeitslos ab 48? Ausgesteuert ab 50? Staat bezahlt, sobald Pensionskasse verbraucht ist....und dann? Man lebt bis 90. Wer finanziert 30-40 Jahre lang jede ausgesteuerte Person?
    Die Politik lebzt im hier und jetzt, statt Absehbares zur Kenntnis zu nehmen. Ist diese Problematik zu heiss für einen Politiker, eine Partei?
  • sonwat 18.01.2015 20:12
    Highlight Highlight 1. Die drei Faktoren für Wirtschaftswachstum sind: Arbeit, Kapital und Technologie, wobei letzter in der langen Frist als wichtigster und entscheidenster auftritt. Mit Mindestlohn wird der Anreiz technologischen Fortschritt zu erzielen jedoch massiv gestört und somit sinkt auch das langfristige Trendwachstum. Das ist insofern gefährlich, weil wir durch alle anderen Länder ohne Mindesteinkommen überholt würden und unseren Wohlstand auf gewisse Weise aufgeben müssten.

    2. Technologischer Fortschritt ist deshalb entscheidend, weil es auf der Erde zwar begrenzt viele Ressourcen gibt, aber quasi unendlich viel verschiedene Möglichkeiten diese zu kombinieren. Die "besseren" Kombinationen zu finden ist elementar, wenn wir mit den Ressourcen nachhaltiger umgehen wollen (Bsp Energie: wenn eines Tages alternative Energiequellen günstiger sind als fossile, wird massiv weniger Öl/Kohle aus der Erde geschaufelt, einfach weil es sich nicht mehr lohnt).

    3. Das Märchen der steigenden Arbeitslosigkeit durch Roboter ist wohl so alt wie die Roboter (oder sollte man sagen Industrialisierung?) selbst. Wenn es tatsächlich wahr sein sollte, dann müsste heute eine gravierende Arbeitslosigkeit herrschen. Was tatsächlich passiert ist aber Strukturwandel. Sich nicht lohnende Industriebereiche (zB Schreibmaschinenhersteller) schliessen nach und nach und die Angestellten wechseln im Idealfall in die Bereiche, die die alten verdrängt haben (zB Computerhersteller). Das ist einfach die Konsequenz einer effizienten Marktwirtschaft, die die Ressourcen so verteilt, dass der bessere Produzent durch seine tieferen Kosten profitiert. Was hier zentral ist, damit wir ein "humanes" Leben führen können ist nicht ein marktverzerrender Mindestlohn, sondern effektive Weiterbildungs- und Umschulungsmöglichkeiten für vom Wandel Betroffene und ggf. Schutz der älteren ("lernresistenteren") Angestellten.

    4. Medien zeigen ein verzerrtes Bild der Arbeitsplatzsituation. Schliesst ein Unternehmen, weil die Konkurrenz günstiger ist, so liest man schnell von 300 verlorenen Arbeitsplätzen. Schafft jedoch ein Betrieb einen neuen Arbeitsplatz, weil er aufgrund tieferer Produktionskosten (hallo technischer Fortschritt) seine Produktion ausweiten kann, so wird das von der Öffentlichkeit niemals wahrgenommen. Die Realität ist aber, dass dies fortlaufend geschieht.

    Abschliessend noch ein Beweis weshalb uns auch mit Robotern NIE die Arbeit ausgehen wird: 1914 gab es 3.8 Mio. Einwohner in der Schweiz, heute sind es 8.2 Mio. Und trotzdem war die Arbeitslosigkeit nie höher als 5%. Und ein Blick auf die heutige und damalige Struktur zeigt eben auch weshalb: Strukturwandel!
    • evo_enthusiast 14.03.2016 08:10
      Highlight Highlight Du hast es auf den Punkt gebracht. Bin grnau deiner Meinung!!
  • Angelo C. 16.01.2015 01:59
    Highlight Highlight Obwohl das "bedingungslose Grundeinkommen" meinen Geschmack nur mässig trifft (ich werde wohl auch ein NEIN dazu einlegen) finde ich die Denkansätze des Artikelautors sehr interessant, innovativ und nicht ganz von der Hand zu weisen. Die Arbeitswelt wird sich zweifellos weiter in Richtung Automatisation und Roboter entwickeln, doch dürften dann zahlreiche Dienstleistungen noch immer von persönlicher menschlicher Arbeit abhängig sein, sodass durch das Erstere nicht das Allerschlimmste befürchtet werden muss.
    • sonwat 19.01.2015 00:11
      Highlight Highlight Die Art der Arbeit wird sich tatsächlich verändern. Insofern stimmt vielleicht auch die Aussage "in den meisten europäischen Länder werden 50% der Arbeitsplätze verloren gehen", wenn sie sich auf die heute existierenden Jobs bezieht! Man darf aber nicht vergessen, dass durch den Fortschritt der Konsum günstiger wird -> Leute mehr Einkommen haben -> Nachfrage nach (herkömmlichen und neuen) Gütern steigt -> neue Jobs entstehen.
      Bei diesem völlig normalen Prozess Panik zu machen ist deshalb völlig unangebracht. Es gibt ja auch keine Zinngiesser, Wagner oder Scharfrichter mehr und niemand weint diesen Berufen nach..
  • Schneider Alex 13.01.2015 07:36
    Highlight Highlight Es gibt immer noch genug sinnvolle Arbeit für jedermann und jede Frau. Wenn diese angemessen entschädigt wird, brauchen wir kein BGE.
    • Chancentod 07.08.2016 17:10
      Highlight Highlight Das ist aber das Problem, die gutbezahlte Arbeit (zumindestens hier bei uns in Deutschland) fallen immer mehr weg und übrig bleiben die prekären Jobs zu Dumpinglöhnen. Es bleiben zwar genug Tätigkeiten, aber kaum noch welche von denen ein Mensch ohne Aufstockung durch soziale Netze leben kann, allerhöchstens Überleben! Das kann es ja auch nicht sein!
    • Schneider Alex 08.08.2016 07:13
      Highlight Highlight Richtig. Es braucht Mindestlöhne, welche für eine angemessene Lebensführung reichen.
  • Maya Eldorado 13.01.2015 03:38
    Highlight Highlight Ja ich weiss: Wir leben im kapitalistischen Zeitalter. Da wird alles vom Geld und Kapital her bewertet. Vom Kapital hängt es ab, ob jemand steinreich oder mausearm ist oder gar verhungert.
    Kehren wir das Ganze mal um. Alle machen das für andere wofür sie begabt sind. Und da wir so viel von Robotern und Maschinen unterstützt werden, brauchen wir gar nicht mehr soviel zu arbeiten für andere und wir hätten wunderbar viel füreinander. Prestige ist nicht mehr wichtig. Wir brauchen nicht mehr soviel, da wir uns emotional gegenseitig gut versorgen.
    • buco 03.02.2015 18:35
      Highlight Highlight Und wer einen Roboter kauft zahlt darauf eine Sondersteuer plus pro Einsatzstunde eine Gebühr pro AHV/IV/ALV analog den Abgaben für beschäftigte Menschen. Daraus werden die Sozialkosten für die Wegrationalisierten beglichen.
  • blueberry muffin 12.01.2015 20:56
    Highlight Highlight Und hier wird gewettert. Es ist unglaublich, wie Menschen so blind seien können.

    Dieses Jahr: Selbstfahrende Autos! Selbstfahrende LKWs! In 10 Jahren gibt es die Berufe Taxifahrer, LKW Fahrer, Lokführer, Busfahrer und Pilot nicht mehr. Findet euch damit ab.

    Sobald RFID Chips günstig genug sind, gibts auch keine Kassiererinen mehr. Dann muss man nicht wie jetzt mühsam jedes Produkt einscannen, man geht in den Laden, packt alles in ne Tasche, stellt am Ende die Tasche auf den Scanner. Alle Produkte eingescannt, nur noch zahlen.

    Die Digitale Intelligenz ersetzt den Mensch als Arbeitskraft.
  • dnsd 11.01.2015 20:02
    Highlight Highlight Bin ich pleite sind die anderen Schuld! Ende Monat bin ich immer Pleite und das Januarloch stopft hoffentlich Radio Energy!

    Wen man in dem neuen Modell nicht immer etwas verdient muss man hald vorsorgen! Jeder für sich! Nennt sich sparen!

    Typisch Linke immer schön von den andern (Staat) fordern! Grundloses Grundeinkommen?!
  • Rondi 11.01.2015 18:23
    Highlight Highlight Damit der Sozialismus auch funktioniert und nicht nach kurzer Zeit schon zusammenbricht, weil alle, die etwas können, abhauen, müssen wir dann nur noch eine Mauer um die Schweiz bauen und sie mit Schiessbefehl bewachen.
    • Shlomo 12.01.2015 06:04
      Highlight Highlight Keine angst. So mächtig wird die SVP hoffentlich nie damit sie eine Diktatur des Pöbels errichten kann ;-)
  • ramooon 11.01.2015 15:18
    Highlight Highlight Dabei ist es ein Grund zur Freude, wenn Roboter und künstliche Intelligenz uns mühsame Jobs und langweilige Routinearbeiten abnehmen; und kaum jemand wird den Mief von Grossraumbüros oder die eintönige Routine am Förderband vermissen.

    Schon mal überlegt ob es nicht Leute gibt, die gar nicht zu mehr fähig sind als für solche Jobs? Oder solche die nicht mehr wollen? Was machen wir mit Leuten die sich gar nicht Bilden wollen? Ah ja genau wir schieben denen Geld in den Allerwertesten. Herr Löpfe, besten Dank dass Sie mir zeigen dass sich Bildung und Fleiss nicht auszahlen soll. Links ahoi!
  • EvilBetty 11.01.2015 11:14
    Highlight Highlight Was hier «Unternehmer» genannt wird sind in tat und Wahrheit «Subunternehmer». Man muss sich nurmal anschauen wohin das bei den Kurier-/Paketdiensten geführt hat. Die Subunternehmer sind kaum in der Lage, trotz horrenden Arbeitsstunden für ihren eigenen Unterhalt aufzukommen. Kapitalismus in Reinkultur.
  • stadtzuercher 11.01.2015 10:25
    Highlight Highlight Die Aussage «Grossunternehmen sind ein Konstrukt des letzten Jahrhunderts» ist wohl vorschnell gemacht worden. Was ist Uber anderes als eine milliardenschwere Grossfirma aus Texas? Und weshalb soll jetzt der Schweizer Steuerzahler und Arbeitnehmer den Angestellten dieser Firma die Pensionskasse bezahlen? So gerne ich Löpfe lese, hier wurde das Thema für einmal nicht zuende gedacht.
    Im übrigen bezahle ich heute als selbständiger Unternehmer wohl für die Arbeitslosenversicherung - wenn ich arbeitslos bin, erhalte ich allerdings keinen Rappen. Das wäre vielleicht dringender einen Artikel wert.
    • sonwat 18.01.2015 23:58
      Highlight Highlight Gemäss Art. 114 Bundesverfassung können sich selbständig Erwerbende freiwillig versichern lassen. Und wer ebendies macht ist folglich auch gegen Arbeitslosigkeit "versichert". Da passt ihre Argumentation irgendwie nicht rein?
  • Jörg Mäder 11.01.2015 10:08
    Highlight Highlight Sehr schwacher Text: Die Ausgangslage wird gut beschieben. Aber die Schlussfolgerung - in zwei kurzen Absätzen - wirkt wie zufällig hingeschrieben. Keinerlei echte nachvollziehbare Begründungen die den Zusammenhang zur Ausgangslage herstellen 'Es ist einfach so, Punkt'. Hofft der Autor etwa, weil die oberen 80% gut geschrieben sind, glauben die Leser auch die letzten 20%?
  • Hugo Wottaupott 11.01.2015 08:36
    Highlight Highlight Interessantes Wirschaftsförderndes Modell. Hat durchaus kommunistische Züge. Befreit die Wirtschaft vor jeglichen Verpflichtungen/Verantwortung, wird ja wohl kaum sie für die KOSTEN aufkommen. Wird ja wohl darauf hinaus laufen, dass diejenigen die Arbeiten eine Abgabe entrichten für die die eben nicht Arbeiten. Sächsi ist schon durcht; aber trotzen gut Nacht AM.

Swissmilk verteilt Milch an Schulen – und macht nicht nur Veganer damit wütend

Swissmilk verteilte vergangene Woche an rund 3000 Kindergärten und Primarschulen Milch. Das stört nicht nur die Vegane Gesellschaft – auch einige Lehrpersonen kritisieren die Aktion.

«Milch gehört zu einem gesunden Znüni», schreibt die Organisation der Schweizer Milchproduzenten Swissmilk auf ihrer Webseite. Deshalb verteilten sie vergangene Woche in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Bäuerinnen- und Landfrauen-Verband an rund 3000 Schulen über 300'000 Kindern in der Pause einen Becher Milch. Der Becher ist mit dem Logo von Swissmilk bedruckt, zudem legte die Organisation eine Informationsbroschüre bei, welche die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern darüber …

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