Schweiz
Wolf

Zug tötet Wolf in Biberist

Wolf-Europaeischer Grauwolf in Deutschland in Aktion. Wolf-Grauwolf *** Wolf European gray wolf in action in Germany Wolf gray wolf
Im Kanton Solothurn wurde am Wochenende ein Wolf von einem Zug erfasst.Bild: www.imago-images.de

Zug erfasst Wolf in Biberist SO und tötet ihn

17.03.2026, 13:0617.03.2026, 13:06

Ein Wolf ist in Biberist SO am Wochenende von einem Zug erfasst und getötet worden. Die genaue Herkunft und Abstammung des ausgewachsenen Tieres sind laut Kanton derzeit unbekannt.

Der am Samstagvormittag aufgebotene Jagdaufseher habe vor Ort nur noch den Tod des Tieres feststellen können, teilte die Staatskanzlei Solothurn am Dienstag mit. Zuerst sei die Rede von einem «grösseren hundeähnlichen Tier» gewesen.

Der Kadaver des männlichen Tieres sei am Montag für weitere Untersuchungen in das Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit der Universität Bern gebracht worden. Die genaue Herkunft und Abstammung des Wolfes stünden noch nicht fest. Menschen seien beim Unfall keine verletzt worden.

In der Schweiz gibt es gemäss eines Monitorings von Februar 43 Wolfsrudel. Im Kanton Solothurn seien vor allem Einzelwölfe sporadisch auf der Suche nach neuen Lebensräumen unterwegs. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Zärtliche Wölfe
«Ich bin total gegen Wolfsabschüsse » – Jäger hat klare Meinung
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Warum der Zürcher-Unispital-Skandal kaum rechtliche Folgen haben wird
Der Bericht der Untersuchungskommission stellt dem Zürcher Unispital im Fall des Herzchirurgen Francesco Maisano ein miserables Zeugnis aus. Konsequenzen scheint das kaum zu haben.
Die Vorwürfe an das Zürcher Universitätsspital (USZ) sind happig: Die Rede ist von einem Systemversagen im Fall des Herzchirurgen Francesco Maisano, das Resultat sind 70 vermeidbare Todesfälle innert weniger Jahre. Das sei nur möglich gewesen, weil die Verantwortlichen auf allen Ebenen weggesehen hätten, schreibt die unabhängige Untersuchungskommission. Und jetzt?
Zur Story