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Die Swisscom hat eine neue IT-Firma gegründet – und zwar in Rotterdam

Jetzt ist es definitiv: Wegen des Fachkräftemangels in der Schweiz baut die Swisscom in den Niederlanden ein Zentrum für IT-Spezialisten auf.



Die Swisscom expandiert definitiv in die Niederlande: Der Schweizer Telekom-Gigant schafft in Rotterdam ein Zentrum für hochspezialisierte ICT-Entwickler. watson hatte die Pläne im Februar publik gemacht. Nun liess die Swisscom die Firma «Swisscom DevOps Center» im holländischen Handelsregister eintragen, wie eine Swisscom-Sprecherin bestätigt.

In einer ersten Phase werden in der niederländischen Hafenstadt 40 IT-Cracks eingestellt. Wenn die Pilotphase erfolgreiche verlaufe, werde die Zahl auf 200 erhöht. Die ersten Mitarbeiter im «Swisscom DevOps Center» sollen bereits im April oder Mai starten.

ARCHIV --- Das Swisscom-Logo im Operation Management Center des Telekommunikationsunternehmens, wo Stoerungen ueberwacht werden, am Montag, 28. Januar 2013 in Zuerich. Wie am Donnerstag, 23. Juli 2015, bekannt wurde, droht der Swisscom eine Riesenbusse der Wettbewerbskommission (Weko). Das Weko-Sekretariat beantragt der Wettbewerbskommission, eine Busse von 143 Millionen Franken gegen die Swisscom zu verhaengen. Der Telekomkonzern soll sich beim Vermarkten von Sportinhalten unrechtmaessig verhalten haben. Die Swisscom weist die Vorwuerfe zurueck. (KEYSTONE/Samuel Truempy)  *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Die Swisscom baut in Holland ein IT-Zentrum auf. Bild: KEYSTONE

Rotterdam entwickle sich zu einem attraktiven Standort, an dem sich Talente aus der ganzen Welten sammelten. «Deshalb sind wir überzeugt, dort die dringend benötigten Fachkräfte zu finden, die wir in der Schweiz trotz aller Anstrengungen und auch mehrmaligen Ausschreibungen nicht finden konnten», erklärt der Personalchef der Swisscom, Hans C. Werner, in einem Blog-Beitrag.

Kampf um die besten Talente

In der Tat tobt in der Schweiz ein Kampf um die besten IT-Cracks, ein sogenannter «War for Talents». Google verpflichtet die besten ETH-Talente bereits, bevor die überhaupt ihr Studium abgeschlossen haben.

In Zürich arbeiten rund 2500 IT-Spezialisten für den US-Tech-Giganten. Und es werden bald noch viel mehr sein: Die neuen Google-Büros an der Europaallee bieten Platz für 5000 Mitarbeitende. (amü)

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ueli der Knecht 23.03.2019 11:52
    Highlight Highlight «Swisscom DevOps Center»

    «DevOps»...

    ...sagt doch alles.

    "Gartner: DevOps funktioniert nicht"
    https://www.heise.de/ix/meldung/Gartner-DevOps-funktioniert-nicht-4072904.html

    "Wer derzeit mit DevOps experimentiert oder sie bereits im Einsatz hat, ist weitestgehend unzufrieden; und auch die weiteren Aussichten sind eher trübe“, sagte Gartner-Analyst Ian Head."

    "Die Ursachen dafür liegen meist beim Management."

    Eben: Swisscom.
    • Stormrider 23.03.2019 18:05
      Highlight Highlight Aha, Ihre Diagnose ist dieselbe wie für die Luftfahrt. Könnte es sein, dass sie für alle Industrien gilt?
    • Ueli der Knecht 24.03.2019 13:25
      Highlight Highlight Stormrider: Sie gilt vorallem für die Software-Industrie. Software-Entwicklungen gibt es freilich in allen Industrien.

      Software wird oft auch zertifiziert. So zB. in der Luftfahrt, bei Banken oder im medizinischen Bereich. In allen Branchen wird neuerdings auch DevOps, resp. agile Software-Entwicklung hochgejubelt, umso mehr sich damit die Entwicklungsprozesse erheblich vekürzen, und/oder die für den Betrieb notwendigen Zertifikate (mit diffusen Verantwortlichkeiten) leicht "ermogeln" lassen.

      Das ist zZ. ein ernstzunehmendes, in der Software-Industrie weit verbreitetes Qualitätsproblem.
  • AskLee 23.03.2019 07:29
    Highlight Highlight 1,5 Mia Reingewinm 2018 - ist ja bitternötig das IT-Outsourcing 🤦🏻‍♂️
  • Diagnose: Aluhut 23.03.2019 07:26
    Highlight Highlight Schon heute fehlen DevOps-Talente wegen dem Personalabbau, den Swisscom seit ein paar Jahren betreibt. Nun einen auf „Fachkräftemangel“ zu machen, zeugt entweder von absoluter Betriebsblindheit, oder nach einer faulen Ausrede, um als etablierte Schweizer Marke an billigere Arbeitskräfte zu kommen.
    • Ueli der Knecht 24.03.2019 13:35
      Highlight Highlight Falls DevOps zufällig mal gut geht, dann redet man von "Talente". Wenn es eher wahrscheinlich schief geht (zB. beim Dieselgate oder bei der Boeing 737 Max 8), dann wird schnell gefordert, dass diese unfähigen Software-Entwickler im Gefängnis schmoren sollen.

      Letztlich entscheidet der Zufall und ein risikofreudige Management, ob ein agiler SW-Entwickler ein Talent oder ein Krimineller ist.

      DevOps zusammen mit "billigen Arbeitskräfte" ist noch gefährlicher. Denn Billigarbeiter sind meist vom Job abhängig. Talentiere Software-Entwickler sind weder billig noch auf krude Arbeitgeber angewiesen.
  • Luc le Truc 23.03.2019 03:52
    Highlight Highlight Lieber Herr Schäppi
    Sie sind das grosse Aushängeschild von Digital Switzerland. Die talentierten CH-Geeks wollen nicht zu Google. Sie suchen spannende Aufgaben. Man findet diese bei zahlreichen innovativen CH Start up's. Diese warten nur darauf eine Chance zu bekommen. Sie suchen den Schulterschluss mit Unternehmen wie Swisscom, Post und SBB. Stattdessen findet man Ausreden strategische Skills nach Holland zu verlagern und spannende Projekte an Accenture zu übergeben. Lokale innovative Start up's bleiben aussen vor. Dann verbleiben nur noch die spannenden Aufgaben bei Google.

    #digitalswitzerland #walkthetalk
  • Pierre Beauregard 22.03.2019 18:17
    Highlight Highlight Und der Head of Development IT bei Swisscom ist ein Holländer, ein Schelm wer da böses denkt.
  • inmi 22.03.2019 18:07
    Highlight Highlight Die Swisscom hat kein Problem, IT Spezialisten zu rekrutieren. Die Swisscom hat Problem, IT Spezialisten zu ihren tiefen Löhnen und schlechten Arbeitsbedingungen zu rekrutieren. Üble Bude. Dann noch Staatskonzern. Totaler Boykott von meiner Seite.
    • Diagnose: Aluhut 23.03.2019 08:22
      Highlight Highlight Auch wenn ich persönlich in meinen 10 Jahren bei der Swisscom schlechte Erfahrungen gemacht habe, bevor ich schlussendlich ging: Das variiert stark von Abteilung zu Abteilung und ist abhängig von der Jahresbilanz der einzelnen Sektoren. Wo der Kostendruck hoch ist, sind auch die Löhne niedriger. Gerade im Grosskundenbereich war dies nebst hunderten Stellenstreichungen der Fall bei Neuangestellten. Dank der Gewerkschaften ist der GAV mit 5 Wochen Ferien, fringe benefits und Boni (wird nach Gewinn der einzelnen Sektoren berechnet) und 2 Wochen Vaterschaftsurlaub immer noch sehr attraktiv.

  • Kubod 22.03.2019 17:37
    Highlight Highlight Zu 51,22 % bin ich Miteigentümer der Swisscom als Teil der Eidgenossenschaft.
    Ich bin dafür, den Nachwuchs in der Schweiz zu finden und intern auszubilden. Das dauert vielleicht pro Angestelltem ein Jahr, aber dafür hätten wir einen Knowhowpool und interessante Jobs.

    Die Idee, schon fertige It-ler einstellen zu müssen, die knapp das Studium beendet und dreissig Jahre Berufserfahrung haben und für einen Bruchteil des in der Schweiz üblichen Lohnes arbeiten, schein nun auch den Bundesbetrieb erfasst zu haben.
    Der Leistungsauftrag der Swiscom sollte weiter gefasst sein und Ausbildung beinhalten.
  • Patzifer 22.03.2019 17:35
    Highlight Highlight Wie wäre es mit selber ausbilden?
    • Diagnose: Aluhut 23.03.2019 08:31
      Highlight Highlight Auch die Swisscom wird sehr bald merken, dass der massive Personalabbau der letzten Jahre Konsequenzen haben wird und vorallem beim Personal für kein gesundes Klima für Aus- und Weiterbildungen schafft. Von Vorgesetzten werden Gesuche nämlich gar nicht, oder nur widerwillig angenommen. Also verzichtet man als Angestellter lieber darauf. Sonst wird man bei der nächsten Entlassungswelle wegrationalisiert.
  • Raphael Stein 22.03.2019 17:22
    Highlight Highlight Muss ich zwischen Google oder Swisscom wählen, dann Google. Da hilft mit Rotterdam auch nicht weiter.
  • Stormrider 22.03.2019 17:16
    Highlight Highlight Unser Staat, als Hauptaktionär der Swisscom baut also jetzt hochqualifizierte und gut bezahlte Arbeitsplätze in Holland auf. Gleichzeitig schickt er ETH Absolventen aus dem Ausland nach dem Studium wider nach Hause.
    Es gibt wirklich keinen Grund mehr für die Beteiligung des Bundes an der Firma.
    • Diagnose: Aluhut 23.03.2019 08:32
      Highlight Highlight Doch, die Kohle. 22 CHF Dividende pro Aktie und Jahr.
  • wipix 22.03.2019 17:05
    Highlight Highlight Wenn man ibei den Grundschulen Spart (z.B. LU), dann werden wir die benötigten Spezialisten auch nicht ausbilden können. Hier wird sich die Situation nicht bessern, solange wir weiter mehrheitlich solch alte Köpfe in die Regierung wählen. Dies auf Gemeinden, Kantons und Bundesebene.
    Selbstgesbastelte Unfähigkeit!
  • Döst 22.03.2019 16:49
    Highlight Highlight Na dann können wir die unsägliche PFZ endlich kündigen.
  • eBart! 22.03.2019 16:36
    Highlight Highlight Etwas heikel bei einem "Staatsbetrieb" (immerhin ist die Eidgenossenschaft Mehrheitsaktionär)...
  • Mutbürgerin 22.03.2019 16:36
    Highlight Highlight Unser Schulsystem zielt völlig an der Realität vorbei. Im Ausland wird das duale Bildungssystem irgendwelchen Drittweltländern als vorbildlich verkauft, und man ist stolz auf den Schwachsinn, während die Fachkräfte in der Schweiz nicht gefördert werden. Künstlich werden die Abiturienten auf 20% begrenzt und damit der Zugang zur Uni unterbunden. Gleichzeitig lassen die EU - Länder oder der Ostblock x-mal mehr an die Uni. Die Schweizer Bildungspoltik ist der Feind der Ausbildung und für das Fachkräfteproblem verantwortlich.
  • bintang 22.03.2019 16:03
    Highlight Highlight Ja ja, die hohen Lohnkosten verursachen die hohen Preise.
  • T13 22.03.2019 15:53
    Highlight Highlight Byebye Swisscom
  • rothi 22.03.2019 15:50
    Highlight Highlight Google und anderen Tech Giganten hier Mitschuld zu geben finde ich zu stark vereinfacht. Da spielen andere Faktoren wie Zuwanderungsbeschränkung, wegschicken von ausländischen Uni Abgängen und die zu hohen Anforderungen der Unternehmen (nicht zu alt, Diplome, etc) einen wichtigen Faktor.

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Swisscom schreibt:

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