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Democratic presidential candidate Elizabeth Warren takes the stage for her Elkhart Community Conversation event on Wednesday, June 5, 2019, at the RV/MH Hall of Fame and Museum in Elkhart, Ind. (Robert Franklin/South Bend Tribune via AP)

Löst Begeisterung aus: Elizabeth Warren feiert mit ihren Anhängern. Bild: AP/South Bend Tribune

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Vergesst Joe, Bernie oder Pete: Elizabeth hat einen Plan

Elizabeth Warren rollt das Feld der demokratischen Präsidentschaftskandidaten von hinten auf. Sie tut dies mit einer Methode, die im Twitter-Zeitalter anachronistisch erscheint: mit Beharrlichkeit und konkreten Vorschlägen.



Tucker Carlson ist der bissigste der bissigen rechtspopulistischen Kläffer bei Fox News. Am vergangenen Mittwoch attackierte er für einmal nicht Hillary Clinton oder die sozialistischen Fake-News-Medien. Er lobte einen Plan für eine neue Ordnung der amerikanischen Wirtschaft.

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Lobt Warren in den höchsten Tönen: Tucker Carlson. Video: YouTube/Fox News

Der Plan sieht vor, dass die schweren Kollateralschäden, welche die Globalisierung hinterlassen hat, mit einem vernünftigen Mass an Schutz der nationalen Wirtschaft behoben werden können und der US-Mittelstand endlich wieder zu vernünftigen Löhnen kommt. Carlson überschlug sich geradezu vor Begeisterung über den Plan. Er stammt von Elizabeth Warren.

Zur gleichen Zeit veranstaltete auf MSNBC Chris Hayes mit Warren eine Townhall (eine Veranstaltung, an der Wähler Fragen stellen dürfen) in einem erzkonservativen Kaff im von den Republikanern dominierten Bundesstaat Indiana. Die Teilnehmerinnen verabschiedeten die liberale Senatorin aus dem Bundesstaat Massachusetts mit einer stehenden Ovation. Dabei zählt sie zum linken Flügel der Demokraten.

Supporters of Democratic presidential candidate Sen. Elizabeth Warren, D-Mass., cheer during the 2019 California Democratic Party State Organizing Convention in San Francisco, Sunday, June 2, 2019. (AP Photo/Jeff Chiu)

«Warren kämpft hart, aber fair», loben ihre Anhängerinnen. Bild: AP/AP

Was geht hier vor? Normalerweise bewegen sich Fox News und MSNBC auf zwei verschiedenen Planeten. Normalerweise werden Linke in Indiana ausgebuht oder gar bedroht. Und normalerweise meiden Präsidentschaftskandidaten in einer frühen Phase des Wahlkampfs konkrete Vorschläge wie der Teufel das Weihwasser. Sie könnten damit ja potentielle Wähler vor den Kopf schlagen.

Warren stellt stattdessen die vermeintlichen Erfolgsrezepte auf den Kopf – und hat damit Erfolg. Die jüngsten Umfragen zeigen, dass sie beharrlich und stetig das demokratische Kandidatenfeld von hinten aufrollt. Inzwischen hat sie gute Chancen, in einem Jahr zur Herausforderin von Donald Trump gekürt zu werden.

Dabei hat Warren ihre Kampagne miserabel gestartet. In einem Gentest wollte sie ihre angebliche indianische Abstammung beweisen. Das Resultat des Tests fiel jedoch blamabel aus: Sie ist nicht mehr Indianerin in ihren Genen als jede Durchschnittsamerikanerin. Trump hatte noch mehr Grund, sie als falsche Pocahontas – eine legendäre amerikanische Häuptlingstochter – zu verspotten.

Ihr erstes Wahlkampf-Video war – milde ausgedrückt – ungeschickt. Elizabeth Warren hatte als abgeschrieben gegolten, bevor sie überhaupt richtig warm gelaufen war: tüchtig, aber nicht medientauglich, zu alt und vor allem zu altmodisch, lautete das allgemeine Verdikt.

epa07616375 Senator Bernie Sanders delivers a speech during his rally at the Convention Center in Pasadena, California, USA, 31 May 2019. Bernie Sanders is seeking to be the Democratic party candidate for the 2020 US Presidential elections.  EPA/ETIENNE LAURENT

Spürt Warrens Atem im Nacken: Bernie Sanders. Bild: EPA/EPA

Wie also sollte Warren gegen die alten Haudegen Bernie Sanders und Joe Biden oder gegen die glamourösen Aufsteiger wie Beto O’Rourke, Pete Buttigieg oder Kamala Harris bestehen können?

Doch eine Warren wirft nicht so schnell die Flinte ins Korn. Die Rolle des Underdogs ist ihr zudem auf den Leib geschnitten. Sie ist keine klassische Linke, sondern war ursprünglich Republikanerin. Sie stammt nicht von der Ost- oder Westküste, sondern aus dem staubigen Bundesstaat Oklahoma. Und sie kommt aus einer verarmten Mittelstandsfamilie und musste sich ihr Jus-Studium selbst erarbeiten.

Skandale wie der Konkurs des Hedge Funds Long Term Capital Management und Enron erschütterten das Weltbild Warrens. Aus der konservativen Republikanerin wurde allmählich eine progressive Demokratin. Dank ihrem Fleiss und ihrer Intelligenz machte sie eine blendende akademische Karriere, die sie mit einer Professur an der Harvard University krönte.

Democratic presidential candidate Sen. Elizabeth Warren, D-Mass., speaks at a house party campaign stop, Saturday, May 18, 2019, in Rochester, N.H. (AP Photo/Robert F. Bukaty)

Warren kämpft für ihre Überzeugungen. Bild: AP/AP

Dabei vergass Warren weder ihre Herkunft noch ihre Prinzipien: «Sie war zwar Juristin und Professorin, doch ihre Sätze waren schlicht wie ihre Frisur. Sie rückt keinen Millimeter von ihrem Standpunkt ab und versucht nicht, sich beliebt zu machen», beschreibt sie George Packer in seinem Buch «Die Abwicklung».

Das gilt auch für ihren Wahlkampf. Während andere Kandidaten vollmundige Versprechen über eine Einheitskrankenkasse für alle oder einen Green New Deal abgeben oder Donald Trump beschimpfen, hat Warren für alles eine Lösung. Diese Woche hat sie einen Zwei-Billionen-Dollar-Plan für die Wirtschaft vorgestellt, vor ein paar Tagen einen detaillierten Plan gegen die Klimaerwärmung.

Ob hohe Immobilienpreise, Verschuldung der Studenten, die Heroin-Krise, höhere Steuern für die Superreichen oder die Reform der Krankenversicherung – für alles hat sie wohl überlegte und vernünftige Vorschläge.

In der Fake-News-Welt der sozialen Medien mag das zunächst überholt erscheinen. Doch Warrens vermeintlich altmodische Kampagne nimmt Fahrt auf. «In den Umfragen schiesst sie wie eine Rakete hoch, und sie bekommt allmählich die Medienaufmerksamkeit, die vorher Männern zukam, die sie weit weniger verdient haben», schreibt die «New York Times».

Für alle, die den Glauben an die Aufklärung und die Rolle der Vernunft noch nicht ganz aufgegeben haben, ist Elizabeth Warren daher eine Hoffnungsträgerin geworden. So stellt der «New York Times»-Kolumnist Farhad Manjoo fest: «Die einzige Art, wie wir den Trumpismus überwinden können, ist, wenn wir uns über die Trump’sche Dummheit erheben. Wir müssen uns bei Elizabeth Warren bedanken, dass dies möglich geworden ist.»

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53Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hayek1902 07.06.2019 11:38
    Highlight Highlight Pocahontas hätte gegen Trump keine Chance. Niemand in der Mitte würde sie wählen.
  • Musiciano 07.06.2019 11:37
    Highlight Highlight Smarte Art, Ehrlichkeit und einen Plan, in welche Richtung das Schiff USA zu steuern ist. DAS wäre wieder mal eine Person für's Oval Office.
  • solaris 07.06.2019 09:58
    Highlight Highlight Falls es irgendjemanden interessiert, Elizabeth Warren ist schon relativ lange eine Kritikerin des amerikanischen Raubtierkapitalismus. Dazu empfehle ich jedem den Dokumentarfilm Maxed Out (https://www.imdb.com/title/tt0762117/) von 2006 wo Warren die Kreditindustrie und das "Predatory Lending" kritisiert. Damals war sie noch Professorin in Harvard und ihre politische Karriere lag noch einige Jahre in der Zukunft.
  • Bruno S.1988 07.06.2019 09:20
    Highlight Highlight Warren steht nicht bedinungslos hinter Medicare for all, dass unserem KK-System entspricht. Dadurch hat sie sich bereits für viele Wähler disqualifiziert. Bei der Krankenkasse sollen keine Kompromisse eingegangen werden, sonst kommt wieder so ein Seich wie Obamacare raus. Es benötigt ein KK-System dass alle Versichert und alle Krankheiten abdeckt ausser natürlich Schönheitschirurgie etc. Wie bei uns! Ein solches System sollte Standart in jeder fortschrittlichen Gesellschaft sein!
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    • Schlumpfinchen 07.06.2019 20:31
      Highlight Highlight Das stimmt so nicht. Medicare for all sieht eine Leistung vor, die über die Steuern gezahlt wird, ohne die Privatversicherer. Unser System in der Schweiz besteht jedoch nur aus Privatversicherern, welche die Aufgabe haben, eine gesetzlich geregelte Grundversicherung anzubieten. Nicht ganz das gleiche System. Ich denke sie sucht hier eine Lösung, die auch die Krankenhausbetreiber und die Pharmaindustrie in die Pflicht nimmt. Mal schauen, was dazu noch von ihr kommt.
    • Gawayn 08.06.2019 18:19
      Highlight Highlight Die USA sind nun mal nicht Europa.
      Obwohl es heißt das die Staaten, das höchste pro Kopf Einkommen hätten, (Ich glaube da wurden Broker und Millionäre mitgezählt),

      Ist es noch immer so, das weit über die Hälfte der Amis, keine 400$ aufbringen könnten für unvorher gesehene Ausgaben.

      Auch das die USA das einzige Erstwelt Land sind, die noch immer Einsatz von "Ärzte ohne Grenzen" brauchen.

      Damit wird es schwer die Kosten so aufzuteilen, das es für den Einzelnen noch zahlbar bleibt.

      Gar nicht so einfach...
  • blueberry muffin 07.06.2019 08:59
    Highlight Highlight Die Presse hat schon Angst vor Bernie.
  • Normi 07.06.2019 08:33
    Highlight Highlight Ist das nicht diese Frau welche ihr ganzes leben lang über ihre Herkunft gelogen hat?

    Schon auf der Universität hat sie sich als Mitglied einer Minderheit ausgegeben nicht?
    • satyros 07.06.2019 09:48
      Highlight Highlight Hat sie. Sie sagt, dass das so in ihrer Familie erzählt wurde.
  • Gawayn 07.06.2019 06:55
    Highlight Highlight Warren wird 70 wenn ich richtig rechne.
    Biden und Sanders sind einiges älter.
    Auch Trump.

    Warren hätte diese Abstammungs Geschichte nicht angeben sollen.
    Hat es leider getan.

    Buttigieg, scheint mir ein heller Kopf, mit einer gesunden Einstellung zu sein.
    Ob die Massen, einem Homosexuellen, der mit einem Mann zusammenlebt folgen,
    Wage ich zu bezweifeln.

    Bleibt noch O'Rourke
    Sorry ihm traue ich es schlicht nicht zu.

    Von Allen halte ich Warren für die Beste

    Über 300 Milionen Menschen.
    Aber die bleiben fürs Amt übrig?
    • Hayek1902 07.06.2019 11:40
      Highlight Highlight Yang und Gabbard wären besser, aber keine Chancen in den Vorwahlen.
  • Andi Weibel 07.06.2019 00:54
    Highlight Highlight Ich finde Elisabeth Warren ja auch super - aber ich sehe in den Umfragen (leider) keinen Hinweis, dass sie ihren Rückstand bald aufholen könnte:
    https://www.realclearpolitics.com/epolls/2020/president/us/2020_democratic_presidential_nomination-6730.html
    • lilie 07.06.2019 08:31
      Highlight Highlight @Andi: Sehe ich genauso. Ich habe sie mal in einer Talkshow gesehen und fand sie top. Bei uns hätte sie m.E. viel bessere Chancen, gewählt zu werden. Für Amerika fehlt ihr vermutlich der "Showfaktor" - zu viel Vernunft und Sachpolitik, zu wenig Pathos und Massenhype.

      Sehr schade. Als Politikerin bleibt sie der USA aber bestimmt erhalten.
    • Statler 07.06.2019 11:37
      Highlight Highlight @lilie: vielleicht ist genau das ihr Joker. Ich glaube, sogar die Amis dürstet mittlerweile nach etwas Unaufgeregtem, eine Person, die eben nicht nur Show macht, sondern lösungsorientiert arbeitet.

      Man wird sehen - es würde der amerikanischen Politik jedenfalls guttun.
  • Dragona 06.06.2019 23:15
    Highlight Highlight Nicht nur in der Fake News Welt der sozialen Medien, sondern auch in der Fake News Welt der Mainstream Medien tönt das überholt.
  • Darkside 06.06.2019 23:14
    Highlight Highlight Gewählt wird am Ende wer am meisten Kohle hat.
    • batschki 07.06.2019 07:44
      Highlight Highlight Hoffen wir doch, dass diese Zeiten vorbei sind!
  • Kramer 06.06.2019 23:05
    Highlight Highlight Es ist tatsächlich zu hoffen, das die Demokraten ihre Primaries nicht wieder vergeigen wie 2016. Bitten kein alten weissen Männer; Biden und Sanders sind schlichtweg zu alt und zu verbraucht.
    Pete ist noch nett, und stellt sich schlau an, gewinnt Sympathien für die Demokraten, aber Beto und Booker habe zu wenig Substanz. Bleiben Warren und Harris, beide sehr fähig, wobei Harris wegen ihrer Herkunft Probleme haben könnte.
    Malaysia schauen, es dauert ja noch eine Weile bis es wirklich los geht.
  • Do not lie to mE 06.06.2019 22:59
    Highlight Highlight „..frühen Phase des Wahlkampfs konkrete Vorschläge wie der Teufel das Weihwasser“
    Andrew Yang hat über 100 konkrete Vorschläge auf seiner Webseite und im Gegensatz zu Frau Warren hat er keine Angst bei Fox aufzutreten.

    https://www.yang2020.com/policies/
    Play Icon
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.06.2019 10:19
      Highlight Highlight #YangGang
      Mal schauen wie weit er kommt, hat einige interssante Ansätze.
  • Seth 06.06.2019 22:24
    Highlight Highlight Was sind denn ihre pläne nun?
  • Pius C. Bünzli 06.06.2019 22:17
    Highlight Highlight Warren kommt mie bekannt vor. Ist das nicht die mit dem "Ureinwohner Sprungbrett"?

    Benutzer Bildabspielen
    • HerrLich 07.06.2019 05:42
      Highlight Highlight Steht im Text

      <piiinlich gäll?>
    • Pius C. Bünzli 07.06.2019 07:57
      Highlight Highlight Sorri ich lese schon lange keine Artikel über die amerikanische Innenpolitik mehr. Nur die Kommentare, denn die sind lustig 😘
    • Hans Nötig 07.06.2019 08:10
      Highlight Highlight Im Text wird mit keinem Wort erwähnt, dass sie den Minderheitenbonus mehrmals schamlos missbraucht hat.

      "piinlich gäll?"🤠
  • Hans Nötig 06.06.2019 22:12
    Highlight Highlight Ist Warren nicht die, welche ihre angebliche Ureinwohner-Abstammung ab und an für die Karriereleiter nutzte?
    Benutzer Bild
    • AdvocatusDiaboli 07.06.2019 01:10
      Highlight Highlight Ja das hat sie eiskalt getan und sie musste sich bei den Stammeschiefs entschuldigen. Das interessiert hier aber gar keiner, weil sie gegen Donald Trump ist.
    • lilie 07.06.2019 08:34
      Highlight Highlight @Hans und Advocatus: Wenn man den Artikel gelesen hätte, hätte man den abgebildeten Abschnitt fast wortwörtlich nachlesen können. 😏
    • Hans Nötig 07.06.2019 09:04
      Highlight Highlight @lilie
      Man hat aber nicht herauslesen können wie sie den Minderheitenbonus dreist missbrauchte. Der abgebildete Abschnitt diente nur zur Verstärkung.
  • Remou 06.06.2019 21:49
    Highlight Highlight Warren ist zwar sympathisch, hat jedoch nicht wirklich Chancen. Sie sollte lieber aussteigen, damit die progressiven Stimmen nicht zu fest geteilt werden.

    Es ist jedoch auf die anstehenden Debatten abzuwarten, wie sich die Umfragen entwicklen.
  • SBP 06.06.2019 21:41
    Highlight Highlight „Für alle, die den Glauben an die Aufklärung und die Rolle der Vernunft noch nicht ganz aufgegeben haben,...“

    Wenige Worte, sagen viel aus über die heutige Zeit.

    Ein guter Artikel Herr Löpfe, gefällt! Zum Plan und den Vorschlägen hätte ich, im Sinne der Aufklärung, gerne noch etwas mehr erfahren. Aber das kommt ja vielleicht noch.
  • royal 06.06.2019 21:40
    Highlight Highlight Einen Plan? Grabt sie den Klappstuhl aus?
    • Pius C. Bünzli 06.06.2019 22:00
      Highlight Highlight Hahaha danke für den Lacher 😄😄
  • Outfluencer 06.06.2019 21:23
    Highlight Highlight Smart, ehrlich und sympathisch. Das wäre ja mal etwas ganz Neues.
  • Marty_2015 06.06.2019 21:11
    Highlight Highlight Pete 2020!
  • Nada Ville 06.06.2019 21:05
    Highlight Highlight Natürlich Löpfe geht mit Pocahontas Warren. Beliebig auswechselbar mit den Clintons, in der Schweiz würde Sie ziemlich sicher bei der FDP politisieren also ein wenig kaufbar 😁 für alle die Geld haben. Ja wenn die Antritt wird Trump nochmals 4 Jahre dürfen, viel Glück uns allen.
    • Dino W. 06.06.2019 23:32
      Highlight Highlight Ja genau, Warren ist Clinton 2.0, darum wurde sie ja vor vier Jahren auch als mögliche VP für Bernie gehandelt...
    • blueberry muffin 07.06.2019 09:05
      Highlight Highlight @ Dino und fiel Bernie in den Rücken.
  • Simon_Müller 06.06.2019 20:59
    Highlight Highlight Schade geht der Artikel in keinster Weise auf Ihre politischen Inhalte ein, nur dass Sie Pläne hätte. Aber wie sehen diese aus? So lässt sich leider kein Bild von Ihr und Ihrer Politik machen.
  • Pinhead 06.06.2019 20:49
    Highlight Highlight Elizabeth Warren als Teenagerin 🙎🏻‍♀️
    Benutzer Bild
  • P. Silie 06.06.2019 20:36
    Highlight Highlight ..ist sie endlich auf dem Radar der europäischen Portale :) Hat ja laaaange gedauert.
  • Imfall 06.06.2019 20:31
    Highlight Highlight gibts eigentlich noch eine/n demokratin/en, welche/r nicht antritt??

    gefühlte 10 millionen kanditaten für ein amt 🤨
    • Pana 06.06.2019 22:04
      Highlight Highlight 20 Kandidaten bei 300 Millionen Einwohner? Klingt legitim.
  • Chrigi-B 06.06.2019 20:27
    Highlight Highlight "Normalerweise werden Linke in Indiana ausgebuht oder gar bedroht." Quellen?

    Erkonservativ?
    Hillary Clinton hat im besagten Allen County, in dem sich Fort Wayne befindet, 37,5% der Stimmen geholt und ca. 5% gingen an Gary Johnson....

    Quelle:
    https://www.nytimes.com/elections/2016/results/indiana


    Elizabeth Warren ist etwa so "progressive" wie Madame Pelosi, welche sich auch diesen Stempel aufgedrückt hat.
    • äti 06.06.2019 21:36
      Highlight Highlight ... und was ist jetzt dein Problem?
    • Chrigi-B 06.06.2019 21:55
      Highlight Highlight Das hier nicht mit Fakten gehandelt wird? Hätte der Blick so etwas veröffentlicht, alle würden Fake News und Propaganda schreien.

      Eine gemässigte Demokratin kriegt in einem urbanen Zentrum (Fort Wayne, mehr als 250k Einwohner) Zuspruch von der demokratischen, urbanen Bevölkerung. Nicht mehr und nicht weniger. Ausserdem ist diese Region alles andere als "Erkonservativ", wie Herr Löpfe schreibt, und schon gar nicht werden irgendwelche Demokraten bedroht.
    • just sayin' 08.06.2019 10:11
      Highlight Highlight was soll man von einem artikel erwarten, welcher mit „Tucker Carlson ist der bissigste der bissigen rechtspopulistischen Kläffer bei Fox News“ anfängt?

      einen neutralen artikel suchst du hier vergebens
    Weitere Antworten anzeigen
  • TWilli 06.06.2019 20:26
    Highlight Highlight Tönt vielversprechend. Aus meiner Sicht jedoch zu alt wie viele der Kandidaten.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 06.06.2019 20:23
    Highlight Highlight Wie geht das jetzt. Donald Trump war 3 Jahre lang ein böser Nationalist, dessen Amerika First rassistisch und ein angriff auf die multilateralen Organisationen die die USA aufgebaut haben.
    Nun geht es "Economy Patriotism" und das "american worker" die höchte Priorität geniessen sollen und das ist dann ein "vernünftigen Mass an Schutz der nationalen Wirtschaft"?
    Was wird dann erst passieren, wenn Sanders gewählt wird und er die Migration in die USA stark einschränkt, wird dass dann auch plötzlich massvolle kontrolle?
    • blueberry muffin 07.06.2019 09:21
      Highlight Highlight Bitte Rassismus nachschlagen? Trump wird und wurde von diversen Neo Nazi Organisationen und dem KKK unterstützt. Bisher mögen diese Warren noch nicht.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.06.2019 09:50
      Highlight Highlight Sie verdrehen da Sachen.
      Von der KKK unterstützt zu werden macht einen noch nicht zum Rassisten. Auch sage ich nicht, dass Trumps politik nicht teilweise rassistisch ist, sie zB "bad hombres", sein Muslimbann ist nicht rassistisch, aber islambophom.
      Seine wirtschaftspolitik, die auf eine "Stärkung" der USA zielt, auch auf kosten anderer Länder wird auch als rassistisch bezeichnet. Nun vertritt Warren Idee, die zum gleichen führen sollen wir Trump, sie verpackt es einfach anders. Aber auch bei ihr steht der "amerikanische Arbeiter" zuoberst und um sein Wohlbefinden geht es.
    • MarGo 07.06.2019 10:12
      Highlight Highlight Und was ist daran verkehrt? Der Präsident eines Landes sieht die arbeitende Mittelklasse als das wichtigste an... na hoffentlich doch auch...

      Trump sagt das zwar auch, meint damit aber sicher nicht die Mittelschicht... Warren kauf ich das zumindest jetzt noch ab...

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