DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Aus diesem Spital in Rio de Janeiro befreiten die Bewaffneten «Fat Family».
Aus diesem Spital in Rio de Janeiro befreiten die Bewaffneten «Fat Family».
Bild: Silvia Izquierdo/AP/KEYSTONE

Rund 20 Bewaffnete befreien einen Bandenchef aus dem Spital in Rio de Janeiro

20.06.2016, 06:0720.06.2016, 06:33

Rund 20 bewaffnete Mitglieder einer Drogenbande haben in Rio de Janeiro einen ihrer Chefs gewaltsam aus einem Spital befreit. Bei einem Schusswechsel wurde ein Patient getötet und ein Krankenpfleger verletzt.

Wie die Polizei der brasilianischen Metropole mitteilte, drang die Gruppe in der Nacht zum Sonntag in das Spital ein, in dem Nicolas Labre Pereira de Jesus alias Fat Family behandelt wurde. Der 28-Jährige gilt laut der Website G1 als einer der Chefs einer Dealerbande aus einem Armenviertel von Rio. Er wurde seit Montag unter Polizeibewachung im staatlichen Spital Souza Aguiar behandelt.

Bei seiner Befreiung lieferte sich die Bande nach Angaben der Polizei einen Schusswechsel mit einem Militärpolizisten, der sich gerade im Spital aufhielt.

Ein Wachmann sagte der Nachrichtenagentur AFP, es gebe in dem Spital keine echten Sicherheitsvorkehrungen. «Wenn sie mit 20, 30 oder 40 Mann kommen, können wir nichts machen.» Nach Angaben des Wachmannes warfen die Angreifer bei ihrer Flucht eine Handgranate. Zwei Autos wurden beschädigt.

Rio de Janeiro, wo im August die Olympischen Spiele ausgetragen werden, leidet unter einer hohen Kriminalitätsrate – und unter enormen Finanzproblemen. Am Freitag erklärte der Bundesstaat Rio einen finanziellen Notstand. Mit der Massnahme sollen Finanzmittel für das Weltereignis freigesetzt werden. (kad/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Lettland wird zur Warnung für Länder mit tiefer Impfquote

In Lettland ist erst die Hälfte der Bevölkerung vollständig geimpft. Gleichzeitig befinden sich die Corona-Fallzahlen auf einem Allzeithoch. Nun bleibt der Regierung keine andere Wahl als ein erneuter Lockdown.

In der Schweiz ist es an der Corona-Front derzeit ziemlich ruhig. Die Fallzahlen und Hospitalisierungen sind tendenziell rückläufig. In der Sonntagspresse forderten Politiker der Mitte-Partei eine Lockerung der Zertifikatspflicht. Der Bundesrat wird an seiner Sitzung vom Mittwoch jedoch kaum darauf eintreten. Mit gutem Grund, wie ein Blick nach Osten zeigt.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Die Impfquote ist in den osteuropäischen Ländern noch tiefer als bei uns. Besonders übel …

Artikel lesen
Link zum Artikel