DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Von wegen Frankenschock: Schweizer Tourismus boomt

07.04.2015, 11:0207.04.2015, 11:11

Frankenschock? Fehlanzeige. Die massive Aufwertung des Frankens Mitte Januar hat den Schweizer Tourismus im Februar nicht gebremst. Die Zahl der Logiernächte ist gegenüber dem Vorjahresmonat sogar deutlich angestiegen.

Die Schweizer Hotels verzeichneten im Februar insgesamt 3,1 Millionen Übernachtungen, wie das Bundesamt für Statistik am Dienstag mitteilte. Gegenüber Februar 2013 ist das eine Zunahme von 6 Prozent. Sowohl die Zahl der in- als auch der ausländischen Gäste ist gestiegen. 

Ein chinesischer Tourist freut sich über den Schnee in der Schweiz.
Ein chinesischer Tourist freut sich über den Schnee in der Schweiz.
Bild: KEYSTONE

Mehr Schweizer, mehr Chinesen

Schweizerinnen und Schweizer haben 8,4 Prozent mehr Logiernächte gebucht als im Vorjahr (insgesamt 1,5 Millionen). Die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland nahmen um 3,8 Prozent auf 1,6 Millionen zu.

Um fast einen Viertel (22,5 Prozent) stieg dabei die Zahl der Besucherinnen und Besucher aus Asien, wobei vor allem mehr Chinesinnen und Chinesen die Schweiz besuchten. Trotz Frankenstärke übernachteten im Februar auch mehr Europäerinnen und Europäer in der Schweiz. Die Nachfrage stieg um 1 Prozent und dies obwohl die Zahl der russischen Gäste – die in dieser Statistik zu den Europäern gezählt werden – um mehr als einen Drittel zurückging.

Von der stärkeren Nachfrage profitierten fast alle touristischen Regionen in der Schweiz. Die Zahl der Logiernächte stieg in 10 von 14 Regionen. Die markantesten Anstiege wurden in den Bergregionen und in der Region Luzern/Vierwaldstättersee verzeichnet. (sda/meg)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Greenpeace: Nestlé heizt das Klima mit Plastik auf

Greenpeace hat die direkten und indirekten geschäftlichen Beziehungen von neun Konsumgüter-Produzenten mit Erdölunternehmen aufgedeckt. Darunter sind grosse Namen wie Nestlé, Coca-Cola oder Pepsi. Ein Fazit des Berichts: Die Konsumgüter-Konzerne seien systemisch mit den Erdölunternehmen verbandelt.

So unterhalten alle der neun untersuchten Firmen mindestens eine Beziehung zu einem Erdöl- oder Petrochemie-Konzern – also einem Konzern, der chemische Grundstoffe auf Erdölbasis produziert.

Beispielsweise …

Artikel lesen
Link zum Artikel