International
Migration

Polizei verhindert Proteste gegen Flüchtlinge in der Slowakei

In diesen Gebäuden sollen 500 Flüchtlinge vorübergehend unterkommen.
In diesen Gebäuden sollen 500 Flüchtlinge vorübergehend unterkommen.Bild: FILIP SINGER/EPA/KEYSTONE

Polizei verhindert Proteste gegen Flüchtlinge in der Slowakei

02.09.2015, 03:2902.09.2015, 09:08

Die slowakische Polizei hat am Dienstag eine Demonstration Rechtsextremer gegen Flüchtlinge verhindert. Mehreren hundert Demonstranten sei der Zugang zum Dorf Gabcikovo südlich von Bratislava verwehrt worden, wo rund 500 Flüchtlinge zeitweise Aufnahme finden sollen.

Migration

Am vergangenen Sonntag hatten sich die Einwohner Gabcikovos mit grosser Mehrheit gegen die Aufnahme der Flüchtlinge, die sich derzeit noch in Österreich aufhalten, ausgesprochen. Zuvor hatten rund 200 Menschen in Trnava im Westen des Landes gegen Flüchtlinge protestiert.

Der Parteichef der rechtsextremen Partei Unsere Slowakei, Marian Kotleba, wurde von der Polizei zur Vernehmung einbestellt und so an der Teilnahme an der Kundgebung in Trnava gehindert. (dwi/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
G7-Proteste in Genf: Frankreich beteiligt sich nicht an Schweizer Sicherheitskosten
Im Vorfeld des G7-Gipfels im französischen Évian kam es in Genf zu Ausschreitungen. Zahlreiche Polizistinnen und Polizisten rückten aus diversen Kantonen aus, auch 4000 Schweizer Armeeangehörige standen im Einsatz. Eine teure Angelegenheit – welche die Schweiz nun definitiv selbst stemmen muss. Wie das Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) gegenüber SRF bestätigt, wird sich Frankreich nicht an den entstandenen Sicherheitskosten beteiligen.
Zur Story