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Belarus

IOC hebt Sanktionen gegen Belarus auf – Russen bleiben ausgeschlossen

IOC hebt Sanktionen gegen Sportler aus Belarus auf – russische Teams bleiben gesperrt

Das IOC hebt sämtliche Sanktionen gegen Sportlerinnen, Sportler und Teams aus Belarus per sofort und komplett auf. Sie sind bei internationalen Wettkämpfen wieder uneingeschränkt startberechtigt.
07.05.2026, 14:0307.05.2026, 16:04

Athletinnen und Athleten aus Belarus und Russland waren nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine 2022 zunächst von Wettkämpfen ausgeschlossen worden. In den letzten Jahren durften sie unter gewissen Bedingungen als Einzelsportler ohne Länderbezeichnung, Flagge oder Nationalhymne starten.

epa12920347 Aryna Sabalenka of Belarus reacts during her quarterfinals match against Hailey Baptiste of the USA at the Madrid Open tennis tournament in Madrid, Spain, 28 April 2026. EPA/JUANJO MARTIN
Tennis-Weltnummer 1 Aryna Sabalenka spielte in den letzten Jahren unter neutraler Flagge.Bild: keystone

Nun hebt das Internationale Olympische Komitee (IOC) sämtliche Sanktionen und entsprechenden Empfehlungen an die Mitgliederverbände auf. Dies schliesst nicht aus, dass einzelne Sportarten anders entscheiden.

Hingegen bleiben russische Teams vorerst ausgeschlossen, die Einschränkungen für Einzelsportler bleiben ebenfalls bestehen. Als Begründung teilt das IOC mit, dass das nationale olympische Komitee von Belarus «in good standing» (in gutem Verhältnis) zum IOC sei, während bei Russland noch Fragen bezüglich Dopingbekämpfung offen seien. So warte man auf das Ergebnis einer Untersuchung der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA. (nih/sda)

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