Gesellschaft & Politik
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Du willst günstiger wohnen? Dann solltest du dieses Video gucken (und abstimmen gehen)

«Mehr bezahlbare Wohnungen» der Titel der Initiative, über die wir am 9. Februar abstimmen, klingt ansprechend. Wir erklären dir, um was es genau geht.



Video: watson/Helene Obrist, Lino Haltinner

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51
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    Alle Leser-Kommentare
  • Valter 28.01.2020 05:41
    Highlight Highlight Sorry, aber auf dem Land findet man günstige Wohnungen.
  • Schneider Alex 27.01.2020 05:20
    Highlight Highlight NEIN zu noch mehr Staatsförderung des Wohnungsbaus!

    Die Wohnungsknappheit in den Metropolen ist auch das Resultat der PFZ. Die aus dem Ausland zuziehenden Arbeitskräfte suchen sich primär eine Wohnung in einem Ballungsraum. Diese Nachfrage ist eine wichtige Ursache der Verknappung des Wohnungsangebots und der gestiegenen Wohnungsmieten. Boden- und Mietpreise müssen in den Ballungszentren der CH noch weiter steigen, bis der Hinterste und Letzte begriffen hat, dass dort die Neuansiedlung von Firmen und Bev. nicht unbeschränkt so weitergehen kann.
  • Kruk 26.01.2020 19:56
    Highlight Highlight Und beim nächsten mal beim Thema überlastete Züge oder Stau "wohnt doch wo ihr arbeitet".
  • S.Potter 26.01.2020 19:26
    Highlight Highlight Ein klares Nein von mir. Der Mieterverband möchte dass mit Steuergeldern Sozialwohnungen gebaut werden aber füe eine Abschaffung des Eigenmietwertes der viele Rentner schwer belastet bieten sie keine Hand. Typisch Linke , das Geld anderer mit offenen Händen ausgeben.
  • i schwörs 26.01.2020 19:14
    Highlight Highlight Das Video ist nun wirklich nicht hilfreich. Seit 2005 sind die Mieten in der CH um 19% gestiegen, nicht nur in den Städten, sondern querbeet. Und die Löhne? Die Pensionen? Die Marktmieten sind teurer geworden, das kann nicht wegdiskutiert werden. Und weshalb sollte es falsch sein, wenn es sich der Staat zur Verpflichtung macht, dass ein gewisser Teil des Wohnraums nicht unter Profitaspekten verfügbar gemacht wird? Das soll Staatsdiktat sein? Wie doof muss man sein, als Mieter gegen diese Initiative zu sein?
    • Bündn0r 27.01.2020 10:59
      Highlight Highlight Im Jahr 2000 war die durchschnittliche Wohnfäche pro Kopf mit 44 m2 noch deutlich tiefer als heute (rund 55 m3)
      Komisch, dass da auch die Miete steigt.
      Das ist übrigens auch der Hauptgrund wieso der Platz in den Städten knapp wird. Der Platzbedarf/Kopf steigt noch stärker als die #Köpfe.
  • Ha End 26.01.2020 18:26
    Highlight Highlight Das Wort zum Sonntag :
    Wenn ein Grüner aus dem Fenster springt spring hinterher.
    Es gibt bestimmt was dabei zu verdienen.
    Chears
  • Maragia 26.01.2020 17:30
    Highlight Highlight Es gibt genügend bezahlbaren Wohnraum in der Schweiz. Vieleicht nicht in Zürich in den super hippen Kreisen, aber an sehr sehr sehr vielen anderen Orten in der Schweiz.
    Ich hätte auch gern bezahlbare Ferien. Oder einen Job gleich um die Hausecke...
  • Ocean 26.01.2020 17:19
    Highlight Highlight Ich bin Vermieter von mehreren Wohnungen und finde, dass die Initiative völlig am falschen Ort ansetzt. Wir haben über 75000 leere Wohnungen in der Schweiz. Meine Mieten sind total im Normalbereich und ich setze mich dafür ein, dass die Vermieter ihrer Mieten nicht nach jedem Wechsel erhöhen. Auch ich habe leere Wohnungen, obwohl die top renoviert und völlig zahlbar sind. Diese sind halt alle ausserhalb des Stadtzentrums und 15min. zu fahren ist den meisten schon zu weit. Ich bin schon lange in dem Bereich tätig aber diese Initiative hat leider jemanden lanciert, der wenig Wissen hat.
  • Gubbe 26.01.2020 17:17
    Highlight Highlight Es scheint um Wohnraum zu gehen, grossen Wohnraum auch für solche, die ihn nicht bezahlen können.
    In einer Stadt, die vollgebaut ist, halt alle wollen auch viel grün, hat es zwangsläufig weniger günstigen Boden zum bauen. Ergo, werden die Wohnungen endsprechend teurer. Die Meisten werfen dann einen Blick über die Peripherie der Stadtgrenze und schaue da, es hat günstigere Wohnungen. Nur, Jubel-Trubel gibt es nicht an jeder Ecke. Die Heiterkeit schon. Alles haben für günstig, gibt es nicht. Stadtzubringer aber schon.
  • lilie 26.01.2020 17:14
    Highlight Highlight Die Wohnungspreise wären massiv günstiger, wenn jeder Mieter und jede Mieterin ihr Recht wahrnehmen würde, den Mietzins an den heutigen, tiefen Referenzzinssatz anzupassen.

    Man spricht von einem Sparpotential von 40% (!!!) über den gesamten Mietwohnungsmarkt.

    Da viele Mieter dies nicht tun, schaden sie dem gesamten Wohnungsmarkt: Zieht der Mieter aus, wird die Wohnung zum gleichen Preis mit tieferem Referenzzinssatz vermietet - damit ist jedes Sparpotential auch in Zukunft dahin.

    Und daran wird auch die Initiative nichts ändern.
  • pamayer 26.01.2020 17:12
    Highlight Highlight Gelesen in der WOZ → Wohnungsinitiative: Ein Ja für tiefere Mieten https://www.woz.ch/-392KAA1

    Gelesen in der WOZ → Schweizer Immobiliengeschäft: Die grosse Umverteilung https://www.woz.ch/-16F1Z6X

    Gelesen in der WOZ → Mietwohnungsinitiative: «Tiefe Mieten sind die beste Altersvorsorge» https://www.woz.ch/-1CAME7R
  • Stachanowist 26.01.2020 17:09
    Highlight Highlight Problematisch an diesem Beitrag von Watson finde ich, dass es eine Abstimmungswerbung im Mäntelchen eines Erklär-Videos ist.

    "Du hast keine Lust, lange Abstimmungstexte zu lesen? Wir erklären dir ganz schnell, um was es in der Abstimmung zu "Mehr bezahlbare Wohnungen" geht."

    Dem Versprechen, die ach so mühsame Lektüre des Abstimmungsbüchleins durch eine ausgewogene Zusammenfassung für Lesefaule zu ersetzen, wird das Video nicht gerecht.

    Meinungsjournalismus ist OK - dabei aber so zu tun, als würde man faktenbasiert und objektiv informieren, ist jedoch extrem grenzwertig.
  • der nubische Prinz 26.01.2020 17:02
    Highlight Highlight Haha, das video wurde gemacht von watson journis denen es zu blöd ist mit der s bahn an die hardbrücke zu fahren und lieber mit dem velo vom chreis cheib her kommen.
  • Smeyers 26.01.2020 16:59
    Highlight Highlight Wenn ihr mir Euer Geld gebt (natürlich zinslos) und mir dazu Euer Land verkaufen müsst, gebe ich Euch gerne eine günstige Wohnung. Ihr müsst dann nur noch MEINE Auflagen erfüllen!
  • Chääschueche 26.01.2020 14:08
    Highlight Highlight Und in den günstigen Wohnungen wohnen dann Personen welche es nicht nötig hätten.

    Kennen wir ja bereits von jetzigen Genossenschaftswohnungen. :)




    • ingmarbergman 26.01.2020 19:28
      Highlight Highlight Und wieder einer, der nicht verstanden hat, was eine Genossenschaft ist.

      Was du meinst, sind Sozialwohnungen. Darum geht es aber beiden Initiative nicht.
    • Chääschueche 27.01.2020 06:18
      Highlight Highlight @ingmarbergman
      Nein ich meine keine Sozialwohnungen.
  • DerMeiner 26.01.2020 14:05
    Highlight Highlight Diese Initiative zielt nur auf Vorteile vom Städtern ab. Es ist kein Grundrecht und auch keine Pflicht in der Stadt zu wohnen. Es gibt genügend günstige Alternativen.
    • Kruk 26.01.2020 17:30
      Highlight Highlight Es sollte aber auch kein Privileg für Superreiche sein.
      Wohnen in der Stadt sollte gefördert werden. Es ist eine Sinnvolle Wohnart.
      (Dafür könnte man von mir aus den Städtern das Auto verbieten oder verteuern. beides braucht man nicht.)
  • crashwinston 26.01.2020 13:53
    Highlight Highlight Hallo Watson, gehts noch? Der Artikel hat ja gar nichts mehr zu tun mit Journalismus. Ihr müsstet viel ausgeglichener berichten.
    Ihr stellt es so dar als ob durch die Gemeinnützigkeit die Mietpreise sinken müssen, dass ist aber nur die Vermutung der Initianten, es ist sehr gut möglich, dass Genossenschaften ineffizienter sind und dadurch höere Kosten entstehen.

    Ach und um noch gegen diesen linken Artikel ein Gegengewicht zu bieten eine abschliessende Frage: Die Schweiz hat beschränkt viel Bauland, was passiert jetzt wohl mit den Mietpreisen, wenn die Bevölkerung wächst?
    • i schwörs 26.01.2020 19:28
      Highlight Highlight Also, die Genossenschaftsmieten sind tiefer als die Marktmieten, soviel zu Ihrem ersten Punkt. Wären die Genossenschaften derart ineffizient, würde sich das ja in den Kostenmieten niederschlagen. Tut's ja auch: die Mieten sind günstiger.
      Was geschieht wenn das Bauland knapp wird? Dann werden die Kaufkosten steigen. Und in wie fern soll das nun ein Argument gegen die Initiative sein? Sollen hohe Mieten Ihrer Meinung nach das geeignete Instrument zur Wohnbevölkerungsbegrenzung sein?
  • John Henry Eden 26.01.2020 13:36
    Highlight Highlight Unnötiges Gesetz. Angebot und Nachfrage spielen in der Immobilienwirtschaft perfekt. Sieht man auch im Hypothekenmarkt.

    Grundstückeigentum zu verbieten wäre die bessere Lösung. Wenn das Land grundsätzlich der Gemeinde gehört und Personen es höchstens pachten können, gibt es keine Exzesse wie z.B. an der Bahnhofstrasse.
  • der nubische Prinz 26.01.2020 13:17
    Highlight Highlight Bezahlbare Wohnungen in den Städten sind asozial.
    Warum sind die Mieten teuer in der Stadt? Weil die Löhne auch höher sind. Warum soll einer Minderheit eine Wohnung subventioniert werden damit sie von einem besseren Lohn profitieren können.
    In einer Stadt wohnen ist kein Menschenrecht.
    • Garp 26.01.2020 15:46
      Highlight Highlight Mit den höheren Löhnen der Stadt haben die Mieten nichts zu tun, sondern mit den hohen Bodenpreisen und dem hohen Profit den Liegenschaftsbesitzer raushauen wollen.

      Asozial sind einzig die hohen Profite, die man aus Liegenschaften in der Stadt erwirtschaftet.
    • der nubische Prinz 26.01.2020 16:55
      Highlight Highlight Warum sollte jemand in der Stadt den gleichen Mietzins bezahlen wie jemand der auf dem Land wohnt? Aber trotzdem alle Vorteile haben? Kurzer Arbetsweg/kein Auto, Kulturangebot, hoher Lohn, etc?
    • Garp 26.01.2020 17:44
      Highlight Highlight Ist das nun eine Neidfrage? Du findest es also super wenn Wohnungen durch Spekulanten und ausländische Geldanleger so teuer sind?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nubotronic 26.01.2020 12:32
    Highlight Highlight Warum haben so viele die Meinung, dass es ein Recht gibt in der Stadt zu wohnen?
    Ja, die Wohnungen sind teuer wie in JEDER grösseren Stadt auf dieser Welt.
    Es gibt genügend Alternativen im näheren Umfeld wo die Wohnungen 30-50% weniger kosten. Und nein, auf dem Land gibt es genug bezahlbare Wohnungen. Mit der heutigen ÖV Anbindung ist dies auch kein Problem mehr.
    Aber ja, man will ja in der Stadt (nähe) wohnen aber nichts bezahlen, resp. den Steuerzahler für seine Miete bezahlen lassen...
    • Statler 26.01.2020 14:42
      Highlight Highlight Es geht ja nicht nur um die Leute, die in der Stadt wohnen wollen, sondern vor allem um die, die bereits dort wohnen (vor allem ältere, Langzeitmieter), deren Wohnung dann saniert wird und die Wohnung danach unbezahlbar für sie wird.
      Die müssen dann raus, finden keine andere (bezahlbare) Wohnung und sind dann gezwungen, ihre vertraute Umgebung zu verlassen, oder in Quartiere zu ziehen, die weitab vom Schuss sind.
    • plaga versus 26.01.2020 15:23
      Highlight Highlight Woher nimmst du deine 30-50% günstigere Wohnungen, bzw. kannst du das faktisch belegen?

      Hauptsache einfach mal was raushauen, hä?
    • Maragia 26.01.2020 17:25
      Highlight Highlight Ich musste für meinen Job auch aus der vertrauten Umgebung wegziehen. Wollen wir also nun eine Initiative, die Jobs in der Stadt begrenzt, dass einige ihren Job überall ausüben können?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ritter Kunibert 26.01.2020 12:27
    Highlight Highlight „Vorkaufsrecht“... wohl eher Enteignung mit extra Stufen...
    • ingmarbergman 26.01.2020 12:33
      Highlight Highlight Wie genau soll das Enteignung sein, wenn jemand sowieso verkaufen will und der Preis marktgerecht ist, ja sogar der Höchstpreis gezahlt wird?

      Du bist entweder ein Troll oder hast da einfach etwas nicht verstanden.
    • dho 26.01.2020 13:06
      Highlight Highlight Was schreibt der Ritter Kunibert da?

      Das "Vorkaufsrecht" der Kantone und Gemeinden kommt zum Zuge, wenn ich als Liegenschaftsbesitzer meine Liegenschaft verkaufe. Erst jetzt.

      Wo ist da eine "Enteignung mit extra Stufen"? Wie du so wortgewaltig schreibst???

      Ignoranz oder Propaganda?
    • Ritter Kunibert 26.01.2020 13:29
      Highlight Highlight @ingmarbergman

      Es gibt verschiedene Arten den „Marktpreis“ zu ermitteln... am effizientesten wäre es anhand des Freien Marktes... Dies währe hier aber nicht mehr möglich... Zusätzlich gibt es keine Verhandlungsbasis für den Verkäufer, der Kanton oder der Bund entscheiden also über einen „Marktpreis“ und der ist dann einfach so... Zudem will vielleicht jemand nicht an den Staat verkaufen, es sind nicht alle so blind staatsgläubig wie Sie...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonne 26.01.2020 12:18
    Highlight Highlight Nicht schlecht. Keine Nachteile und nur die Befürworter erwähnt. Ist das ein Initiantenwerbevideo?
    • pluginbaby 26.01.2020 13:27
      Highlight Highlight Nöö, nur sind wohl viele Watsons selber der Meinung es sei ein menschliches Grundrecht in der Stadt Zürich wohnen zu können für ein Apfel & ein Ei 🤷‍♂️
    • Chääschueche 26.01.2020 14:08
      Highlight Highlight Ja
    • R. Peter 26.01.2020 16:48
      Highlight Highlight Eindeutig. Darum sprechen sie im Titel auch alle an, die gerne günstiger Wohnen würden... Einseitig wie immer...
  • Nero1342 26.01.2020 11:58
    Highlight Highlight „mehr bezahlbare wohnungen“

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