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Libyen

Zehn libysche Regierungssoldaten bei Kämpfen in Bengasi getötet



In der umkämpften Grossstadt Bengasi im Osten Libyens sind bei Gefechten mit islamistischen Milizen um den Flughafen der Stadt zehn Soldaten getötet worden. «Zehn Soldaten wurden getötet und zehn verletzt», sagte Armeesprecher Milud al-Sawi am Montag.

Demnach hatten Kämpfer der von den USA als Terrorgruppe gelisteten Miliz Ansar al-Scharia versucht, den Zivil- und Militärflughafen Benina zu erobern. Die Armee konnte die Offensive den Angaben zufolge abwehren.

Bengasi war der Ursprungsort des Aufstands gegen den langjährigen Machthaber Muammar al-Gaddafi, der im Jahr 2011 mit NATO-Hilfe zu Gaddafis Sturz und Ermordung führte. Inzwischen kontrolliert Ansar al-Scharia 80 Prozent von Bengasi, liefert sich aber weiter Gefechte mit Truppeneinheiten unter dem Befehl von General Chalifa Haftar.

Am Montag räumte die libysche Zentralregierung ein, dass sie die Kontrolle über die Hauptstadt Tripolis verloren hat. Diese ist nach Angaben von Übergangsregierungschef Abdullah al-Thani nun in der Hand bewaffneter, überwiegend islamistischer Gruppen. (gag/sda/afp)

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