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EU-Gipfel - Flüchtlinge: EU und Türkei grundsätzlich einig über Flüchtlings-Aktionsplan



Die EU und die Türkei haben sich im Grundsatz auf einen gemeinsamen Aktionsplan in der Flüchtlingskrise geeinigt. Das sagte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Freitagmorgen nach dem Treffen der Staats- und Regierungschefs in Brüssel.

Es sei vereinbart worden, die Lockerung der Visapflicht für türkische Bürger zu beschleunigen, sagte Juncker. Dies hänge aber direkt davon ab, wie effizient die Flüchtlingsströme gebremst würden. Und dabei würden auch keine Kriterien aufgeweicht.

Die Türkei fordert nach Angaben von Diplomaten im Zuge der Einigung finanzielle Hilfen von drei Milliarden Euro. Juncker sagte, die Beträge müssten noch geklärt werden. Das bisherige Angebot der EU lag bei einer Milliarde Euro.

Gipfelchef Donald Tusk schränkte zugleich ein, eine Vereinbarung ergebe nur Sinn, wenn sie den Flüchtlingszustrom tatsächlich einschränke. «Wenn Sie uns helfen, helfen wir Ihnen», sagte er. (sda/dpa)

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