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Konvertit verurteilt

Drei Jahre Haft wegen Mordkomplotts gegen Prinz Harry



Wegen eines Mordkomplotts gegen Prinz Harry hat ein Londoner Gericht einen 31-jährigen Briten zu drei Jahren Haft verurteilt. Die Pläne des zum Islam konvertierten Angeklagten seien zwar "unausgegoren und ihr Gelingen wenig wahrscheinlich" gewesen, dennoch hätten sie eine Gefahr für die Öffentlichkeit dargestellt, befand der Richter.

Ashraf Islam habe geglaubt, der Prinz und andere Mitglieder des britischen Militärs trügen eine "moralische Schuld" mit sich und deshalb habe er das "moralische Recht sie zu richten", sagte der Richter. Ashraf Islam hatte sich nach Angaben seines Verteidigers im vergangenen Mai der Polizei gestellt und von seinen Plänen berichtet.

Vor Gericht bekannte er sich schuldig. Nach den Worten des Richters war der Mordplan keine spontane Entscheidung. Zwar sei er nicht besonders fortgeschritten gewesen, doch habe der Angeklagte beträchtliche Zeit am Computer damit zugebracht, sich über Harrys Pläne und Aufenthaltsorte zu informieren.

Der jüngere Sohn des britischen Thronfolgers Prinz Charles war zweimal als Pilot von Kampfhelikoptern in Afghanistan im Einsatz. Inzwischen übernahm er für das Militär einen Schreibtischjob in London.  (aeg/sda/afp) 

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