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Trumps neue Managerin deutet weniger harte Einwanderungspolitik an



Die neue Wahlkampfmanagerin des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump hat eine weniger harte Einwanderungspolitik als bislang angekündigt angedeutet. Ob Trump an seinem Vorschlag für eine Art Deportationspolizei festhalte, werde noch geprüft.

Der Geschäftsmann plane einen «fairen und menschlichen» Ansatz im Umgang mit den Millionen von Menschen ohne Bleiberecht in den USA, sagte Kellyanne Conway am Sonntag dem Sender CNN. In den USA leben elf Millionen Ausländer ohne Aufenthaltserlaubnis. Das entspricht der Bevölkerung Belgiens.

Trump hat bislang im Wahlkampf ein hartes Vorgehen mit Zwangsausweisungen und dem Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko versprochen. Kritiker haben seine Vorschläge als unmenschlich, unbezahlbar und unrealistisch bezeichnet.

Der Republikaner liegt in Umfragen hinter seiner Rivalin Hillary Clinton: Der jüngsten Reuters/Ipsos-Erhebung zufolge führt die Demokratin mit acht Prozentpunkten. In der vergangenen Woche baute Trump sein Wahlkampfteam um. Gewählt wird Anfang November. (sda/reu)

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