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Einsatz mit ferngesteuertem Roboter auf Urner Alp abgebrochen



Der Einsatz eines Baggerroboters auf dem verschütteten Felsenweg im Gebiet Ruosalp UR ist abgebrochen worden. Es gelang nicht, mit ihm die Hindernisse bis zu jener Stelle wegzuräumen, an der zwei Verschüttete vermutet werden.

Der ferngesteuerte Bagger war auf rund 1500 Meter Höhe in der Gemeinde Unterschächen gebracht worden und hatte am Mittwoch die Arbeit aufgenommen. Er beförderte Gestein zu Tal und hätte auch Baumaschinen aus dem Weg räumen sollen, die beim Felssturz vom 10. Oktober verschüttet wurden. Hinter diesen werden zwei vermissten Arbeiter vermutet.

Der Weg konnte zwar bis zu einem eingeklemmten Bohrgerät freigelegt werden, wie die Urner Kantonspolizei am Freitag mitteilte. Dieses konnte der Bagger aber nicht beseitigen.

Für die Bergung der beiden Personen müssen am Ende Arbeiter vor Ort gehen. Das ist aber nicht möglich, solange der Felsen über der Unfallstelle zu instabil ist. Man habe sich durch den Baggerroboter einen Zeitgewinn erhofft, sagte Einsatzleiter Ruedi Huber auf Anfrage. Bergungskräfte hätten direkt zu den Verschütteten vordringen können, sobald die Freigabe erteilt wird.

Schwerere Bagger nötig

Nun werden die Sicherungs -und Säuberungsarbeiten am Fels übers Wochenende weitergeführt, vorausgesetzt das Wetter lässt dies zu. Sobald es zulässig sei, Personen in den gefährdeten Bereich zu schicken, werden diese mit einem schwereren Bagger die Räumungsarbeit fortführen.

Die zwei Einheimischen im Alter von 26 und 62 Jahren waren bei Bauarbeiten an dem Felsenweg von 2000 Kubikmeter herabstürzendem Gestein überrascht und verschüttet worden. Ein dritter Arbeiter konnte sich befreien und wurde verletzt ins Spital gebracht.

Weil der Hang über dem Weg nach dem Felssturz instabil war, mussten die Bergungsarbeiten abgebrochen werden. (sda)

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