Donald Trump droht dem Iran mit «vollständiger Zerstörung»: Das musst du jetzt wissen
Nach neuen schweren Angriffen der USA und Israels gegen den Iran verschärft sich die Lage in der Region weiter. US-Präsident Donald Trump hat Teheran offen mit «vollständiger Zerstörung» gedroht. Gleichzeitig kommt es zu neuen Angriffen und militärischen Operationen in mehreren Ländern der Region.
Hier sind die wichtigsten Punkte:
Trump droht Iran mit «vollständiger Zerstörung»
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit drastischen Konsequenzen gedroht. Der Iran werde «in die Hölle geprügelt» und bereits am heutigen Samstag «sehr hart getroffen», kündigte Trump auf seiner Plattform Truth Social an.
«Aufgrund des schlechten Verhaltens des Irans stehen Gegenden und Gruppen von Menschen, die bislang noch nicht Ziel waren, unter ernsthafter Prüfung für vollständige Zerstörung und sicheren Tod», schrieb Trump. Der Beitrag auf seiner Plattform folgte auf Aussagen des iranischen Präsidenten Massud Peseschkian, der am Morgen Bedingungen für ein Ende der eigenen Luftangriffe auf Nachbarländer gestellt hat.
Irans Präsident stellt Bedingungen für ein Ende der Angriffe
Der iranische Präsident Massud Peseschkian signalisierte grundsätzlich Bereitschaft zur Deeskalation – allerdings nur unter Bedingungen.
In einer Videobotschaft erklärte er, der Iran werde keine Raketen auf Nachbarländer abfeuern, solange von deren Territorium keine Angriffe auf den Iran gestartet würden. Damit stellte er indirekt auch Forderungen an die USA: Militärbasen in der Region dürften nicht mehr für Angriffe genutzt werden.
Neue Raketen- und Drohnenangriffe in der Golfregion
Kurz nach der Rede meldeten mehrere Golfstaaten erneut abgefangene Raketen und Drohnen.
Iranische Einheiten erklärten laut staatlichen Medien, sie hätten US-Stützpunkte in Abu Dhabi und Kuwait mit Drohnen angegriffen. Dabei seien unter anderem Kommunikationsanlagen und Radarsysteme getroffen worden.
Berichte über schwere Schäden im Iran
Iranische Staatsmedien berichteten gleichzeitig von massiven Angriffen auf Ziele im Iran. Betroffen gewesen sein sollen unter anderem:
- zwei Krankenhäuser in der Provinz Chuzestander
- Inlandsflughafen Mehrabad in Teheran
- mehrere Militäranlagen im Land
Die israelische Armee erklärte, sie habe ein unterirdisches Lager für ballistische Raketen sowie eine Militäruniversität der Revolutionsgarden in Teheran angegriffen. Unabhängige Bestätigungen für alle Schäden gibt es bislang nicht.
Israel führt auch im Libanon eine Militäraktion durch
Parallel zur Eskalation mit dem Iran führte Israel eine Operation im Libanon durch. Ziel war laut Militär, neue Hinweise zum Schicksal des 1986 abgeschossenen Navigators Ron Arad zu finden.
Bei Gefechten kamen laut libanesischen Medien mindestens 26 Menschen ums Leben, darunter drei Soldaten der libanesischen Armee.
Hunderttausende Menschen im Libanon auf der Flucht
Die Lage im Libanon spitzt sich ebenfalls zu. Israels Verteidigungsminister Israel Katz warnte, das Land werde den «vollen Preis» zahlen, falls die vom Iran unterstützte Hisbollah Israel weiter bedrohe.
Nach Schätzungen des israelischen Militärs sind bereits rund 420'000 Menschen innerhalb des Libanon geflohen. Etwa 100'000 Menschen sollen sich weiterhin südlich des Litani-Flusses aufhalten.
