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Deutschland: Deutsche Ankläger fordern zehn Monate Haft für Nazi-Tattoo



Im Prozess um ein öffentlich gezeigtes Nazi-Tattoo hat die deutsche Staatsanwaltschaft zehn Monate Haft für den 27-jährigen Angeklagten gefordert. Das Tattoo war einem Besucher in einem Bad in Oranienburg aufgefallen.

Der Mann hatte zugegeben, die Tätowierung mit den Umrissen eines Konzentrationslagers und dem Spruch «Jedem das Seine» in einem Schwimmbad gezeigt zu haben. Sein Verteidiger verlas am Dienstag vor dem Amtsgericht Oranienburg bei Berlin eine entsprechende Erklärung.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Volksverhetzung vor. Der 27-Jährige ist wegen Körperverletzung vorbestraft und ist Lokalpolitiker für die rechtsextreme NPD. Das Urteil soll noch am Dienstag gesprochen werden. (sda/dpa)

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