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Immobilienblasen-Risiko in Grossstädten markant höher



In Dreiviertel von 20 untersuchten Grossstädten sind Immobilien entweder bereits stark überbewertet oder dem Risiko einer Immobilienblase ausgesetzt. Am meisten gefährdet sind Toronto, Stockholm und München.

Die Überhitzungsgefahr ist in Stockholm, München und Amsterdam besonders stark gestiegen gegenüber dem Vorjahr, wie aus dem UBS Global Real Estate Bubble Index 2017 hervorgeht.

Höher überbewertet seien auch Paris und Frankfurt, teilte die UBS am Donnerstag mit. Für London bestehe weiterhin das Risiko einer Blase, wenn auch in geringerem Ausmass als im Vorjahr.

Alle europäischen Städte mit Ausnahme von Mailand befinden sich mindestens im überbewerteten Bereich. Chicago ist die einzige Stadt in der Studie mit einem unterbewerteten Eigenheimmarkt.

In der Schweiz sind Zürich und Genf moderat überbewertet. Seit 2012 sind die Wohnungspreise in Zürich um 10 Prozent gestiegen. Dagegen gaben die Preise in Genf um 10 Prozent nach - scheinen aber gemäss Studie nun die Talsohle erreicht zu haben.

Dank günstiger Finanzierungskonditionen bestehe weiterhin eine rege Nachfrage nach Wohneigentum, sagte Matthias Holzhey, Chef Swiss Real Estate Investment bei UBS Wealth Management.

Chinesen feuern Nachfrage an

International rechnet die UBS wegen tiefen Hypothekarzinsen, knappem Wohnungsangebot und einkommensstärkerer Haushalte mit weiter steigenden Immobilienpreisen. Zusätzlich angefeuert werde die Nachfrage von chinesischen Investoren, die lokale Kaufinteressenten aus dem Markt verdrängten.

Die UBS stützt sich bei der Bewertung auf die Analyse der langjährigen Preisentwicklung in diesen Städten. Die Erfahrungswerte zeigen, dass zwischen 1985 und 2009 mit wenigen Ausnahmen die Immobilienpreise in diesen Städten jeweils innerhalb von 3 Jahren um 30 Prozent fielen, wenn der Index über den Wert von 1.0 stieg.

Toronto, Stockholm, München, Vancouver, Sydney London, Hongkong, Amsterdam, Paris, San Francisco, Los Angeles und Zürich weisen Werte darüber aus. (sda)

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