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IS-Terrormiliz reklamiert Anschlag in Kabul mit 36 Toten für sich



Die IS-Terrormiliz hat einen Anschlag in Kabul mit mindestens 36 Toten für sich reklamiert. Über ihr Sprachrohr Amaq teilte die Terrormiliz am Donnerstag mit, ein schiitische Kulturzentrum sei Ziel eines Selbstmordattentats und von drei Bomben gewesen.

Ein Angreifer sprengte sich in dem Kulturzentrum während einer Feier in die Luft. Dabei wurden zahlreiche Personen getötet. Bei den weiteren Bombenexplosionen sei niemand mehr getötet worden, teilte das Innenministerium mit.

Bei den Explosionen der Sprengladungen seien mindestens 36 Menschen getötet und weitere 38 verletzt worden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Donnerstag. Zuvor hatte er von 40 Toten und 30 Verletzten gesprochen.

In Kabul hatte die Zahl der Anschläge zuletzt stark zugenommen. Erst am Montag waren mindestens sechs Menschen bei einem Selbstmordanschlag vor einem Gelände des afghanischen Geheimdienstes getötet worden.

Auch diesen Anschlag hatte der IS für sich reklamiert. Die Hauptstadt gilt inzwischen als einer der gefährlichsten Orte für Zivilisten in Afghanistan. (sda/afp/dpa)

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