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Chemie: Clariant bekommt Währungsentwicklungen zu spüren



Der Spezialchemiekonzern Clariant hat im vergangenen Jahr die Währungsentwicklungen zu spüren bekommen. Der Umsatz sank um 5 Prozent auf 5.807 Milliarden Franken. Ohne Währungsschwankungen wäre er um 3 Prozent gestiegen.

Der Betriebsgewinn (EBIT) fiel um 6 Prozent auf 496 Millionen Franken. Unter dem Strich fuhr das Unternehmen aus den fortgeführten Geschäftseinheiten einen Reingewinn von 227 Millionen Franken ein. Das sind gut 3 Prozent weniger als im Vorjahr, wie Clariant am Mittwoch in einem Communiqué bekannt gab. Grund für den Rückgang des Reingewinns seien höhere Finanzkosten und geringere Erträge durch Veräusserungen als im Vorjahr.

Damit hat der Konzern die Erwartungen der Finanzgemeinde beim Umsatz übertroffen, beim Gewinn aber deutlich verfehlt. Analysten hatten gemäss der Nachrichtenagentur AWP im Durchschnitt einen Umsatz von 5.77 Milliarden Franken, einem EBIT von 527 Millionen Franken und einen Reingewinn von 280 Millionen Franken prognostiziert.

Besonders in China haperte das Geschäft. Dies zog den Umsatz in der Region Asien/Pazifik in Lokalwährungen um 1 Prozent nach unten. Die schwache Nachfrage im Reich der Mitte hätte durch die kleineren asiatischen Staaten nicht kompensiert werden können, hiess es. In der Region Naher Osten und Afrika schrumpften die Verkäufe in Lokalwährungen gar um 6 Prozent.

Dagegen war das Wachstum auf dem amerikanischen Kontinent gut. In Europa kam es zu einem Rückgang in Lokalwährungen, was auf die schwächere Nachfrage zurückzuführen ist. (sda)

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