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«Seeputzete» des Genfersees fördert Blindgänger zutage



Taucher und freiwillige Helfer an Land haben am Wochenende Schrott, Plastik und auch einen Blindgänger aus dem Genfersee und seinen Zuflüssen geholt. Die Aktion fand im Rahmen von Net'Léman statt.

Der Blindgänger sei von einem Taucher zu Beginn des Samstagnachmittags bei Nyon gefunden worden, sagte ein Sprecher der Waadtländer Kantonspolizei. Spezialisten hätten vor Ort festgestellt, dass er keinen Zünder mehr hatte. Der betroffene Uferabschnitt und die angrenzende Strasse wurden für eine Stunde gesperrt.

Neben dem eher ungewöhnlichen Blindgängerfund sammelten die Taucher Schrott wie alte Kinderwagen, Ketten und ähnliches ein. Hinzu kamen enorme Mengen von Plastik und Zigarettenstummeln, wie Adrien Bonny, Projektverantwortlicher der Vereinigung zur Erhaltung des Genfersees, sagte.

Die Operation geht am Sonntag in den Anrainerkantonen Waadt, Genf und Wallis weiter. 310 Taucher und 840 Freiwillige an Land stehen im Einsatz. Eine entsprechende Aktion fand vergangenes Wochenende auf der französischen Seeseite statt. Der Genfersee wird alle zwei Jahre geputzt. (sda)

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