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Obama telefoniert mit Trump nach dessen Kritik an Geschäftsübergabe



Der künftige US-Präsident Donald Trump hat nach seiner harschen Kritik an Amtsinhaber Barack Obama mit dem Demokraten telefoniert. «Er hat mich angerufen, wir hatten eine sehr nette Unterhaltung», sagte Trump am Mittwochabend in West Palm Beach vor Reportern.

Nur wenige Stunden vor dem Telefongespräch hatte sich Trump per Twitter noch über Aussagen Obamas beschwert. Er hatte die Haltung der scheidenden Regierung in den vergangenen Tagen wiederholt kritisiert und zugleich mit eigenen Forderungen von sich reden gemacht.

Eigentlich ist es in den USA üblich, dass sich der gewählte Präsident während der Übergangsphase aus dem politischen Tagesgeschäft heraushält, und die Politik des Vorgängers nicht kommentiert.

Trump brach mit der Gepflogenheit und Obama hielt zunehmend dagegen - nicht ohne den Zorn des Republikaners auf sich zu ziehen. In einer Twitternachricht erklärte Trump am Mittwochmorgen, er tue sein Bestes, um die «hetzerischen» Stellungnahmen Obamas zu ignorieren.

Er habe geglaubt, dass es eine nahtlose Übergabe der Amtsgeschäfte geben werde. Dem sei aber nicht so. Am Abend bezeichnete er die Übergangsphase dagegen als reibungslos. (sda/dpa)

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