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Festtagspost: Post verarbeitete im Dezember bis Weihnachten 18 Millionen Päckli



Die Post hat vom 1. Dezember bis zum Weihnachtstag mehr als 18 Millionen Pakete verarbeitet - etwas mehr als im vergangenen Jahr. Damit alle Festtagswünsche und Geschenke rechtzeitig ankamen, sortierten die Post-Angestellten an zusätzlichen Tagen die Post.

«Seit 2012 ist das zum vierten Mal in Folge ein Spitzenwert», teilte die Post am Stephanstag mit. 2014 wurden ebenfalls 18 Millionen Pakete verarbeitet, 2013 waren es 17 Millionen und 2012 rund 16 Millionen Päckli.

In der Woche vor Weihnachten wurden etwa doppelt so viele Pakete verarbeitet wie an einem normalen Arbeitstag: Fast täglich passierten über eine Million Pakete die Anlagen der drei Sortierzentren Daillens VD, Frauenfeld TG und Härkingen SO.

Um die Mengen zu bewältigen, wurden an zusätzlichen Tagen Pakete sortiert. Einen Sondereinsatz leisteten vor Weihnachten auch die Postboten: An zwei Samstagen stellten sie Pakete zu.

Hochbetrieb herrschte gemäss Postmeldung auch bei der Briefpost: An Spitzentagen wurden bis zu 20 Millionen Briefe zugestellt. «Trotz SMS, E-Mail und sozialen Netzwerken ist der physische Brief nach wie vor beliebt», konstatiert die Post. Im gesamten Jahr hat sie insgesamt mehr als 2 Milliarden adressierte Briefe verarbeitet.

2 x Weihnachten

Und der Päckli-Berg wird weiter anwachsen: Zum 19. Mal unterstützt die Post die Aktion «2 x Weihnachten». Bis am 9. Januar 2016 können in allen Poststellen Spendenpakete für Bedürftige abgegeben werden. Die Post leitet die Pakete kostenlos an das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) weiter. Zum ersten Mal holt die Post die Spendepakete mit pick@home gratis zu Hause ab.

Die Spenden werden vom SRK an Bedürftige im In- und Ausland verteilt. Nützlich und willkommen sind lang haltbare Nahrungsmittel, Hygieneartikel, neuwertige Schuhe sowie Schulmaterial und Artikel für Kleinkinder. Auf www.2xweihnachten.ch kann bis Ende Januar auch online gespendet werden. Das SRK kauft in diesem Fall die entsprechenden Waren ein und verteilt sie in Osteuropa. (sda)

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