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43 Hunde sind nach Erdbeben auf der Suche nach Verschütteten



Unermüdlich suchen Hundeeinheiten nach Überlebenden nach dem schweren Erdbeben in Italien. Vor allem in der Erdbebenstadt Amatrice gehen die trainierten Tiere durch die Trümmer. Die Leiter der Hundeeinheiten achten dabei auf die kleinste Reaktion der Vierbeiner.

«Die Hunde sind für die Suche nach Menschen unter Trümmern jahrelang dressiert worden. 43 Hunde haben wir nach Amatrice entsendet. Wir haben die ganze Nacht lang mit unseren Tieren gearbeitet», berichtet Davide Salvi, Sprecher des italienischen Spürhundeverbands UCIS. Die Tiere sind aus ganz Italien sowie aus Malta im Erdbebengebiet zwischen den Regionen Latium und Marke eingetroffen. 13 Spürhunde trafen aus Bozen ein.

Zu den erfahrensten Spürhunden zählt der Schäferhund Fix, der bereits bei der Suche nach Vermissten nach dem Erdbeben in L'Aquila vor sieben Jahren im Einsatz war. «Er ist ein Hund mit viel Erfahrung bei dieser Art von Arbeit. Er ist auch öfters bei der Suche von Verschütteten bei eingestürzten Gebäuden zum Einsatz gekommen», sagte sein Besitzer Giampiero.

Die Suche der Spürhunde in Amatrice wird durch ständige Nachbeben erschwert. Doch die mutigen Vierbeiner lassen sich davon nicht beeindrucken. Giorgia, ein zehnjähriges Mädchen, das lebend aus den Trümmern geborgen wurde, verdankt ihr Leben den Hunden, die ihre Lebenszeichen vernommen haben. Das Mädchen konnte 16 Stunden nach dem Erdbeben aus den Trümmern geholt werden.

«Hunde hatten uns gemeldet, dass sich unter den Trümmern jemand befand, doch wir hörten keine Stimme. Wir haben aber trotzdem unermüdlich gesucht. Als wir das Kind lebend bergen konnten, war es für uns eine riesige Freude», berichtete der Feuerwehrsprecher Danilo Dionisi. (sda/apa)

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