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Stierhatz: Fünf Verletzte und Panik bei Stiertreiben in Pamplona



Beim traditionellen Stiertreiben im spanischen Pamplona sind am Donnerstag fünf Menschen verletzt worden. Unter anderem trampelte ein etwa eine halbe Tonne schweres Tier über mehrere Teilnehmer hinweg, die zuvor ineinander gerannt und gestürzt waren.

«Es gab viel Panik heute Morgen», berichtete Peter Milligan aus den USA. «Ich allein bin über sechs am Boden liegende Teilnehmer gesprungen», fügte der 44-Jährige hinzu. «Einer der Stiere hat mich von hinten angeschubst, ist aber dann weiter gerannt.»

Niemand wurde bei dem Stiertreiben am Donnerstag aufgespiesst, aber fünf Spanier im Alter von 27 bis 58 Jahren mussten ins Spital gebracht werden. Sie erlitten nach Angaben der Behörden Verletzungen am Kopf, den Knien und den Ellbogen.

Das neuntägige San-Fermín-Fest zieht jedes Jahr hunderttausende Besucher aus dem In- und Ausland an. Vor allem junge Männer, die sich mit Sangría und Wein Mut antrinken, suchen in den Strassen Pamplonas den Nervenkitzel.

Im vergangenen Jahr besuchten fast 1.3 Millionen Menschen das Festival, mehr als die Hälfte davon aus dem Ausland. Rund ein Viertel der ausländischen Touristen kam aus den USA.

Die Stierhatz mit sechs Stieren beginnt jeden Morgen um 8 Uhr und dauert nur wenige Minuten. Die Tiere werden dabei sinnlos durch die engen Gassen der Stadt bis in die Arena getrieben, wo sie später von den Torreros getötet werden.

Seit 1911 kamen bei dem Fest 15 Menschen ums Leben. Zuletzt erlitt ein 27-jähriger Spanier vor sechs Jahren tödliche Verletzungen, als ein Stier ihm die Hörner in Nacken, Herz und Lunge rammte. Das Festival ist unter anderem durch Ernest Hemingway in seinem Roman «Fiesta» verewigt worden. (sda/afp)

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