Bill Gates nimmt Stellung: «Bereue jede Minute, die ich mit Epstein verbrachte»
In den kürzlich veröffentlichten Epstein-Akten taucht Bill Gates mehrfach auf. E-Mail-Entwürfen von Epstein zufolge soll der Microsoft-Gründer einen Berater gebeten haben, Medikamente gegen sexuell übertragbare Krankheiten zu besorgen, angeblich wegen «Kontakten mit russischen Frauen». Epstein schrieb ausserdem, Gates habe die Medikamente möglicherweise heimlich seiner Frau geben wollen.
Gates’ Sprecher erklärte der «New York Post», die Vorwürfe seien völlig unbegründet. Sie zeigten vielmehr, wie Epstein versuchte, seine prominenten Bekannten in eine Falle zu locken.
«Es war dumm von mir, Zeit mit ihm zu verbringen»
Bill Gates äusserte sich nun selbst. In einem Interview mit dem australischen Sender «9News» sprach er über seine frühere Bekanntschaft mit dem verstorbenen Sexualstraftäter und sagte, er bereue den Kontakt zu ihm.
Zu den Vorwürfen wegen der Medikamente sagt Gates, Epstein habe sich vermutlich selbst eine E-Mail geschrieben, die er nie verschickte. Die Nachricht sei gefälscht.
Ausserdem war Bill Gates angeblich nie als Gast auf Epsteins bekannter Insel.
Auch Bill Gates’ Ex-Frau, French Gates, äusserte sich zu den Epstein-Dokumenten. In einem Podcast sagte sie, ihr Ex-Mann müsse die Vorwürfe erklären. Die Details seien für sie persönlich schwierig und erinnerten sie an «sehr schmerzhafte Zeiten» in ihrer Ehe. Die Schlagzeilen hätten sie mit «tiefer Traurigkeit» erfüllt. (fak)
