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Sieben Tote nach Hauseinsturz in China



Nach dem Einsturz eines fünfstöckigen Wohnhauses in China sind sieben Menschen tot geborgen worden. Zwei weitere Menschen wurden verletzt ins Spital gebracht. Eine Frau wurde am Freitag rund 23 Stunden nach dem Unglück noch lebend geborgen.

Am Vorabend war schon eine 63-jährige Frau nach mehr als 14 Stunden aus den Trümmern gerettet worden, nachdem sie ihre Familie mit dem Handy angerufen hatte, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Die Opfer gehörten zwei Familien an.

Das Unglück passierte am Donnerstagmorgen in der Gemeinde Baizhangji in der Nähe der Stadt Wenzhou, wie die Verwaltung des Kreises Wenchang in der ostchinesischen Provinz Zhejiang mitteilte. Die Behörden haben Ermittlungen aufgenommen, warum das Haus am Donnerstagmorgen plötzlich eingestürzt war.

Über 400 Helfer

Die Bergungsarbeiten kamen nur langsam voran. Die Retter mussten aufpassen, dass ein angrenzendes Haus mit einer beschädigten Aussenwand nicht ebenfalls einstürzt. Nach offiziellen Angaben sollen acht Bagger und Kräne sowie mehr als 400 Helfer im Einsatz gewesen sein.

Lange nach dem Unglück blieb der Zustand der Verschütteten in der Berichterstattung unklar. Chinas Zensur- und Propagandastellen wirken während Feiertagen wie dem laufenden chinesischen Neujahrsfest häufig noch zurückhaltender als sonst, schlechte Nachrichten zu verbreiten.

Die Berichterstattung warf weitere Fragen auf. So hatte es erst geheissen, vier Häuser seien eingestürzt, doch war am Freitag nur noch von vier Haushalten in einem Teil eines Wohnblocks die Rede. (sda/dpa)

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