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Flüchtlinge: Griechische Regierung verlangt von der EU Plan B zu Flüchtlingspakt



Die griechische Regierung hat die EU zu Planungen für den Fall aufgerufen, dass die Türkei den Flüchtlingspakt scheitern lässt. Es brauche in jedem Fall einen Plan B.

Seine Regierung sei über das von Ankara angedrohte Scheitern der Flüchtlingsvereinbarung «sehr beunruhigt», sagte Migrationsminister Yiannis Mouzalas der «Bild»-Zeitung vom Mittwoch. Die EU müsse sich Gedanken machen für den Fall, dass die Türkei ihre Grenzen für Flüchtlinge wieder öffne, verlangte der Minister.

Zugleich forderte Mouzalas die EU-Staaten zu mehr Einsatzbereitschaft bei der Aufnahme von Flüchtlingen auf: «Die Flüchtlinge müssen gleich an alle EU-Staaten verteilt werden - und nicht an einzelne.»

Die Türkei fordert derzeit energisch die Visafreiheit für ihre Staatsbürger ein, die sie von der Europäischen Union im Gegenzug für den Flüchtlingspakt versprochen bekommen hat. Ankara verlangt nun das Ende der Visumpflicht bis spätestens Oktober, sonst werde das Abkommen platzen.

Unter dem Mitte März geschlossenen Abkommen nimmt die Türkei seit April auf den griechischen Inseln ankommende Flüchtlinge zurück. Dabei wurde ein besonderer Mechanismus für die Flüchtlinge aus Syrien vereinbart: Für jeden zurückgeführten Syrer nehmen die EU-Staaten einen syrischen Flüchtling aus der Türkei auf. Bis zu 72'000 Menschen könnten auf diese Weise Aufnahme in Europa finden. Seither ist die Zahl der Flüchtlinge, die übers Meer in Griechenland ankommen, stark gesunken. (sda/afp)

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