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SVP-Nationalrat Roger Köppel will in den Ständerat



Der Zürcher SVP-Nationalrat Roger Köppel will für den Ständerat kandidieren. Es gehe nicht an, dass der Kanton Zürich dort wie bisher von zwei EU-freundlichen Politikern vertreten werde, sagte Köppel.

«Ich will das Kartell der EU-Anbindungs-Sympathisanten aufmischen», erklärte Köppel am Donnerstag in Zürich vor den Medien. Mit SP-Ständerat Daniel Jositsch und FDP-Ständerat Ruedi Noser sässen zwei EU-freundliche Personen in der kleinen Kammer. Das sei eine groteske Situation, wo doch der Kanton Zürich eine Vorreiterrolle gespielt habe im Kampf gegen den EU-Beitritt.

Er habe die SVP-Spitze informiert, dass er sich als Kandidat zur Verfügung stelle. «Die SVP-Gremien müssen das noch absegnen», sagte der 53-jährige «Weltwoche»-Verleger. Gleichzeitig wolle er erneut als Nationalrat kandidieren.

«Geheimplan» für EU-Beitritt

Als zweiten Grund für seine Ständerat-Absichten nannte Köppel «die Unehrlichkeit der offiziellen Europapolitik der Schweiz», die ihn irritiere. In Bundesbern gebe es faktisch einen «Geheimplan, die Schweiz in die EU einzuschmuggeln». Dem Bundesrat attestierte er eine «strategische Unaufrichtigkeit».

«Ich bin gegen einen EU-Beitritt und gegen eine Unterordnung der Schweiz unter EU-Recht und EU-Richter», wiederholte Köppel seine bekannte politische Position. Er stehe für eine unabhängige Schweiz.

Köppel wurde im Oktober 2015 für die Zürcher SVP mit einem Glanzresultat in den Nationalrat gewählt. Vom Listenplatz 17 schaffte er den Sprung an die Spitze der SVP-Kandidaten.

Im Nationalrat nahm er Einsitz in der Aussenpolitischen Kommission. Bekannt wurde er aber auch für sein häufiges Fehlen an den Ratssitzungen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • tzhkuda7 03.01.2019 13:10
    Highlight Highlight Wa? Zum dete au widr fast ade hälfti vo allne Sitzige zfehle?

    Gang du witer go Zitig schriebe das chasch wenigstens

    De Einzig wode Trump und de Blatter bis am Schluss i Schutz gno het, biser gseh het daser sich suscht selber au de Todesstoss git

    E Trottel, han de früener vor itritt id SVP nedmal schlecht gfunde amigs im Striitgspröch uf Radio 1 "Roger Köppel gege Roge Schawinski".

    Aber etz, näää kei Lust uf dä
  • Jason96 03.01.2019 12:48
    Highlight Highlight "das Kartell der EU-Anbindungs-Sympathisanten" und "es gebe faktisch einen Geheimplan"... musste ich doch kurz stutzen.
    1. Sind wir hier in den USA?
    2. Sind wir auch schon soweit, dass wir irgendwelche Aussagen ohne Fakten als "faktisch" abstempeln? Wenn das, laut Aussage von Herr Köppel, schon so unehrlich und geheim passiert, wieso kommt der Herr Journalist dann nicht mit Fakten und Beweisen daher?

    "Meine Güte, und der ist auch noch Politiker" ist eigentlich das einzige, was mir einfällt.